Unimog 411 Ölverlust

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

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Unimog 411 Ölverlust

Beitragvon fitzel » 17.04.2019, 21:04

Hallo miteinander,

gestern hat mich mein Freund mit seinem 411 besucht.
Es war die erste Ausfahrt nach der Winterpause. Nack kurzer Zeit entdeckte ich einen ordentlichen Ölfleck auf meinem Hof.
Ergebnis der ersten Begutachtung,unten alles ölverschmiert und es schwitzt kein Öl raus sondern es tropft.
Nach der Reinigung im Clean-Park vor Ort sieht es nun so aus, und je wärmer das Öl wird und so mehr läuft es halt wieder raus.

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Vielleicht hat jemand einen Tipp wo das Öl fälschlicherweise rausläuft.

Besten Dank vorab.

Grüße
Hans-Peter
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Re: Unimog 411 Ölverlust

Beitragvon UFH » 17.04.2019, 21:17

Hallo Hans-Peter,
sicherlich der Wellendichtring zur Kardanwelle Vorderachse am Getriebe Abgang. Oder der filzdocht hat aufgegeben und das Schubrohr steht voll.

Flansch des Nebenantriebs kontrolliert? Nicht das es da herunter läuft und auf das Schubkugelgehäuse tropft.


Ist das der Mog mit mähwerk?
Viele liebe Grüße Hannes
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Re: Unimog 411 Ölverlust

Beitragvon fitzel » 17.04.2019, 21:54

Hallo Hannes,

schön von Dir zu hören.

Ja, es ist der originale Unimog mit dem Mähwerk; aber leider erhält er noch nicht die notwendige Pflege.
Ich schau mir das nochmal an, aber ich denke nicht, daß der Nebenabtrieb undicht ist.
Was ist da im Supergau zu tun?
Vielleicht wacht der Freund/Besitzer dann mal auf.

Grüße Fitzel
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Re: Unimog 411 Ölverlust

Beitragvon F.Rapp » 18.04.2019, 06:07

Hallo Hans-Peter,
Egal ob es der Filzdocht oder der Wellendichtring ist, die Vorderachse muss am Getriebe demontiert werden.
Dann kann kann auch erkennen wo das Öl her kommt. Danach Getriebeöl ablassen.
Filzdocht tauschen ist kein Problem.
Wellendichtring ist etwas aufwendiger aber mit Sonderwerkzeug zügig gemacht.
Den Tausch des Wellendichtrings würde ich empfehlen wenn die Vorderachse schon weg ist.

Gruß Florian
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Re: Unimog 411 Ölverlust

Beitragvon Murgtäler » 11.05.2019, 21:17

Hallo.

Bevor ich alles zerlegen würde,würde ich mir ein Dichtmittel holen das man ins Öl kippt.
Das Zeug macht die Dichtungen wieder weich so das sie sich wieder anlegen.
Das habe ich am ganzen Mog gemacht.
Bei mir ist das Öl aus der Dichtung der Kurbelwelle herausgelaufen.Wirklich gelaufen nicht getropft.
Nach ca.20Stunden fahren ist es fast wieder dicht.

Gruß
Markus :mog4 :mog4
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Re: Unimog 411 Ölverlust

Beitragvon papaecka » 11.05.2019, 22:10

Hallo Markus
Für mich sind solche Mittel die Öllecks oder Kühlsysteme reparieren Tabu .
Allein aus der Sorge heraus das Sie auch was Abdichten was in einem Geschlossen System nicht abgedichtet werden soll.
Ich strebe immer eine Fachgerechte Reparatur an , wegen der Haltbarkeit und auch wegen der Werterhaltung .
Und ich denke mit dem Standpunkt steh ich nicht alleine.
Grüße Jürgen.
Der Westfalia aus Westfalen
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Re: Unimog 411 Ölverlust

Beitragvon UFH » 14.05.2019, 15:48

Hallo Markus,
du hast doch einen 411, welche Dichtung meinst du? Du sprichst von Wellendichtringen, aber der 636 hat doch keinen außer es wurde der Steuerdeckel umgebaut. Dann ist die Frage wie lange gibt es diese Umbauten, warum wird das undicht nach, im Verhältnis zum Fahrzeug, kurzer Zeit?

Diese Mittel sind absolut sch.. wie Jürgen sagt, FINGER WEG!
Viele liebe Grüße Hannes
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Re: Unimog 411 Ölverlust

Beitragvon Murgtäler » 28.05.2019, 22:00

papaecka hat geschrieben:Hallo Markus
Für mich sind solche Mittel die Öllecks oder Kühlsysteme reparieren Tabu .
Allein aus der Sorge heraus das Sie auch was Abdichten was in einem Geschlossen System nicht abgedichtet werden soll.
Ich strebe immer eine Fachgerechte Reparatur an , wegen der Haltbarkeit und auch wegen der Werterhaltung .
Und ich denke mit dem Standpunkt steh ich nicht alleine.
Grüße Jürgen.


Hallo Jürgen.

Das Mittel dichtet ja nicht selber ab.
Es macht die alten spröden Dichtungen weicher so das sie sich wieder anlegen können.
Das geht natürlich nur wenn die Dichtung noch in Ordnung ist.
Hat die Dichtung ne Macke hilft nur rausschmeißen.

Gruß
Markus :mog3
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