- 12.02.2004, 15:53
#5561
Liebe Mitglieder der Mähzunft!
Aus dem alten Forum habe ich ein schwarzweißes Foto von einem U411 mit einem Busatis-Mähwerk BM 63 KW oder verwandten Typs. Leider ist das Bild in schlechtem Zustand.
Auf dem U411 mit Galgen-Anbauplatte kann ich auf dem Nummernschild erkennen:
- Buchstaben: RA - H + (\"V\" oder \"W\" - hinter dem Galgen verdeckt)
- Zahlen: (1.Ziffer verdeckt, falls vorhanden, vermutlich da, wegen Abstandes) + 41
Also entweder RA-HV ?41 oder RA-HW ?41.
Darf ich den glücklichen Besitzer bitten, sich bei mir zu melden. Ich möchte gerne diese Foto und eventuell ein paar Fotos und anschließend noch Ratschläge haben. Wir haben das gleiche Mähwerk am U421 und einige Probleme damit. Vermutlich kommen sie daher, daß wir
a) eine andere Anbauplatte (ohne Galgen( haben);
b) die Bereifung 10.5-20 ist.
c) ich selbst als fränkischer Bauernbub zwar viel mit Traktoren gemäht, aber noch nie einen Unimog mit Linksmähwerk im Einsatz gesehen, geschweige denn gefahren habe!
1. Ausheben des Mähbalkens
Der Mähbalken hebt normal an; knickt allerdings bei weiteren Aufziehen nur circa 20 Grad gegenüber der Mähstellung ein.
In der mir vorliegenden \"Bedienungsanleitung und Ersatzteilliste zum Busatis-Mähwerk BM 63 KW\" ist in Bild A das Mähwerk mit einer Zugfeder (26) abgebildet. Das unsrige \"gelbe, also kommunale\" Mähwerk hat da eine reine Zugstange. Zunächst dachte ich, es sei irgendwann mal die Zugfeder verlorengegangen und einfach durch einen selbstgebauten Zugstab ersetzt worden. Jetzt ersehe ich aber auf dem Foto des U411 dieselbe Zugstange.
Eigentlich haben alle Mähwerke, die ich von alten Traktoren kenne, immer eine Zugfeder und keine bloße Zugstange an der Aufzugsvorrichtung (egal ob rein mechanisch oder hydraulisch)! Dies ist notwendig, um die Aufzugskette in abgelassenem Zustand des Mähbalkens mit der notwednigen Grundspannung zu beaufschlagen.
Eine weitere Vermutung besteht darin, daß durch den anderen Unimog-Typ (U421), die andere Anbauplatte (In Bild A ist diesselbe Anbauplatte wie beim o.e. U411) und die höheren Reifen, der relative Abstand zwischen abgelassenem betriebsbereiten Mähbalken und dem Bolzen (25) am abgesenkten Hubarm (20) nicht mehr stimmt. Kann mir jemand gelegentlich sagen, wie groß er bei reiner Zugstange (scheint ebenfalls eine Orignalvariante gewesen zu sein) sein muß?
Falls eine Zugfeder eingesetzt werden muß, dann wäre ich für die ungefähre Federkonstante (= Auslängung in Abhängikeit von der angreifenden Kraft) dankbar, oder aber für eine gesamte Aufzugskette mit Feder (siehe unten).
2. Mähwerksantrieb
Der Mähwerksantrieb (BM 63 600) \"wackelt\" in den Lagerschalen (16, 17) in Bewegungsrichtung des Messers circa 4 mm hin und her. Daraus ist zu schließen, daß die Lagerung ausgelappert ist. Hat da jemand Erfahrung, was man da machen kann? Es geht noch, sollte aber aus Sciherheitsgründen behoben werden.
3. \"Kommunale\" Umrüstung?
Das Mähwerk hat weder äußeren Gleitschuh noch Schwadräumer. An dessen statt sind circa 15 cm vor dem Mähbalkenende selbstgemachte Gleitkufen angebracht. Ein altgedienter Unimogpensionär vom Straßenbauamt aus meinem Heimatdorf, den ich konsultieren konnte, erklärte mir, daß dieser Umbau von vielen Straßenbauämtern gemacht wurde, weil dadurch die Gräben besser ausgemäht werden konnten. Für meine Zwecke auf der Datscha ist dieser Umbau gerade das richtige; deshalb möchte ich jetzt auch nicht wieder den Urszustand herstellen.
4. Wünschenswerte Ergänzungsteile
Falls jemand noch irgendwo etwas herumliegen hat:
- linker äußerer Gleitschuh komplett (Schwadräumer ist vorhanden);
- komplette Aufzugskette mit Zugfeder oder die bloße Zugfeder
- Lagerschalen für den Antrieb
könnten wir noch gebrauchen.
Wollte mich bei diesem Thema noch bei Uwe Claus und Stephan Kaufmann für frühere Ratschläge bedanken.
Ein russisches Sprichwort besagt: Richte den Schlitten (Mähwerk) im Sommer (Winter)!
Wir haben jetzt den klirrendsten Frost! Heute Nacht fäält die Quecksilbersäules unter 20 Grad! Ich beneide die schwitzenden Unimog-Freunde auf der sommerlichen Südhalbkugel nicht!
