Unimog beim Holzmachen

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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Wurzelzieher » 02.04.2018, 21:40

Hallo Hannes, beim 406 Forst Mog war mein dickster Brocken 7,2 fm. Da ging es bis zum Achsanschlag runter. Durch den Federweg begrenzer waren es 8 cm mehr Luft, hätte auch ohne gereicht. Ansonsten, Faustregel sind 3fm beim Unimog das Maß. Bereifung 405/70-20 AS. Bei nassem Wetter wühlt der Unimog schneller wie ein Schlepper der durch den größeren Rad Durchmesser klar im Vorteil ist. Wenn du dich bei dem einen Stamm eingräbst muss es schon sehr nass gewesen sein. Beim Forst Mog brauchst das frontpolter auch wegen dem Gewicht. Wenn nur dicke Dinger anlagen habe ich auch ein 200kg Beton Gewicht am Polter festgemacht zum rausfahren. Bin letztens mit dem 417 Kommunal (14,5x20 wenig Profil) eine nasse Wiese mit angehängten Häcksler (2,6t) raus. Die zwei Entwässerungsgräben kamen aber mehr vom Häcksler der bis zur Achse abgesoffen war. Gruß Herbert
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon mog1000 » 11.04.2018, 11:51

Hallo,

wir waren auch ein bisschen Brennmaterial holen. Alles auf 3,50m abgelängt und mit Bagger verladen.

Viele Grüße
Kai


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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon amuell » 17.04.2018, 22:04

Holzaktion April 2018 - ca. 30 fm Fixlängen zum Verkauf und ca. 12 Ster Brennholz
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Der Kran mit Holzzange und Drehservo wurde letztes Jahr angeschafft. Nie mehr ohne Kran im Wald - deutliche Arbeitserleichterung.

Viele Grüße vom
Axel
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon mog_mike » 19.04.2018, 11:57

Hier wieder mal ein paar Bilder der letzten Wochen im Wald....
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1wald.jpg
wald.jpg
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon mog_mike » 19.04.2018, 11:59

....noch ein paar Fotos
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wald3.jpg
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Waldmonster » 21.04.2018, 16:29

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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon amuell » 21.04.2018, 18:48

Ja, immer einen Kasten Wasser dabei haben. Oder alkfreies Bier :D

Hier ein paar Bilder von der Umwandlung - Sterholz zu Brennholz. Dank Liegendspalter geht das recht flott von der Hand und es ist deutlich entspannter und kräftssparender.

Brennholz im Urzustand auf Meter gesägt:

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Brennholz gespalten (Dank Spalter und einem Kasten Wasser - wir hatten heute 27°!):

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Viele Grüße
vom
Axel
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Waldmonster » 21.04.2018, 21:44

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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon scatman » 22.04.2018, 09:27

Hallo Axel, einen schönen Spalter hat Du.Hat er ein 4 oder 6 Fach Kreuz?
Hallo Thorsten, das Holz wird doch natürlich am Stapel gespalten sonst muß man ja mehrmals verladen.
Wenn Du noch alles mit dem Spalthammer machen kannst bist Du bestimmt noch Jung.Die Liegendspalter sind so ca. ab Ü-50 geht aber auch schon früher :lol:
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon Waldmonster » 22.04.2018, 12:39

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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon amuell » 22.04.2018, 20:25

Servus Uli,
seruvs Thorsten,

wenn das mit Ü 50 Gültigkeit hat, dürfte es bei mir Ü 60 schon mal überhaupt keine Probleme darstellen :D
Es ist ein Kretzer mit einem 4 Fach Spaltkreuz. Mit einem 6 er Kreuz wurde mir erklärt hat man zuviel "Kleinholz", d.h. es fallen zuviele Spreisel an. Hat Zapfwellenantrieb und E-Antrieb.

So sah es noch am Freitag Abend aus,

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So sah es heute (Sonntag Morgen !!!) aus. Selbst die Kleinteile werden ordentlich zusammengerecht und mitgenommen. Erstens - super Anheizmaterial, zweitens kann keiner der Waldgenossen sagen, dass die Baustelle nicht ordentlich verlassen worden ist. Wenn die Fixlängen auch weg sind, kommt nochmal das Rückeschild zum Einsatz. Damit wird der Holzlagerplatz wieder ordentlich abgezogen. Gespaltenes Holz muss vom Waldweg weg! War eine Freitag und Samstagsaktion.

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Mein Frau bei Frühsport!

Noch zwei Bilder vom Spalter, als er noch gaaaanz neu war.

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Viele Grüße
Axel
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon scatman » 23.04.2018, 08:33

Waldmonster hat geschrieben:Hallo Uli,
wie teuer ist so ein Liegendspalter? Hab nur noch 2 Jahre Zeit um drauf zu sparen bis ich zu Ü50 gehör :)


Hallo Thorsten, ja genau das ist das Problem bei der Waldarbeit.Wenn man was kauft dauert es sehr lange bis die Maschine Geld verdient. Daher ist kaufen aus Betriebswirtschaftlicher Sicht aus meiner Sicht das schlechtste was man nur machen kann.
Damals habe ich einen Binderberger-liegendspalter am HKH eines großen Schleppers gesehen und habe gedacht "So etwas brauche ich auch".Zu meinem großen Glück konnte ich Baumaterial für meinen Spalter gegen handgespaltenes Brennholz tauschen und ich konnte mir meinen Spalter selber bauen und in der Antriebsleistung für einen kleinen Schlepper anpassen.
post499072.html?hilit=um%20und%20eigenbauten#p499072
5200 5199 5201

Dazu wuß ich natürlich auch sagen,das ich mit Flugzeugen, Flex, Schweißgerät und Motoren Groß geworden bin.

