Wandaufbauten

Hier geht es um Umbauten & Reisen mit dem Unimog.

Moderator: -Martin.Glaeser-

Wandaufbauten

Beitragvon Markus » 28.01.2003, 21:20

So,
hier kann ich auch mal meine Idee loswerden:
Der Rahmen soll aus U- Material ( Stahl 40x40 ) geferitgt werden, ausgerichtet nach den Aluplatten ( aussen ) und der Inneneinrichtung( Befestigungspunkte ). U Mat. da ich so keine Hohlräume habe, die ich nicht optimal rostfrei halten kann ( soll ja mal ne Zeit in tropischem Klima in Küstennähe stehen...)
Die Aluplatten von aussen genietet ( natürlich mit einer kl. Trennschicht ) , das Dach nur geklebt; die Nieten seitl. auch nochmal überklebt. Damit das Dach belastbar wird, von innen Aluwinkel verklebt.
Die Dämmung mit einem 50mm PU-Schaum, wobei da weniger auf k-Wert als auf Stabilität geachtet wird. Alle Kanten, Ecken und Zwischenräume mit PU-Schaum ausgespitzt, um größere Kältebrücken zu vermeiden.
Kältebrücken enstehen aber an den Gewindestäben, die ich am U- Stahl anschweise, um dort meine Inneneinrichtung SICHER zu befestigen. Ich weis, sieht nicht toll aus, wenn da mal ne Hutmutter später rausschaut, eine Kältebrücke baue ich damit auch und bei einem Umbau hat mans schwer, doch wenns \"schön\" sein soll- kauf ich lieber so ein Hochglanzteil...
Die Innenhaut aus lackierten Multiplexplatten- 9mm an der seite sollten reichen, am Boden etwas mehr.
Alles wird großflächig miteinander verklebt, so sollte es stabil genug sein:)
Am Anfang wollte ich es als Absetzcontainer bauen, doch mitlerweile werde ich wohl direkt montieren- da muss wohl die org. Pritschenaufnahme daran glauben...
Auf eine Stehhöhe möchte ich nicht verzichten, und so komme ich etwa 5-10cm tiefer- und kann auch etwas abspecken.
Die hohe Kunst wäre ein Alurahmen- hmm- aber wer soll das bezahlen... und Stahl kann wirklich jeder Buschmann ( Fundi ) schweisen:)
Achja, die Aussenmaße:
3,50 m X 2,30 m x 2,15 m ( ich weis, übel doch...)- das ganze auf einem U1300L
Hinten eine kleine Schräge, sonst quad. und praktisch.. Einen Alkoven kommt keiner dran, da es nur für 2 Pers. gedacht ist- und falls nötig, kommt etwas Leichtes auf das Fahrerhausdach- abnehmbar, und mit Zustieg über die Dachluke.

So, nun schau ich mal was da so an konstruktiver Kritik kommt
Die Zutaten sammle ich bereits, nur der Mog fehlt noch- aber da werd ich auch noch fündig.
Grüße aus Kl, HD
Markus
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Beitragvon Markus » 28.01.2003, 21:20

