Unimog beim Holzmachen

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Moderator: -Martin.Glaeser-

Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Lothar Ziegler » 18.02.2018, 21:33

Hallo Thorsten,
gute Frage und auch sehr wichtig.
Die Vorführungen müssen über den UCG abgesichert sein, ansonsten wäre ich nicht bereit das in irgendeiner Art zu unterstützen. Ich kläre das und melde mich.
Gruß Lothar
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Tim411 » 01.03.2018, 21:16

Hallo, letztes Wochenende im Wald.

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Grüsse Tim.
Zuletzt geändert von Tim411 am 01.03.2018, 21:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Lothar Ziegler » 01.03.2018, 21:20

Hallo,
das mit der Versicherung ist in Arbeit und die Vorführenden werden explizit aufgenommen.
Gruß Lothar
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon toheju » 17.03.2018, 22:52

Hallo Unimog-Freunde,

dieses Jahr haben wir wegen unseres Hausumbaus Holz von einem Polder gesägt. Bei dauerndem Regen haben wir gestern die letzte Fuhre nach Hause gebracht.

5454

5453

5455

Viele Grüße
Tobias
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon kfrptr » 18.03.2018, 12:29

Hallo,

war gestern auch mal wieder im Wald zum Holzrücken.
Gruß Peter

https://youtu.be/7W4pBxMJHRM

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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Trecker-fahrer » 20.03.2018, 23:07

Am WE noch den Rest der Sturmbuche aus dem Wald geholt. Der Frost war schon raus, deswegen war es etwas matschig. Einmal mußte ich die Winde lösen und das Holz dann nachholen damit ich durch die Bachsenke kam.
Aber ich hatte eine gute Hilfe dabei!! Es hat ihm riesig Spaß gemacht.
Er hat aber nur fürs Foto auf dem Holz gesessen.
Dateianhänge
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon dr.doolittle » 29.03.2018, 22:17

Hallo,
letzte Woche haben wir in unserem Wald zwei große kranke Fichten entdeckt. Besser einmal zu feig als mutig gescheitert, aufgrund der Größe und der Lage (in einer Schlucht) haben wir entschieden uns Hilfe von einem Holzknecht mit schwerem Gerät zu holen:
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Dem Unimog fiel noch die Aufgabe zu die Stämme über eine Wiese zur Strasse zu bringen:
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Zum Einsatz des Unimogs habe ich noch Fragen an euch:
Beim Rücken der Stämme war ich von der Zugleistung und Standfestigkeit des Unimogs ziemlich enttäuscht:
Ein Stamm mit ca50cm Durchmesser und 8m Länge war mit dem Mog mit 80PS mit Sperren und 4Schneeketten nicht vom Fleck zu bringen(alle Räder drehen durch),während ein Freund mit seinem David Brown (50PS ohne Allrad ohne Ketten (am ersten Foto hinterm Steyr)) den Stamm problemlos zur Strasse brachte.
:arrow: Ist das "normal"?
:arrow: Gibts dabei einen Denkfehler/Fahrfehler?
:arrow: Was Sollte man tun um die Zugleistung zu verbessern? (zB Ballast auf der Pritsche?)

LG Hannes
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Ch.Maier » 31.03.2018, 20:03

Das mit der Zugleistung hört sich eigentlich schon komisch an - immerhin war die Zugleistung ja immer einer der großen Vorteile des Mogs. Und sogar mit Ketten?
Wenn du den Baum an der Winde hast, ist es immer sinnvoll, ihn möglichst kurz zu nehmen, damit das vordere Stammende mit der Winde hochgehoben werden kann (natürlich nur so kurz, dass er in der Kurve auch Platz zum Drehen hat). Damit überträgst du das Gewicht des Stammes auf die Hinterachse.
Das ist auch ein "Mog-Nachteil" - der Hub des Krafthebers wird durch die Federung aufgefressen - evtl. war das einer der Gründe für den Sieg des David Brown...
Aber ich gehe davon aus, dass ich nichts Neues erzähle...

Und noch eine ganz Dumme Frage: hast du selbst gesehen, dass ALLE Räder durchgedreht haben? Bei meinen beiden Mogs in der Vergangenheit waren nämlich die Luftkolben der Sperren festgegammelt und ich hab mich am Anfang immer gewundert, warum der Mog trotz Sperre so wenig zieht - bis mir ein Draussen Stehender gesagt hat, dass eben nicht alle Räder durchdrehen....

LG Christian
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon 403Matt » 31.03.2018, 20:49

Servus miteinander,

das die Federung Bodendruck auffrißt, kann ich mir nicht vorstellen. Gewicht ist Gewicht.
Gefedert oder nicht. Evtl. eine Reifensache. Der Mog hat ja dabei vorne nicht viel Gewicht.
Der Schlepper dagegen hinten größere Reifen. Vielleicht der entscheidende Grund.
Nur so meine Überlegung :oops: .

