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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#357209
Hallo,
demnächst werde ich wohl mal die Federn an der HA meines 416er wechseln müssen. Ich hab schon mal ein bischen gesucht zwecks der Vorgehensweise. Kurz gesagt: Federn lösen, Mog hinten aufbocken bis Federn frei kommen, tauschen, fertig. Was ich mal so und mal so gelesen habe, Stoßdämpfer muß man lösen oder nicht?
Grüße
Jörn
#357211
Moin Jörn,

nein, Stoßdämpfer bleiben, wo sie sind.
Ich habe es so gemacht:
- Rahmen hinten mit Europaletten unterfüttert, sodass der Rahmen aufliegt
- Rangierwagenheber unter die Achse
- Räder abnehmen
- mit dem Rangierwagenheber die Achse soweit ablassen, dass die Feder entlastet ist
- Schrauben lösen
- Feder raus (evtl. Wagenheber nachjustieren)
- neue Feder rein
- Schrauben rein, festziehen
- Rad wieder drauf...

sollte bei den Hinterachsfedern problemlos klappen

Gruß Ulli
#357217
Moin Ulli,
das hatte ich irgendwo schon mal von dir gelesen! Guter Tip! Hatte ich gar nicht mehr auf dem Zettel! Also sind die Stoßdämpfer lang genug. Und ich hab grad mal gemessen, eingebaut haben die Federn bei mir eine Höhe von ca. 30cm, die unbelasteten haben 35cm. also reicht es wohl locker, wenn die Räder runter sind.
Danke für diesen hilfreichen Wink!
Grüße
Jörn
#357291
ulli hat geschrieben:Moin Jörn,

nein, Stoßdämpfer bleiben, wo sie sind.
Ich habe es so gemacht:
- Rahmen hinten mit Europaletten unterfüttert, sodass der Rahmen aufliegt
- Rangierwagenheber unter die Achse
- Räder abnehmen
- mit dem Rangierwagenheber die Achse soweit ablassen, dass die Feder entlastet ist
- Schrauben lösen
- Feder raus (evtl. Wagenheber nachjustieren)
- neue Feder rein
- Schrauben rein, festziehen
- Rad wieder drauf...

sollte bei den Hinterachsfedern problemlos klappen

Gruß Ulli
Aber was ändert es, wenn du dan die Federschrauben aufmachst und den Rahmen hebst , Feder reinstellen und wieder runter. :roll:
Spart man sich dann Räder runter, Unterbauen, etc.
#357309
lugge hat geschrieben: Aber was ändert es, wenn du dan die Federschrauben aufmachst und den Rahmen hebst , Feder reinstellen und wieder runter. :roll:
Spart man sich dann Räder runter, Unterbauen, etc.
...und riskiert, dass einem das Fahrzeug nicht nur auf die Füsse, sondern andere lebenswichtige Körperteile fällt, weil man dazu unter das Fahrzeug krabbeln muss (wenn die Räder nicht abgenommen werden und der Rahmen nicht unterbaut wird).
Mir wären die 5 Minuten Zeitgewinn zu teuer erkauft.

Gruß Ulli

PS: ich weiss, Lukas, dass du in dem Bereich relativ schmerzfrei bist :lol:
#357330
In meinem Fall ist hier auch auf die Schnelle kein Stapler oder sonstiges Hebegerät greifbar. Ich könnte halt den Rahmen mit Kastenwinde(n) so hoch heben, daß die Federn mit montierten Rädern frei kommen. Das scheint mir aber ne´ recht kipplige Angelegenheit zu werden. Dann lieber Ulli-like schön was wackelfrei unterfüttern, da arbeitet es sich enspannter, schätze ich...
Grüße
Jörn
#357333
ulli hat geschrieben:
lugge hat geschrieben: Aber was ändert es, wenn du dan die Federschrauben aufmachst und den Rahmen hebst , Feder reinstellen und wieder runter. :roll:
Spart man sich dann Räder runter, Unterbauen, etc.
...und riskiert, dass einem das Fahrzeug nicht nur auf die Füsse, sondern andere lebenswichtige Körperteile fällt, weil man dazu unter das Fahrzeug krabbeln muss (wenn die Räder nicht abgenommen werden und der Rahmen nicht unterbaut wird).
Mir wären die 5 Minuten Zeitgewinn zu teuer erkauft.

