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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Der Mogler steht im Vordergrund: Unimogtreffen, Ausfahrten, Berichte, TV-Tipps, Unimog-Witze.
#562602
Guten Tag,

ich bin zwar nicht mehr neu im Forum hier, habe schon viele hilfreiche Antworten und Tipps bekommen - dafür natürlich danke. Allerdings habe ich das immer etwas aufgeschoben, bis ich wirklich was zu meinem Mog zu sagen hatte. Jetzt ist es dafür aber doch was umfangreicher geworden:

Zu meiner Person:
Mein Name ist Sebastian, ich bin Anfang 20 und komme eigentlich aus der Westeifel in der Ecke Vulkaneifel/Schneifel. Zurzeit mache ich ein duales Studium im Bereich Mechatronik und bin dafür unter der Woche eigentlich immer im Rhein-Main Gebiet.
Die Faszination Unimog hat mich wohl sehr früh gepackt, mit lokalen Bauunternehmen und Nachbarn, der Raiffeisen, etc die alle auf die Fahrzeuge gesetzt haben und diese somit für mich präsent gemacht. Daraus ist dann eine Faszination für alles große, pragmatische aber doch so clevere im Bereich der Nutzfahrzeuge gewachsen. Seien es die Unimogs, Bulldogs oder auch nur der alte 1222AF bei der Feuerwehr.
Dann hat sich gegen Ende des letzten Jahres ein Stellplatz in einer PKW-Garage ergeben, in dem ich etwas unterstellen konnte. Es hätte auch ein Trecker werden können, aber statt zu Kleckern wollte ich dann Klotzen und habe mich auf die Suche nach einem 421 oder 411er Westfalia gemacht.


Und zu meinem Mog:

So bin ich dann gegen Ende des Jahres auf einen 421 U45 mit festem Fahrerhaus und einer Enzianblauen bauernblind Lackierung gestoßen. Der Preis war Akzeptabel für den gedachten Zustand und so wanderte er dann auf einem Anhänger aus der Pfalz zu mir in die Eifel.
Ausgestattet war das schöne Stück mit einem Om615, mit einer akzeptablen Laufleistung, Kriech, Schnecken und Zwischen Gängen, sowie einer Motorzapfwelle mit 540/100 Umdrehungen und der Welle nach hinten.
Anhand der Datenkarte und den alten Papieren konnte ich dann relativ schnell mehr zu der Geschichte meines Mog's herausfinden und auch die Angaben des Verkäufers gegen checken.
1968 wurde der Unimog zur Firma Heyco Süd in Passau ausgeliefert und erst Anfang der 70er Zuglassen, wobei er kurz nach seiner Zulassung schon einen AT-Motor erhielt - wieder einen OM615.
Ausgestattet war er damals wohl mit einer Schmidt Schneeschleuder und einem Schneepflug. Dafür hatte er ab Werk wohl auch die Zusatzscheinwerfer, eine Rundumleuchte, Scheibenwischwasseranlage, Frontzapfwelle etc, erhalten. Neben diesen Winterdiensttätigkeiten wurde er auch für den generellen Transport benutzt und hatte dafür dann die Einleiterbremse. Allerdings schien er später nicht mehr viel ziehen zu müssen, weil er in den Neunzigern auf 3,5t abgelastet wurde. Gegen 2010 hat sich das Werk dann erweitert und der kleine U45 wurde zu klein für seine Aufgaben, sodass er wohl noch in gutem Pflegezustand die Firma verlassen musste. Gedacht das er gen Schrottplatz geht, wurde nach dem finalen Winter wohl auch keine große Reinigung und Konservierung veranlasst. Dort hat man sich allerdings sehr darüber gefreut, dass ihr Unimog noch existiert, als ich dort nach der Geschichte fragte.

Danach ist es etwas Mysteriös. Angemeldet wurde der Mog seit dem nicht mehr. Er schien erst zu einem Mitarbeiter des Werkes gegangen zu sein. Der wird wohl ein 421 Cabrio besessen haben, den Frontzapfwelle, Anbauplatte mit Geräten, Wischwasseranlage, (Kipperzylinder?) und Zusatzscheinwerfer sind dann alle von meinem Mog demontiert worden. Auch der Schnorchel mit Zyklonabscheider ist mit Teilen von einem Cabrio ersetzt worden.

