Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#27302
Hallo,

die Beize funktioniert schon, keine Frage. Man sollte sie aber von überlappenden Blechkanten und Hohlräumen fernhalten, sonst könnten unangenehme \"Spätfolgen\" auftreten. Ich hätte noch die Alternativen Heissluftfön und Nylonbürsten für rostfreie Flächen zu bieten (Für den Rost die gezopfte Drahtbürste auf der Flex). Oder einen guten Rotationsschleifer mit Absaugung (Den besten macht Festtool).

Gruß, Daniel
#27306
Also, ich empfand diese Abbeitzerei immer als fürchterliche Schmiererei.
Ums Schleifen kommt man eh nicht drum rum.
Kleinteile lassen sich recht gut in Natronlauge entlacken und entrosten.
(Zinkwanne oder Glasgefäß, Gummihandschuhe)
Danach ist sofortiges Abwaschen und Grundieren angesagt. Sonst sitzen die Rostbakterien gleich wieder auf der blanken Oberfläche.

@Daniel
Flex mit Gummiteller und Schleifscheibe geht ran wie die Sau. (Je nach Körnung)
Erfordert hinterher auf Karosserieflächen allerdings intensives Füllern und Spachteln.
Man darf sich auch nicht der Illusion hingeben, dass die Drahtbürste den Rost aus den Poren hohlt. Die macht ihn nur Blank. An der (Rostschutz)Grundierung darf man also nicht sparen.
Mit diesen Baumarkt-Sprüchdosengrundierungen bin ich schon übel reingefallen.

Thorsten
#27318
Hallo,

die Anwendung von Flex/Drahtbürste auf Blech ist meist nur dazu geeignet, eine Übersicht über das tatsächliche Ausmaß der Durchrostung zu kriegen und um die Ränder der Reperaturstelle blankzukriegen. Dann den befallenen Bereich raustrennen und Rep-Blech einschweissen. Wenn angerostete Teile wieder lackiert werden sollen, ist die Nylonbürste besser (schmiert nicht so). Oder natürlich Sandstrahlen. Eine sehr gute Rostschutzgrundierung (und auch Rostumwandler) gibt\'s von bei http://www.hammerite.de im Fachhandel.

Daniel
#27415

Man darf sich auch nicht der Illusion hingeben, dass die Drahtbürste den Rost aus den Poren hohlt. Die macht ihn nur Blank. An der (Rostschutz)Grundierung darf man also nicht sparen.
Mit diesen Baumarkt-Sprüchdosengrundierungen bin ich schon übel reingefallen.

Thorsten
Hallo zusammen,

da hat Thortsen recht, dass man den Rost nicht aus den Poren holen kann, ich habe sogar den Verdacht dass man den Rost neu \"anlegt\", da man in der Regel eine Stahlbürste verwendet und die durch hoge Reibung Hitze erzeugt und die Eisen partike lschon anoxidiert übertägt (oder so ähnlich).

Früher habe ich mehre Varianten für die Auspuffkrümmergrundierung meiner Enduro (ist Hitze, Wasser, Steinschlag und Salz ausgesetzt) ausprobiert und Folgendes entdeckt:

Zuerst mit Edelstalbürste Lack abschleifen, dann für die Poren mit Phoshorsäure (ist auch in Rostumwandler drin) bestreichen, einwirken lassen, dann gut mit Wasserabspülen, trocknen lassen und mit Zinkgrundierung einsprayen, wenn möglich noch ein wenig warm machen. Der Krümmer zeigt nach 10 Jahren immer noch kein Rost und sieht nach Lackierung mit Ofenlack wie neu aus!

Gruss, Martin



[Editiert am 26/2/2004 von Monte]
#27424
Moin Moin!!

Ganz prima zum Ablacken ist auch Aceton. Das schmiert nicht so wie Abbeizer, greift den Untergrund nicht an und man braucht hinterher keine Angst wegen irgendwelcher Laugenreste in den Ritzen zu haben.

Kleine Teile einfach in ein Glas werfen, Aceton drüber kippen und warten. Große, glatte Flächen mit Zeitungspapier zudecken, die Zeitung mit Aceton gut naß machen, Plastikfolie dicht drüber legen damit das Zeug nicht verfliegt und abwarten. Nach kurzer Zeit krauselt sich der Lack und kann mit einem Spachtel ganz leicht abgehoben werden. Das kann man oft sogar so genau steuern, das der Füller unterm Lack noch brauchbar bleibt, oder aber der dickste Spachtel mit hoch kommt. Manchmal hilft es, die Oberfläche vom alten Lack mit grobem Schleifpapier erst mal etwas anzukratzen. Dann kommt das Aceton besser dran.

... axo, ... bei der Aktion aber besser nicht Rauchen... :cool:

Robert
#27499
Ich habe an meinem 406er viel mit dem Dampfstrahler abbekommen, der Rest mit einem super Brilux abbeizer, das Zeug ist pures gift!!! Häftiger Beipackzettel ist auch dabei. Aber der billige aus dem Baumarkt kann nichts wie z.B. Molto oder so was. Der Brilus geht auch richtig schnell. Ich habe mit einem Kunstoff Küchenschaber das zeug dann runter gemacht. Der originallack wurde dabei nur an ein paar stellen angegriffen. Nach dem Schleifen und füllern war das dann echt ok


Klaus

Danke auch für die Info, ich suche die Befest[…]

Hallo Rolf du hast den ersten Schritt überspr[…]

Motor Ausbau an 421

Hallo, hat sich erledigt. Für den Nächs[…]

Ersatzteil Liste Unimog 427 U1400

Hallo Im Internet bin ich leider auch nicht f&uum[…]