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#254966
Hi Rainer,

als Verkäufer von Rostschutzprodukten würde ich das auch reinschreiben :wink:

Ich sprühe das alle 2 Jahre bei unseren Fahrzeugen am Unterboden auf (gründliche Reinigung und Trocknung vorausgesetzt) und selbst der massive Einsatz von Streusalz hier bei uns in der Rhön kann den Autos nichts mehr anhaben.

Mein Tip: Das Leinöl vorher im Wasserbad auf ~40 Grad erwärmen, dann ist es noch dünnflüssiger und kriecht selbst in die kleinsten Ritzen und Spalten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lein%C3%B6 ... hutzmittel

Ciao,
Hardy
#254982
Hallo,

Ich habe ein paar Fragen

1.) Welches Leinöl verwendet ihr? Bei 123 gibt es viele Verschiedene. Vom Speiße-Leinöl bis zum Holzschutz-Leinöl und genau so unterschiedlich sind dann die Preise.

2.) Wie wird das verarbeitet? Einfach mit dem Druckbecher?
3.) Härtet das Leinöl aus oder setzt es sich dann mit Staub zu und der ganze Rahmen schaut schmutzig aus?

Danke
MArkus
Für meine Bilder gilt das ©!
#254986
MarkusRa hat geschrieben:Hallo,

Ich habe ein paar Fragen

1.) Welches Leinöl verwendet ihr? Bei 123 gibt es viele Verschiedene. Vom Speiße-Leinöl bis zum Holzschutz-Leinöl und genau so unterschiedlich sind dann die Preise.

2.) Wie wird das verarbeitet? Einfach mit dem Druckbecher?
3.) Härtet das Leinöl aus oder setzt es sich dann mit Staub zu und der ganze Rahmen schaut schmutzig aus?

Danke
MArkus
Hallo Markus,

1.) http://cgi.ebay.de/Leinoel-25-l-Holzsch ... 0312854855

2.) Ja, Sprühpistole mit Saugbecher, oder auch Unterbodenschutz-Sprühpistole, vorher das Öl auf ~ 40°C erwärmen.

3.) Ja, es polymerisiert nach und nach aus, abhängig von der Außentemperatur und den Lichtverhältnissen.

Natürlich darfst Du nicht gleich nach dem Auftragen mit dem Mog über einen staubigen Feldweg heizen :wink:

Ciao,
Hardy
#255010
Hi,

ich hab im Oldtimerbereich sehr gute Erfahrung mit Fluid Film Liquid A gemacht.

Lässt sich sehr einfach verabeiten, wird kalt aufgesprüht und ist auch in Hohlräumen mit der Druckbecherpistole und Sonde einfach einzubringen. Es unterkriecht selbst alte Konservierungsreste und Rostblattern und bildet einen hauchdünnen, recht widerstandsfähigen und dauerkriechfähigen Film. Ich habe keine negativen Auswirkungen auf Gummis festgestellt.

Nachteil ist, daß es irgendwann (je nach Bereich der Beanspruchung z. B. Radkästen) wiederholt werden muß.

Wer es dauerhaft haben möchte sollte sein Fzg mit Maik Sanders Korrosionsschutzfett behandeln. Ist zwar nicht schön zu verarbeiten, da es heiß (120 Grad) mit der Druckbecherpistole gespritzt wird. Wenn es aber einmal gemacht ist, dann ist seeeehhr lange Zeit Ruhe! Gelegentlich sollte man dann die Wasserablaufbohrungen mit einem Zahnstocher von austretendem Fett befreien.
Es gibt einige Leute, die angeblich Probleme mit aufquellenden Gummis gehabt haben wollen. Diese Erfahrung hab ich aber nicht gemacht.

Das Non-Plus-Ultra dürfte dann sein, zuerst eine Vorbehandlung mit Fluid Film (weils wirklich auch in die kleinste Ritze kriecht) und ca. 1/2 bis 1 Jahr später dann mit Sanders überdecken. Beide "harmonieren" miteinander.

Nur für Unimograhmen und Achsen hat das dann den Nachteil daß das Fett der Optik nicht besonders zuträglich ist. Aber bereits ein dünner Film reicht aus.

Grüße

Tobias
#255160
Hallo Rainer,
für solche Sachen ist Owatrol-Öl gut geeignet.

Einfach in der Anwendung und wird trocken, was Leinöl nicht tut.
kleiner Tipp - dann streckt man's einfach zu Halböl mit Terpentin bzw. Terpentinersatz - das ist dem Owatrol dann sehr ähnlich. Außerdem trocknet es deutlich schneller ab.
Allerdings ist damit zu rechnen, das es ohne weitere Nachbehandlung in einiger Zeit das Blättern anfängt.
Am besten fragst Du mal bei Straßenmeisterein bzw. Dienstleistern. Schau dir deren Fahrzeuge an, die können dir die besten Tipps geben, was am meisten hiflt - und kostenmäßig am besten abschneidet (zumindest bei denen, deren Fahrzeuge auch nach 5-10 Jahren noch gut aussehen :wink: ). Grad bei dir oben, ist die Belastung im Winter durch Salz brachial - reicht bei uns schon. :evil:

mfG
Axel
#256484
Hallo Rainer,

grad noch mal ne Nachfrage - meinst Du Leinöl - oder LeinölFIRNIS?
hab mich da wohl ungenau ausgedrückt - das hatte ich gemeint ( http://de.wikipedia.org/wiki/Leinölfirnis ). Gehe jetzt aber mal davon aus, daß Du damit LeinölFIRNIS meinst!?
Gab bei mir null Problem. Nur eben zu Halböl strecken - es lässt sich dann noch leichter verarbeiten und trocknet schneller ab.
Hab's (erst noch als Owatrol) als "Grundierung" über den gesamten, gereinigten Rahmen gesprüht (inkl. Luftleitungen etc. - da passiert nix! Nachdem ich parallel zum Holzschutz Leinölfirnis zu Halböl verarbeitet hatte, fiel mir eben auf, daß beides offenbar weitestgehend das selbe ist. Anschließend wie bei KSD empfohlen noch mit Chassis-Lack drüber - fertig - solange nicht zuviel Rost da ist. Wenn's schon zu blättern anfängt, würd ich nicht nur wegen der Optik vorher komplett entrosten.

mfG
Axel

PS: Hab grad gefunden, das es nicht weit weg von dir und mir sogar einen Anbieter von Leinölfirnis gibt ( http://www.scheidel.com/scheidel/produk ... einoel.asp ) - und ich war schon froh, das Zeugs vom Baumarkt zu kriegen . . . :cry:

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