Gruß,
Matthias
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon amuell » 31.03.2018, 23:05

Hallo Hannes,

das Du mit Deinem Mog bei einem 8 Meterbaum mit 50 cm Durchmesser Probleme hast, kann ich mir nicht vorstellen. Ich rücke zur Zeit Starkholz mit bis zu 70 cm Stammdurchmesser und das mittig gemessen. Fixlängen 3 x 5,10 m D.h. dann 15 m (!) über einen sehr schlecht ausgebauten Forstweg (eher Rückegasse) der jetzt nach drei Tagen Rücken nur noch auch Schlamm und Fahrrinne besteht. Das alles bergauf! Nur Allrad keine Sperre und es klappt absolut ohne Probleme. Ich kann Dir ein paar Bilder zusenden, später stelle ich die Bilder hier auch ein, muss sie erst verkleinern.
Druck auf die Hinterache, Stamm so nah wie es geht an die Seilwinde die dann ordentlich anheben und dann gibt es eigentlich kein Halten mehr. Gewicht durch Federung verschluckt? Genau das Gegenteil ist der Fall - durch die Federung kommt der Druck gezielter und Besser auf den Boden. Größere Räder vom Schlepper - das stimmt, je größer das Rad im Gelände ums besser ist es. Aber einen 8m Stamm nicht vom Fleck - kann ich mir nicht vorstellen, es sei denn Du hast nicht genug Druck auf der Hinterache, aber selbst das ist unwahrscheinlich. Kann ich mir nicht erklären.
Viele Grüße aus Nordbayern
Axel
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon amuell » 01.04.2018, 00:04

Servus Hannes,

ein interessantes Video - ich würde es allerdings mit meinem Mog nicht machen - armes Getriebe, armes Fahrgestellt, arme Kupplung ...

https://www.youtube.com/watch?v=KjsStMS02J8

Mit den Unimog haben 2 Generationen Holzrücker Familien ernährt. Der Mog war - zwischenzeitlich kennen ich keinen Profirücker mehr, der mit dem Mog rückt - legendär wenn es um die Holzernte ging. Vor einigen Jahren gab es bei uns ums Eck einen Profi, der immer noch einen Mog, neben seinem HSM hatte, für die Fälle bei denen es eng zuging er mit seinem breiten HSM nicht hingekommen ist.
Dies ergänzend zu Deinem Beitrag.
VG nochmal
Axel
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Ch.Maier » 01.04.2018, 10:25

Die Federung frißt nicht den Bodendruck, sondern der Hub des Krafthebers reduziert sich aufgrund der Einfederung! Und darum kann evtl. ein Schlepper weiter ausheben und so mehr Gewicht auf die Hinterachse bringen - ein Stamm ist ja elastisch und je weiter ich ausheben kann, desto mehr Gewicht habe ich vorne hängen..
So war das gemeint...
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon 403Matt » 01.04.2018, 13:43

Sevus Hannes,
war dann ein Mißverständnis.

Gruß,
Matthias
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon dr.doolittle » 02.04.2018, 20:54

Hallo,
Danke euch fürs miträtseln und die Antworten.
@ Christian: Ich gehe davon aus, das alle Sperren funktionieren, der Unimog hat mit allen vie Reifen Löcher in die Wiese gebuddelt.
Für mich gibts derzeit drei mögliche Ursachen:
:arrow: Sind große Räder wirklich soviel besser als kleine? Dann wäre der Unimog für alle Zugarbeiten schlechter als ein Traktor?
:arrow: Sind für diese Bodenverhältnisse Ackerstollenreifen besser als Schneeketten?
:arrow: Oder war wirklich die Hubhöhe am Hubwerk entscheidend?
Was mir immer noch Gedanken macht: Ist die Gewichtsverteilung bei"Forstmogs" mit der Winde Hinter der Kabine besser als beim Mog mit hinten angebauter Winde und kann ich die Zugkraft auch hier mit Ballast auf der Pritsche verbessern (bzw macht das hier wer?)?
Dann wäre die Gewichtsverteilung Traktorähnlicher :mrgreen:

Gruß Hannes
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon amuell » 02.04.2018, 21:30

Hallo Hannes,

Ackerstellenreifen bringen tatsächlich was. Wieviel mehr als Schneeketten kann ich nicht sagen, auch nicht ob überhaupt mehr als Schneeketten.
Versuchs mal mit weniger Luft in den Reifen und dann wirklich Druck, Druck auf die Hinterachse. Die Gewichtsverteilung beim Mog ist super gut gelöst. Gewicht hauptsächlich vorne auf der Vorderachse, die Hinterachse wird durch Ladung (hier Holz) optimal belastet.
Nochmal - der Unimog war eigentlich der erste für den Wald geeignete Schlepper, da Allrad plus Sperren. Heute fürs Holzrücken eigentlich nur noch im Hobbybereich zu finden, aber noch in den 90er Jahren bei uns in Nordbayern sehr oft anzutreffen. Auch der kleinere 421.
Übrigens...nasse Wiesen... . Da habe ich auch schon Lehrgeld bezahlen müssen (100 Mark und einen Kasten Bier - ist schon eine Weile her).
Ging schon, aber die Spurrinnen in der Wiese sahen nach Manöverschäden aus.

Dies ergänzend zu Deinen Ausführungen.
Die Bilder habe ich Dir ja schon zugesendet.

Viele Grüße
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