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U1300 - Krankenwagen ex BW: Wie zulassen / versichern?
Verfasst: 25.01.2010, 12:22
von Frank_404s
Hallo zusammen,
ich spiele momentan intensiv mit dem Gedanken, mir evtl einen U1300 Krankenwagen zuzulegen. Ist im Winter schön warm im Koffer
Nun meine Fragen: (Die Suche hat mir leider nur bedingt weitergeholfen)
Wie läßt man sowas am besten (billigsten) zu?
Als Wohnmobil, LKW,...
Was kommt wann zum Tragen:
Sonntagsfahrverbot, Fahrtenschreiber, evtl. besondere Ausstattung für WoMo,...
Da viele ex BW 1300er ja auch Bj.: 1985 und später sind scheidet ja das H Kennzeichen LEIDER aus - das habe ich bei meinem 406 - günstig und gut.
Den größten Wert lege ich auf die Kosten - hier habe ich keinerlei Erfahrung bei "LKW" - kenne mich bei den Preisen nur bei landw. Zugmaschinen und H Kennzeichen aus.
Was ist bei der ersten zivielen Zulassung außer dem ausser Betrieb setzen von Blaulicht, Martinshorn und Tarnbeleuchtung noch zu beachten?
Vorab schon mal vielen Dank für die Antworten.
Grüße,
Frank
Verfasst: 25.01.2010, 14:34
von ulli
Moin Frank,
Zulassung LKW geschl. Kasten ist die einfachste, versicherungstechnisch aber wohl die teuerste Variante, es sei denn, du hast einen Versicherungsagenten an der Hand, der ihm schon Oldtimerstatus zubilligt (manche Versicherungen spielen ab einem Alter von 25 Jahren mit).
Sonntagsfahrverbot nur mit Anhänger, wenn die zGM nicht > 7,5to (wovon ich ausgehe).
Insgesamt die bessere Zulassungsart wäre SoKfz WoMo, Voraussetzungen sind fest eingebaute Kochgelegenheit, Tisch, Schrank, Bett.
Wobei es sich steuerrechtlich dann aber um ein sogen. unechtes WoMo handelt, da die Mindesthöhe von 1,7m im Bereich der Kochstelle nicht erreichtbar ist.
D.h., Zulassung als SoKfz WoMo (günstige Versicherung, auch mit Anhänger kein Fahrverbot, günstige Fährtarife, 100km/h auf BAB und Kraftfahrstraßen), Versteuerung aber als LKW.
Doch Vorsicht, die Finanzämter machen teilweise Stress, da sie unechte Wohnmobile als PKW versteuern wollen (ganz schlecht), da heisst es, hartnäckig bleiben, den Unimog ggf. dem FA vorführen.
Gruß Ulli
Verfasst: 25.01.2010, 15:59
von Frank_404s
Hallo Ulli,
DANKE für Deine Antwort.
Also den Stress mit dem FA und dem "vorschriftsgemäßen Umbau" zum WoMo (das wollte ich Stück für Stück machen - wenn Zeit und wieder Geld

da ist) könnte ich durch die Eintragung als "LKW geschlossener Kasten" umgehen?
Und dann evtl in 3 Jahren, wenn ungebaut, umschlüsseln....
Was für Nachteile (außer Fährtarife und Höchstgeschw. auf BAB) entstehen duch die LKW Typisierung noch?
kann jemand (ganz grob) abschätzen, wass mich diese Fahrzeug (gehen wir von der Versicherung mal von 100 Prozent aus) als LKW bzw als WoMo bei Steuer und Versicherung jewails kostet)?
Das ist mir neu (obwohl ich CE habe

), dass LKW <7,5To Sonnatgs fahren dürfen
Warum ist dann Sonntags die Autobahn nicht mit Artegos voll???
Nochmals Danke und Grüße,
Frank
PS: Nach der Oldtimerversicherung werde ich fragen - diese Frage lohnt sich auf jeden Fall!!!!!!
Verfasst: 25.01.2010, 16:48
von ulli
Frank_404S hat geschrieben:Warum ist dann Sonntags die Autobahn nicht mit Artegos voll???
weil die Fahrer zu Hause bei der Familie sitzen, ausserdem wo sollen sie hinfahren? Die Läden sind doch alle zu

