Unimog 411.110 Patina forever

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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon UFH » 01.08.2017, 08:05

Rudi war mit auf dem UVC Treffen :party . Doch am Donnerstag davor musste er nochmal eine Schraubereinheit über sich ergehen lassen, der Oring vom oberen Lager des Achsschenkels auf der Beifahrerseite wurde getauscht.
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon scatman » 02.08.2017, 08:45

Hallo Hannes, schöne Bilder. Ist das deine Simson auf dem Anhänger?
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon UFH » 02.08.2017, 09:01

Hallo Uli,
nein, das ist die Schwalbe von meinem Vater. 1975er kr 51/1.

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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon scatman » 02.08.2017, 14:26

Hallo Hannes,auf jeden Fall ein schönes schnelles Moped und genau wie die alten Unimogs frei von Obsoleszenz.Für die Schwalbe gibt es sehr tolle Zylindergarnituren,da schlägt mein 2 Takt-herz höher.
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon UFH » 02.08.2017, 21:15

Hallo Uli,
ich finde dieses "Gefährt" ist das einzige Moped was Wirklich einigermaßen angepasst im Verkehr mitfließen kann, der Rest sind nur Hindernisse und stellen für mich auch nur eine Gefahr da. Wenn man noch die Orginal Papiere hat darf man legal bis 60 km / h fahren.

Ja in der Tat gibt es da einige Ausbaustufen aber selbst der Orginalzylinder gibt noch einiges her von wegen Überströmern Quetschkante usw. Unsere läuft momentan sehr gut sodass ich an der Zusammenstellung der Teile nichts ändern möchte. Zudem hat sie noch eine 12 v vape bekommen. Die Schwalbe bleibt auch erstmal so in einem eher patentierten Zustand bis sie irgendwann mal komplett gemacht wird. (in den 90ern mal gut lackiert worden, leider schon 2 Motoren verschlissen(Kolbenfresser))
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon UFH » 25.08.2017, 15:16

Bild Zylinderkopfdichtung total nass, Öl wie Wasser

Bild Wasser im Öl? Keine Frage, das Wasser hat in die Durchführung der Stösselstangen gedrückt :evil:

Bild Zylinder 4

Bild Zylinder 4

Bild Zylinder 3

Bild Zylinder 3

Bild Zylinder 2

Bild Zylinder 2

Bild Zylinder 1 Nachtropfende Düse?

Bild Zylinder 1

Generell fällt mir auf, dass das Honbild nicht mehr wirklich schön aussieht, gerade Zylinder 1. Zu spüren ist aber nichts.

Vielleicht hab ich mir die Kopfdichtung sogar in Dülmen endgültig durchgeschossen, davor war sie aber auch schon mindestens angeknackst.

Haarlineal war schon auf Block und Kopf.
Ergebniss:

Kopf perfekt
Block ziemlich gut, bis auf die Seite zum Fahrer( 5 Froststopfen im Block), hier hat der Block einen leichten Bogen, aber nicht mehr als 0.05 mm
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon scatman » 25.08.2017, 17:34

UFH hat geschrieben:das Wasser hat in die Durchführung der Stösselstangen gedrückt

Hallo Hannes, sind denn da keine Dichtungen vorhanden? Ich kenn mich nicht mit dem Motor aus. Hoffentlich hat der Motor sonst keine Schäden.
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon Örkel » 25.08.2017, 22:47

UFH hat geschrieben:Vielleicht hab ich mir die Kopfdichtung sogar in Dülmen endgültig durchgeschossen, davor war sie aber auch schon mindestens angeknackst.


Moin,
Das wundert mich irgendwie nicht. Wie viele Kaltstarte mit kurzem Lauf hat der Motor denn bei dir durch, plus Experimente mit dem Förderbeginn oder lauf mit Düsen ohne vorheriges Abdrücken? Das geht alles auf die Dichtung - das ist eines der schwächsten Bauteile am 636er Motor.
Dir ist klar das der OM636 auch erst nach grob 15min lauf seine volle Betriebstemperatur hat.

