Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Das neue Wald-, Feld- und Wiesen-Forum. Für Häcksler, Schneeschieber ...
#324936
Klasse, Klasse :shock: :shock:

was so ein " alter Unimog " alles wegzieht!

Vor allem wenn man den hohen Anlenkpunkt der Winde bedenkt. Mit einem Traktor in der Größe nicht machbar. Der macht das " Mänchen "(spreche aus Erfahrung!).

Was hat der geborgene U wohl für ein Gesamtgewicht gehabt? Wird sich an die 10 Tonnen bewegen!?

Und mögen die Kritiker mit Ihren Versicherungs, Anwalt- u. Sicherheitsbedenken verstummen.

Von denen hat noch keiner eine so klasse Aktion hinter sich, It viel rede, ebbas dua! (auf deutsch: nicht nur gescheit reden, Taten!)

Ich würde mir viel mehr solche Bilder/Videos auf diesem Forum wünschen!
Vielleicht könnte man ja ein Forum für die Wilden bilden, wo keinerlei Kritik und Bedenken erlaubt ist.

:!: :lol:
#324939
lugge hat geschrieben:hä?
Was, wie wo?!
Vll haben wir andere Anfangsbedinungen
Ja ok,
Ich war von folgendem ausgegangen:
Umlenkrolle am Amschlagpunkt und Seilende an den UGN
dann hätte die Rolle nur ne Richtugsänderung gebracht.
lugge hat geschrieben: Eigentlich stimmts wirklich nicht, weil ja 3 Lager die Kraft aufnehmen.
Geborgenes FZG die Kraft F.
Je die Seilwinde und der Anschlagpunkt F/2.
Das stimm aber trotzdem noch nicht.
Die Rolle am UGN ist die "lose Rolle des Flaschenzuges.
Die Hebelverhältnisse an der Rolle sorgen für die Kraftersparnis.
Nicht die Anzahl der Lagerstellen
Die Rolle rollt sich ja am Seilstück zum Anschlagpunkt ab, damit hat der UGN den halben Rollendurchmesser als Hebel und die Winde den ganzen Rollendurchmesser.

Gruß Hendrik
#324941
Hab da auch noch was vom letzten jahr.Bild

Bild

Den Lkw samt anhänger wurde in den feldweg geschickt zum drehen,beim ersten versuch rückwärts bergauf rutschte die ganze schose quer und der lkw legte sich gegen den apfelbaum der standhielt.Einer der beiden herren in grüner kleidung kennt mich recht gut und da kein platz für schweres gerät war war ich gefragt.Hab zuerst den anhänger mittels seilwinde rückärts den berg raufgezogen und mich dann weit oberhalb in die wiese geschaft was wegem gefrorenem boden ohne ketten kein vergnügen war.Auch stand mit der stütze zu bekommen war fast unmöglich aber hat dann doch gefunzt.Dem fahrer habe ich dann eine umlenkrolle und eine kette in die hand gedrückt mit den worten"Machs bitte selber fest ich übernehme keine hafftung für schäden"Das erste seil durch die rolle und dann 5m zurück an s zweite seil.Habe dann mit einem seil langsam angefangen den lkw quer zu ziehen und als der kam die zweite zugeschaltet.So hatte ich zwei geschwindigkeiten.Weiterer vorteil beim bergen mit der winde ist wenn die karre anfängt den berg abzurutschen und dir den mog mitnemmen will machst die seile auf,dann kostets "nur" den lkw.Ging alles glatt und die firma hat meine drei maschinenstunden anstandslos nach eingang der rechnung bezahlt.Dennoch habe ich immer bauchweh bei bergeaktionen im winter,ein ordentliches schlammbad ist mir da lieber.MFG Herbert
#324945
Schmidtchen hat geschrieben:Hallo Thorsten

wo sind die Bilder??????


Wie ein SLK aussieht wissen wir alle, aber der Inhalt. :lol:

Grüße von der Untermosel
Ingo
in tiefster Nacht mitten im Acker Bilder machen??
Keine Angst, du hast nix sehenswertes verpasst......
@JAS
keine Anhnung in welcher Werkstatt sie war, hab ihr nur geraten das Auto von unten anschauen zu lassen ob was kaputtgegangen ist.
#324950
thorstens hat geschrieben:
Schmidtchen hat geschrieben:Hallo Thorsten

wo sind die Bilder??????