Gruß Ulli

PS: ich weiss, Lukas, dass du in dem Bereich relativ schmerzfrei bist :lol:
Nicht schmerzfrei, gut ausgestattet. Ich geh halt nur davon aus, dass wenn man einen Unimog hat sich auch einen Wagenheber leisten kann, der mal eine ordentliche Hubhöhe bei gescheider Standsicherheit erreicht und nicht in 2min absinkt.
Und ja, ich nehm meist den Stapler dazu und stell Böcke unter, während man drunter ist ;)
#357356
lugge hat geschrieben: Nicht schmerzfrei, gut ausgestattet. Ich geh halt nur davon aus, dass wenn man einen Unimog hat sich auch einen Wagenheber leisten kann, der mal eine ordentliche Hubhöhe bei gescheider Standsicherheit erreicht und nicht in 2min absinkt.
Und ja, ich nehm meist den Stapler dazu und stell Böcke unter, während man drunter ist ;)
ja, einen ordentlichen fahrbaren Wagenheber (kein 30€ Baumarktteil) habe ich, allerdings brauche ich nicht lange zu überlegen, wenn ich vor der Entscheidung stehe, ob ich unter dem Mog liegend und Überkopf arbeitend oder bequem neben dem Mog auf einem Hocker sitzend die Schraubarbeit machen soll - aber das ist sicher auch eine Frage des Lebensalters (und der Lebenserfahrung) :lol:

Der Rahmen muss hoch und abgestützt werden, egal ob mit Unterstellböcken oder Europaletten und mir ist ein Stapel Europaletten sicherer als 2 auf über einen Meter ausgefahrene Unterstellböcke.
Und bei abgenommenen Rädern kommt man einfach besser an die Schrauben heran. Ich habe es mehrfach gemacht, der komplette Federwechsel an der Hinterachse dauert inkl. Auf- und Abbocken, Räder ab- und wieder anschrauben 1 Stunde.
Werkzeuge: 5 Europaletten, 1 Kantholz zwischen oberste Lage Euro-Paletten und Rahmen, 1 Wagenheber, 1 Schlagschrauber, 22er Flachringschlüssel, 22er Nuss...

Gruß Ulli
#357362
... glaub mir, ich steig nirgendwo drunter, wo was runterfallen könnte ;) Da steht dann genug Hebe und Sicherungsutensilien, dass sich da nix bewegt ;)
Die Unterstellböcke passen genau auf Rahmenhöhe rein und ich seh keinen Grund, warum die Seitlich wegkippen sollten- wer brächte denn da die Kraft ein?
Einigen wir uns auf ein ausrüstungsabhängiges Verfahren :lol:
#357377
lugge hat geschrieben:...ich seh keinen Grund, warum die Seitlich wegkippen sollten- wer brächte denn da die Kraft ein?
na du z.B., weil du an festgerosteten Schrauben zerrst :lol:

Einigen wir uns darauf, dass die Vorgehensweise (liegend unter oder sitzend neben dem Mog) eine Frage der persönlichen Einstellung (und der körperlichen Fitness) ist. :wink:

Gruß Ulli
#357379
Ich löse die Schrauben aber schon vorher ;)
Also Federn grad und grad entlasten, Schrauben auf, hochheben, Feder rausklauben, neue reinstellen, Schrauben rein, runtersetzen, dass sie leicht klemmt, einrichten, anschrauben, runterlassen , Endanzug ...
Da Trau ich halt einfach dem Stapler und gut, so weit Runterfallen kann da nix - Räder bleiben ja drauf ...
Und Sitzend Arbeiten ist super, deswegen hab ich einen Hochhubwagen :wink:

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