Ob eine Düse tropft erkennt man beim Abdrücken, nicht erst wenn man die Brennspuren ohne Zylinderkopf anschauen kann.

Abgesehen davon - ein Unimog ist kein Legobauatz den man x-mal zerlegen und wieder zusammensetzen kann. Das Grundmaterial leidet immer. Jedes noch so grobe oder feine Gewinde wird vom ewigen auseinander und wieder zusammensetzen nicht besser.

Gruß
Alex

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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon scatman » 26.08.2017, 10:59

Hallo Alex,
Örkel hat geschrieben:Abgesehen davon - ein Unimog ist kein Legobauatz den man x-mal zerlegen und wieder zusammensetzen kann. Das Grundmaterial leidet immer.

Das sehe ich völlig anders. Wenn man nach der Kopfdemontage immer eine Neue Dichtungen verwendet kann man den Motor doch so oft demontieren wie man will. Weiterhin finde ich die Bezeichnung Lego-Bauzatz genau passend,wegen der vielen eigenen ideen die man in den Unimog einfließen lassen kann.Wenn ich nur an die Achsen denke,nur durch tauschen der Achschenkel ist eine Allradlenkung möglich usw.
Dann weiter bin ich beeindruckt das jemand hier im Forum zu seinen Niederlagen steht und diese auch mitteilt.Ich bin es gewohnt das meine Mitmenschen enorme Lebensenergie dazu aufwenden eigene Fehler zu vertuschen.
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon Helmut-Schmitz » 26.08.2017, 13:12

Hallo
kann man den Motor doch so oft demontieren wie man will.
sorry, das ist nicht ganz richtig. Die Gewinde im Block verschleißen enorm. Für das Anzugsmoment ist die Gewindeoberfläche ein wichtiger Parameter, der Gusskrempel ist weicher als die Stahlschrauben, da ist definiv irgendwann Schluss.
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon UFH » 26.08.2017, 13:32

Hallo Alex,

ich weiß noch nicht wirklich wie ich auf deinen Kommentar reagieren soll.
Wann waren die Düsen nicht abgedrückt? Während der Überholung des Motors sind Pumpe und Düsen beim Bosch Dienst gewesen(zu geguckt habe ich leider nicht, wahrscheinlich ein Fehler). Ich habe leider kein Abdrückgerät wie ich weiter oben ja schon geschrieben habe. Mittlerweile habe ich Düsen von Manfred in Rudis Motor, der damit bereits 2000 km abgerackert hat und der Motor läuft damit deutlich besser.
Der Motor hatte nach der Überholung keinen einzigen Kaltstart(Wir haben immer vorgeglüht). Einmal habe ich probiert ob 5 s glühen reichen um in zum Laufen zu bekommen, aber damit ist nichts zu machen.

Auch die Düsen von Manfred kann ich nicht überprüfen, da ich kein Abdrückgerät besitze. Werde also demnächst mal zum Bosch Dienst fahren und mir die Düsen ansehen, da Manfred aber bereits 2000 km damit gefahren ist gehe ich nicht davon aus das die eine Macke haben, sondern die Düsen vom Bosch Dienst nicht korrekt eingestellt waren oder ein fehlerhaftes Spritzbild hatten, weshalb der Motor so unschön lief.

Das die Gewinde davon nicht besser werden ist mir bewusst, ich hätte es auch lieber anders, aber ich denke 2 mal Schrauben raus und rein wird der Block wohl aushalten, kenne da zig andere Kandidaten Rep. Stufe 3 Kopf getauscht etc.

Und gerade das finde ich an der heutigen Gesellschaft komisch, Fehler werden nur noch ungern zugeben und mit hohem Aufwand vertuscht, dabei hilft es doch bei Problemen anderer oder suche nach Lösungen umso mehr wenn man ehrlich ist, siehe "636 startet nicht mehr"- Thread. Damit werden auch Fehler vermieden, denn daraus lernt man. Vertuscht man das macht ein anderer eventuell denselben Fehler oder hat dasselbe Problem, deswegen finde ich es gut wenn Probleme oder eigene Fehler angesprochen werden, das ist für mich echte Größe!