Verfasst: 25.01.2010, 17:06
von der.odenwälder
....Servus Frank,
tja als neueinsteiger im Lkw Bereich haste das Problem mit sf0 anfangen zu müssen, dem entsprechend 125%. Da biste gleich mal bei round about
1300.- als LKW geschlossener Kasten

.
Als Womo kommste dann günstiger, da beginnste mit 140% 550.- Eus.
Das wäre eher bezahlbar
Gruß
stefan
...EDITH sagt: berechnet mit 96 KW !!!
Verfasst: 25.01.2010, 18:58
von Frank_404s
Hallo Stefan,
ach Du Sch.....................!!!!!!!!
Für 2 Jahre U1300 als LKW versichern bekommt man ja einen 404, der noch einigermaßen in Schuss ist!!
Da ist die WoMo Sache schon interessanter. Das würde bedeuten:
erstmal nicht anmelden und Umbauen, dann wenn Bett, Schrank un Kocher verbaut ist die WoMo Sachen versuchen...
Grüße,
Frank
Verfasst: 25.01.2010, 21:08
von UCG4113
Guten Abend Steuerschätzer,
um das Thema mal wieder zu grounden

, hier mal die Zahlen zu U 1300 L als LKW, nicht gewerbl. Nutzung, Plane + Spriegel, abgelastet auf 7,4 to ohne techn. Änderung, einsatzfähig rund um die Uhr 24/7 (sehr wichtig für mich ), ohne Kontrollgerät:
Steuer: 483,- p.a.
Versicherung: 380 Haftpflicht + 66 Teilkasko(sofern gewünscht) + Vers. Steuer
(Technische Daten siehe unten)
Die Versicherung läuft über Bernd Schömann bei der Helvetia, also am besten erstmal dort nachhorchen was so geht.
Gruß
Markus (UCG4113)
Verfasst: 26.01.2010, 10:45
von der.odenwälder
....Nachteil gleichbleibeder SFR Satz. Als WOMO gehste mit den % langsam runter und dann kostet dich die Haft 250.- im Jahr (incl. Steuer). Musst aber 10 Jahre runterfahren.
Also anfänglich die LKW Variante nutzen beim Bernd Schömann und den Koffer langsam ausbauen. Dann kannste immer noch auf Womo umschlüsseln. Musst halt nachfragen ob die gefahrenen Jahre als LKW angerechnet werden, sonst musste trotzdem als Womo mit 140 anfangen
Gruß
Stefan
Verfasst: 26.01.2010, 22:58
von MagMog
guude,
bau so um, dass Du in 5 jahren noch H bekommen kannst. die 5 sind schnell um, und wer weis, was denen noch an umweltauflagen und steuererhöhungen so einfält. feinstaubzonen halten den mog schon jetzt aus ettlichen städten raus.
gut mog! justus.
Verfasst: 27.01.2010, 19:11
von Frank_404s
Ja,
da habt Ihr Recht.
Gar nicht so einfach, das Alles.
Das mit dem H Kennzeichen ist einfach die Beste Sache!
Momentan denke ich auch über die Sache mit der roten Nummer nach (07 Kennzeichen - oder so

).
Wenn ich dass richtig verstanden habe könnte ich ja dann mit einmal Unterhalt den U406 (Bj 1974 - Momentan H- Kennz.), den 1300er und vielleicht sogar noch mein altes BMW Cabrio (Bj. 1988 - guter Zustand) fahren.
Alle Fahrzeuge würden dann sehr wenig KM fahren - nur hier in der Gegend (Probefahrten ect.

) oder zu Treffen.
Das ist aber glaube ich nicht einfach zu bekommen - kennt sich jemand von Euch aus.
Grüße,
Frank
Verfasst: 27.01.2010, 19:51
von der.odenwälder
.....hehe wenn du noch keins hast kannste es für den BMW und den 1300 erstmal vergessen weil gleiche vorraussetzungen wie H-Kennzeichen.
Also Oldi-Gutachten notwendig