Hallo Axel,bin seit letzten Monat jetzt auch Ü 60 und bin so froh mir damals den Spalter gebaut zuhaben.Bin nicht in der Position mir so etwas kaufen zu können,aber das ist ja auch egal.
Jetzt habe ich eine Frage: Warum sägst Du die Stämme auf Meter und Stapelst sie dann? Da ich immer auf schnelle Arbeitsmethoden aus bin verstehe ich das nicht.
Ich habe einen kleinen JDL 310 mit kleiner Zange den ich zum Zuliefern verwende,gesägt wird in Schräglage mit Fiberglasstab an der Säge das geht alles Rukki Zukki und ich brauche es nur einmal in die Hand zu nehmen.
Bei uns imWald sehe ich das auch,wie die Leute das Holz mehmals in die Hände nehmen.Hatte aber noch keine Möglichkeit jemanden zu fragen.
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon amuell » 23.04.2018, 10:45

Halloo Uli,

ja, das mit dem Aufstapeln ist Ansichtssache. Ich hatte bei Sägen der Stämme den Kran dabei, d.h. ein, zwei Stämme mit dem Kran greifen, dann mit der Säge auf Meterstücke schneiden. Hat den Vorteil, dass die Stämme nicht am Boden liegen und man - ob man will oder nicht, es kommt immer wieder vor - in den Boden zu sägen und damit die Sägekette stumpf zu machen.
Dann mit dem Kran aufpoldern. Hat für mich den Vorteil, dass ich relativ nahe an den Stapel fahren kann, und dann sehr einfach die Rundhölzer auf die Schwinge legen kann. Einfach mit dem Sappi "rüberziehen", zwei, drei, Stück, die Schwinge anheben und dann spalten.
Das mit dem X-fachen "Holz anlangen", habe ich auch versucht zu optimieren. Ich brauche ca. 50 Ster Holz im Jahr und mache alles selbst. D.h. bei 5 x anlangen sind es eigentlich 250 Ster die ich bewegen muss, bei 4 mal "nur" noch 200 Ster. Ich habe es mir jetzt so eingerichetet, dass ich die Holzbündel mache, die dann mit 4 (!) Zurrgurte verzurre. Die Holzballen kommen zum Trocknen in den Hof und werden mit dem Stapler aufeinandergestapelt. Wenn sie dann trocken sind, brauchen ich nur noch in der Mitte der Ballen einmal links, einmal rechts sägen und ich habe zwei Rollen á 50 cm. Dann auf Paletten und ab in den Heizraum. Das hat sich als das Schnellste, Preisgünstigste und kräftesparenste für mich herausgestellt.
Hier ein Bild vom Hof:

2368

Wenn es geht fahre ich die Ballen, machmal ungespalten mit Rundhölzer, nach Hause und spalte im Hof.

2389

Du hast absolut Recht, man muss sich jeden Schritt überlegen und seinen eigenen Gegebenheiten anpassen. Holzarbeit ist Schwerstarbeit, aber ich sehe es als Ausgleich von den Kilometern die ich im Auto sitze und außerdem macht es Spaß - ist mein Hobby.

Viele Grüße
vom
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon scatman » 23.04.2018, 13:22

Hallo Axel,sieht schön aus bei Dir. Die Bündel sägst Du dann als Bündel?
Wie Du schon schreibst Waldarbeit ist Schwerstarbeit.
Meine Devise lautet: Lieber 4 Stunden überlegen wie 4 Stunden arbeiten!
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Re: Unimog beim Holzmachen

Beitragvon amuell » 23.04.2018, 14:26

Hallo Uli,
ja, die Bündel werden (mit einer 880er Stihl und einem 75er Schwert) in der Mitte durchgesägt, einmal Links einmal Rechts. Dann habe ich zwei halbe Ster, d.h.zwei "Rollen" mit jeweils 50 cm Breite und 120 cm Durchmesser. Die werden dann mit dem Stapler auf eine Euro Palette gestellt und in den Holzraum gebracht. Deshalb auch die 4 Zurrbänder. Habe schon alles ausprobiert, aber durch den Trocknungsvorgang werden die Holzbündel "kleiner" und dann kann man mit der Ratsche wieder schön fest nachspannen. Jeder "Rolle" wird dann noch von zwei Zurrbänder festgehalten. Die sind aber auch nötig, da nur ein Zurrband die Rolle nicht fest genug verspannt. So klappte es ganz gut - und die schwere Arbeit übernehmen Maschinen. Die können das besser als ich :)!
Habe eine zeitlang mit Gitterboxpaletten gearbeitet. Musste aber jeden Scheit wieder in die Hand nehmen. Außerdem brauchen die Gitterboxpaletten recht viel Platz. Die Zurrbänder sind deutlich preisgünstiger, es liegt nichts herrum und wenn mal eines kaputt geht, ist es auch nicht schlimm.
Wenn die gespaltenen Holz-Meter-Stücke auf Bündel zusammengepackt sind, ist die schwerste Arbeit erledigt. Nur noch mit dem Stapler aufeinanderstapeln, dann trocknen lassen, dann in der Mitte durchsägen, dann auf Paletten stellen und ab in den Heizraum und verheizen.

Viele Grüße
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