So,
hier kann ich auch mal meine Idee loswerden:
Der Rahmen soll aus U- Material ( Stahl 40x40 ) geferitgt werden, ausgerichtet nach den Aluplatten ( aussen ) und der Inneneinrichtung( Befestigungspunkte ). U Mat. da ich so keine Hohlräume habe, die ich nicht optimal rostfrei halten kann ( soll ja mal ne Zeit in tropischem Klima in Küstennähe stehen...)
Die Aluplatten von aussen genietet ( natürlich mit einer kl. Trennschicht ) , das Dach nur geklebt; die Nieten seitl. auch nochmal überklebt. Damit das Dach belastbar wird, von innen Aluwinkel verklebt.
Die Dämmung mit einem 50mm PU-Schaum, wobei da weniger auf k-Wert als auf Stabilität geachtet wird. Alle Kanten, Ecken und Zwischenräume mit PU-Schaum ausgespitzt, um größere Kältebrücken zu vermeiden.
Kältebrücken enstehen aber an den Gewindestäben, die ich am U- Stahl anschweise, um dort meine Inneneinrichtung SICHER zu befestigen. Ich weis, sieht nicht toll aus, wenn da mal ne Hutmutter später rausschaut, eine Kältebrücke baue ich damit auch und bei einem Umbau hat mans schwer, doch wenns \"schön\" sein soll- kauf ich lieber so ein Hochglanzteil...
Die Innenhaut aus lackierten Multiplexplatten- 9mm an der seite sollten reichen, am Boden etwas mehr.
Alles wird großflächig miteinander verklebt, so sollte es stabil genug sein:)
Am Anfang wollte ich es als Absetzcontainer bauen, doch mitlerweile werde ich wohl direkt montieren- da muss wohl die org. Pritschenaufnahme daran glauben...
Auf eine Stehhöhe möchte ich nicht verzichten, und so komme ich etwa 5-10cm tiefer- und kann auch etwas abspecken.
Die hohe Kunst wäre ein Alurahmen- hmm- aber wer soll das bezahlen... und Stahl kann wirklich jeder Buschmann ( Fundi ) schweisen:)
Achja, die Aussenmaße:
3,50 m X 2,30 m x 2,15 m ( ich weis, übel doch...)- das ganze auf einem U1300L
Hinten eine kleine Schräge, sonst quad. und praktisch.. Einen Alkoven kommt keiner dran, da es nur für 2 Pers. gedacht ist- und falls nötig, kommt etwas Leichtes auf das Fahrerhausdach- abnehmbar, und mit Zustieg über die Dachluke.

So, nun schau ich mal was da so an konstruktiver Kritik kommt
Die Zutaten sammle ich bereits, nur der Mog fehlt noch- aber da werd ich auch noch fündig.
Grüße aus Kl, HD
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Beitragvon Gerd » 29.01.2003, 00:19

Moin,moin,Markus
Du wirst es nicht glauben, genau so einen Aufbau habe ich mal angefangen. Ich habe den angefangenden Rohbau noch, hängt sogar noch ein Wagen dran, ein Magirus M130, Doppelkabiner. Also tatsächlich, Stahlrohrrahmenkonstruktion (Maße angepasst nach geplanten Türen, Fenstern usw. der geplanten Einrichtung entsprechend) Dach als GFK-Sandwichplatte (mit einlaminierten Alustreifen, um daran besser die Inneninrichtung verschrauben, bzw. verkleben zu können). Das ganze montiert auf dem Magirus M130, aber eben alles nur als angefangene Arbeit. Da ich gleichzeitig noch ein 404 WOMO hatte, wollte ich mir den Magirus, so als 5 Jahresplan, parallel fertig machen. Der sollte dann mal die Nachfolge antreten. Leider ist mir dann aber der 404 in Tunesien zu Bruch gegangen (nach Hause habe ich in aber doch noch irgendwie bekommen) und ich habe mich dann doch wieder für den 404 entschieden. Den mache ich mir jetzt gerade wieder fertig. Den Koffer werde ich aber diesmal so herrichten, dass er auch mal auf ein anderes Fahrzeug passt, bzw. eventuell auf einem 1300er weiterverwendet werden kann. Die ganze \"Magirus M130-Baustelle\" ist also jetzt irgendwie über. Die Bilder habe ich auf meinem Webserver bei GMX abgelegt, also vom Magirus, Unimog und Tunesien (mit dem MOG). Auf den Bildern kann mann sehen, daß der Kofferaufbau vorher ebenso konstuiert war, ich habe aber die Konstruktion weitgehenst geändert, bzw. erneuert, incl. der unteren Querträger. Kannste Dir ja mal anschauen. Die Bilder könne übrigens als Vollbild, Thumbnails, oder Diaschau angeschaut, oder auch runtergeladen werden. Der Link ist bis zum 24.02.03 gültig, danach müsste ich in eventuell erneuern.
Bilderlink: http://www.gmx.net/de/cgi/dfs_guest?linkid=pIWTjz3MlThTpbpTtzgusL6vcau4AK
Übrigens, meine E-Mailadresse ist: G.Schweppe@t-online.de.
Das war´s erstmal Gerd

