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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#91209
Hallo,

ich habe einen 406 und geplant ist mein Fahrerhaus "aufzuarbeiten".

Bezgl. des LACKES habe ich eine Frage, muss aber noch das Hintergrundwissen vermitteln:

Mein 406 ist ein PRIVATES Forstfahrzeug mit richtiger Forstausrüstung. Ich bin aber in der Lage mir Auszusuchen in welches Gelände ich mit dem Mog fahre - kleine Kratzer und Gebrauchsspuren werden sich aber auf Dauer nicht vermeiden lassen.
Deshalb dachte ich eigentlich daran den Lack der kompletten Kabine zu "rollen" - wie sind da eure Erfahrungen ?????????

Ist natürlich auch abhängig von der Rolle und dem Lack - dabei dachte ich übrigens an einen Kunstharzlack der Fa. WILCKENS / Nopulux.

Teilt mir einfach mal eure Erfahrungen mit.

Gruss
aus dem Oberbergischen

Peter Reez
#91211
Moin Peter,
ich habe Unimog, Anhänger (KZA) und Trecker mit 2K-Lack von Standox (LKW-Acryl-Emaille-Lack) und Rolle lackiert, beste Erfahrungen damit gemacht.
Mit der richtigen Rolle (für Acryllacke) und min. 20°C verläuft der Lack hervorragend ohne Streifenbildung, ist nach 15 Minuten staubtrocken, verzeiht kleinere Schrammen und kostet nur die Hälfte der im PKW-Bereich verwendeten Lacke. Standox-Lacke gibt es in jedem gewünschten Farbton (RAL oder Kfz-Hersteller spezifisch).
Für 1,5kg RAL 5012 plus Härter und Verdünner habe ich in diesem Frühjahr bei einem Autolackierer ca. 50 ¤ gezahlt.

Gruß Ulli
#91225
...
da ich nicht weiß welche Lacke schon verwendet wurden und ich beim "Rollen" keine Probleme bekommen möchte, dachte ich ausschließlich an KUNSTHARZLACKE !! ????

Problem könnte dabei nur werden das ich die "Lackierarbeiten" bei unseren gegenwärtigen Temperaturen unter einem unbeheizten Carport durchführen möchte !! ????

Gruss
aus dem Oberbergischen
Peter
#91286
Hallo,
benutzen auch bei unseren Mogs die Kunstharzfarben von Wilckens.
Die kann man auch sehr gut mit der Rolle und Pinsel verarbeiten.
Halten auch einiges aus.
Und wenn man ein Problem mit der Farbe hat kann man beim Hersteller auch anrufen und dann helfen die einem weiter.

Thomas
#91308
guude,

bei lösunsmittellacken sind niedrige temperaturen unkritisch, der lack hat durch das langsamere trocknen mehr zeit zum verlaufenlasen der rollenstruktur. im freien hilft noch, daß z.z. keine insekten und flugsamen unterwegs sind. ich würde an einem senkrecht stehenden blech eine anstrichprobe machen, und bei zu hoher viskosität gegebenenfalls etwas verdünnung (1-2%) zusetzen.

viel erfolg, justus.
#91485
Hallo,
wie Justus schon angemerkt hat sind auch niedere Temperaturen bei Lömi.-Lacken nicht so das große Problem.

Speziell bei Kunstharzlacken ist allerdings zu berücksichtigen, dass diese oft sehr "lange", schwer flüchtige Lösemittel enthalten können. Es besteht daher die Gefahr der Lösemittelretention. Der Lack macht an der Oberfläche dicht und Lösemittel in den unteren Schichten können nicht mehr raus. Die Folge kann dann von Runzelbildung bis hin zu "ewigem" weichbleiben des Filmes gehen. Im weiteren sind Kunstharzlacke (oder genauer Alkydharzlacke) empfindlich auf Feuchtigkeit in der Luft. Hohe Luftfeuchtigkeit oder gar Nebel können eine matte, grießigen Filmoberfläche ergeben.

Gruß aus der Lackküche.
Ansgar
#91533
Danke für die Antworten, Tips und Erfahrungen !!

Habe mir gestern ein gebrauchtes Fahrerhaus (ab)geholt - telefonisch hieß es das nur noch Lack drauf muss :evil: aber bis ich dazu komme brauche ich mir wegen der Temperaturen keine Sorgen mehr zu machen, eher wieder wegen den Fliegen und Insekten :lol:

Gruss
aus dem Oberbergischen
Peter
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