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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#98478
Hallo mal wieder eine Frage.
Bin gerade dabei einen OM636 aus einem Stapler für meinen 411 herzurichten. Am Kurbelwellenausgang fehlt an dem Motor die Führung für die Welle die aus dem Getriebe kommt. Durchmesser jetzt 35mm Wellendurchmesser Getriebewelle 15mm.
An dem alten Motor ist dort eine Reduzierungshülse verbaut. Die möchte ich jetzt gerne raus haben um sie an dem neuen Motor zu verbauen. Ist dabei was zu beachten ? wie ist die Hülse dort befestigt? Eingeklebt? eingepresst ? .Raus bekomme ich sie wohl nur mit einem Innenabzieher, oder gibt es eine andere Möglichkeit.
Ohne Hülse kann ich den Motor wohl nicht einbauen, dann werden wohl die Lager im getriebe und die Kupplung nicht lange durchhalten.
Oder gibt es die Hülse zum nachkaufen ?

Gruss aus dem Oberbergischen


Udo
#98482
Hallo Udo,
die Lagerbüchse ist nur eingepresst. Diese bekommst Du heraus, indem Du einen Trick verwendest, der bei mir immer funktionierte:
1. Du brauchst ein Drehteil mit genau dem Durchmesser der Büchse. (oder die originale Welle)
2. Die Büchse wird komplett mit dickem Fett gefüllt (z.B. Heißlagerfett von BOSCH)
3. Du setzt die Welle genau auf die Büchse - das Fett wird "vorkomprimiert".
4. Um die Welle wickelst Du einen Lappen, wegen der nun folgenden "sauerei"
5. Mit einem Bleihammer o.Ä. wird nun die Welle in die Büchse getrieben.
Da das Fett nirgends entweichen kann, wird die Buchse nach vorne ausgetrieben.

Gruß

Fred
#98507
Moins,
die "Lagerbuchse" besteht aus einer Staubkappe und einem Rollenlager. Die Staubkappe sollte eigentlich mit einem Schlitzschraubendreher rauszuhebeln sein. Das Lager wird wohl mehr Arbeit erfordern. Ich würde allerdings gleich ein neues Lager einbauen, das dürfte nur ein paar Euros kosten, ist wohl ein Standardteil und im gutsortierten Industriebedarf erhältlich (muss ja nicht immer DC draufstehen :wink: ).
Gruß Ulli
#98583
Guten Morgen Zusammen,
also bei mir war die Staubkappe ein richtig massives Teil aus Stahl. Das schlimme war es war dermaßen fest eingepresst das ich mit einem Innenabzieher nocht echt Mühe hatte das Teil raus zu bekommen. Aber es hat geklappt. Das Lager war dann kein Problem mehr. Ich glaube meine Staubkappe wurde mal von einem Vorbesitzer miittels Drehbank nachgefertigt.
Aber die Sache ist jetzt erledigt und ich hoffe es klappt am Samstag den Motor einzubauen.

Gruss aus dem Oberbergischen


Udo
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