[Editiert am 28/1/2003 von Gerd]
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Beitragvon stahlma » 29.01.2003, 17:18

Hallo Kollegen,

habe selbst einen 404 mit Koffer (Stahl-Vierkant-Rahmen, außen Alu, innen Holz). Habe dabei immer ein Problem mit den Kältebrücken. Das bedeutet, daß wenn es regnet (draußen kalt, hohe Luftfeuchtigkeit), sich die Vierkant-Streben als Kondenswasser an der Wand abzeichnen.
Außerdem korrodieren die Nieten, mit denen die Alu-Bleche auf den Rahmen genietet sind mit der Zeit ab und dann wird es undicht. Werd mal versuchen, das Problem durch einen Tepich an der Wand zu entschärfen... Ob\'s hilft sehen wir dann mal.
Wenn ich mir das alles so ansehe bin ich mittlerweile eher von einer Sandwich-Konstruktion überzeugt.

Gruß

Martin
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Beitragvon Christian-Reckers » 29.01.2003, 18:57

Hallo
Habe auch schon viel von sandwichplatten gehöhrt weiß den jemand was von den zeugs ca. ein Qm kostet? Und in welchen stärken es die Platten gibt?
Mit freunlichen Grüßen

Christian Reckers aus Dülmen im Münsterland-NRW

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Beitragvon Markus » 29.01.2003, 19:24

Hallo Martin,
Hm, das hört sich ja nicht so toll an.
Sitzt denn dein Holz direkt auf dem Stahlrahmen? Ich hätte eine 10mm Isolierung dazwischen, sollte eigentlich wenig Kondenswasser anfallen- Einzig auf den Gewindestäben gibt es dann ein Problem. Und die Nieten?- Da gibt es auf jeden Fall spezielle Nieten die für Stahl-Alu geeignet sind- sagte mir zumindest mal jemand.
Nun, Teppich an der Wand- da wäre mir das Risiko einer Tauwasserbildung dahinter zu groß. Eher eine zusätzliche Isolierung mit Dampfbremse davor- vorausgesetzt von aussen ist er dicht.
@ Gerd
Nette Bilder! Aber wie sah denn der Wandaufbau denn genau aus? Isolierung, Innen,...
@ Christian
Habe auf der Bau in München vor 2 Wochen welche gesehen. Hersteller weis ich leider nicht mehr, nur das ein PUREN Schaum verwendet wurde- Firma Puren sollte es wissen
Das ganze geklebt und an den Ecken verstärkt.Aber auch hier hatt man wieder wenig Befestigungspunkte, in Punkto Isolierung und Gewicht sicher top- aber innen möchte man dann noch eine weitere Beplankung- sonst ist es ungemütlich...
Schau doch mal ins Leerkabinenfroum
Grüße
Markus
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Beitragvon stahlma » 29.01.2003, 19:37

Hi,

hab bei mir auch eine Dampfsperre drin. Kondendation vor allem an den Schrauben, die das Holz an der Wand halten. Da gibt es bis dunkle Flecken mit bis zu 5 cm Durchmesser. Das Wasser aus der Innenluft kondensiert an den kalten Schrauben. Nur in Extremfällen (zwei Tage Dauerregen) wird die Wand an den Streben naß. Ich glaub übrigens schon, daß ein Teppich da einen guten Beitrag leisten kann. Isoliert schließlich => weniger Kondensation.

