Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#559747
Hallo zusammen,

Den 435 gibt es m. W. ja mit zwei Varianten der Druckluftbremse: einmal das Feuchtsystem, bei der die Luft nicht getrocknet wird und statt dessen ein Gemisch (Glycol glaube ich) zugesetzt wird, damit kein Rost entsteht, und das andere, welches mit einer Trocknerkartusche arbeitet. Von der Bundeswehr kenne ich ersteres, mein jetziger 435 hat letzteres.

Vor dem Hintergrund eine Frage: bei dem Bw-Unimog war ich es gewohnt, dass man an den Vorratsbehältern regelmässig die Feuchtigkeit unten abgelassen hat (über ein Ventil). Bei meinem jetzigen Mog geht das nicht, da ist zwar was montiert, da bewegt sich aber nichts. Ist das so in Ordnung oder sollte man das dort auch entwässern können?

Vielen Dank, Grüße

Jörg Fischer
#559753
Hallo Jörg
fischerj hat geschrieben: und das andere, welches mit einer Trocknerkartusche arbeitet. Von der Bundeswehr kenne ich ersteres, mein jetziger 435 hat letzteres.
ich gehe davon aus, du sprichst vom U1300L, 435er gibt es einene handvoll verschiedene Baumuster. Von der BW wurde im Rahmen der Lebensdauer-verlängernden Maßnahme ab 1994 e das ganze System erneuert bzw die Ventile getauscht und auf beschichtete Verbinder und Behälter , nichtrostende Leitunge in Verbindung mit dem Lufttrockner umgebaut.
Sofern der Trockner ordnungsgemäß funktioniert und die Trocknerkatusche regelmäßig gewartet und erneuert wird, brauchst du an den Ablassventilen nichts ablassen, da sollte eigentlich gar kein Kondenswasser vorhanden sein.
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

Dieses Dokument ist auf elektronischem Weg erstellt und ohne Unterschrift gültig

Et es wie et es
Et kütt wie et kütt
Nix bliev wie et wor
Wat wellste maache
Wat soll dä Quatsch
#559769
Hallo zusammen,
wie die BA in Bezug auf den Lufttrockner aussieht kann ich nicht sagen.

Aber die Nachrüstanleitung zu SA 36639 (zum Lufttrockner nachrüsten), Abschnitt 43.2 im WHB unter "Bremsen Pneumatik" sagt dazu :
Zur Überprüfung der Funktion des Lufttrockners müssen an Stelle der automatischen Entwässerungsventile manuelle Entwässerungsventile in die Druckluftbehälter eingebaut werden.

Meine Betriebsstunden halten sich in Grenzen, so dass nach 8 Jahren noch die erste Patrone auf dem Trockner ist und an den Entwässerungsventilen beim testen kein Wasser austritt.
Gruß Reiner
#559771
Hallo Jörg,

" Bei meinem jetzigen Mog geht das nicht, da ist zwar was montiert, da bewegt sich aber nichts".

Kann das sein, das bei Dir sowas wie im Bild oder ähnlich am Kessel verbaut ist? Die im Bild haben wir an unseren Feuerwehrfahrzeugen verbaut. Das sind automatische Entwässerungsventile, die den manuellen in Optik doch sehr nahe kommen. Es fehlt halt der "Ring" zum ziehen. Es ist quasi nur der Sechskant mit einer Bohrung zu sehen. Der schwarze Teil ist dabei im Kessel verborgen.

VG

Elmar
Dateianhänge:
326422_1.jpeg
326422_1.jpeg (241.13 KiB) 468 mal betrachtet
Und Gott sprach zu den Steinen "Wollt ihr MOG-Fahrer werden" und die Steine sagten "Nein, dafür sind wir nicht hart genug"
Luftfiltergehäuse für Nutzfahrzeuge

Hallo Joe das Motörchen war doch auch im DX85[…]

Hallo Rainer, Vielen Dank für deine Nachricht[…]

Unfälle mit dem Unimog

Hallo zusammen, zwar kein Unfall, aber ein Fahrze[…]

Hallo Klaus, freut mich, dass du so zufrieden mit[…]