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Unfall mit Dingo

Verfasst: 31.01.2009, 12:42
von Hardy404
Das stand gestern in der Saale-Zeitung, ist bei mir um die Ecke passiert:


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Ciao,
Hardy

Verfasst: 31.01.2009, 12:46
von Neuling_Sven
Upps :? Da sieht man selbst die BW hat Probleme bei Glatteis.

Dingounfall

Verfasst: 31.01.2009, 18:29
von stefanfuchs
Dieser Vorfall war bei uns auch in der Presse, hier hies es allerdings dass die drei Insassen von der Feuerwehr befreit wurden, hierzu wünsche ich eine hoffentlich vollständige Genesung.
Ein Dingo rutscht aus dem Stand einen 10 m Abhang hinunter mit der Folge 500 000 Euro Schaden. - Den Gutachter hätte manch einer wohl auch recht gerne, der keine Lieferbaren Ersatzkarossen mehr erhalten kann ... .
Wenn das wirklich so abgerechnet wird, wird der Steuerzahler wohl kräftig verschaukelt.
Desweiteren sollte man sämtliche Dingos von Einsätzen zurückrufen, denn die Sicherheit der Insassen, selbst bei einem nicht ganz so tiefen Graben sehe ich massivst gefährdet. Ganz abgesehen von Karombolageakten von ausserhalb.
Stefan Fuchs
Obergefreiter der Reserve
mit Dingotauglicher Fahrerlaubnis

Dingounfall

Verfasst: 31.01.2009, 19:06
von sascha406
Guten Abend,

also zurückziehen sollte man die Dingo`s meiner Meinung nach nicht. Im Gegenteil es sind hervorragend geschützte Fahrzeuge. Ich kenne Bilder eines verunfallten Dingos der einen 60 m tiefen Abhag heruntergestürzt ist. Dabei wurde lediglich der Fahrer verletzt. Aber auch nur deshalb weil
a. seine Tür nicht ordnungsgemäß veriegelt war und
b. er den Hosenträgergurt nicht angelegt hatte.

Ob diese Soldaten die Gurte korrekt angelegt hatten bleibt natürlich im Bereich der Spekulation.

Gruß
Sascha

Dingo

Verfasst: 31.01.2009, 19:37
von Bernd-aus-Oberndorf
Hallo zusammen,

Erst mal , der Dingo hat nie und nimmer einen Totalschaden erlitten.Da reicht eine unqualifizierte Aussage vor Ort und der Reporter nimmt den Neupreis als Schadenssumme. Es ist aber bei den speziellen Fahrzeugen immer ein größeres Unterfangen bis alles überprüft und wieder i.O. geschrieben ist.
Ich selbst war diese Woche auch auf dem Übungsplatz Hammelburg unterwegs und wir hätten beinahe zwei Wölfe vor uns mit unserem MAN 5to GL geplättet , weil alle Schotterpisten vereist waren.
Mit dem UNIMOG 2to GL ist das Heck auch öfter gekommen , auch bei langsamster Fahrweise.
Wenn die drei Kameraden ordnungsgemäß angeschnallt und die innere Ladung sicher verstaut gewesen wäre , wäre ihnen auch nichts passiert.
Aber so ist es eben halt , die jungen Burschen haben noch keine große Fahrpraxis und dann geht ihnen schnell das Talent - danach die Straße - aus.
@stefan
Der Dingo fährt sich wie ein etwas überladener U1300L. Ist also kein Sportwagen aber auch kein Panzer.
Die Truppe kann froh sein die Dingo I u. II zu haben !

Gruß Bernd

Verfasst: 31.01.2009, 19:55
von sascha406
@ Bernd
dem ist nichts hinzuzufügen. Stimmt mit meinen Erfahrungen aus Afghanistan zu 100% überein. :!: :!: :!:

Gruß
Sascha

Verfasst: 31.01.2009, 19:56
von AndreasU1300
Hallo

Am 21.01 haben die Pioniere bei uns nen Fuchs auf geländetauglichkeit getestet.

http://www.westfalen-blatt.de/nachricht ... p?id=23504

Gruß Andreas

Verfasst: 01.02.2009, 15:57
von rm411
Hallo Andreas,

das sieht doch nach Unaufmerksamkeit des Fahrers aus? Wir haben in der Fahrschule gelernt im Gelände in einer solchen Situation sofort in Falllinie zu lenken und den Hang zu nehmen. Zumindest kommt es dann nicht zu einem Umfaller oder das Fahrzeug liegt auf der Seite. Allerdings hätte dann vielleicht der schöne Hasenstall dran glauben müssen. :wink:

Grüße

Ralf

Verfasst: 01.02.2009, 16:13
von Moggälä
Hallo Ralf,

bei allem gebotenem Respekt - aber mach mir das bitte mal vor :rums:
Wenn der Zeitungsbericht - ausnahmsweise mal - stimmt, dann hatte der Fahrer wohl zu dem Zeitpunkt eine kleine Meinungsverschiedenheit mit der Schwerkraft - in dem Fall umgesetzt als Hangabtriebskraft, unterstützt von Reibungsverhältnissen weit unterhalb der Fußgängergrenze. Und dann lenkst Du gar nix mehr - Du wirst gelenkt . . . . .

mfg
Axel

Verfasst: 01.02.2009, 18:17
von maatsch
...und wie wir alle wissen, sind Theorie und Praxis meist zwei Paar Stiefel und wer noch nie eine Fahrfehler gemacht hat, der werfe den ersten Stein ;-)
Sei's wie's is' - egal ob Fahrfehler oder vorhergehende Falscheinschätzung der Fahrbahnverhältnisse - oder einfach zu wenige Erfahrung (mit dem Fahrzeug, auf der Straße bei diesen Verhältnissen allgemein...) - egal ob wirtschaftlicher Totalschaden oder ein paar Zehntausender, die der Steuerzahler erleichtert wurde:
1. is' der Besatzung relativ wenig passiert - was das wichtigste ist.
2. wird wohl bei diesem Verein soviel Kohle verbraten, dass die Unfallkosten eher Peanuts sein dürften.

MfG Maatsch

...der gesteht, der Wehrdienstpflicht mit Ersatzdienst im Katastrophenschutz eher zufällig entkommen zu sein.