Danach ging es dann für meinen Mog weiter in die Pfalz zu einem Abschlepper, der auch Toilettenwagen vermietet. Dort war es seine Aufgabe besagte Toilettenwagen auf dem Grundstück hin und her zu schieben. Das leben als unangemeldeter Hof-Hund hat wohl auch seine Spuren hinterlassen. So hat der Besitzer dann angefangen den Unimog zu lackieren, aber auch eher halbherzig. Mit dem Wissen, dass er noch viel Arbeit da rein stecken müsste und die Firma auf Anhänger mit moderner Zweileiterbremse Umstellt, wurde der Mog dann halb fertig wieder zusammen gebaut und zum verkauf angeboten.

Danach kam ein Dummer vorbei und hat für den Haufen Arbeit sein Geld da gelassen - munkelt man. Irgendwie so ist der Unimog dann auf jeden Fall bei mir gelandet.
Eine kräftige Wäsche und viel unter dem Fahrzeug kriechen, um den Kabelbaum zu erneuern haben dann doch noch so einige unerwartete Roststellen am Rahmen zum Vorschein bringen lassen. Die schienen sich zunächst jedoch nur auf den Abschlussquerträger zu konzentrieren, sodass der Plan war zunächst nur diesen zu ersetzen.
Nach vielen Kleinigkeiten, wie neuer Kabelbaum, Wapu, usw, war es dann soweit: Die erste Testfahrt konnte endlich gemacht werden. Auch nach 5 Monaten Standzeit sprang der Motor direkt an, Öldruck da, Gang rein und los. Die Bremsen haben gehangen, der Zylinder für die Sperren hat sich eingeschaltet und geht nicht aus, der Motor war zunächst noch nicht auf voller Leistung. Die Testfahrt war aber keine reine Spazierfahrt, sondern hatte als Ziel die Werkstatt eines bekannten, wo es dem 421 nun weiter an den Kragen geht.

Die Pritsche mit der Spinne, das Fahrerhaus, Tank, Kessel, Bremsen, Hinterachse usw sind schon alles ab. Ziel ist es nun das Fahrzeug ganz auseinander zu nehmen und technisch aufzuarbeiten. Dabei ist natürlich viel "Geknüschel" (wie der Eifler sagen würde) zum Verschein gekommen. Die aufnahmen der Bremsexcenter sind rissig, interessante Schweißnäte am Auspuff und naja.
Einige kräftige Hammerschläge auf die Quertraverse haben dann viel Rost zu Boden fallen lassen und mehr Löcher im Rahmen Heck geöffnet.

Da das Fahrzeug eh auseinander ist, der Motor auch noch raus soll und den Rahmen in Schuss zu bringen irgendwo zwischen Pfusch oder unmengen an Arbeit liegen würde, habe ich mich entschieden, dass wohl ein Tauschrahmen die beste Sache wäre. Ich habe auch schonmal Kontakt mit einem Verkäufer aufgenommen, der ist leider nicht direkt vor der Tür. Falls einer in der Eifel oder Umgebung als zufällig einen Rahmen da liegen hätte würde ich mich natürlich freuen, wenn man da was machen könnte.



Anbei sind natürlich noch 1-2 Bilder
Gruß,
Sebastian
#562617
Hallo Roland,

langweilig ist es wirklich noch nie geworden. Höchstens teuer, das ist das einzige negative, was ich sagen könnte - aber das war beim Unimog ja klar.
Man sagt ja immer man sollte seine Kindheitshelden nie treffen, aber bis jetzt hat mich der Unimog immer positiv überrascht. Gerade bei der Probefahrt. Durch die starken Federn liegt der fest in den Kurven, kein Schaukeln, der Motor ist nach ein bisschen laufen wieder gesund gewesen und hat gut gezogen, auch in leichten Steigungen.
Und das ich jetzt in die große Werkstatt mit Deckenkran und co sein kann und den Mog ganz auseinander nehmen kann, ist auch toll.