Karl
Aus dem alten Forum habe ich ein schwarzweißes Foto von einem U411 mit einem Busatis-Mähwerk BM 63 KW oder verwandten Typs. Leider ist das Bild in schlechtem Zustand.
Auf dem U411 mit Galgen-Anbauplatte kann ich auf dem Nummernschild erkennen:
- Buchstaben: RA - H + (\"V\" oder \"W\" - hinter dem Galgen verdeckt)
- Zahlen: (1.Ziffer verdeckt, falls vorhanden, vermutlich da, wegen Abstandes) + 41
Also entweder RA-HV ?41 oder RA-HW ?41.
Darf ich den glücklichen Besitzer bitten, sich bei mir zu melden. Ich möchte gerne diese Foto und eventuell ein paar Fotos und anschließend noch Ratschläge haben. Wir haben das gleiche Mähwerk am U421 und einige Probleme damit. Vermutlich kommen sie daher, daß wir
a) eine andere Anbauplatte (ohne Galgen( haben);
b) die Bereifung 10.5-20 ist.
c) ich selbst als fränkischer Bauernbub zwar viel mit Traktoren gemäht, aber noch nie einen Unimog mit Linksmähwerk im Einsatz gesehen, geschweige denn gefahren habe!
1. Ausheben des Mähbalkens
Der Mähbalken hebt normal an; knickt allerdings bei weiteren Aufziehen nur circa 20 Grad gegenüber der Mähstellung ein.
In der mir vorliegenden \"Bedienungsanleitung und Ersatzteilliste zum Busatis-Mähwerk BM 63 KW\" ist in Bild A das Mähwerk mit einer Zugfeder (26) abgebildet. Das unsrige \"gelbe, also kommunale\" Mähwerk hat da eine reine Zugstange. Zunächst dachte ich, es sei irgendwann mal die Zugfeder verlorengegangen und einfach durch einen selbstgebauten Zugstab ersetzt worden. Jetzt ersehe ich aber auf dem Foto des U411 dieselbe Zugstange.
Eigentlich haben alle Mähwerke, die ich von alten Traktoren kenne, immer eine Zugfeder und keine bloße Zugstange an der Aufzugsvorrichtung (egal ob rein mechanisch oder hydraulisch)! Dies ist notwendig, um die Aufzugskette in abgelassenem Zustand des Mähbalkens mit der notwednigen Grundspannung zu beaufschlagen.
Eine weitere Vermutung besteht darin, daß durch den anderen Unimog-Typ (U421), die andere Anbauplatte (In Bild A ist diesselbe Anbauplatte wie beim o.e. U411) und die höheren Reifen, der relative Abstand zwischen abgelassenem betriebsbereiten Mähbalken und dem Bolzen (25) am abgesenkten Hubarm (20) nicht mehr stimmt. Kann mir jemand gelegentlich sagen, wie groß er bei reiner Zugstange (scheint ebenfalls eine Orignalvariante gewesen zu sein) sein muß?
Falls eine Zugfeder eingesetzt werden muß, dann wäre ich für die ungefähre Federkonstante (= Auslängung in Abhängikeit von der angreifenden Kraft) dankbar, oder aber für eine gesamte Aufzugskette mit Feder (siehe unten).
2. Mähwerksantrieb
Der Mähwerksantrieb (BM 63 600) \"wackelt\" in den Lagerschalen (16, 17) in Bewegungsrichtung des Messers circa 4 mm hin und her. Daraus ist zu schließen, daß die Lagerung ausgelappert ist. Hat da jemand Erfahrung, was man da machen kann? Es geht noch, sollte aber aus Sciherheitsgründen behoben werden.
3. \"Kommunale\" Umrüstung?
Das Mähwerk hat weder äußeren Gleitschuh noch Schwadräumer. An dessen statt sind circa 15 cm vor dem Mähbalkenende selbstgemachte Gleitkufen angebracht. Ein altgedienter Unimogpensionär vom Straßenbauamt aus meinem Heimatdorf, den ich konsultieren konnte, erklärte mir, daß dieser Umbau von vielen Straßenbauämtern gemacht wurde, weil dadurch die Gräben besser ausgemäht werden konnten. Für meine Zwecke auf der Datscha ist dieser Umbau gerade das richtige; deshalb möchte ich jetzt auch nicht wieder den Urszustand herstellen.
4. Wünschenswerte Ergänzungsteile
Falls jemand noch irgendwo etwas herumliegen hat:
- linker äußerer Gleitschuh komplett (Schwadräumer ist vorhanden);
- komplette Aufzugskette mit Zugfeder oder die bloße Zugfeder
- Lagerschalen für den Antrieb
könnten wir noch gebrauchen.
Wollte mich bei diesem Thema noch bei Uwe Claus und Stephan Kaufmann für frühere Ratschläge bedanken.
Ein russisches Sprichwort besagt: Richte den Schlitten (Mähwerk) im Sommer (Winter)!
Wir haben jetzt den klirrendsten Frost! Heute Nacht fäält die Quecksilbersäules unter 20 Grad! Ich beneide die schwitzenden Unimog-Freunde auf der sommerlichen Südhalbkugel nicht!
Karl
Karl Bauer Moskau - Унимог U421 в северном исполнении

