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#52302
Tag auch,

an meinem 406 (landwirtschaftliche Ausführung) habe ich eine Werner Frontseilwinde. Damit habe ich jahrelang mein Holz gerückt. Das war mir wegen des fehlenden Seileinlaufs, Besteigen vom Fahrzeug und in bezug auf womögliche Unfallgefahren dann doch zu kritisch und unkommod.

Ich habe mir daher eine 3-Punkt-Heckseilwinde gekauft, die halt hinten in Ober - u. Unterlenker eingehangen und per Zapfwelle betrieben wird. Die Seilwinde wird dann über Gelenkwelle angetrieben. Dazwischen habe ich ein großes Verlagerungsgetrieben.

So weit so gut. Problem ist nur, dass der Wald nicht immer "gerade" ist, so dass beim Absenken des Schildes bzw. beim Anziehen die Winde z.T. in den Boden gelangt.

Im Ergebnis "knickt" dann unzulässig die Gelenkwelle so ab, dass ich die Winde wieder anheben muss.

Hat jemand ein ähnliches Problem oder dieses sogar irgendwie gelöst ? Oder bin ich einfach zu blöd ....

Bis dahin

Gruss Matthias

(Eifel Nähe Nürburgring)
#52311
Hallo Matthias,
es ist doch gewollt daß sich die Winde beim ziehen in der Boden gräbt. So wird einiges an Kraft direkt in den Boden und nicht in den Unimograhmen geleitet. Wenn der Winkel dennoch zu groß wird, was ich mir aber fast nicht vorstellen kann, hilft eine Weitwinkelgelenkwelle. Wenn die Winde auf der selben Höhe wie der Unimog steht, wie hoch ist dann der Unterschied zwischen Zapfwellenabgang und Windeneingang? Und wie groß ist der Abstand zwischen Unimogzapfwelle und Windeneingangswelle?
#52313
Hi Matthias,
arbeitest Du mit oder ohne Verlagerungsgetriebe. Ich glaube mich erinnern zu können, das die Winden den Zapfwellenausgang wie beim Traktor benötigen. Dann würde das mit dem Winkel nämlich hinhauen. Die Zapfwelle bei der Winde meines Onkels steht auf der Straße gerade bis leicht erhöht, d.h. bei meinem Mog leicht geneigt nach unten. Geht aber, wenn sie sich vergräbt.

Gruß Karl
#52401
Zuerst einmal Danke für Eure Antworten !

Für Thorsten: bei uns ist Rosenmontag, ich hoffe aber, dass ich einigermaßen richtig gemessen habe.

Am Unimog ist ein großes Verlagerungsgetriebe. Der Zapfwellenabgang ist in ca. 66 cm Höhe. Der Eingang Windenwelle ist ca. 50 cm hoch.

Der Abstand der beiden Zapfwellenstummel zu einnander, also Unimog und Winde, beträgt ca. 50 cm, gemessen diagonal von der Nut zur Nut.

Vielleicht noch ein Hinweis. Die Seilwinde ist eine "Fransgard" Winde. Der Stumpf Windenwelle ist, wenn man auf die Winde draufschaut (Anbauansicht unimogseitig) links aus der Mitte versetzt.

Heute habe ich mir die Angelegenheit noch einmal angesehen. Es könnte vielleicht auch daran liegen, dass ich in meiner Unkenntnis den Oberlenker zu kurz gewählt habe.

Bei einem längeren Oberlenker könnte ich die Neigung der Winde natürlich verändern.

Jetzt bin ich mal`auf Eure Meinungen gespannt.

Bis dahin

Gruß aus der Eifel

Matthias
#52462
Hallo Matthias,

ich habe fast das gleiche Problem. Bei meiner Igland Dreipunktwinde werden die Kreuzgelenke auch sehr stark beansprucht. Ich denke Abhilfe wird nur einen Vergrößerung des Schildes bringen. Aber wenn das Schild sich in die Erde zieht, kommt der Mog nach und die Reifen stehen wieder auf der gleichen Ebene, wie das Schild. Bisher hat sich das Fahrzeug immer wieder stabilisiert, so das die Last gezogen werden konnte.

Gruß
Torsten
#52549
Hallo Thorsten,

auch das mit der "Verlängerung" des Schilde hatte ich mir auch schon überlegt. Dabei wäre auch eine Verbreiterung des Schildes nicht schlecht. Das Schild ist zwar auch so schon ziemlich breit, aber nicht so breit wie der Unimog.

Frage ist dann aber, wie sieht es beim Anheben aus, dass das Ding hoch genug kommt und man nicht "aufsetzt" im Wald.


Gruß Matthias
#52556
Hallo Matthias

Wenn die Hubhöhe gleich bleiben soll gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Die Hubstreben kürzer machen (Gewindespindeln). Da muß man allerdings bedenken, daß man nicht mehr so tief ablassen kann. Kommt drauf an was noch für Geräte angehängt werden; dauernd kürzer und länger drehen ist sch....

2. An der Seilwinde mußt Du die Aufnahmepunkte für Ober- und Unterlenker tiefer setzen. Dann hast Du mit deiner Schildverlängerung erreicht daß die beiden Zapfwellen ungefähr auf einer Höhe sind und du kannst die Winde nach wie vor hoch ausheben. Macht zwar etwas arbeit aber damit hast du das Problem gelöst.




Gruß aus dem Odenwald
Lutz
#52799
N`abend miteinander,

danke für die Tips. Ich werde es mit einem schrecklich langen Oberlenker probieren und die Spindeln ausdrehen, was das Zeug hält. (Hätte man doch nur in der Schule bei Geometrie gut aufgepasst)

Ich denke, dann sollte sich was tun. Die leider wohl "verschnittene" Gelenkwelle werde mir als "Lehrgeld" gut weglegen oder sonstwie benutzen.

Wenn der ganze Kram nicht funktionieren sollte, dann werde ich...
na ja, mal sehen, was ich dann werde.

Jedenfalls bin ich zwischenzeitlich von dem Gedanken weg, das Schild der Wind zu verbreitern oder zu verlängern. Irgendwie sieht mir das dann doch zu s.......e aus.


Bis demnächst. gruß aus der Eifel

Matthias
#52927
Hallo Matthias
geh zum landmachienen händler die haben die rohr oft stangenweise da bekommst du das rohr für wenig geld

meiner ist ein ganz kleiner betrieb so drei mann mit chef usw da bin ich hingefahren und der hat es mir runtergeschnitten obwohl eine neuvorstellung von deutz war noch kleines geld für die kaffe kasse und gut war und ich wahr sehr glücklich da ich das teil dringend brauchte

gruss basti
#52944
hallo runimog

der anbau am hkh ist eigentlich immer der gleiche am anbaugerät sind drei aufnahme punkte zwei unten einer weiter oben dazwischen
die unteren werden in die unterlenker des hkh eingehängt oben kommt der oderlenker dran .hoffe das bild von mir hilft dir weiter


gruss basti
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