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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#304891
Hallo Gemeinde.

Hab seit mehreren Wochen folgendes Problem:

Bei meinem 424.121 U1000 leuchtet immer wieder mal (mal 1-2 Tage, oder mal die ganze Woche, ganz unterschiedlich) die Kontrollampe der Feststellbremse auf, ohne das ich die Feststellbremse betätige. Dann widerum merkt man während der Fahrt plötzlich, das die Bremse anfängt zu ziehen. Dann muß man rechts ran und die Feststellbremse ein paar mal hin und her schalten, bis die Bremse wieder löst. Meist bleibt aber die Kontrollampe am leuchten.
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, das die Federspeicher, wenn sie mal wieder sachte angezogen haben, sich langsam über nacht lösen, da ich nun schon länger den Mog nicht mehr mit Feststellbremse abstelle, sondern einfach im Gang stehen lasse.
Hab leider kein WHB oder jemand, der einen kennt usw. ........

Könnt ihr mir helfen.

Gruß Thomas
#304899
hallo thomas,

also der ertse teil deiner erzählung klingt danach, dass einer deiner luftkessel undicht ist.
der federspeicher zieht über eine feder die feststellbremse zu und öffnet sobald du druckluft drauf gibst.
wenn der druck runtergeht geht das rote lämpchen an...
hast du den druckluftanzeiger im instrument beobachtet wenn die bremse zugeht???
es kann aber nicht sein, dass bei abgestelltem mog die bremse aufgeht, wenn kein druck von aussen zugeführt wird?? :?:

vielleicht hilft dir das
grüße
alex
#304901
Hallo Alex.

Also die rote Warnleuchte in der Armatur ist dann aus.
Lediglich die Kontroll Leuchte für die Feststellbremse oben im Armaturenbrett geht an bzw. bleibt an.
Hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Tschuldigung.
Der Druck geht über nacht nur geringfügig verloren.
Also bei 8 bar abgestellt und morgens noch ca. 5-6 bar drin.

Gruß Thomas
#305661
Hallo Leute.

Hab heute das Vierkreisschutzventil getauscht.

Ergebnis: Alles wie vorher. Die Bremse löst nicht richtig, und die Lampe geht auch nicht aus, wenn ich die Feststellbremse mit dem Montierhebel soweit löse (was sehr leicht funktioniert, ohne großen Kraftaufwand), das er von Hand rollen kann. :(
Hat sonst noch jemand ne Idee ?
Kann man da was einstellen, das mehr Luft in den Zylinder geht ?

Gruß
Thomas
#305676
Hallo!

Vierkreisschutzventil hatte ich nicht in Verdacht - hast ja gesagt, daß der Druck über Nacht auf 5-6 Bar abfällt - das ist ungefähr der Druck, bei dem das Vierkreisschutzventil einen leckgeschagenen Kreis isoliert.

Du hast meiner Meinung nach ein Leck im Druckluftkreis, in dem auch die Federspeicher sind. Also Druckluftschema aus der Betriebsanleitung anschauen und alle Verdächtigen mit Lecksuchspray einsprühen - mit alle meine ich nicht nur die Verschraubungen sondern insbesondere auch die Federspeicher selber, nicht dass die durch Korrosion leck sind. Hatte der Vorbesitzer meines 424 auch schon mal weswegen ich jetzt zwei (fast) neue Federspeicher mein Eigen nenne.

Ciao,
Stefan
#305691
Hallo Thomas,

leider eine Fehldiagnose :(
An einen Luftverlust in dieser Größe glaube ich aber auch nicht, den müsste man hören.
Es gibt aber noch zwei weitere Fehlermöglichkeiten: 1. kann es sein, daß das Handbremsventil zu wenig Luft durchlässt und 2. müsste zwischen Vierkreisschutzventil und Handbremsventil ein Rückschlagventil sitzen, welches ebenfalls in Betracht kommt.
Als erstes würde ich die Leitung am Handbremsventilausgang (Anschluß 21) entfernen und bei vollem Betriebsdruck die Handbremse lösen. Normalerweise muss dort ein voller Luftstrahl austreten. Wenn nicht, am Ventileingang (Anschluß 1) prüfen, ob der volle Luftdruck ankommt. Wenn nicht, sollte es am Rückschlagventil liegen, wenn ja, am Handbremsventil.

Gruß Franz (und viel Erfolg)
#305755
Hallo.

Dann werde ich das mal versuchen.
Sonst noch eine Idee ?
Ich denke mal, das es am Federspeicher nicht liegt, oder ?
Der rechte lässt sich ganz leicht per Hebel noch ca. 1-2 cm rausziehen, bis man dann scheinbar am Ende vom Hub angelangt ist.
Allerdings, wenn ich den rechten raushebel, dann geht der linke wieder ein Stück zurück, so etwa 5 - 10 mm. Und dann umgekehrt ebenso.
Meist "hängt" aber der rechte.

Gruß Thomas
#305761
Hallo Thomas,

die Bewegung der Zylinder ist normal, da sie über die Löseleitung miteinander verbunden sind und überall gleicher Druck herrscht.
Es ist wohl klar, daß auf der Löseleitung zu wenig Druck ist. Der genaue Druck lässt sich messen, an einem der beiden Zylinder oder in der Löseleitung befindet sich ein Prüfanschluss, allerdings brauchst Du dazu einen speziellen Anschlußschlauch und ein passendes Manometer.

Gruß Franz
#305800
Hi.
Also das mit dem Schlauch und dem Manometer ist kein Problem. Alles da.
Müsste denn das Ventil nicht durchgehend Luft zu den Zylindern durchlassen, so das innerhalb kurzer Zeit der Druck im Zylinder passend ansteigen kann ? Oder lässt das Ventil nur in dem Moment Luft in die Zylinder bzw. Löseleitung in dem ich es betätige, und verschließt dann wieder (macht quasi die Tür hinter sich zu) ? Oder hab ich das einfach nicht verstanden ? :?

Gruß Thomas
#305804
hallo thomas,

ich habe gerade nen 424 in der wrkstatt, der hatte nach 15min schon keinen druck mehr - und ich hab erst nachdem wir den kompletten rahmen mit entroster eingesprüht hatten gemerkt wo der druck hinging.
vorher konnt man´s nicht hören.
da war der letzte druckluftkessel durchgerostet, genau am halteband. ist der kessel rechts aussen am rahmen.
soweit ich weiss ist der federspeicher aus diesem kessel beaufschlagt.
würde heisen, wenn der unter der fahrt druck verliert zeigts dir das dann rot über die feststell-leuchte. da bin ich mir aber nicht sicher - aber das hört sich für mich sehr nach deinem prob an.

gruß
alex

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