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schlimme Befürchtungen

Verfasst: 20.09.2014, 22:11
von martin71
Servus Joachim, servus Einsatzmogler,
ja, so ein Frontlader ist bzw. wäre schon was feines. Mir ist bei meinem Werner Fronthubgerüst die Hubhöhe ausgegangen :cry: und da hätte gerne so einen Frontlader gehabt. Aber Frontpolter und -lader geht wohl nicht. Den letzten Schwerlastsack mit Plastersteinen konnte ich nicht ausreichend angeben, was ich nicht sofort sondern erst nach ca. 50 m leichter Schleifspur bemerkte. Das reichte aber leider, um den Sack unten partiell durchzuscheuern. Das merkte ich aber erst, als ich Hilfe vom Nachbarn mit dem Gabelstapler geholt hatte. Es gibt ja nichts schlimmeres für eine UNIMOG-Fahrer, fremde Hilfe holen zu müssen, weil man mit seinem Universal-Motor-Gerät nicht weiter kommt. Aber heute war es mal wieder soweit. Aber zumindest habe ich den maroden Sack noch mit dem Mog zur Sicherheit mit dem UNIMOG zur Abladestelle transportiert, da der Stapler zwecks mangelnder Bodenfreiheit und vermutlich verlorener Platersteine der Dimension 25x20x20 cm nicht weit gekommen wäre :D .
Aber ich bin heute auch nicht so weit gekommen wie erhofft, da die Temperaturanzeige mir dann doch zu lange 110 Grad angezeigt hat. Da hab ich die Notbremse gezogen. Ich war gerade fleissig am Wegtransportieren von Natursteinen der mittleren Gewichtsklasse von ca. 500 - 1500 kg, als die Anzeige schnell nach oben kletterte und dort blieb. Mir fiel das im Eifer des Gefechts leider erst ziemlich spät auf, da ich (leider) die Warnanzeigen der modernen Autos gewohnt bin. Im Nachhinein bertachtet ist eigentlich Alles klar wie Klosbrühe - aber warum muss es immer im Nachhinein sein :?: :?: :?: Ich hatte Euch ja letztens von dem massiven Weißqualm berichtetet, als mein UNIMOG wie eine Dampflok gequalmt hat, aber vermeintlich sich wieder erledigt hatte. Aber es war ein trügerischer Frieden. Ich berfürchte Schlimmes. Ich vermute dass es von mir unbemerkt die Zylinderkopfdichtung geschossen hat (einen schönen Gruss an alle Leidensgenossen insbesondere Reiner alias ret :wink: ; bin mal auf Deine Forschungsergebnisse gespannt, Danke nochmals für die Maxlmobil-Nicht-Sattelaufliegerbestätigung :wink: ). Das restliche Kühlwasser habe ich wohl relaltiv schnell durch die Brennräume und den Auspuff gejagt, so dass es jetzt kein Wunder mehr war, dass der Motor heiß wurde. Ich habe mich nur durch den Schein trügen lassen, dass nach kurzer aber schneller Fahrt die Temperatur wieder sank. Ich vermutete ein Defektes Ventil, aber es war wohl eher der kühlende Fahrtwind ..... So schwer kann man sich täuschen :cry: . Aber das sind bis jetzt Alles nur Arbeitshypothesen in der Nachbetrachtung der Indizien. Mal sehen wie es weitergeht....

Viele Moglergrüße von einem verwirrten Martin aus dem mittlerweile leider wieder verregneten Süden

P.S.: Bilder kann ich leider keine bieten, der Akku der Digicam war leider alle .... Wenn es dick kommt, dann richtig :( .

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 22.09.2014, 04:21
von MatzeR
Mensch Martin,

Was machst du denn für Sachen? Die Steine auf dem Hof zu verteilen ist das eine, aber warum auch gleich noch die Kopfdichtung? Du tust mir ecth leid. Dass so etwas nicht beim Parken nach der letzten Arbeit am Haus passieren kann ist ärgerlich.

Theoretisch würde ich dir ja zum Zweitmog raten, um dieses Problem zu lösen. Aber da du schon sehr gut vorgesorgt hast, must du immerhin die Schubkarre nicht quälen.

Gruß aus Shanghai,
Matthias

PS: so beim lesen klingt das doch ein bisschen ironisch, aber ich leide wirklich mit dir und hoffe, dass du deinen Bau trotzdem gut über die Bühne bekommst.