Fehler passieren mal häufiger mal weniger häufig, aber z.b. die Schwergängigkeit der Doppelgelenkwelle gefiel mir überhaupt nicht, manche Leute fahren so und haben Glück, die Welle verschafft sich Platz und frisst nicht. Doch ich mit meinem Glück hätte das ganz sicher anders getroffen und um dann nicht nochmal alles demontieren zu müssen habe ich es halt in der Restaurationsphase getan.
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon thomas-406 » 26.08.2017, 21:52

Lieber Hannes,

ein Kaltstart ist und bleibt ein Kaltstart: kalter Motorblock, kaltes Kühlmittel, kaltes Öl, kein Öldruck. Und die damit verbundenen Belastungen für den zu startenden Motor sollte man Dir eigentlich nicht erklären brauchen.

Insofern wundere ich mich jetzt, ausgerechnet von Dir so etwas...
UFH hat geschrieben:Der Motor hatte nach der Überholung keinen einzigen Kaltstart(Wir haben immer vorgeglüht).
zu lesen. Mit Vorglühen wärmst Du doch nicht den kompletten Motor vor :roll: Das Vorglühen erwärmt lediglich die Vorkammern, um dort bei den ersten Verdichtungshüben und Einspritzungen das Luft-Kraftstoffgemisch überhaupt in einen zündfähigen Temperaturbereich zu bringen - eben weil der Block ja kalt ist (s. o.).

Insofern gebe ich Alex recht - es sei denn, Du hast uns bis jetzt in Deinen Berichten das Benutzen einer Motorvorwärmung verschwiegen :wink:

Nicht umsonst werden in Eisenbahnfahrzeugen - wo die Dieselmotoren ja noch ein paar Nummern größer sind als in unseren Unimogs und entsprechend länger brauchen, bis sie auf Betriebstemperatur sind - bis heute die Anlagen vor dem Start konsequent vorgewärmt bzw. während der Stillstandszeiten warmgehalten (durch externen elektrischen Stromanschluss oder bei älteren Lokomotiven auch autark mittels der bordeigenen Zugheizeinrichtung). Das soll übermäßigem Verschleiß in der Warmlaufphase vorbeugen und insbesondere auch die Kopfdichtungen schonen.

Beste Grüße,
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon UFH » 27.08.2017, 13:46

Hallo Thomas,
richtig mit dem vorglühen Wärme ich nur die Vorkammer vor, aber das erleichtert den Start der Verbrennung ungemein. Für mich ist ein Kaltstart ein Start ohne vorglühen, fachlich korrekt ist das nicht, ich habe nachgesehen und tatsächlich Kaltstart ist das was du beschreibst, wobei sich das für mich eher nach einem "normalen" Start anhört, es aber fachlich ein Kaltstart ist.

Aber wie möchte man dann einem "Kaltstart" entgehen?

Kurz gelaufen ist er 3-4 mal und einmal davon warm, mindestens 15 Minuten wobei er dann immernoch weit entfernt vom betriebswarmen Motor ist. Siehe Öltemperatur. Gottseidank wird ihm das nun mit der neuen Kopfdichtung erspart bleiben.
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon Helmut-Schmitz » 27.08.2017, 21:17

