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wartung kreuzgelenke
Verfasst: 22.04.2013, 21:51
von der-rote
moin moin,
nach erfolgreicher reperatur der doppelgelenkwelle möchte ich euch ermuntern die wartungsfreien kreuzgelenke abundzu zu warten. bei der dauerschmierung wurde nicht mit betriebszeiten von 40 jahren gerechnet, also schräubchen raus, nippel rein und vorsichtig etwas fett gepumpt. auch die buchsen von meinem nur 30 jahre altem trac waren ziemlich trocken.
schöne grüße aus dem frühlingshaften SH, berni
Re: wartung kreuzgelenke
Verfasst: 22.04.2013, 22:49
von ammermog
Hallo
Bin grad am selben Thema dran, 406er Trommelbremser Kreuzgelenke, hat da jemand nen guten Tipp, die Gelnek selber sind noch gut, nur die Büchsen sind extrem korrodiert, nach 10 Jahren Standzeit. Gibt es irgendwelche die hier passen könnten, z.B. aus einer Zapfwelle o.ä.
Mfg
Lukas
Re: wartung kreuzgelenke
Verfasst: 23.04.2013, 12:13
von forstmog421
Servus,
hat denn vielelicht jemand nen Buld wo und wie ich die beim 421er schmieren kann? Ich denke, das würde meinem auch nicht schaden....
VG
Lukas
Re: wartung kreuzgelenke
Verfasst: 23.04.2013, 13:38
von ammermog
Da kann man bei manchen eine Schraube rausdrehen am Buchsenboden, da passt der Fettpressenschlauch drauf, bei anderen wie bei meinem gibts gar keine Möglichkeit, die Buchse ist dann unten geschlossen
Re: wartung kreuzgelenke
Verfasst: 23.04.2013, 13:47
von Frank_404s
der-rote hat geschrieben:moin moin,
nach erfolgreicher reperatur der doppelgelenkwelle möchte ich euch ermuntern die wartungsfreien kreuzgelenke abundzu zu warten. bei der dauerschmierung wurde nicht mit betriebszeiten von 40 jahren gerechnet, also schräubchen raus, nippel rein und vorsichtig etwas fett gepumpt. auch die buchsen von meinem nur 30 jahre altem trac waren ziemlich trocken.
schöne grüße aus dem frühlingshaften SH, berni
Hi Berni,
eine Frage, bei welcher sich die "Unmogschraubergeister" scheiden.
Ich habe meine Kreuzgelenke auch so geschmiert und danach oft gesagt bekommen:
FINGER WEG.
Bei der Diskussion dieses Themas hieß es dann, dass zu viel Fett (und dass es zu viel war merkt man eben erst wenn es ausgetreten ist - also zu spät) die Dichtungen durch den Austritt des überschüssigen Fettes von dem "Angestammten Platz" löst und so den Weg freimacht für das Eindringen von Wasser, Straßenschmutz und Streusalz.
Wer hier Recht hat kann ich leider nicht beurteilen.
Ich arbeite bei einem größeren Landtechnikhersteller. Unsere wartungsfreien, schnelllaufenden Lager dürfen keinesfalls nachgeschmiert werden. Dort sind leider auch Schrauben drin, welche das einschrauben von Schmiernippeln ermöglichen. Die Überfüllung dieser Lager resultiert in signifikanter Lagererwärmung. Was das bei einem Strohhäcksslerlager am Mähdrescher für folgen haben kann, kann man sich denken...
Grüße,
Frank
Re: wartung kreuzgelenke
Verfasst: 23.04.2013, 14:09
von andreas421
Hallo beisammen!
Die Diskussion hatten wir schon mal vor 1 1/2(?) Jahren, im alten Forum.
Stand war damals: Sehr alte Gelenke, in denen kein Fett mehr zu erwarten ist und Gelenke die schon einmal geschmiert wurden: weiterschmieren.
Neuere Gelenke: erstmal sein lassen.
Ab wann ein Gelenk "alt", also trocken ist und dann auszuschlagen beginnt, ist natürlich so ne Sache.....
Gruß Andreas.