, da haperts ja bei den 2 genannten noch
mit dem Alter (30 J.).
Im Zweifelsfalle musste eben den Mog im Bedarfsfall
mit einem Kurzzeitkennzeichen bewegen,gilt für 5 Tage und kostet dich 41.-
plus Schilder prägen.
z.b. hier
http://euroauto-versicherung.de/index.p ... 1fd8dc1e19
Gruß
Stefan
Verfasst: 27.01.2010, 20:03
von Frank_404s
Stefan,
das wäre erstmal eine gute Möglichkeit - Kurzzeitkennzeichen - für die ersten Treffen oder Rock am Ring
Ich dachte diese 07-er Kennzeichen wären auch schon für Youngtimer (also 20 +) möglich.
Schau mer mal. Auf jeden Fall bin ich jetzt mal etwas in der Materie drin - wenn gleich mir das neue Wissen auch etwas "unsympatisch" ist - weil zu teuer
Nochmal Danke an Alle und Grüße,
Frank
PS: Wenn natürlich noch jemandem eine "Sparfuchslösung" einfällt: Immer her damit

Verfasst: 30.01.2010, 15:07
von der.odenwälder
Frank_404S hat geschrieben:Stefan,
das wäre erstmal eine gute Möglichkeit - Kurzzeitkennzeichen - für die ersten Treffen oder Rock am Ring
Ich dachte diese 07-er Kennzeichen wären auch schon für Youngtimer (also 20 +) möglich.
Schau mer mal. Auf jeden Fall bin ich jetzt mal etwas in der Materie drin - wenn gleich mir das neue Wissen auch etwas "unsympatisch" ist - weil zu teuer 
Nochmal Danke an Alle und Grüße,
Frank
PS: Wenn natürlich noch jemandem eine "Sparfuchslösung" einfällt: Immer her damit 
....nö das wurde geändert. Gibt bestenfalls einen Versicherer der Dir das
Fahrzeug als Youngtimer versichert, da musste Dich dann mal durch die Branche durchfragen. Die meißten haben das aber abgestellt.
Gruß
Stefan
Verfasst: 31.01.2010, 17:33
von Frank_404s
Hallo,
neue Idee:
Mal folgendes angenommen:
Wir habe noch eine kleine Landwirtschaft - Weinberge. Der Schmalspurschlepper ist auch auf den Betrieb zugelassen.
Wenn ich nun den Koffer so umbauen würde, dass er abnehmbar ist. Dann eine kurz Pritsche drauf, so könnte ich auch die Pfähle, Dünger, geerntete Trauben ect. mit dem Mog fahren.
Dann landwirtschaftlich zulassen, könnte der SAN Koffer ja die 2 - 3 Mal im Jahr, an denen es zu Treffen geht als Ladung verlastet werden. Vollkommen legal würde es dann, wenn der Unimog für die entsprechenden Monate versteuert wird - dies ist ja nötig und möglich, wenn das Fahzeug für außerlandw. Zwecke genuntzt wird.
Was denkt Ihr?
Zu klären wäre nur, was alles (außer dem Umbau zur Pritsche) bei der Fahrt zum TÜV (Typisierung) beachtet werden muss. Kennt sich da jemand aus? Wird dass dann eine Landw. Zugmaschine oder ein Geräteträger?
-Edith-
Wenn ich mir das recht überlege ist das glaube ich wohl doch zu umständlich. Die Trauben werde ich weiter mit dem 406 fahren...
Also doch erst Kurzzeitkennzeichen und dann WoMo
Danke und Grüße,
Frank
Verfasst: 06.02.2010, 16:39
von Frank_404s
Hallo zusammen,
sooooo... habe das Fahrzeug jetzt mal angeschaut und werde es wohl am Donnerstag abholen.
Die Abholvollmacht und die Datenbestätigung (für die TÜV Prüfung) ist heute angekommen.
Dazu habe ich 2 Fragen:
1. In der Datenbestätigung sind nur die 12,5 er Reifen eingetragen. Ich habe aber auch einen Satz MPT 81 365/20R20 (glaube ich, also die Vergleichgröße zu 14,5 /20. Diese Räder habe ich auch schon öfter auf dem U1300l gesehen.
Wie ist die vorhensweise? Welches Formular muss ich vor der Abnahme besorgen und wo bekomme ich dieses?
2. In der Datenbestätigung steht auch einiges drin, was nach dem Umbau nicht mehr zum Tragen kommt (zB SoKFZ Krankenwagen, oder 1 Sitzpl. SAN Personal, 4 Liegepl.f.Verwundete,.........)
Weiß der TÜV Mann, was er tun muss, wenn der Mog zum Wohnmobil umgebaut ist?
Kann mir jemand eine Eingescannte Zulassung von einem zum WoMo umgebauten Unimog KrKW senden (Email:
franklanninger@gmx.de)
Antworten hierzu wären sehr nett.
Danke Euch und Grüße,
Frank