Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#369611
Hallo Reiner.

Erfahrungen hab ich noch keine gemacht, aber mir kam schonmal der Gedanke, das Lenkrad von meinem 416 abzuschleifen und mit einem transparenten 2K-Epoxidharz (Gießharz) zu überziehen. Nur so ein Gedanke.

Gruß Olli
Und wenn ihr dereinst vor eurem Schöpfer steht, und Er euch fragt: "Was hast Du gemacht mit dem Leben, das ich Dir geschenkt habe?"
So könnt ihr mit Stolz antworten: "Einen UNIMOG habe ich gefahren Herr, einen UNIMOG!"
#369641
Moin Reiner,

im Bereich Lenkrad wird häufig PU-Lack empfohlen. An diese Empfehlung habe ich mich allerdings bei meiner Restauration nicht gehalten. Als Grundierung habe ich TECHNOLIT Inox-Spray (Teufelszeug!) verwendet und als Decklack irgendein schwarzes Produkt aus der Dose. Das hält bisher ohne Anzeichen von Schwäche.

Möglicherweise ist dabei die Grundierung entscheidend gewesen, da sie offensichtlich eine extrem gute Verbindung zum verwitterten Basismaterial schafft. Inzwischen habe ich mit dem selben Verfahren Golfbälle zu Schaltknäufen gemacht, die ebenso überzeugend ihren Dienst versehen.
Liebe Grüße

Christoph

Truck Trial Meisterschaftslauf in Frankreich
https://youtu.be/mpNJ65XhNZs (Video)
https://youtu.be/2Qw6fkRsECg (Fotos)
https://youtu.be/nKQhVVgNUPI (Elektro-Unimog)
https://youtu.be/uBz_pHq8PPo (Elektro-Unimog )

optimog@gmx.de
#369673
Moin Christoph,

da ich meinen Lack sicherlich nicht "abgegriffen" habe, gehe ich auch davon aus, dass es einfach keine feste Verbindung zum Werkstoff (Bakelit ?) des Lenkrades gegeben hat.

Die Oberfläche des Lenkrades scheint zu pulverisieren, um dann, bei Feuchtigkeit, als schwarzer Film in den Händen, sichtbar zu werden.

Ergo, muß die Oberfläche erst einmal "gebunden" werden.

Wenn dabei Dein "Teufelszeug" hilft,.......

Probieren geht über Studieren :wink:
Liebe Grüße,

Reiner (jetzt mit Edelmog)

Bild
#369701
Hallo zusammen,

ich häng mich mal hier an obwohl ich nicht weiß ob die Lenkräder des 41 und 403 identisch sind.

Mein Lenkrad ist ebenfalls abgegriffen und färbt leicht ab. Ich hab mich auf der Fahrt nach dem Kauf schon gewundert wieso meine Hände schwarz wurden.

Gibt es evtl. ausser dem beschichten des Lenkrades noch die Alternative ein anderes einzubauen, ich meine mit etwas dickerem Lenkradkranz? Von verschiedenen Anbietern sieht man die Teile auch neu als Nachbau.

Am 403.121 ist A 406 460 02 03 mit 450 mm Durchmesser verbaut, kostet neu bei MB 109,34 €.

Hat evtl. jemand von Euch sein Lenkrad schon gegen ein anderes passendes getauscht?
Gruß Reiner
#369710
Hallo zusammen,

@ Reiner- schau mal auf diesem Link bei Preisliste.

http://www.hydrauliklenkung.de/index.htm

Ich werde mir demnächst so ein Lenkrad mit Lenkradknopf zulegen.
Hat nur einen Ø von 350mm. Passt auf meinen 421 (konische Aufnahme + Feinverzahnung)
Kostet auch nicht weniger als das von Dir genannte originale, aber zum kurbeln ist es um einiges besser, als wie mit Ø450mm. Wenn man eine Lenkhilfe hat, funktioniert das auch problemlos.

Gruß Sven
#369732
Hallo,

nur damit es nachher keine langen Gesichter gibt:
Ich werde mir demnächst so ein Lenkrad mit Lenkradknopf zulegen.
damit bist Du beim nächsten TÜV durchgefallen (zumindest, solange der Prüfer nicht beide Augen zudrückt)!
Falls Du's mir nicht glaubst, nutz die Suche. Im Wald ist das Teil beim (rückwärts)Rangieren eine Lebensversicherung für den Daumen, erlaubt is es aber nur bei Vollhydraulischen Lenkungen.

mfG
Axel
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)
#370059
Hallo Reiner,

ich habe das Lenkrad von meinem PD restauriert...

1. Abschleifen
2. Risse mit Dremel aufweiten um Spanung aus dem Material zu nehmen
3. Risse und Löcher mit Pattex Stabilit Express aufgefüllt
4. Geschliffen
5. Grundiert und lackiert
6. 2 Schichten Alufelgen-Klarlack darüber (der hält am besten dem aggresiven Handschweiß stand)

http://www.pattex.de/Pattex-Powerkleber ... 374.0.html


Gruß Michael


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