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Verwendung von OWATROL-Oel an der Kabine

Verfasst: 05.06.2014, 11:00
von mog-sei-dank
Hallo zusammen

Trage mich mit dem Gedanken, meine 2010er Cabriolethütte (ist mehr oder weniger noch im Originalzustand - incl. Gebrauchsspuren wie Kratzer, Dellen, leichte Roststellen, verblasster Lack) ganzheitlich mit dem OWATROL-Korrosionsschutzoel zu behandeln (also innen und auch aussen). Habe hierzu mal auf eine kleine Versuchsfläche mit einem Lappen diesen Mittel aufgetragen, 2 Stunden einwirken lassen und dann quasi mit einem sauberen Lappen nachpoliert. Ergebnis: Der Lack wirkt wie aufgefrischt, die Roststellen sind dunkel und geschützt, es ist ein leichter Schutzfilm an der Oberflächezu spüren (fast wie eingewachst).

Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit dieser Vorgehensweise? Ist die Massnahme halbwegs dauerhaft? Was spricht dagegen?

Bemerkung: Das Fahrzeug steht in einer Garage und wird im Normalfall nur bei schönem Wetter bewegt...

Danke schon mal für ein paar Feedback's

Gruss

Jörg

Re: Verwendung von OWATROL-Oel an der Kabine

Verfasst: 05.06.2014, 12:52
von Moggälä
Hallo Jörg,

hab das ganze an meinem 406 so gehandhabt.
Einigermaßen gut abgewaschen, dann Owatrol und darüber dann den Chassis-Lack (alles von KSD).
Und irgendwann kam ich drauf, das Owatrol nicht viel anders als Halböl ist, welches ich mir selber für den Holzschutz angemischt hatte - also mal untenrum alles damit eingenebelt.
Böser Fehler!
Hat deutlich länger gedauert als Owatrol zum trocknen (wurde mir so bestätigt, Owatrol ist Halböl mit ein paar zusätzlichen Harzen - aber die machen scheinbar einiges aus!)
Nach dem trocknen gab's ne (unfreiwillige) Schlammfahrt. Sah erst nicht aufregend aus - einfach wieder abwaschen und fertig. Ging aber nicht mehr! Zumindest das selbergemischte Halböl erzeugt seeeeehr viele Poren, die jeden feinen Dreck aufnehmen wie ein Schwamm, aber nicht mehr loslassen! Als Lack-Grundlage also eigentlich ideal - ansonsten aber nicht.
Auszuprobieren, ob das ganze mit originalem Owatrol besser ist, hatte ich dann irgendwie seitdem keine große Lust mehr . . . .

mfG
Axel

Re: Verwendung von OWATROL-Oel an der Kabine

Verfasst: 05.06.2014, 18:30
von scatman
Hallo zusammen, ich habe in diesem Winter einen Versuch mit Leinöl-Firnis an meiner Bulli Stoßstange gemacht und bin begeistert.Habe schon einige Teile von meinem 411er mit dem Öl behandelt.Wichtig sind natürlich auch Blechdopplungen und Holme,die mit Mike Sanders Fett versiegelt werden .Habe hir im Forum von Seilfett gelesen. Finde ich auch nicht schlecht!VG ULI

Re: Verwendung von OWATROL-Oel an der Kabine

Verfasst: 05.06.2014, 18:46
von OPTI-MOG
Liebe Konservatoren,

Patina (alte stumpfe Lacke mit stellenweise oberflächlichem Rost) behandle ich mit NVA-Wachs (Konservierungswachs der ehemaligen Nationalen Volksarmee). Es klebt nicht, man kann es schön seidenmatt polieren und hält lange ohne Nachbehandlung.

Leider weiß ich nicht ob und wo man es heute noch bekommen kann.

Ölige Mittel mit Kriechvermögen (z. B. FluidFilm) kommen bei mir nur in Hohlräume, an Rahmen und Fahrgestell.