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 22.09.2014, 17:06
von Helmut Schmitz
Hallo Martin

den OM352 im 406 mit der Stanart-Einstellung zu verkochen verlangt schon nach einer ordentlichen Aufgabe. Natürlich kommt ein Defekt genau dann, wenn man einen Ausfall am wenigsten gebrauchen kann., shit happens.
Mir ist bei meinem Werner Fronthubgerüst die Hubhöhe ausgegangen :cry: und da hätte gerne so einen Frontlader gehabt. Aber Frontpolter und -lader geht wohl nicht.
da kann ich dir weiterhelfen, allerdings vermutlich zu neumodisch für deinen Geschmack. Soetwas gibt es und ist auch hier in der UCom unterwegs

Bild

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 22.09.2014, 21:56
von martin71
Servus Mathias,
Servus Helmut,
das mit der geschossenen Zylinderkopfdichtung ist für mich zwar derzeit nur eine Arbeitshypothese bzw. Schadensprognose die ich noch nicht bestätigen konnte, aber für mich leider gerade das wahrscheinlichste. Ist mir auch erst in Ruhe beim Heimfahren so durch den Kopf gegangen bzw. aufgegangen.
Das mit dem Zweitmog hilft leider nur begrenzt, da der andere 406 130 km entfernt von der Baustelle steht. Wenn er dagewesen wäre, hätte es aber mangels Heckpolterschild auch nichts genutzt. :( .

Helmut Schmitz schrieb:
den OM352 im 406 mit der Stanart-Einstellung zu verkochen verlangt schon nach einer ordentlichen Aufgabe
Tja Helmut,
wenn ich was mache, dann schon richtig! :wink:

Das mit den FL-4 Konsolen kannte ich nicht. Wow, bin beeindruckt. Verstehe ich es richtig: da kann man parallel noch einen Frontlader hinhängen? :shock: . Möchte nicht wissen, wie sich das Ding dann noch vernünftig durch die Kurven zirkeln lässt. Ich finde den Unterschied alleine schon so heftig mit meinem Fronthubgerüst, mit und ohne montiertem Polterschild. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Aber so erzkonservativ-originalo bin ich auch wieder nicht, zumindest nicht bei meinem Forstmog, der hat ja auch Front- und Rückfahrkamera drin und ich bin auch bereit, einige andere Dinge einzubauen, wenn Sie mir die Arbeit erleichtern. Mir würden da pneumatisch gesteuerte Hydraulikventile sehr gut gefallen. Das rein und raus aus dem Mog um mal den Front- und / oder den Heckpolter zu sperren nervt dann doch auf die Dauer, auch wenn es eine gute Kondition bringt. Ich bin da nicht nur nicht beratungsresistent, sondern teilweise sogar selbst kreativ.... aber die sind mir derzeit einfach zu teuer bzw. hab dafür einfach keine Zeit. Das Ding muss oder leider jetzt sollte fahren...

Viele Grüße
Euer Martin

P.S.: Werd bei Gelegenheit mal Wassernachfüllen und mal sehen wohin es abhaut und vor allem welche Farbe die Rauchfahne hat.
Reiner, dann müsstest Du mir ggf. ein neues Avatar basteln.

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 22.09.2014, 22:00
von ret
Moin Martin,

kein Problem!

Was solls denn sein, eine Dampfmaschine? 8)

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 22.09.2014, 22:11
von martin71
Servus Reiner,
na klar, ein MMV, Martin´s Monster Vaporisator!!! Hatte leider keine Kamera zur Hand als ich die weißen Wolken quer durchs Dorf produzierte. An den Kringeln a la Lanz arbeit ich noch :wink: , aber ich glaub das werde ich mit der Leerlaufdrehzahl wohl kaum hinbekommen.... :(

Aber schonmal Danke fürs Angebot.

Viele Grüße
Martin

Aber trotzdem wäre mir mein russiger alter Forstmog lieber

Bild

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 22.09.2014, 22:46
von ret
Oha, der ist aber "satt" eingestellt. :respekt

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 22.09.2014, 22:50
von martin71
Wer da wohl an der virtuellen Einspritzpumpe gedreht hat ..... :roll: :?:

Viele Grüße
Martin

Re: Schlimme Befürchtungen

Verfasst: 23.09.2014, 10:35
von Helmut Schmitz
Hallo Martin
bei dem Besitzer des besagten Forstmogs läuft an einem anderen Fahrzeug seit einigen Wochen ein Dauertest mit Steel Seal. Die Ausgangsbasis war wie bei dir Wasserdampf aus dem Puff. Nach dem Einfüllen des Dichtmittels ist die Kopfdichtung wieder dicht :shock: , das Zeugs funktioniert tatsächlich. Wir wisse nur noch nicht wie lange.