Wie ein SLK aussieht wissen wir alle, aber der Inhalt. :lol:

Grüße von der Untermosel
Ingo
in tiefster Nacht mitten im Acker Bilder machen??
Keine Angst, du hast nix sehenswertes verpasst......
@JAS
keine Anhnung in welcher Werkstatt sie war, hab ihr nur geraten das Auto von unten anschauen zu lassen ob was kaputtgegangen ist.
Aso,...im übrigen, schicker Restaurationsbericht ist im Unimog-Heftl drin von dir! Bin schon auf die weiteren Teile gespannt ;-)
#324953
Hallo!
Bevor sich keiner mehr auskennt mit Lagerungen und Hebel (beides nicht zutreffend) habe ich eine nicht wissenschaftliche Skizze gemacht.

Ich verwende immer wenn möglich einen fremden Ankerpunkt für das zweite Seilende, egal ob das ein Baum oder ein schweres Fahrzeug oder sonstiges ist.

Die Übersetzung und Verstärkung beruht nur darauf, dass sich der Bewegungsweg der Last gegenüber dem Weg des aufgespulten Seiles halbiert, bzw. drittelt.
Dateianhänge:
Flaschenzug.jpg
Flaschenzug.jpg (21.2 KiB) 5343 mal betrachtet
#324961
Herbylix hat geschrieben:Hallo!
Bevor sich keiner mehr auskennt mit Lagerungen und Hebel (beides nicht zutreffend) habe ich eine nicht wissenschaftliche Skizze gemacht.

Ich verwende immer wenn möglich einen fremden Ankerpunkt für das zweite Seilende, egal ob das ein Baum oder ein schweres Fahrzeug oder sonstiges ist.

Die Übersetzung und Verstärkung beruht nur darauf, dass sich der Bewegungsweg der Last gegenüber dem Weg des aufgespulten Seiles halbiert, bzw. drittelt.
Ich stimme dir zu, dass der Kraftgewinn mit Arbeitsweg erkauft wird.
Und das ist numal das Hebelgesetz.
Die Wegzunahme beruht uaf dem größeren "Hebelarm"
Wenn man eine Momenten-Betrachtung an der losen Rolle aufstellt sieht man das. (Denn Moment ist Kraft mal Hebelarm)
Siehe Zeichnung
Bild
#324971
Hallo Hendrik!

Vielleicht bin ich blöd, aber mit Deiner Erklärung und Zeichnung kann ich nichts anfangen und das mit den Formeln ist für mich schon zulange her :wink:
Ausserdem der Durchmesser in der Formel für mich sinnlos, die Übersetzung ändert sich nicht ob die Rolle 10cm ist oder 2m.

Was bedeuten die Rollen 2 und 3 und die strichlierten Seile?
#324976
Klasse Aktion, ich sag ja immer die alten Kisten knallen mindestens genausoviel weg wie die neuen...
Hoschi hat geschrieben: ...wäre auch zu schön, wenn es in diesem Forum nur mal einen einzigen Aktionsbericht gäbe, wo nicht gleich einer schreit: "Ladungssicherung! Versicherung! Haftung!"
Ich kann schon verstehn das es nervt das es immer wieder Leute gibt die darauf hinweisen. Mir ists allerdings mal passiert das hinterher einer meinte mich anmachen zu müssen. Keiner konnte beweisen das er die Beulen und Kratzer nich schon beim reinfahren gemacht hat...

Seitdem ists für mich jedenfalls klar: Freunde und Bekannte die man gut kenn kein Ding, Landy und Mogfahrer im Normalfall auch, es sei denn sie disqualifizieren sich vorher durch entsprechende Verbale Expression :D

Und alle anderen können mich. Ich weiß is ne Ar...locheinstellung aber Erfahrung is eben ne Ansammlung von Nackenschlägen... ;)

Nix für ungut aber is so.

Lennart
#324977
Das soll verdeutlichen wie sich die Rolle bewegt, wenn die Winde aufgespult wird. (Hätte ich dazu schreiben sollen)
Wenn man die Winde aufspult bewegt rollt sich die Rolle an dem Seilstück zum Anschlagpunkt ab. Dabei ist der rote Punkt der Drehpunkt.
Betrachtet man nun die Rolle (alleine mit den Kräften) stellt man fest, dass es das Prinzip des einseitigen Hebels ist.
Die Winde hat den gesamten Rollendurchmesser als Hebelarm.
Die Last (angebracht an der Rollenmitte) demnach nur den halben Durchmesser.

Gruß Hendrik
#324983
In dem bunten Bild fehlt die zweite Seilkraft, denn auch das äußere Gleichgewicht muß gegeben sein. Das Flaschenzug prinzip kann auch nur voll ausgenutzt werden, wenn die beiden Seilkräfte und die Auflagerkraft der Seilrolle parallele Wirkungslinien haben. Wird so wie auf dem Bild gezogen entsteht mindestens noch eine Kraft senkrecht zum fahrzeug, welches zurückgezogen werden soll.

