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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#62912
Hallo zusammen,

hat jemand eine Ahnung wieviele UPM die Frontzapfwelle des U 406 mit der 1000er Stellung in Standgas macht ?

Hintergrund ist der Anbau einen Hydraulikpumpe für meinen Spalter. Ich möchte das der Mog fast im Standgas den Spalter betreiben kann. Das dürfte von der Leistungsseite des Motors kein Problem sein. Jetzt möchte ich nur die Kombination Pumpe / Zapfwellengetriebe richtig wählen.

Kann jemand helfen ?

Viele Grüße

Steffen
#62917
Bei 2550U/min dreht die Zapfwelle 1125 U/min (steht in der BA), ergibt Untersetzung 2,27:1.
Dem entsprechend dreht deine Zapfwelle, man kann also mit etwas Geschick jede Zwischendrehzahl ausrechnen. 8)
#63100
Die untere Leerlaufdrehzahl beträgt 700 U/min. Der Öldruck ist dabei allerdings sehr niedrig. Das ist für den reinen Leerlauf ok, für den Dauerbetrieb wie beim Spalten, wo der Motor auch noch Leistung abgeben soll, ist das der Lebensdauer des Motors nicht besonders zuträglich. Es sollte schon ein merklicher Druckanstieg vorhanden sein. Das kann je nach Umgebungstemperatur, Ölsorte, Verschleißzustand des Motors unterschiedlich sein. Die "Betriebsdrehzahl" sollte man für den Motor nach dem Warmfahren selbst ermitteln.
#63107
Hallo Helmut,

vielen Dank für die Hilfe.

O.K. dann werde ich wohl nicht ganz im Standgas fahren können mit der Pumpe, das ist mir jetzt klar. Demnach kann ich mit der Pumpe ja auch noch Reserve haben. Ich werde mal so mit 1100 bis 1200 UPM (Motor) die Größe ausrechnen und eine bestellen zum testen.

Viele Grüße aus der Pfalz
Steffen
#63120
Auch ohne Belastung sollte der Motor nicht stundenlang im Standgas tuckern, leicht erhöhte Drehzahl evtl 800-850 wäre schon angesagt.
Für die Drehzahlanhebung eignet sich besser eine Art Loadsensing-Schaltung. D.h. ein Druckschalter im Vorlauf betägtig einen Magneten oder kleinen Pneumatikzylinder, bei Betätigung eines Ventiles steigt der Druck im System, wird kein Ventil betätig, so sinkt der Druck und der Motor fällt wieder auf das niedriege Drehzahlniveau ab.
#63227
Hallo
ich denke nicht das man dieser Methode Sprit spart sondern eher mehr verbraucht.
Wenn ich den Motor mit ca.1000 min-1 ohne last weiter tuckern lasse brauche ich doch sicher weniger sprit als wenn ich ihn 2, 3 oder sogar öffter in der Minute von 700 auf 1000 min-1 beschleunigen muß.
Ist jan schon ein bischen Maße (Motor u. Getrieb) die jedesmal beschleunigt werden muß.
#63229
Hallo,

--> Helmut:
da fällt mir ein: letztens bei der maibaumaufstellung ist mir das an der feuerwehrdrehleiter auch aufgefallen: der motor läuft in leicht erhöhtem standgas (arbeitsstellung) und immer, wenn ein hydraulikvorgang betätigt wird, dann dreht er hoch und danach wieder runter.

kann es sein, daß da auch so eine vorrichtung drin ist ? ist die dann wirklich lastabhängig (druckgesteuert), oder elektrisch ?

aber im prinzip macht sowas sinn, hab' mich bei meine ZW-spalter oder säge auch schon geärgert, daß der motor immer die ganze zeit hochdreht, auch wenn man mal nur holz ranschafft. und jedesmal reinklettern ist lästig ...

ich glaube, die idee mit dem "handgaszug" nach vorne oder hinten raus dürfte am einfachsten sein.

die sache mit der automatischen betätigung könnte man so machen: in den hy-vorlauf zw. pumpe und steuerblock ein t-stück rein, da einen el. druckschalter dran, der bei >20bar oder so schaltet (und natürlich ca. 300bar aushält). am gasgestänge der EP einen zug mit einhängen und im motorraum einen kleinen pneu-zylinder verbauen (mit rückholfeder), der den zug bis zu einem einstellbaren anschlag zieht. dann noch ein el. druckluftventil (mit entlüftung), welches vom hy-druckschalter angesteuert wird und die druckluft für den zylinder freigibt.

alternativ statt der el. betätigung ein hy-pneu-releais verwenden, dann spart man sich die el. ansteuerung.

trotzdem noch jede menge aufwand ...

Andreas
#63530
Hallo,

ich bin auch gerade an so einem ähnlichen projekt an meinem unimog aktiv. Hab mir eine 54 Liter / 210 bar Hydraulikpumpe gekauft. Da diese bei der doch sehr niedrigen Zapfwellendrehzahl nicht genug Leistung bringen kann, musste ich noch ein Übersetzungsgetriebe "Zapfwellengetriebe" zwischenschalten.

Auf http://www.lorenz-hydraulik.de/ gibts ganz nützliche Tipps und Berechnungen - Ihr werdet staunen, was da plötzlich an Motorleistung benötigt wird :o

Gruß

Timo
#63957
@ Timo,

ja klar, ein Zapfwellengetriebe hab ich auch dazwischen. Die Übersetzung is 1 : 3,8 dann komme ich mit der 1000 er Zapfwelle mit geringer Motordrehzahl auf die gewünschte Pumpendrehzahl.

Bin im Endstadium der ganzen Geschichte. Da ich auch noch einen Frontkraftheber gebaut habe wird es allerdings noch ein paar Tage dauern bia alles fertig ist, dann gibts ein paar Bilder.

Viele Grüße

Steffen
#63984
Die einfachste Lösung ist ein Micro-Schalter am Steurblock so wie bei jedem Elekto-Gabelstapler. Betätigt man den Hebel, so wird schon bei Bewegung aus der Nullstellung über einen Nocken sofort der Schalter betätigt. Die weiter Umsetzung über Pneumatik oder Elektrik an der Pumpe ist freigestellt.

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