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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#386234
Hallo zusammen

Ich habe mir im Forum mittlerweile praktisch alle Datencodes meiner Unimogs herausgesucht. Nur die nachfolgenden konnte ich leider nirgends finden- vielleicht weiss von euch jemand etwas...

Codes:

368
826
864

745

Sonderausstattung SA:

35301/05
35630/04
35720/02

35573/01

Danke schon im voraus für eure Bemühungen

Gruss Norbert
#386338
Hallo,

ist es denn so schwer, im EPC nach fünfstelligen SA-Nummern inklusive Strichausführung zu suchen?

35301/05 (schwächere Federn für 3500kg zul.GG) -> müßte ein 403er sein, 35630/04 (Planenhaken für Pritsche) -> 403/406/413/416 sowie 35573/01 (Zweikreis-Bremsanlage) -> müßte ein 404.0 sein, lassen sich im EPC problemlos finden.

Suche direkt nach Code im EPC ist nicht möglich, man muß sich eben dann einmal 'ne Liste machen und hat dann die meisten Codes. Es gibt aber auch solch kleine Büchlein, wo die Codes drin aufgeführt sind, ebenso manchmal in der jeweiligen Preisliste.

Auf jeden Fall erleichtert es die Suche, wenn man weiß, um welches Fahrzeugmodell es sich handelt.

Gruß,
Michael
Meine Mogs und Anhänger:
406.121, 403.123, 435.115, KDU6000
Ehemalige Mogs:
404.115(TLF8)*, 404.114(LF8-TS)*, 416.141, 403.121, 424.126, 406.121

*) bei der Feuerwehr
#386342
Hallo
SA-Codes und SA-Nummern sind zwei verschiedene paar Schuhe.
SA-Codes beschreiben die Funktion oder Sinn der Sonderausstattung Baureihen-unabhängig.
SA-Nummern bezeichnen die eigentlichen Teilisten.
Der SA-Code lautet z.B. für Heckkraftheber
H30 Heckkraftheber bzw
770 Kraftheber hinten.
Logischerweise ist die Bauweise und somit die Ersatzteillisten (SA-Nummern) beim 421 bis zum 427 vollkommen unterschiedlich.
35326 für 421,
36002 für 427
Die /-Ausführung listet die verwendeten Teile durch Unterschiede bei Kombination der diversen SA und/oder durch Baujahr/Baumuster bedingten Unterschiede.
Die SA-Nummern kann man im EPC im SA-Modus direkt eingeben,
Die Codes gibt es leider nur als Listen, die in jahresbedingten Ausgaben immer mehr erweitert wurden. Leider besitze ich nicht alle Listen. Deshalb erheben meine Auflistungen in der Datenbank auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Jedoch kann man aus den SA-Nummern teilweise auf die SA-Codes im EPC zurückschließen.
So kann amn aus SA-Nummer 35301 geänderte Federn bei geändertem Gesamtgewicht schließen, was wiederum zu den Codes X10/11 bzw 367/368 führt.

@ Norbert

bei deinem 404.0 sind Fahrerhaus, Pritsche, Federn Bremsen etc vom 403/406 verbaut, was wiederum zu Irritationen durch die SA-Nummern führen könnte.

35301/05 geänderte Federn vorne/ hinten Ø21mm/Ø24mm
35720 ist unbekannt
35630/04 Planenhaken für Pritsche
35573/02 Zweikreisbremsanlage TrommelØ390mm

mit ein wenig Geschick findet man aber auch das

368 Verstärkte Federn
826 Kontrollanzeige für Differentialsperre
864 Lichthupe
745 Ein- und Zweileitungs-Anhängerbremse kombiniert
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Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

Dieses Dokument ist auf elektronischem Weg erstellt und ohne Unterschrift gültig

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#386491
Hallo Michael

Besten Dank für deine Mitteilungen. Für Insider bietet das EPC ein riesiges Wissen, aber ich als Laie finde leider kaum die Ersatzteile.... Habe auf deine Antwort hin nachgeschaut und wieder etwas gelernt...

Hallo Helmut

Und bei dir muss ich mich entschuldigen für das Durcheinander. Aber Spezialisten wie Michael und Du merken sogar, dass da etwas nicht stimmt! Ich habe einen 403, und seit neuestem auch noch einen 404.0. Ich habe natürlich nicht gewusst, dass die Nummern je nach Modell anders sind.