Auch wenn ich beim Kauf halt einiges an Problem stellen nicht gesehen habe, eventuell weniger hatte bezahlen sollen, sehe ich das nicht ganz so eng.
Der Preis war ok, das Fahrzeug ist Ansicht gut und vor allem ich bin Happy damit, also :party


Gruß
Sebastian
#562624
Hallo Sebastian,

alle Achtung - allein die Vorstellung ist schon eine komplette Story!
Wie's aussieht, brauchst du nicht nen neuen Rahmen, sondern kannst den vorhanden als Teile-/Ersatzteilquelle verwenden für einen besseren - auch wenn's hart ist.
Ich seh's halt von dem Standpunkt aus, das der Rahmen das Herz und die Identität eines Fahrzeug's ist (schon klar - möglich ist alles und ein Rahmenwechsel ist nix ungewöhnliches).

mfG
Axel
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)
#562627
Hallo Axel,

vielen Dank!
Moggälä hat geschrieben: 08.06.2022, 20:45 Wie's aussieht, brauchst du nicht nen neuen Rahmen, sondern kannst den vorhanden als Teile-/Ersatzteilquelle verwenden für einen besseren - auch wenn's hart ist.
Ich seh's halt von dem Standpunkt aus, das der Rahmen das Herz und die Identität eines Fahrzeug's ist (schon klar - möglich ist alles und ein Rahmenwechsel ist nix ungewöhnliches).
Natürlich der Rahmen die Seele des Fahrzeuges und es ist natürlich dann auch schön den Brief behalten zu können, über den man schon die Geschichte kennt.
Im Grunde ist es auch Schade um den Rahmen, alle weiteren angebauten Bauteile sind in gutem Zustand und vor allem die vordere Hälfte an sich sind in Super zustand. Daher hat auch erst die Idee gerührt nur die Hecktraverse zu tauschen - es liegt tatsächlich schon eine bereit. Nach dem allerdings die Pritsche und Kabine runter kamen, um die Traverse zu tauschen und den Lack aufzubessern, sind dann alle Probleme aufgefallen. Neben der vergammelten Hecktraverse sind auch die Längsträger nicht mehr neu. Der Linke hat massiven Lochfraß, u.a hinten an den Anbauböcken, da wurde er auch schon bereits mehr oder minder gut Nachgeschweißt. Schlimmer ist allerdings, das im Bereich des Federhalters auch einiges an Material schon weggerostet ist, an anderen stellen ebenfalls. Die rechte Seite ist da etwas besser, allerdings weißt auch die schon Löcher und alte Reparaturen auf.
Bei Rücksprache mit einem qualifizierten Schweißer sind wir zum Schluss gekommen, dass der Aufwand da einfach zu groß ist, um dann mit einem geflickten Rahmen dazu stehen. Der ist halt leider unterm Hammer schon zerbröselt. Grundsätzlich sind die gebrauchten Rahmen ja nicht all zu teuer, es geht nur um den Transport, sonst hätte ich schon einen an der Hand - aber eventuell meldet sich ja noch einer lokal in der Eifel oder so auf meine Suche hier im Forum.
Allerdings hast du auch recht, die ganzen Anbauteile am Rahmen selbst sind alle noch Top, wie Federhalter, Motorhalter, etc. Die könnten bei bedarf natürlich auf den AT Rahmen kommen. Vielleicht bekommt der AT-Rahmen auch die Nummer des alten - muss ich alles noch gucken.
Fest steht aber definitiv, dass die guten Teile nicht auf dem Schrott landen werden, die werde ich so weit wie möglich raus trennen, ob einzeln oder mit Rahmen stück, aufbewahren und anbieten - so kann der Rahmen dann hoffentlich andere Unimogs retten! :flex



Her ist noch ein Video, nachdem er wegen der ersten Arbeiten ca. 5 Monate nicht mehr gestartet wurde. Vorher wurde der Motor natürlich was drehen gelassen um das Öl zu verteilen, aber wie der Anspringt
Und hier noch wie er danach wie er lief. Da war der Motor noch was müde, nachher hatte er noch mehr pepp!

