U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.

Moderator: -Martin.Glaeser-

U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon onesworld » 02.10.2015, 09:19

hallo community, hallo unimog-freunde :-)
ich liebe lange reisen und vorallem das fahren in nicht befahrbaren gebieten. einige jahre war ich mit meinem umgebauten Hummer H1 durch die sahara und dar arktis unterwegs. jetzt möchte ich mir einen unimog bauen. allerdings ist bei mir extremste geländetauglichkeit viel wichtiger als komfort. am liebsten würde ich mir nur einen ganz fetten überrollkäfig auf den mog schweissen und ein dachzelt einbauen das man rausziehen kann. dies um den Schwerpunkt so niedrig wie nur irgendwie möglich zu halten und nirgends etwas überragendes zu bauen das in Extremsituationen irgendwo im weg ist oder aufsitzt.
meine grosse frage nun; wo liegen die entscheidenden unterschiede zwischen den etwas älteren mogs wie bsp U1500/U1650/U1750L oder eben die neuen U4000/U5000? ist die elektronik im neuen mog ein problem? ist die neue schaltung im extremen gelände wirklich brauchbar oder bietet diese sogar vorteile? was ist mit dem bluetec-zusatz? wieviel braucht man davon und was ist wenn dieser alle ist und man am ende der welt keinen kriegt?
wer hat erfahrung mit diesen unimogs und kann mir vielleicht wertvolle tipps geben? ich bin für jeden tipp oder erfahrungsbericht sehr dankbar. vielen lieben dank an alle :-)

gruss oliver
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Re: U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon Rolf_Lieber » 04.10.2015, 00:12

Hallo Oliver,

für ein echtes "Extrem"-Expeditionsmobil ist eigentlich nur der U 4000 (Gewicht) mit kurzem Radstand (Wendigkeit) und Euro 3 Motor (ohne Ad Blue) geeignet. Und dieses Modell ist in gutem Zustand mit geringer Kilometerleistung so gut wie garnicht zu bekommen.

Also brauchst Du Dir gar keine Gedanken darüber zu machen, solange Du nicht durch absoluten Zufall eines der extrem seltenen Exemplare gefunden hast, das tatsächlich verkauft werden soll.

Grundsätzlich ist der U 4000 in allen Belangen eine konsequente Weiterentwicklung dieser Baureihe.
Vielfach wird behauptet, daß der Ersatz des großvolumigen 6 Zylinder gegen den kleineren 4 Zylinder Motor nachteilig wäre. Der schon serienmässig deutlich stärkere und mit einem Ladeluftkühler versehene 4 Zylinder ist aber über den gesammten Drehzahlbereich wesentlich drehmomentstärker, deutlich sparsamer und auch eine Leistungssteigerung weit über die Möglichkeiten des 6 Zylinders hinaus, ist viel einfacher möglich.

(Gisbert Hindennach - Unimog Geländefahrschule - Der Unimog U 4000 - S. 184 - 213)

Bei nächster Gelegenheit solltest Du Dir allerdings vielleicht doch die Mühe machen, die "shift" Taste Deiner Tastatur reparieren zu lassen, wenn Du hier im Forum die Mühe einer Antwort erwarten solltest.

Gruß

Rolf
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Re: U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon Helmut-Schmitz » 04.10.2015, 19:49

Hallo
Also brauchst Du Dir gar keine Gedanken darüber zu machen, solange Du nicht durch absoluten Zufall eines der extrem seltenen Exemplare gefunden hast, das tatsächlich verkauft werden soll.
naja, fast vor deiner Türe stehen so 12 Stück, 4000 bzw 5000 EUro 3 wahlweise als Doka, Pritsche, mit o. ohne Plane oder Kran zum verkauf, alles Vorführfahrzeuge mit 500Km auf der Uhr oder neu. In Holland stehen nochmals einige.
Vor allem sind die "Belgier" eine sehr gute Option, mit Euro II und LLK problemlos ohne viel Aufwand auf 200Ps zu trimmen, mit 300er Achsen, UG3/65, und preislich mehr als eine Alternative. Die kann man auch noch im Busch schrauben und fahren ohne Elektrik weiter.
Ein 1500er (425) ist zu schwer und zu kurz als Offroader, der 1700er ( 435) ist auch ein Eisenschwein.
Ein guter 1650l mit den 400er Achsen und Euro II wäre eine weitere sehr gute Alternative, allerdings rar wie Hühnerzähne.
Euro IV -Fahrzeuge fahren im Feuerwehrmodus ohne Adblue ebenfalls weiter.
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Re: U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon onesworld » 06.10.2015, 07:36

Helmut-Schmitz hat geschrieben:Also brauchst Du Dir gar keine Gedanken darüber zu machen, solange Du nicht durch absoluten Zufall eines der extrem seltenen Exemplare gefunden hast, das tatsächlich verkauft werden soll.naja, fast vor deiner Türe stehen so 12 Stück, 4000 bzw 5000 EUro 3 wahlweise als Doka, Pritsche, mit o. ohne Plane oder Kran zum verkauf, alles Vorführfahrzeuge mit 500Km auf der Uhr oder neu.