Die SA-Nummern hat Michael zu 100 % richtig.
Die SA-Codes von dir stimmen ebenfalls (die ersten drei Codes vom 404.0- der andere für den 403)

Noch einmal Entschuldigung für das Durcheinander

Gruss Norbert
#386496
Hallo Norbert,

die SA Codes (3 stellig) sind schon eindeutig in ihrer Bedeutung. Jedoch gab es nicht alle Ausstattungen für alle Fahrzeuge. Die 5 stelligen SA Nummern hingegen beschreiben mit der zugehörigen SA-Strich-Nummer eine eindeutige Variante einer Ausstattung für einen bestimmten Fahrzeugtyp. Nach SA-Nummern kann man im EPC suchen, dann bekommt man die SA-Strich-Nummern dazu auch angezeigt.

Gruß,
Michael
Meine Mogs und Anhänger:
406.121, 403.123, 435.115, KDU6000
Ehemalige Mogs:
404.115(TLF8)*, 404.114(LF8-TS)*, 416.141, 403.121, 424.126, 406.121

*) bei der Feuerwehr
#386516
Hallo Michael

Habe das eben noch einmal nachvollzogen:

SA 35576/01 beim 404.0 müsste also Kotflügel hinten sein? Habe ich das richtig gelesen?

Eigenartigerweise habe ich aber einen Fehler auf der Datenkarte vom 403er - habe dort schwarz auf weiss 35720/02 - das gibt es aber laut EPC nicht...

Doch nicht alle Rätsel des Unimogs gelöst :D

Gruss Norbert
#562319
Hallo Norbert,

durch eine Verlinkung bin ich wieder auf dieses Thema gestoßen. Die SA 35720 muss kein Fehler sein. Sie ist nur zu dem Zeitpunkt der Pflege der Unterlagen entfallen. Daher ist sie nicht mehr gelistet. Das erging vielen SA so. Nur Listen mit früheren Ständen können da Aufschluss geben.

Die Microfiche SA Benennungen (Nr. 967, Stand 09/1981, erste Auflistung der SA Benennungen mit SA Nummer) zeigen, wieviele Nummern zwischenzeitlich schon entfallen waren bzw. sind.
Gruß
Markus
#562326
Hallo Markus
so ganz kann ich deiner Argumentation nicht folgen. Ob eine SA weiterhin verbaut wird oder nicht mehr verwendet wird, ist in zeitlicher Abfolge von der Situation im Fertigungsprozess abhängig und wird irgendwann bei den Nachfolgebaureihen möglicherweise überflüssig.
Als Beispiel die Lichthupe oder Scheibenwaschanlage, die bei neueren Modellen zur Seriengrundausstattung gehört, weil sie z.B. gesetzlich gefordert wird.
Des darf die Dokumentation der SA aber nicht verschwinden, schließlich dient sie der Ersatzteilfindung, egal wie alt und wie oft das Model überarbeitet wurde. Vielmehr wird durch die Pflege des SA-Listen die Verwendung modifizierter oder ersetzter Teile gelistet. Die Ersatzteillisten werden ja nicht geführt, um den ursprünglichen Bauzustand zu dokumentieren sondern im Ersatzfalle ein neues geeignetes Teil zu finden.
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Helmut

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#562333
Hallo Helmut,

es ist genau so, wie ich es beschrieben habe. Heute wird dieses Vorgehen EOS (End of Service) genannt.

Wenige SA Listen wurden als "ungültig" gekennzeichnet. Andere sind einfach entfallen. Nehmen wir als Beispiel den MF 179 Unimog 411a. Jeder beginnt nach dem Baumusterbezug mit einer Auflistung der anwendbaren SAs. Diese Liste ist immer wieder ergänzt oder gekürzt worden.

Konkretes Beispiel am Unimog 411:

Heckseilwinde 3500H SA 35009
Heckseilwinde 3500H mit Doppelgewinde SA 35047
Heckseilwinde 4000H SA 35280

In den MF wirds du die SA 35 009 und 35 047 vergeblich suchen. Sie wurde einfach durch SA35 280 ersetzt. Wenn du zu den alten SA35 009 oder 35 047 etwas finden möchtest, dann musst du alte Unterlagen bemühen. Z.B. die gedruckten Bücher.

Auch dem Doppeldruckmannometer SA 35 050 Code 740 und 741 ist es so ergangen. Hier konnte man zwischen "deutschen" Einheiten und "englischen" Einheiten wählen. Mit der Einführung des zweisprachigen Ziffernblattes ist diese SA einfach entfallen. Der neue Doppeldruckmesser war jetzt Bestandteil der Anhängerbremsanlage. Auch in den Datenkarten taucht der Code 740 oder 741 ab diesem Zeitpunkt nicht mehr auf. Die neuen, aktualisierten Dokumente für die Werkstatt enthieten diese Unterlagen nicht mehr.
Gruß
Markus
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