Und die Rolle dreht sich um ihr Zentrum und wälzt nicht auf dem Umfang ab.

Markus
#324987
Hallo Jochen und alle anderen Retter,

tolle Aktionen, ich freue mich immer über solche Berichte.
Besonders wenn sie wie hier gezeigt für alle Beteiligten ein gutes Ende nehmen. Ich selbst war noch nicht in solchen Situationen und kann so aus Euren Bericht eigentlich nur lernen.

Hallo alle Zweifler,

leider habt Ihr wohl Recht, dass es auch undankbare Mitbürger gibt.
Habe ich selbst in anderen Rettungsaktionen, in denen es um viel mehr als nur ein versacktes Auto ging, auch schon erlebt.
Legt Euch einen Bergevertrag mit einer Haftungverzichtserklärung seitens des zu Helfenden und gleichzeitiger Übernahme jeglicher Haftung gegenüber Dritten und Euch, dem Helfendem, in den Mog und laßt den Wisch vor dem Anbringen irgend eines Seiles etc von dem zu Helfenden unterzeichnen. Dass sollte normalerweise Genügen.

Im übrigen kann jeder, dem so geholfen wird, froh sein, dass dies auf dem Land und nicht auf See passiert. Bei einer Bergung stehen dem Berger bei Erfolg Bergungskosten im Bereich von bis zu 30-50% des Wertes des zu bergenden Objektes inkl. Ladung zu :wink:

Hallo Wissenschaftler,

irgendwie hab ich den Eindruck, dass ihr alle nur das Selbe mit unterschiedlichen Worten und Ansätzen beschreiben wollt, die im übrigen alle vom Ansatz richtig sind aber zumindest in Euren Skizzen überall wissenschaftlich sagen wir mal höfflich unzureichend dargestellt werden.
Wir sollten aber dieses schöne Thema jetzt nicht mit wissenschaftlichen Spitzfindigkeiten überladen.
#324990
Jürgen ist mir wieder mal zuvorgekommen :-)
Lasst euch was unterschreiben oder nehmt einen Zeugen mit, der bestätigen kann, dass ihr mit dem "Opfer" geklärt habt, dass es auf Ansprüche verzichtet.
gnobber hat geschrieben:- Wenn mich jemand fragt den ich kenne, jederzeit.
- Wenn mich ein Bauer oder LKW-Fahrer fragt, auch kein Problem.
- Aber wenn ein Q7 & Co. Fahrer, am besten noch mit Stadtkennzeichen (M-, B-,...) um Hilfe bittet, kann er gerne mein Handy haben um den Abschleppdienst zu rufen, mehr nicht! Den von den Gesellen ist meist nichts gutes zu erwarten...
...und schließt bitte nicht nur vom Fahrzeugtyp auf den Charakter des Fahrers, erst recht nicht so allgemein ;-)

MfG Maatsch (der außer den Unimogs kein SUV fährt :-))
#324997
mhame hat geschrieben:In dem bunten Bild fehlt die zweite Seilkraft, denn auch das äußere Gleichgewicht muß gegeben sein.
Für ne Kräfte gleichung fehlt die, Richtig. Für ne Momentengleichung aber nicht, da ja Kräfte im Drehpunkt keinen Moment ausüben.
Das Flaschenzug prinzip kann auch nur voll ausgenutzt werden, wenn die beiden Seilkräfte und die Auflagerkraft der Seilrolle parallele Wirkungslinien haben. Wird so wie auf dem Bild gezogen entsteht mindestens noch eine Kraft senkrecht zum fahrzeug, welches zurückgezogen werden soll.

Und die Rolle dreht sich um ihr Zentrum und wälzt nicht auf dem Umfang ab.

Markus
Richtig die Zeichnung ist ungenau. Es stellen sich so etwas andere Helbelverhältnisse ein. Tut dem Prinzip aber keinen Abbruch, dass die Übersetzung nach dem Prinzip "einseitiger Hebel" funktioniert.

Gruß Hendrik
[/quote]
#325013
maatsch hat geschrieben:...und schließt bitte nicht nur vom Fahrzeugtyp auf den Charakter des Fahrers, erst recht nicht so allgemein ;-)

MfG Maatsch (der außer den Unimogs kein SUV fährt :-))
Leider alles reine Erfahrungswerte... :cry:


Gruß Michael
(der übrigens selbst einen SUV fährt, aber kein BMW/Porsche/Mercedes sondern einen 10 Jahre alten Subaru Outback)


PS: Subaru-Fahrern würde ich natürlich auch immer helfen, aber da wo die sich festfahren hilft auch kein Unimog mehr, da brauchst nen Bergepanzer!!! :lol:

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