- 14.02.2012, 19:21
#371487
Hallo Leute,
das Thema "Starten bei tiefen Temperaturen" wird ja in schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr zu Beginn der kalten Phase wieder aufgekocht und dann auch erschöpfend behandelt.
Meine Erfahrung von vor 3 Tagen möchte ich Euch trotzdem nicht vorenthalten:
Im letzten Winter habe ich mich des Problems entledigt, in dem ich meinem 406 eine 180 Ah Batterie gegönnt habe. Das hat einwandfrei funktioniert und nach spätestens 5 Umdrehungen war er an - egal welche Temperatur.
Vor drei Tagen, als ich bei -17°C los wollte, hatte die Batterie (offensichtlich durch zu viel Kurzstreckenbetrieb) nicht mehr genügend Reserve. Nach 4 Startversuchen innerhalb einer Minute gab ich auf und stieg aus. Da brannte bereits die Kabelummantelung des fingerdicken Kabels vom Pluspol der Batterie zum Rahmen. Die 20 - 30 cm hohe Flamme konnte ich glücklicherweise mit einem kleinen Feuerlöscher, den ich immer dabei habe, löschen.
Zumindest ich bin durch dieses Erlebnis zur Einsicht gekommen:
1) Einen 406 bei Temperaturen < -10°C zum Laufen zu bringen, ist ohne Wärme von außen Folter für den Motor und unmöglich, wenn die Batterie nicht in perfektem Zustand ist. Von Kollateralschäden ganz zu schweigen....
2) Zukünftig wird der Motor vorgewärmt. Bis ich eine fest installierte Lösung habe, kommt ein 3 kW Heizstrahler unter den Block und warme Luft (Fön) in den Schlauch zwischen Luftlilter und Zylinderkopf. Auch eine simple Batterievorwärmung werde ich mal probieren....
3) Die unsinnige Rahmendurchführung des Pluskabels über die Schraube hat mir schon mal Probleme bereitet und jetzt hab ich ein durchgehendes Kabel verlegt.
Das war's auch schon. Wünsche Euch allen einen allzeit unproblematischen Kaltstart.
Gruß,
Thomas
das Thema "Starten bei tiefen Temperaturen" wird ja in schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr zu Beginn der kalten Phase wieder aufgekocht und dann auch erschöpfend behandelt.
Meine Erfahrung von vor 3 Tagen möchte ich Euch trotzdem nicht vorenthalten:
Im letzten Winter habe ich mich des Problems entledigt, in dem ich meinem 406 eine 180 Ah Batterie gegönnt habe. Das hat einwandfrei funktioniert und nach spätestens 5 Umdrehungen war er an - egal welche Temperatur.
Vor drei Tagen, als ich bei -17°C los wollte, hatte die Batterie (offensichtlich durch zu viel Kurzstreckenbetrieb) nicht mehr genügend Reserve. Nach 4 Startversuchen innerhalb einer Minute gab ich auf und stieg aus. Da brannte bereits die Kabelummantelung des fingerdicken Kabels vom Pluspol der Batterie zum Rahmen. Die 20 - 30 cm hohe Flamme konnte ich glücklicherweise mit einem kleinen Feuerlöscher, den ich immer dabei habe, löschen.
Zumindest ich bin durch dieses Erlebnis zur Einsicht gekommen:
1) Einen 406 bei Temperaturen < -10°C zum Laufen zu bringen, ist ohne Wärme von außen Folter für den Motor und unmöglich, wenn die Batterie nicht in perfektem Zustand ist. Von Kollateralschäden ganz zu schweigen....
2) Zukünftig wird der Motor vorgewärmt. Bis ich eine fest installierte Lösung habe, kommt ein 3 kW Heizstrahler unter den Block und warme Luft (Fön) in den Schlauch zwischen Luftlilter und Zylinderkopf. Auch eine simple Batterievorwärmung werde ich mal probieren....
3) Die unsinnige Rahmendurchführung des Pluskabels über die Schraube hat mir schon mal Probleme bereitet und jetzt hab ich ein durchgehendes Kabel verlegt.
Das war's auch schon. Wünsche Euch allen einen allzeit unproblematischen Kaltstart.
Gruß,
Thomas




