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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#559055
Liebe Unimog-Freunde,

im Heft'l 113 ist eine moderne Lösung vorgestellt, welche die originalen (neuwertigen) Leistungswerte um mehr als 5% dauerhaft übertrifft. Ratsam dabei ist, dass das gesamte Hydrauliksystem nach neuestem technischen Stand (neues Öl geeigneter Viskosität, Rücklauffilter mit 10 oder 20 µ) aufgebaut und sachgerecht gewartet ist.

Die Lösung lässt sich mit geringer Anpassung in alle Unimog 411 und 421 einbauen, was mittels mehrerer Prototypen nachgewiesen werden konnte.

Falls es hier einen größeren Bedarf geben sollte, wird ein Fertiger/Anbieter gesucht, der nach vorhandenen Skizzen und Daten eine Serie auflegen würde.
Dateianhänge:
P1300003.JPG
P1300003.JPG (4.73 MiB) 1461 mal betrachtet
411.119
411.119
P1060755.JPG (4.45 MiB) 1461 mal betrachtet
421
421
P1300116.JPG (4.8 MiB) 1461 mal betrachtet
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Liebe Grüße

Christoph

NEU: https://youtu.be/dxRgsTAtpCs - Feinmechanische Arbeiten auf einer alten Drehmaschine
NEU: https://youtu.be/9iwCULlCdMw - Kleines Unimog-Treffen in der Pfalz
https://youtu.be/NkdJCcsWyds - Kombipresser mit neuer Zahnradpumpe

optimog@gmx.de
#559065
Hallo Christoph,

ich melde auch mein Interesse an.
Ich habe heute das Heft`l 113 im Postkasten gehabt.
Hier lese ich, dass auch einige Teile des Kompressors bearbeitet werden müssen. Ebenso ein moderner Rücklauffilter empfohlen wird.
Scheidet diese Adaption für Personen, die über keine Drehbank/ Fräse verfügen, dazu gehöre ich leider auch, aus?
Ich würde mich freuen, wenn Du diese Bedenken verneinen kannst. :respekt

Viele Grüße
Ralf
#559072
Liebe Unimog-Freunde,

... dann gebe ich mich, wie Markus schon vermutete, als Urheber der Konstruktion offiziell zu erkennen.

Das Projekt habe ich begonnen, nachdem Peter Kiefer schon vor etlichen Jahren praktisch nachgewisen hatte, dass es machbar ist. Der Aufwand erschien mir jedoch ziemlich hoch, was sich nun auch bestätigt. Deshalb hatte ich es lange vor mir hergeschoben und erst auf eindringlichen Wunsch zweier lieber Freunde vor einem halben Jahr angegangen.

Die Sache ist komplexer als es zunächst scheint. Denn der Kompressor ist Teil der Konstruktion bzw. Adaption und bei den meisten gibt es einen Defekt, der zunächst behoben werden muss oder sollte. Sei es nur, dass ein Gewinde im Aluminium-Kurbelgehäuse beschädigt ist oder ein Lager zu viel Spiel hat. Zudem ist die Pumpe nur ein Glied in der Kette, deren Komponenten alle in Ordnung sein müssen, damit die hohe Investition nicht gleich wieder vor die Hunde geht.

Kurz gesagt
- Der Kompressor muss zur Umrüstung eingesandt, geprüft, ggf. überholt und geringfügig angepasst werden. Erst dann kann die Pumpe angebaut werden.
- Auch die handelsübliche Pumpe muss etwas modifiziert werden.
- Zum System gehört ein moderner Rücklauffilter im Hydraulikölbehälter - ebenfalls eine Sonderanfertigung, die auch noch im Prototypenstadium ist.
- Das Hydrauliksystem ist zu spülen, der Tank zu reinigen und neues Hydrauliköl einzufüllen.

Kostenschätzung
Die handelsüblichen Kaufteile alleine liegen derzeit schon bei etwa 500 €. (Preiserhöhung zwischen erstem und drittem Prototyp 25%!)
Sonderfertigungsteile können unter Verwendung von Altteilen oder komplett aus Rohmaterial hergestellt werden, je nach Losgröße.
Deshalb ist eine realistische Vorkalkulation noch sehr schwierig. Meine ersten groben Schätzungen liegen zwischen 1500 und 2000 € für einen Satz, je nach Losgröße und Herstellungsverfahren (ohne Instandsetzung des Kompressors).

Mit diesem Projekt wird also der Hobbybereich eindeutig verlassen. Neben den verschiedenen produktionstechnischen Möglichkeiten sind auch mehrere Geschäftsmodelle vorstellbar, die eingehend zu prüfen sind.

Ich schlage vor zunächst die weitere Resonanz abzuwarten und zu analysieren. Danach kann genauer gedacht und geplant werden.

Im Anhang noch ein aktuelles Beispielfoto vom Staudruck vor dem Rücklauffilter "Fehlkonstruktion" - knapp 2 bar! - was die Notwendigkeit zur gesamtheitlichen Betrachtung des Systems unterstreicht.
Dateianhänge:
Fehlkonstruktion Staudruck 2 bar.jpg
Fehlkonstruktion Staudruck 2 bar.jpg (457.81 KiB) 1247 mal betrachtet
Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#562850
Liebe Unimog-Freunde,

die ersten Anlagen mit neuer moderner Pumpe und Neukonstruktion des Rücklauffilters mit Verschmutzungsanzeige laufen nun schon seit mehr als einem halben Jahr vollkommen zufriedenstellend.

Es gab leider zwischenzeitlich kaum neue Interessensbekundungen oder Bedarfsmeldungen. Da ich jedoch noch einige wesentliche Teile im Vorlauf hatte, habe ich die Sätze komplettiert, die Sonderteile angefertigt und alles vormontiert. Das war wie schon zuletzt empfunden sehr aufwändig und zeitintensiv, was für mich bedeutet, dass ich dieses Projekt damit abschließen möchte.

Deshalb besteht nun voraussichtlich letztmalig die Gelegenheit zum Erwerb eines Umbaus "Kombipresser für 411 oder 421 mit moderner Zahnradpumpe" nach meiner Konstruktion. Interessenten mögen sich unter
optimog@gmx.de
bei mir melden.
Dateianhänge:
P1300456.JPG
P1300456.JPG (5.01 MiB) 559 mal betrachtet
P1300461.JPG
P1300461.JPG (4.67 MiB) 559 mal betrachtet
P1300465.JPG
P1300465.JPG (4.57 MiB) 559 mal betrachtet
Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#562866
Hallo Ralf,

Du hast 'ne PN.
Liebe Grüße

Christoph

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optimog@gmx.de
#562943
Liebe Unimog-Freunde,

nur noch wenige Umbauten sind möglich.

Deshalb besteht nun voraussichtlich letztmalig die Gelegenheit zum Erwerb eines Umbaus "Kombipresser für 411 oder 421 mit moderner Zahnradpumpe" nach meiner Konstruktion. Interessenten mögen sich unter
optimog@gmx.de
bei mir melden.
Dateianhänge:
P1300455.JPG
P1300455.JPG (4.69 MiB) 141 mal betrachtet
P1300463.JPG
P1300463.JPG (4.96 MiB) 141 mal betrachtet
P1300465.JPG
P1300465.JPG (4.57 MiB) 141 mal betrachtet
Liebe Grüße

Christoph

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