Gruß
Sebastian
Dateianhänge:
Rosthaufen nach dem ersten auf den Rahmen hämmern.jpeg
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#562695
Hallo Sebastian,

ein schönes Projekt und auch die richtige Werkstatt dazu! Den Rahmen zu tauschen tut zwar ein wenig weh, ist aber sicher der bessere Weg und Fahrgestellnummern können ja auch Wandern. Ich hoffe, dass es bei deiner Kabine nicht ähnlich schlimm um den Rost bestellt ist. Das kann den Zeitplan ordentlich treffen.

Die glänzenden Augen, so manche übersehene Problemstelle und die Stellen, die man eh gesehen hat aber die man sich dann noch schön redet kenne ich nur zu gut! Meine Baustelle hat nach bisschen mehr als 2 Jahren im Großen und Ganzen ihr Ende erreicht auch wenn die Liste an anstehenden Erweiterungen noch lang ist.

Man kann immer eine bessere Basis finden, aber die so aufgebaute Beziehung und auch das Wissen über jede einzelne Schraube ist unersetzlich! Das Gefühl der ersten Fahrt nach dem eine Fahrzeug komplett zerrissen war möchte ich nicht missen.

Ich wünsch dir viel Spaß beim Herrichten und lass dich nicht unterkriegen, auch wenn es an manchen Tagen schwerer fällt sich mit mühsamen Baustellen zu beschäftigen als an anderen!

Lg
Joe
Unimog 406 BJ.66 - Umbautagebuch
Eicher EM200S BJ.66
O&K RH6 BJ. ~70
#562749
Hallo,

danke für die Antworten.

Und zu Joe:
Jup, was besseres gibt es immer, aber wenn man wartet denkt man der letzte Woche online war wäre vielleicht doch besser gewesen. Aber ist ja egal, ich wollte ein Projekt zum Schrauben und vor allem es ist jetzt MEIN Unimog.
Und eventuell habe ich da schon einen neuen Rahmen an der Angel.

Gruß
Sebastian
#562765
Hallo,

es ging weiter mit meinem Mog, nicht nur, dass ich jetzt soweit nur ich den nackten Rahmen da habe, nein - viel besser.

Als ich meine Suche nach einem Rahmen bekommen habe, habe ich direkt bei einem meiner Nachbarn gefragt, weil ich wusste, dass der vor 4-5 Jahren mal einen 421 in Einzelteilen verkauft hat. Zunächst sagte er mir, dass der Rahmen leider schon entsorgt wäre.
Vor zwei Tagen dann meldete er sich nochmal bei mir. Er habe Holz umgestapelt mit seinem Kran und dann gesehen, das der Rahmen dahinter lag. Den Rahmen den er damals entsorgt hatte war vom 406.

Dementsprechend bin ich jetzt Besitzer eines Rahmens in super Zustand.

Gruß
Sebastian
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#562768
Hallo Sebastian,

man darf ja auch mal Glück haben :spitze :party

Hat der "neue" Rahmen auch noch die zugehörigen Papiere ?
Wenn ja, würde ich den "neuen" Mog wieder aufbauen. Die arbeit ist ja generelle die Gleiche. Alles brauchbare vom alten Mog an den "neuen" Rahmen schrauben. Jetzt kommt natürlich das Argument, aberder alte Mog ist mein Mog und der hat eine Historie. Ja, das stimmt aber was ist die Historie, die bloße Nr im Rahmen oder eben der Großteil der Aggregate. Ich würde da den pragmatisch einfacheren Weg gehen.
Aber egal, Hauptsache es geht positiv für Dich weiter, viel Spaß und Erfolg beim weiteren Umbau.
Haltet Abstand, lasst Euch impfen und bleibt gesund
Bis dene
Gruß
Jürgen von der hessischen Kinzig

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Termine
#562770
Hallo Jürgen,

ja da hatte ich Mal großes Glück, das hat mich richtig gefreut.
ich bin auch ein Freund von pragmatisch, aber leider hat der Unimog keine ordentlichen Papiere - das war wohl auch der Grund für die Schlachtung.
Der Besitzer hatte ihn ersteigert für kleines Geld. Der kam eigentlich vom französischen Militär mit 20 Zoll Felgen.

