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Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 05.02.2026, 19:32
von Winni59
Das erste Vorgelege der Hinterachse ist bereits mit einem neuen Dichtungssatz versehen. Das zweite wartet auch schon auf die Re-Montage.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 08.02.2026, 11:04
von Winni59
Die gestrige Samstagsfahrt diente zum aufpicken der Reste-Hinterachse (Danke an Daniel).
Aus dieser plane ich die beiden Zwischengehäuse in den U2010 zu übernehmen. Vorher werden diese noch in der Sandstrahlbox von Rost befreit und mit Lack versehen.
Bin gespannt, was sich sonst an der Reste-Achse als brauchbar zeigt. Dementsprechend geht es dann aufs Ersatzteillager.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 08.02.2026, 11:04
von Winni59
Die gestrige Samstagsfahrt diente zum aufpicken der Reste-Hinterachse (Danke an Daniel).
Aus dieser plane ich die beiden Zwischengehäuse in den U2010 zu übernehmen. Vorher werden diese noch in der Sandstrahlbox von Rost befreit und mit Lack versehen.
Bin gespannt, was sich sonst an der Reste-Achse als brauchbar zeigt. Dementsprechend geht es dann aufs Ersatzteillager.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 08.02.2026, 15:52
von Winni59
Beide, mit neuem Dichtungsssatz versehenen, Vorgelege warten geduldig auf den wiedereinbau.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 08.02.2026, 20:03
von Winni59
Die Handbremszüge, an denen die Ummantelung teils gebrochen oder gerissen sind, habe ich mit waserdichtem, selbstklebendem Textilband umwickelt. Ein solches hatte ich auch bereits zur Herstellung meiner U411 Kabelbäume verwendet. Zur Fertigstellung der Handbremszüge fehlen nun noch die Gummimanschetten. Habe bei mogparts angefragt, nachdem ich diese in deren Sortiment nicht finden konnte und die Manschetten vom U411 zu groß sind.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 11.02.2026, 15:33
von Winni59
Gestern und heute habe ich die erstandene Reste-Hinterachse teilzerlegt, um die beiden benötigten Verbindungsgehäuse zu entnehmen.
Ein Blick ins Innere der (rostig aussehenden) Achse reizte aber doch. Habe also das Differential auch gezogen. Sieht allles schön ölig aus, hatte eher Rost erwartet. Schade, dass an ihm die Antriebswelle am Gehäuseende abgeschnitten wurde.
Für Ersatzzwecke oder Abgabe stehen also das Achsgehäuse, Komponenten des Differential sowie zwei Vorgelege mit Naben und Bremsbacken zur Verfügung.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 13.02.2026, 17:44
von Winni59
Das erste der beiden Zwischengehäuse habe ich heute sandgestrahlt.
Und für die Handbremsseile sind die Gummifaltenbälge eingetroffen. So langsam liiegt also alles parat für die Komplettierung der Achse.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 15.02.2026, 06:28
von Winni59
Vor kurzem hatte ich glücklichen Zugriff auf ein genietetes Lüfterrad, so wie in der Ersatzteilliste C aus Oktober 1952 angeführt.
Dies wird im Zuge der technischen Maßnahmen am Fahrzeug das Alu-Lüfterrad, welches Beschädigungen an den Flügelenden aufweist, ersetzen.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 15.02.2026, 12:40
von Winni59
Das erste sandgestrahlte Zwischengehäuse ist nun auch schon endlackiert.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 16.02.2026, 18:55
von Winni59
Heute fand der überarbeitete Hauptbremszylinder an seinem Platz zurück.
Und auch das Verbindungsgehäuse hinten links konnte wieder montiert werden. Das Verlagerungsgetriebe hinten links weigerte sich anfangs, die letzten fünf Zentimeter zurückzulegen. Daraufhin steckte ich provisorisch auch das Verlagerungsgetriebe rechts und verdrehte in kleinen Schritten die Welle. Nach fünf Schritten rutschte das linke Verlagerungsgetriebe endlich weiter, sodass es morgen befestigt werden kann.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 17.02.2026, 19:45
von Winni59
Und wieder ging es ein kleines Stück vorwärts.
Das Verlagerungsgetriebe hinten links ist angeschraubt, dabei die Anschraubfläche mit Dichtmasse abgedichtet, so wie im Werkstatthandbuch beschrieben.
Weiterhin habe ich den gerissenen Faltenbalg des Differential-Seilzuges erneuert, sowie am Zapfwellenabtrieb vorn und hinten die deutlich eingelaufenen Simmeringe entfernt. Die Oberflächenqualität der beiden zugehörigen Flansche lässt zu wünschen übrig, hier ziehe ich speedi sleeve von SKF auf.
Morgen sandstrahle ich dann das Zwischengehäuse für hinten rechts.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 18.02.2026, 09:50
von waldschrat411
Hallo Winnie,
bei Deinem genieteten Lüfterflügel ist mir aufgefallen, dass die Lüfterblätter zur falschen Seite gebogen sind. Der Flügel stammt vermutlich nicht von einem Unimog. Das wird sich wohl bei der Kühlung bemerkbar machen. Ich würde mich da noch mal schlau machen, bevor Du den Lüfterflügel verbaust.
Gruß Julian
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 18.02.2026, 11:07
von Winni59
Hallo Julian
Ich danke dir für diesen wichtigen Hinweis!
Sehr aufmerksam von dir.
Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 19.02.2026, 05:06
von Winni59
@ Julian
Deine Feststellung zum Lüfterrad hat sich leider bewahrheitet. Auf dem Vergleichsfoto sieht man es deutlich. Das ist natürlich schade, aber auch kein Beinbruch, denn ich darf das Lüfterrad an den Verkäufer zurück geben.
Das zweite Zwischengehäuse konnte ich gestern sandstrahlen. Und zu einem guten Feierabend-Tannenzäpfle auch noch grundieren

Re: Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland
Verfasst: 20.02.2026, 05:29
von Winni59
Die linke Seite der Hinterachse ist nun wieder mit Handbremsseil, Radbremszylinder und Bremsbacken bestückt.
Und am Zwischengehäuse für hinten rechts ist die zweite Decklackschicht aufgebracht, sodass ich mit den Montagearbeiten auf dieser Seite am Samstag starten werde.
Das Einhängen der Feder für die Bremsbacken zeigte sich mangels Federspreizzange als kniffelig. Hab die Feder daher mit einer Zange etwas vorgespannt und in die Windungen Unterlegescheiben eingeschoben. Die letzten Millimeter ließen sich so gut überwinden und die Feder leicht einhängen.

Gute Ideen zum richtigen Zeitpunkt sind immer gefragt