Bezüglich Sandwich Koffer hatte ich mich mal erkundigt: Selbst machen ist schwierig, die Verbindung an den Ecken ist der Punkt. Es gibt da unterschiedliche Methoden eine ist ein Spezielles Alu-Profil (Ringanker), wird z.B. von Niesmann+Bischoff seit Jahren verwendet. Allerdings hatten die am Anfang auch Probleme mit Dichtigkeit und Rissen. Wenn man eine solche Kabine kauft kostet Sie (mit Tür und 2 Fenstern) ca. 10...15 TEUR.

@Markus: Wo bekommt man diese speziellen Nieten her? Habe nämlich ein großes Problem mit abfallenden Nieten...

Gruß

Martin
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Beitragvon Gerd » 29.01.2003, 19:58

Moin,moin, Markus
Also beim alten Aufbau haben die Mist gebaut, obwohl der Wagen von einer Fachfirma gebaut wurde. Aussen als 1. Beplankung wurde Stahl, grundiert genommen und darauf als 2. Lage, sozusagen die äussere Deckschicht, Aluminium. Natürlich hat sich zwischen der Stahlhaut und der Alu-Deckschicht Kondenswasser gebildet und die Stahlbeplankung hat gerostet \"wie Sau\". Isoliert war der Koffer mit Styrodur (Ich glaube so heisst das Zeug, damit werden auch z.B. Kelleraussenwände bei Neubauten isoliert, dieses Zeug isoliert sehr gut und nimmt kein Wasser auf, hat so´ne bläuliche Einfärbung), darauf war dann innen eine Dampfsperre, innen war der Koffer teilweise mit beschichtetem Sperrholz, oder mit beschichteten Hartfaserplatten verkleidet. Wenn Du vorhast den Koffer aussen mit Alu zu verkleiden sollte auf jeden Fall das Alu nicht direkt mit der Stahlkonstruktion in Verbindung kommen (Stahl z.B. mit 2 Ko-Epoxy beschichten, Hohlräume versiegeln, Kondensatablauflöcher, bzw. Kanäle lassen, zusätzlich zum nieten mit Sikaflex verkleben, dann gibt es auch keinen direkten Kontakt) Auf jeden Fall für eine Dampfsperre sorgen( Folien,verklebt, oder dampfdichte Beplankung usw.). Ich konnte sehen, dass die Stahlrohrkonstruktion im unteren Bereich stärker verrostet war, dort wo sich das Kondenswasser sammelt.. Gut wäre es auch die Schränke zu hinterlüften, bzw mit Möbellüftersieben gut zu durchlüften, auch querlüften.
Das war´s erstmal, bis demnächst mfG Gerd
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Beitragvon Markus » 30.01.2003, 00:48

@ Martin,
Habe nochmal nachgefragt: Hochfeste Alunieten wären wohl am besten- solange der Stahl eine vernünftige Rostschutzschicht hat- bleibt aber wieder der ungewisse Übergang Aluniete- Stahlloch- ob es da etwas bringt, nach dem Bohren zu lackieren? keine Ahnung. Ist bei dir denn das Holz direkt auf dem Vierkantrohr?
Und was ich immer wieder höre: wann immer möglich- nicht nieten : Kleben!
Und ansonten: Lüften und Heizen- wie in den meisten neuen Häusern! Und bei längerem Stand einen Luftentfeuchter rein.
Grüße
Markus
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Beitragvon Torsten Pohl » 30.01.2003, 02:10

Ma ein Tip zum entfeuchten bzw. trockenhalten bei längerer Standzeit.
Ne große alte Plastikschüssel (so groß wie möglich um viel Oberfläche zu haben) und dann ein paar Kilo stinknormales Kochsalz rein.
Siehe da, alles bleibt trocken. Wird bei Caravans etc. schon seit Jahrzehnten so gemacht wenn sie im Winterlager stehn.
Wer geizig ist kann das Kochsalz nach gebrauch auch wieder aufarbeiten.
Erst mal kleinklopfen (gibt nämlich ne richtig harte Platte wenn mit Wasser verbunden ist) und ab auf die Fettpfanne im Backofen 1-2Stunden bei 80grad und es ist wieder verwendbar,