Hallo Hannes
Ein Kalt bleibt Kaltstart, das Vorglühe ermöglicht lediglich das erreichen der Zündtemperatur beim Vorkammermotor, ansonsten gelten die gleichen Bedingungen wie bei jedem andern Motor beim Kaltstart.
Aber wie möchte man dann einem "Kaltstart" entgehen?
dazu gibt es auch für Fahrzeuge eine Motorvorwärmung, z.B. eine Standheizung oder Heizspirale im Kühlkreislauf. Solch eine elektrische Vorwärmung ist z.B. bei Feuerwehrfahrzeugen schon seit Jahren üblich.
Allerdings bezweifle ich stark, dass deine paar Kaltstarts dafür verantwortlich sind. Da sind andere Motore wesentlich schlimmer dran.
Meiner Vermutung nach dürfte die Ursache wohl die Zylinderkopfdichtung sein. Der Motor muss nach dem Einbau warmlaufen und die Kopfschrauben nachgezogen werde. Der Vorgang ist nach einer kurzen Laufzeit nochmals erfolgen. Die letzte Konmtrolle war früher beim ersten Schein-E. Erst die neuen Dichtungstypen sind mit einem Nachzug nach dem ersten Warmlauf fertig, dazu sind dann Dehnschrauben notwendig.
Die Dichtung setzt sich und härtet bei Wärme aus.
Alles das ist bei dir nicht erfolgt, wodurch die Dichtung nie ihren endgültigen Anpressdruck, Form und Struktur erreicht hat.
Wegen dem mehrmalige Schrauben dürften die Gewinde im Kopf allerdings nicht ihre Verschleißgrenze erreichen.
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Re: Unimog 411.110 Patina forever

Beitragvon UFH » 23.09.2017, 15:39

Hallo mteinander,
ich hatte in der Zwischenzeit die Düsen (DNOSD 2110) beim Bosch Dienst und es stellte sich heraus das die Düsen weder defekt noch einen falschen Abspritzdruck hatten. Die Werte waren
119
120
122
122

Diese Düsen habe ich nun auch wieder eingebaut. Eine neue Kopfdichtung ist auch eingebaut. Motor lief 10 Minuten und konnte Dank unseres selbstgebauten Schlüssels die Kopfschrauben zügig nachziehen(80NM), wobei ich nicht feststellen konnte, das eine Schraube elementar weitergedreht wurde, alle nur ein ganz kleines bisschen, ich würde behaupten maximal bis zu 1/16tel Umdrehung.

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Leider ist das hochfreqeuntierte Klingeln pingeln wie auch immer weiterhin mit von der Partie, zwar weniger stark als in Dülmen aber eben noch da.
Im Standgas ist es sehr extrem und es läuft ungefähr so ab 1 1 1 12 (1 = ein pingeln klingeln wie auch immer, danach kurz Pause, 12 = 2 Pingeler Klingelere kurz hintereinander) Das ganz läuft natürlich in rasander Geschwindigkeit ab, weshalb es ziemlich schwer war den Rhythmus der Unregelmäßigkeit heraus zu finden, ich würde schon sagen das diese Geräusche auf 2-4 Umdrehungen der Kurbelwelle verteilt sind, genau weiß ich das nicht, erstens keine bekannte Drehzahl und zweitens sehe und höre ich nicht gleichzeitig wann welches Geräusch auftritt. Wenn ich Gas gebe wird das Geräusch Langsamer und es tritt weniger oft, eher willkürlich auf. Ich würde es so beschreiben, dass das so hoch ist das es kurz vorm Abreißen(menschlische Wahrnehmung) ist, aber kein Quitschen sondern ein schlagen, vielleicht so wie wenn Glas auf Marmor oder Glas auf Glas trifft.
Wichtig, wenn ich im Standgas den Absteller ziehe, verschwindet das Geräusch und die ganz minimal (fast nicht zu hören, zu sehen) unregelmäßige Drehzahl wird konstant gleichmäßig. Zuviel Diesel bekommt der Motor eigentlich nicht, ist gut an der Rauchgrenze eingestellt, bleibe ich in hoher Drehzahl qaulmt nichts nur beim Gasgeben kurz und wenig grau/schwarz.


Zudem habe ich die Kolbenbodenfläche noch gereinigt und unerfreuliche Beschädigungen gefunden, aber seht selbst.

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Bild

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Bild Ich hoffe auf diesen beiden Bildern kann man es gut erkennen.

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Das sieht ein bisschen wie eine Kraterlandschaft aus, jetzt habe ich Angst das mir der Kolben durchbrennt, hatte jemand schonmal ähnliche Probleme bzw Macken auf den Kolben seines Motors?
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