Als er ihm dann abholen wollte, hat der Verkäufer ihm die Papiere gegeben: Französische Papiere und Bescheinigung von Zoll.
Dann hat er nich festgestellt, dass es ein 4.122 laut Papieren war, aber halbherzig ein festes Fahrerhaus montiert wurde. Genervt von dem Unimog wollte öhm einer die Kabine abkaufen, also hat er den Rest auch zerlegt.

Die Moral der Geschichte ist: Es wird wohl für mich wohl einfach einfacher sein die Nummer zu tauschen. Ich habe zwar die Französischen Papiere, Kaufvertrag, etc. als Beweis, dass es mein Rahmen ist, aber da sind die deutschen bestimmt einfacher + die sind schon angelastet.

Muss ich nur noch rausfinden, wer das darf. In RLP darfs die DEKRA schonmal nicht. Dann muss es wohl zum TÜV, außer natürlich die Mercedes Werkstätten dürften das.



Gruß
Sebastian
#562787
Hallo
die Verwendung eines anderen Rahmens ist durchaus üblich und ist auch iun den Vorgaben beschrieben. Die alte Rahmennummer muss lesbar durchge-x werden und die neue Nummer daneben eingeschlagen werden.
Sepjö hat geschrieben:Muss ich nur noch rausfinden, wer das darf. In RLP darfs die DEKRA schonmal nicht.
das Monopol des TÜV für Vollgutachten gem §21StVZO ist seit dem 22.3.2019 aufgehoben. Das Problem ist aber, dass viele Prüfer der anderen PRüforganisationen die notwendige Qualifikation nicht besitzen, da diese früher nur beim TÜV vorhanden war.
Jürgen-Fahlbusch hat geschrieben: Ja, das stimmt aber was ist die Historie, die bloße Nr im Rahmen oder eben der Großteil der Aggregate. Ich würde da den pragmatisch einfacheren Weg gehen.
Historie ist beim Verkauf von orginalgetreu aufgebauten Fahrzeugen durch aus von monetärem Wert. wenn du das bei deinem alles sauber dokumentierst, wird der Nachwelt der Werdegang des ersten echten E-.Mogs in die Motorgesachichte eingehen und der Elektrische als sein Schöpfer und Quäler ebenfalls. :D
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

Dieses Dokument ist auf elektronischem Weg erstellt und ohne Unterschrift gültig

Et es wie et es
Et kütt wie et kütt
Nix bliev wie et wor
Wat wellste maache
Wat soll dä Quatsch
#562789
Helmut Schmitz hat geschrieben: 20.06.2022, 00:06 Monopol des TÜV für Vollgutachten gem §21StVZO ist seit dem 22.3.2019 aufgehoben. Das Problem ist aber, dass viele Prüfer der anderen PRüforganisationen die notwendige Qualifikation nicht besitzen, da diese früher nur beim TÜV vorhanden war.
Hallo Helmut,
hier irrst du. Die Niederlassungen der Prüforganisationen verfügten sehr wohl auch vor dem 22.03.2019 über aaS. Viele hatten sogar in jeder Niederlassung ständig einen vor Ort, während der TÜV mit einem zentralen Pool an aaS. arbeitete und diese tageweise in der Niederlassung waren. Nur Niederlassungen mit dem Hinweise keine Prüfung nach §19, 21,23 hatten nur aaP.

Und alle aaS. konnten schon immer diese Abnahmen machen, sofern das Fahrzeug noch nie in Deutschland zugelassen war. Die Regelung TÜV/Dekra galt nur für Fahrzeuge die schon einmal in Deutschland zugelassen waren.

Also zu einem kompetenten aaS. fahren und die Sache läuft.
Gruß
Markus
Gruß
Markus

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