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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#562937
Hallo erstmal an alle

Folgendes habe ich die Tage erlebt und wollte einfach mal mit euch vergleichen und mir Tipps holen ob es normal ist oder ich aktiv werden muß und etwas ersetzten bzw. eine Reparatur durchführen muß.
Ich habe Mineralbeton geholt und ab einem Gewicht von 2,4 Tonnen zuladung berührt der Anschlaggummi bereits die Hinterachse.Die Frage die sich mir stellt ist ob das normal ist oder ob die Federn schon kürzer ( gestaucht )sind oder die Gummiteller aufgerieben.
Vielleicht liegt es auch daran das er vorne so extrem starke Federn mit 27mm drin hat und er zusätzlich das Gewicht nach hinten drückt. Hinten habe ich die verstärkten Federn mit der zusätzlich innenliegenden Federn verbaut.
Den Frontlader habe ich nicht mehr ich benutze nur noch die montierte Bergungswinde vorne und auch der Dreipunkt war zu diesem Zeitpunkt montiert. .
Ich hoffe mal das man mit den Daten schon was anfangen kann ansonsten einfach schreiben dann werde ich versuchen fehlende Informationen nachzureichen.Leergewicht habe ich 3,8 Tonnen.
Der unimog ist ein 406 mit Trommelbremsen aus dem Jahr 1973 .

Bin echt gespannt und bedanke mich schon mal für euer Antworten
Gruß MArkus
#562946
Hallo Jürgen

Sehr gute Frage die mir leider gar nicht in den Sinn kam. Ich hab mal nachgeschaut und es stehen 3500 Kg leer und 5800 Kg Maximalgewicht im Schein. Das erklärt natürlich einiges und ich war fest der Meinung es sind maximal 7500Kg.Das Leergewicht ist natürlich größer da die Winde dran ist und der Kraftheber und die doppelte Bordwand.
Kann es aber trotzdem sein das durch die starken Federn vorne das Fahrverhalten nicht optimal ist oder sollte ich wegen der Winde die Federn lieber drin lassen oder würde ein tausch auf normal verstärkte auch ausreichen?

Vielen Dank Gruß Markus
#562973
Der 406 hat das gleiche Fahrgestell wie der 403.
Bei meinem 403.121 Bj 1970, ebenfalls Trommelbremser, sind in der Zulassung als zGG 5600 kg eingetragen. Das Fahrzeug ist mit kleinem Getriebe und ohne Nebenabtrieb o. ä. ausgestattet.

Das Leergewicht ist mit 3060 kg eingetragen und in der Realität mit 3150 kg gewogen, d. h. es bleiben bei mir real 2450 kg Nutzlast über.

Das wird bei deinem 406.121, mit 6-Zylindermotor, großen Getriebe, doppelten Bordwänden, sowie Winde die 3800 kg real Leergewicht und die geringere Nutzlast erklären.

Bei mir sind ab Werk die Standardfedern A 404 324 01 04 und die Zusatzfedern A 404 321 00 06 eingebaut.

Auf dem Bild sieht man 2200 kg Boden (gewogen) als Zuladung, dabei haben die Zusatzfedern auf den Tellern aufgestanden, aber der Abstand zum Gummianschlag war nochmals um einiges entfernt davon.

Wie schräg stand denn dein Mog mit verstärkten Federn, wenn 2400 kg aufgeladen (bei zGG 5800 kg, 400 kg überladen) waren und die Anschlaggummis die Hinterachse berührt haben?

Es ist sicher dass noch verstärkten Federn an der Hinterachse eingebaut sind?

Bild
Gruß Reiner
#562995
Hallo,

ein 406 ist nicht gleich einem 406. Den 406 gab es je nach Baujahr und Ausführung mit unterschiedlichen zul. Gesamtmassen. Die allerersten Modelle aus den frühen 60ern hatten nur etwa 5.000kg zul. Gesamtmasse, später dann ging es über 5.600, 5.800, 6.000 bis hin mit Sonderausstattungen (verstärkter Rahmen) oder eingeschränkt für bestimmte Anwendungsfälle (schwere Vorbauschneefräsen) auch bis 7.500kg. Daher gibt es hier keine pauschale Aussagen, die für alle 406 gelten.

Gruß,
Michael
Meine Mogs und Anhänger:
406.121, 403.123, 435.115, KDU6000
Ehemalige Mogs:
404.115(TLF8)*, 404.114(LF8-TS)*, 416.141, 403.121, 424.126, 406.121

*) bei der Feuerwehr

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