Unimog 411 mit Fritenfett fahren

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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon UFH » 19.06.2014, 23:27

Leute Leute ich war streitschlichter an meiner grundschule und ich würde auch viel in die Mangel genommen aber so etwas das war eine sachliche Frage wenn ich gewusst hätte was passiert hätte ich ja nicht gefragt aber dann anzufangen mit lass dem jungen doch seine frittenbude etc. das ist die Höhe. Aus einer sachlichen Frage wird ein persönliches niedermachen ich finde WIR unimog Freunde sollten zusammen halten und uns nicht gegenseitig fertig machen denn die energie die dort aus dem Fenster gepustet wird könnte man wunderbar in den Erhalt und die Pflege seines unimogs stecken . Weil wir doch alle nur Menschen sind würde ich vorschlagen diese auseinanderSetzung zu beenden.Wir sind alle zusammen gekommen um sich mit andere zu unterhalten um seinen unimog wieder in einen Ordnunggemäßen Zustand zu versetzten.

VlG HANNES
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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon ret » 20.06.2014, 08:39

...aber dann anzufangen mit lass dem jungen doch seine frittenbude etc. das ist die Höhe
.

Moin Hannes,

1. Du hast das Recht, mit Deinem Mog zu machen was Du möchtest,
2. ist es mir vollkommen egal, was Du darin verbrennst,
3. hat jeder das Recht, die Verwendung von Frittenfett strikt ab zu lehnen und das auch Kund zu tun,
4. habe ich das Recht, Deinen Mog zu betiteln wie ich möchte,
5. halte ich Dich als Streitschlichter (in eigener Sache) ungeeignet,
6. hast Du überhaupt nicht verstanden, warum, und in welchem Zusammenhang ich das Wort Frittenbude verwendet habe, und
7. halte ich den Vorschlag, diese Diskussion zu beenden, für gut. :)
Liebe Grüße,

Reiner (jetzt mit Edelmog)

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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon rm411 » 20.06.2014, 09:10

Hallo Hannes,

da wir im Forum Menschen haben, die vom Geburtsdatum wohl alt genug wären, der Geist aber leider nicht mitgezogen hat, versuche ich mal eine sachliche Antwort zu geben.

Erfahrungen habe ich selbst vor einigen Jahren mit reinem Sonnenblumenöl gemacht. Beim Discounter gekauft und direkt in den Tank des Unimog und es hat sehr gut funktioniert.
Der Motor lief viel ruhiger und nagelte fast nicht mehr, der Verbrauch war gleich, wobei ich das nicht auf die Stelle hinter dem Komma getestet habe.
An Undichtigkeiten habe ich nichts festgestellt und der Mog läuft heute noch mit dem gleichen Motor, jetzt wieder mit Diesel.
Allerdings habe ich mich durch viele Foren gelesen und durch die Berichte dort das Öl nur im Sommer gefahren, da das Öl bei Kälte zu dickflüssig wird und der Aufwand über einen Wärmetauscher
mir einfach zu groß war.
Nachdem aber die Diskussionen zu diesem Thema im Bezug auf Lebensmittel bla bla bla.....immer größer wurden und der Anbieter das Öl auch teurer machte, habe ich es aufgegeben.

In dieser Zeit hat aber ein Bekannter das Öl offiziell vom "großen gelben M" gekauft, dazu brauchtest du zu der Zeit eine Erlaubnis und eine Entsorgungsnummer der Behörde bezüglich genauer Vorschriften zur Entsorgung und Umweltauflagen, sonst hätten die es ihm gar nicht verkaufen/ geben dürfen....und hat das Öl in seiner Heizung und im PKW verwendet.
Der Aufwand es zuerst zu filtern war relativ hoch, nicht im Bezug auf die Kosten, sondern der Zeiteinsatz und die Idee zur richtigen Filterung, der Heizung war es danach egal, aber im PKW waren diverse Anpassungen wie auch dem schon geschriebenen Wärmetauscher notwendig.
Der PKW war ein kilometermäßig schon etwas älterer 5er BMW, also war sicher der Motor und die Dichtungen nicht mehr so optimal, trotzdem lief der dann relativ problemlos längere Zeit.

Zusammenfassend würde ich sagen, lohnt sich der Aufwand allein beim Unimog im Bezug auf die gefahrenen Kilometer nicht, aber wenn du es als Hobby mit entsprechendem Zeiteinsatz betrachtest und auch vor Rückschlägen nicht zurückschreckst, die Technik zur Aufbereitung ist überschaubar und das Risiko für den Motor...naja es gibt auf dem Markt immer noch günstige OM 636 und daher, warum nicht.

Wie allerdings die aktuelle Situation im Bezug auf die steuerliche Bewertung ist, kann ich nicht sagen, das ist sicher ein wichtiger Punkt, den es vorher abzuklären gilt. Steuerhinterziehung ist ein nicht unerheblicher Straftatbestand.

Viel Spaß bei weiteren Überlegungen

Ralf
Zuletzt geändert von rm411 am 21.06.2014, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon UFH » 20.06.2014, 10:44

Danke Danke Danke Ralf so eine super Antwort!!! Vielen Dank für die Aufklärung. :spitze .

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PS: Das heißt nicht mehr Steuerhinterziehung sondern Steuergestaltung.
Zuletzt geändert von UFH am 20.06.2014, 18:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon UFH » 20.06.2014, 16:00

Hallo Reiner
Lese bitte nochmal die nettiquette und speziell das mit abwertenden Anmerkungen.

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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon uli411119 » 12.01.2016, 19:36

om 636 OM 601-606 OM 366 OM 617
alle laufen bei mir mit Pöl
auch die Turboversionen.
absolut keine Probleme
zum Teil bei den DI den Ölwechselintervall halbieren fertig
grüße
uli
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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon UFH » 26.01.2016, 15:55

Hallo Uli,
das ist interessant, wie lange fährst du schon damit? Filterst du es? Gibst du andere Stoffe hinzu? Wieviel kostet am Ende der Prozedur ein Liter Pöl?

Was haltet ihr hiervon?
https://youtu.be/1lqCwNReU1Y
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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon Trinity55 » 27.04.2016, 12:39

Ich hab' davon nie gehört, oder?
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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon uli411119 » 21.06.2016, 13:45

hi
der 636 läuft einer im stapler der nächste im mog der steht allerdings seit 5 jahren nur dumm rum
die 602er auch mit Turbo unter adnerem läuft einer seit 160tkm (gesamt 480tkm) der nächste seit ca 60tkm und der letzte seit über 250tkm nur mit pöl.
die 366 bekommen es dazu gemischt wenn wir wissen dass wir abends oder in kurzer Zeit den tank leer fahren (pflügen etc)
für kurzstrecke im DI ist es nichts...
leistung ist genauso da
einziges prob was einem keiner glaubt sind die originalen Dieselfilter die sind einfach IMMEr zu klein
grüße
uli
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Re: Unimog 411 mit Fritenfett fahren

Beitragvon UFH » 21.06.2016, 14:57

Hallo Uli,
kannst du deine Versuche näher erläutern?
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