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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#550020
An die Experten hier in der Community,

ich restauriere einen Unimog Triebkopf 416 mit Ruthmann Containeranbau
Die Frage richtet sich nach den Hinterrädern des Ruthmann.
Es handelt sich um Trommelbremsen in einer speziellen Radkonstruktion.

Nach Abbau der Felge frage ich mich nun, wie ich die Bremstrommel demontieren kann.
Aufgrund der Konstruktion ist der Aufbau offenbar gänzlich anders als beim Unimog.
Beim Mog ist die Bremstrommel mit 2 Schrauben fixiert und leicht abziehbar.

Hier sieht die Sachlage so aus:
Von ausen gesehen:

7846
Man sieht die Zentralmutter des Radlagers in der geöffneten Nabe

Von Innen gesehen:

7848
Man sieht deutlich die ringförmig angeordneten Schrauben, die das Rad am Schwingarm fixieren
Das Abdeckblech auf der Innenseite ist mit einigen Schrauben besfestigt, die durch den Schwingarm
abgedeckt sind, also ist es einfach nicht demontierbar.

Um nun an die Bremsbacken zu gelangen,
wie muss ich vorgehen?

von der Inneseite her die kreisförmigen Imbusschrauben lösen und das gesamte Rad incl Lager abbauen?
Oder von aussen, die Zentralmutter lösen und die Konstruktion vom Lager abziehen?

Eigentlich sollte die Bemse ja irgendwie aus Wartungsgründen leicht erreichbar sein,
nur ich finde irgendwie nicht, wie..

Wer hatte so ein Rad schon mal unterm Schraubenschlüssel?
Danke für alle Ratschläge

Mit schraubenden Grüßen
aus Vorarlberg,

Ralph
#550228
Heute habe ich mich mit den Luftfederbälgen auseinandergesetzt,
logisch dass die sehr unzgänglich verbaut sind und rundherum reichlich Rost vorhanden ist..

Das bedeutet, der Balg muss ausgebaut werden,
was sich nicht ganz einfach darstellt

7866

Oben ist der Balg mit der Abschlussplatte an den Schwingarm montiert,


7867

Unten erscheint eine Art Metall-"Pilz" der vom Balg überstülpt wird.
Da es unterhalb des "Pilzes" keinerlei sichtbare Verschraubung gibt und der Pilz offenbar fest mit dem
Untergrund verschweisst ist, stellt sich die Frage,
wie ich den Balg vom Pilz runterbekommne.

Das Drüberstülpen geht nicht mehr weiter als auf dem Foto abgebildet,
eine innenliegende Halteplatte kann es aber nicht geben, da die Befestigungsmöglichkeit
dazu fehlt?
Kann es sein, dass der Balg tatsächlich im unteren Teil nur aus Gummi besteht und den Pilz einfach
formschlüssig überstülpt ?
Dann müßte er auch durch Rückstülpen demontierbar sein.
Ich will aber nicht mit zu viel Gewalt drangehen,
da ich sowas noch nie in den Fingern hatte.

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.

Ralph
#550267
nach nochmaligen Versuchen ist das "Geheimnis" um die Luftbälge nun geklärt:

Zu meiner Überraschung is der Balg oben und unten offen
und wird über einen ringförmigen Haltering gestülpt,
der offenbar auch gleichzeitig luftdicht abschliesst (ohne Rost)
So sieht der Haltering unten aus:

7876

und so der ausgebaute Luftbalg under der obere Haltering an der Kopfplatte

7877

Jetzt bleibt nur noch die bange Frage:
gibts die Bälge noch als Neuteil, weil die sind schon recht "angekratzt"
Die Bezeichung lautet Continental 644 N /1

Ich mach mich mal auf die Suche

Ralph
#550356
Hallo Ralph
ähm, das ist aber bei allen Luftfederungen so. Luftfederbälge von Conti 644 gibt es überall im Fachhandel und in der Bucht.
Die Rollkörper sind normalerweise galvanisiert.
#550379
Helmut-Schmitz hat geschrieben:Hallo Ralph
ähm, das ist aber bei allen Luftfederungen so. Luftfederbälge von Conti 644 gibt es überall im Fachhandel und in der Bucht.
Die Rollkörper sind normalerweise galvanisiert.
Hallo Helmut,
danke für die Info,
gibt es beim Conti 644 verschienden Varianen?
Einer trägt die Bezeichnung 644 N, der andere 644 N /1
gemäß den Maßzeichungen auf der HP von Conti würde am ehesten die Variante 644 N P02 oder 644 N P04 passen,
die 644 N ist gerade und nicht übergestülpt,,

schöne Grüße
Ralph
#551447
Hallo Allerseits,

nach längerer Pause mal wieder ein Statusbericht von meinem
Ruthmann Projekt:

der Ruthmann Hinterteil ist nun "nackt" und alles ausgebaut
was bei der Grundüberholung des Rahmens stören würde.

7938

Die Hütte ist auch ausgeräumt bis auf ein angegammeltes Kabel
das ich nocht nicht rasugekriegt habe und parat für die wenigen Blecharbeiten

7937

Der Rahmenvorderteil mit Motor ist auch soweit abgebaut wie notwendig,
Die Wasserpumpe und der Kühler sind saniert,
Bremsen, Achsen und Lenkungspumpe sind als nächstes dran.

7936

Das schöne Wetter heute war ideal um mal die Werkstatt sauberzumachen
und anschliessend wieder alles einzuräumen

Ralph
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