Tschau Torsten
www.doc404.de

Meine kleine Hp zum 404 und seinen Verwandten,einige Spezialtäten aus meiner Hexenküche und einiges mehr folgt, schaut ab und zu mal rein!!
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Beitragvon Tony_Fuss » 30.01.2003, 13:06

Hallo,
ist es hier nicht möglich Edelstahlnieten (V2A ) herzunehmen ?
eventuell als Topfniete ( sind auch dichter )

Grüße Tony.
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Beitragvon stahlma » 30.01.2003, 13:37

Hallo,

die normalen Blindniete haben noch ein anderes (konzeptbedingtes) Problem. Drin steckt immer ein Stahlstift und da gibt es sobald es feucht wird immer Korrosion. Das ist der Grund, warum bei mir die Nieten abfallen. Richtig, man kann was dagegen tun, Sikaflex auf jeden Niet, das ist aber aufwändig und sieht bescheiden aus. Habe übrigens gehört (im Forum der www.clou-freunde.de daß Technolit besonders auf Alu besser haftet als Sikaflex. Habe nämlich bei meinem Koffer erhebliche Probleme, da das Sikaflex nicht haftet (ich weiß, es gibt den Alu-Primer, aber der ist ziemlich teuer...). Werde also mal Technolit ausprobieren.

Gruß

Martin
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Beitragvon stahlma » 30.01.2003, 13:41

@ Markus
Bei mir ist das Holz schon direkt auf dem Stahlrahmen, aber die meisten Probleme habe ich an den Befestigungen (besonders an der Decke, da ist die wärmste Luft und auch die höchte absolute Luftfeuchtigkeit)... Kleben ist ein guter Hinweis, werde wohl meinen Mog mal innen mit Teppich bekleben. Hatte früher schon mal einen VW-Bus (der hat noch viel mehr Kältebrücken), da hat das auch super geholfen.

Gruß

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Beitragvon Edgar » 04.02.2003, 00:11

Hallo zusammen !

Auf meinem 416er habe ich einen Koffer aus 30x30mm Vierkantstahlrohr geschweißt und außen 1mm alubeplankt.

Das Dach ist doppelt, erst alubeplankt dann mit 25mm Abstand 4,5mm Tropfenalublech ( hinterlüftet durch Fahrtwind und Elektrolüftung ) dadurch heizt sich das Dach in der Sonne nicht auf.

Auf das Vierkantrohr innen habe ich Holzleisten 20x30mm als Kältebrückenschutz aufgeschraubt und daran die Sperrholz-Innenverkleidung befestigt (mit wasserfestem Weißleim und Schrauben ).

Isoliert ist der Koffer mit 50mm Hartschaumplatten.

Eine Dampfsperre habe ich nicht eingebaut, die bekommt man nicht hundertprozentig dicht und so kann das Schwitzwasser durch das unbehandelte Holz wieder verdunsten (Atmungsaktiv :-).


PS: Ein Bild ist in der Besitzerdatenbank 2002 zu sehen



Viele Grüße aus Franken Edgar Lange
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Edgar
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Beitragvon Markus » 04.02.2003, 01:54

Hallo Edgar,
hast du auch die einzelnen Elemante miteinander verklebt? Glaube ich nicht, sonst hättest du wohl die Innenbeplankung nicht geschraubt. Wenn nein- warum nicht?
Das mit dem Dach ist ne super Idee, wenn nur das Gewicht nicht wäre:(
Hast das das Rohrmat. innen behandelt? Hohlraumversiegelung?
Grüße
Markus
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