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 23.09.2014, 10:44
von ret
"Der" muss entweder sehr mutig, oder sehr verzweifelt sein. :lol:

Ich wünsche aber viel Erfolg!

Re: Schlimme Befürchtungen

Verfasst: 23.09.2014, 12:44
von Helmut Schmitz
Moin Reiner
"Der" muss entweder sehr mutig, oder sehr verzweifelt sein. :lol:
weshalb, kaput gehen kann nix mehr, und wenn´s nicht klappt muss die Kopfdichtung eh neu. Das Geld für die Pulle gibt es bei erfolgloser, ordnungsgemäßer Anwendung zurück.
Fakt ist, das Fahrzeug hat damit problemlos die AU überstanden und läuft seite dem. Versuch macht kluch und wenn ich damit meine Baustellen noch beenden könnte würde ich es auch reinkippen.

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 23.09.2014, 12:50
von Moggälä
Hallo Reiner,

DAS kann'st jetzt so aber auch ned sagen.
...Es repariert alle Arten von Zylinderkopfdichtungs-Defekten, rissige Blöcke, abgefallene Dichtungen und verkrümmte Köpfe, um nur einiges zu nennen. ...
Is doch schließlich mit Garantie!
... – aber keine Sorge, wenn es nicht funktioniert, ersetzen wir Ihnen bis zu 3 Flaschen. ...
:lol:

mfG
Axel

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 23.09.2014, 13:14
von ret
Moin Helmut,

beim allerletzten Versuch würd ichs auch probieren. :lol:

(Allerdings bin ich noch nicht so alt und auch nicht inkontinent.)

@Axel

ja, das Zeug ist richtig intelligent, erkennt ganz genau wo es gebraucht wird.

Wahrscheinlich hast Du auch ein Problem, wenn Du irgendwann das Kühlwasser ablassen willst, denn den göffneten Ablasshahn wird es vorsichtshalber schließen. :lol:

Aber dann greift ja wieder die Garantie!!!

Oder....? :?

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 23.09.2014, 20:57
von martin71
Servus Helmut, Reiner und Axel,
ich hoff, ich hab die richtige Reihenfolge erwischt :wink: .
Vielen Dank für die Hinweise, bin da momentan noch etwas unschlüssig. Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich Kühlerfix (Erbe vom Vorbesitzer) aus einigen Ritzen, Rundungen und anderen Hohlräumen eines OM636 gepoolt und gespült habe, insofern bin ich etwas vorsichtig, mit den teilweise etwas reisserischen Homgepages, insbesondere von amerikanischen Firmen.
Helmut, Versuch macht kluch, gebe ich Dir völlig recht. Ich mach da gerne aber vorher noch eine Risiko bzw. Kostennutzenabschätzung und. Die drei Flaschen Steel-Seel kosten 240 € :shock: ! Die Zylinderkopfdichtung für den OM352 kostet mich bei meinem Lieblings-Mogparts-Händler keine 30 €. Der Tausch der Zylinderkopfdichtung kostet Zeit, würde da grob mal einen Tag ansetzen...
Jetzt gilt es abzuschätzen, was der bessere Weg ist. Ich tendiere ehrlich gesagt derzeit eher zur klassischen Lösung, die Zylinderkopfdichtung zu tauschen.... Aber lasst mich da erstmal noch eine Nacht darüber schlafen.

Viele Grüße
Martin

Re: UNIMOG im Einsatz auf der Baustelle

Verfasst: 23.09.2014, 21:07
von martin71
Servus liebe Einsatzmogler,
hier noch ein kleiner Nachtrag: Davon träumt gerade mein Forstmog nach mittlerweile zweijährigem Fremdgehen auf der Baustelle. Anstelle von Natursteinen und Bauschutt will er endlich mal wieder Waldluft ansaugen und Stämme statt Steine ziehen. Aber jetzt muss der Patient erstmal fachgerecht verarztet werden :wink: . Aber wie gesagt muss erstmal die richtige Behandlungsmethode gefunden werden.

Viele Grüße
Martin