danke helmut für deine überraschende Information über diese 12 U4000. vor meiner haustür? wo finde ich diese denn? ich wär dir für hinweise sehr dankbar! ich freu mich schon wie ein kleines kind! vermutlich wird der preis für ein solches vorführfahrzeug meine freude etwas dämpfen, doch bis dahin juble und singe ich jetzt erstmal! :party



@ rolf: danke für deine wertvollen hinweis mit der shift-taste. ich war mir nicht bewusst dass die grossbuchstaben so wichtig sind und sich diese so auf die motivation eines antwortschreibers auswirken. ich bin Informatiker und ein alter fuchs in sachen digitaler welt. im grundsatz gibt es im Internet keine grossbuchstaben. der ursprüngliche sinn war einfach und schnell Informationen zu übermitteln. da gross-kleinschreibung den sinn eines satzes nicht verändert verzichtete man auf den erweiterten zeichensatz für die grossbuchstaben und schrieb alles klein. das hat man sich damals einfach so angewöhnt und seit nun fast 40 jahren schreibe ich ausschliesslich alles klein. noch heute gibt's ja in internet- und emailadressen keine grossbuchstaben. ich entschuldige mich also bei allen die das stört :(
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Re: U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon Helmut-Schmitz » 06.10.2015, 23:54

Hallo
jau der der Rreis ist schon hoch. :cry:. ss sind sowohl 4000 bzw 5000er, alles Euro III.
guckst du Netiquette,
Vielleicht überlegst du dir das nochmal mit deiner Schreibweise, dann klappts auch mit der Kommunikation
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Re: U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon onesworld » 07.10.2015, 07:45

Danke Helmut, wenn das so wichtig ist - dann bemühe ich meine Shift-Taste nach dreissig Jahren Nichtgebrauch wieder. Fühlt sich irgendwie komisch und so neu an :lol:

Helmut, wo stehen die U4000 von denen Du schreibst? Wie komme ich an die ran?

Wer hat Erfahrung mit dem schrauben am U4000? Kann man das Fahrzeug im Busch überhaupt noch reparieren? Gibt es bekannte Probleme und Krankheiten beim U4000? Wo liegt die Schwachstelle beim 4000er?

Lieben Dank für alle Hinweise und Tipps :mog2

Lieber Gruss vom Oli
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Re: U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon GSchaefer » 14.10.2015, 13:07

Hallo Oliver,
hallo Helmut,

ich hoffe, Ihr seid mir nicht böse, wenn ich mich einfach so "daran hänge":

@ Helmut: Mich würde auch interessieren, von welchen Fahrzeugen Du sprichst, bei den Vorführfahrzeugen und wo diese zu erwerben sind.

Beste Grüße

Guido
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Re: U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon Rolf_Lieber » 07.01.2016, 00:46

Hallo,

richtig ist, daß der U 4000 mit Euro 3 Motor nach wie vor produziert wird - allerdings nur fürs aussereuropäische Ausland.

In Deutschland konnte regulär ein Euro 3 U 4000 selbst mit Ausnahmegenehmigung nur noch bis spätestens zum 30.09.2007 zum Straßenverkehr zugelassen werden.

Es mag - wie häufig im Leben - Jemanden geben, der es irgendwo und irgendwie doch geschafft hat, zu einem späteren Zeitpunkt legal und seriös einen Euro 3 Unimog zum deutschen Straßenverkehr zuzulassen - ich persönlich kenne keinen Einzigen.

Mercedes Benz selbst hat Ende September 2007 letztmalig "alle" damals noch vorhandenen Euro 3 Vorführfahrzeuge mit einer Sondergenehmigung und Tageszulassung zum deutschen Straßenverkehr zulassen lassen. Meiner Kenntnis nach waren das 2 Stück - einer mit kurzem und einer mit langem Fahrgestell.

Beide sind jetzt in festen Händen.


Gruß

Rolf
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Re: U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon AndreasU1300 » 09.01.2016, 15:10

Hallo

Einfach mal bei Mobile.de

-Nutzfahrzeuge über 7,5to
-Mercedes
-Unimog
-Bj. ab 2006

eingeben und schauen. :party

Gruß Andreas
Gruß aus dem südlichen Niedersachsen

www.carriage-road.de
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Re: U1*** vs U4000/5000 für Extrem-Expeditionsmobil

Beitragvon dusseldorp » 09.03.2016, 22:51

Diese Fahrzeuge sind nur für den Export außerhalb Europa bestimmt und
dürfen vom Verkäufer nur mit einem Aufbau an einem Endverbraucher verkauft werden!
Die Fahrzeuge stehen in Köln und in Holland bei PK Trucks.
Ich denke auch, dass für diesen Einsatz die SBU Fahrzeuge, gebaut bis ca. 2000,
ohne Elektronik, am Besten geeignet wären.
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