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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#287883
Hi zusammen !

Ich habe hier schon so manchen Threat mitgelesen und möchte heute
mal eine Frage an die erfahrenen UNIMOG Schrauber und Restaurateure
stellen.

Wenn man sich bei den einschlägigen Händlern wie zB. in
Cloppenburg umschaut findet man die FUKO'S und auch die
Pritschen doch noch recht häufig und zu interressanten Preisen.

Allerdings, stehen diese Fahrzeuge schon 10 Jahre und länger.

Meine Frage währe :

Kann man diese Fahrzeuge auch als Anfänger wieder flott
bekommen oder muss wirklich ein Aufwand getrieben werden
der bis zur total Zerlegung führt. Was meint Ihr.

Meine Idee währe, alle Flüssigkeiten tauschen, Schläuche ersetzen,
Bremsen prüfen und machen, sowie Simmeringe oä tauschen.
Rostvorsorge an der Hütte, Tank und dann losfahren.
Das wird für einen Anfänger wie mir denke ich schon eine ganze Zeit
in Anspruch nehmen.

Dabei gehe ich aber davon aus das die Fahrzeuge, Motor ok sind/waren
bevor sie abgestellt wurden.

Habt Ihr schonmal solche Fahrzeuge wieder flott gemacht und wie
sind eure Erfahrungen ?

Viele Grüße
Klettermaxe
#287889
Hallo Klettermaxe,

nach so langer Zeit sind schwere bis schwerste Standschäden zu befürchten!

Die nötigen Arbeiten um so ein Haldenfahrzeug wieder flott zu machen ziehen sich über Wochen bis Monate hin, je nach Zeit- und Finanzressourcen.

Die Idee, einen Mog beim Alfers fahrtauglich zu schrauben kannst Du Dir leider aus dem Kopf schlagen.

Besichtigen, kaufen, transportieren lassen und dann in der heimatlichen Scheune langsam flott machen.

So ist zumindest mein Vorschlag, das hat mich die Erfahrung gelehrt.

Viele Grüße,
Hardy
#287923
:D
Hallo
Ich bin selber gerade an der restauration meines 404 deshalb kann ich dir wen du leihe bist nur davon abraten.Erstens benötigst du einen großen werkzeugpark.Von diversen schlüsseln ,bits,schraubendreher usw. über elektrogeräte garnicht su reden .Wenn man sich das alles nur für die rstauration zulegen möchte lohnt es einfach nicht mehr und man kann sich einen fertigen 404 kaufen.Ausser man hat natürlich spaß am schrauben und basteln.
Als leihe kann ich dir auch nur davon abraten an der Bremsanlage zu schrauben ,die ist ansich zwar nicht kompliziert aber wenn da was schiefgeht bezahlt keine Versicherung.
Ich habe NFZ-Mechaniker gelernt und kann deshalb auf die von mir reparierten sachen auch ohne bedenken vertrauen.
Also wenn nur unter fachkundiger anweisung an die bremse!
Des weiteren benötigt man bei solchen fahrzeugen auch sonderwerkzeug
z.B. Wenn man die Simmerringe im getriebe/antriebswellenflansche wechseln will(Spezialkronennuss) oder die simmerringe der Vorgelege (abziehglocke).
Ich habe mir die dinger selbst angefertigt (nur muss man da natürlich auch ein händchen für haben.) :wink:
Die arbeiten die du aufgeführt hast nehmen minimal 7 tage a8stunden in anspruch wenn man alles ordentlich machen will und nichts festsitz oder vergammelt ist :lol: was nach über 10 Jahren auf jedenfall eintreten wird.
Sowas vor ort bei alfers zu betreiben ist eigentlich nur mit nem komplett ausgerüsteten werkstattwagen möglich!
Wenn du das fahrzeug auf eigener achse überführen willst geht das ja nur mit Roternummer oder kurzzeitkennzeichen ,hierbei ist auch zu bedenken das du für den verkehrssicheren zustand des fahrzeuges als fahrer garantierst (§16 FZV) und das ist meiner meinung nach bei so einer Standzeit ohne einen komplettcheck nicht möglich.
Ich kann deine handwerklichen fähigkeiten nicht einschätzen da du ja nicht aufgezählt hast was du schon so alles gemacht hast,also nicht beleidigt sein selbst ich als gelernter stell hier im forum heufig fragen da mir das die arbeit sehr erleichtert.
Wenn du irgend welche fragen hast kannst du mir gerne eine PN schreiben.

Gruß Thomas
#287930
geländefreakmv hat geschrieben:Hallo , hätte auch mal ne frage dazu . Ab welcher standzeit macht es kein sinn das fahrzeug schnell wieder flott zu bekommen , ich hätte ein 404 FFW in aussicht der jetzt aber schon 2 jahre steht mit kaputer kupplung .

Das mit dem schnell wieder flott machen kann man sich eigentlich aus dem kopf schlagen.selbst der Kupplugswechsel ist ja schon ne ordentliche arbeit hütte runter wasser raus die ganzen kabel ab,motor raus usw.
man kann hier nicht in auto dimensionen denken da alles schwerer ist und vorallem alte technik ,man muss sich ja nur mal einen vw käfer anschauen da wurden alle 6000 km abschmier und ölwechsel fällig(Laut werkstattbuch )dafür sind die meisten teile fast unkaputtbar weil halt alles sehr robust ausgelegt war.heute fahren fahrzeuge das 5fache ohne check.

Ich kann auch immer nur ausdrücklich davor warnen einen immerhin um die 3 tonnen (leergewicht)schweren LKW mit der hoffnug zu bewegen das die bremse funktioniert. :!:

Meiner meinung nach sollte man im frühjahr einfach mal nen tag einplanen
und bei den radbremszylindern unter die staubkappen sehen ob etwas undicht ist ,die bremsschleuche auf ausbeulungen überprüfen und den Hbz ebenfalls nach undichtigkeiten absuchen.Da die meisten mogs keine alltagsfahrzeuge sind kann es eben mal zu standschäden kommen!

Gruß Thomas
#287935
Hallo namenloser Klettermax

ich kann mich den Vorschrebern oben nur anschließen.
Aus eigener Erfahrung sind längere Standzeiten das absolute Gift für jeden guten Mog.
Das was du finanziell in einen Mog mit de Standzeit stecken müßtest, kannst du auch in die Anschaffung eines beretis fahrfähigen 404 stecken.
Es geht schon mal damit los, die Triebwerke durch ihre lange Standzeit fest sein können, die Kupplung nicht mehr als solche zu gebrauchen.
Vorgelege undicht, oder soweit, das die Dichtringe spätestens bei der ersten Bewegung undicht werden. Reifen porös..... da sind schnell sovile Teuronen beieinander , das es keinen Sinn macht, sich ein solches Fahrzeug zuzulegen.
...jedenfalls nicht um damit auf eigener Achse vom Abstellplatz zu fahren.

Mein Mog stand fast 4 Jahre und das hat gereicht, das mehrere Wochenenden drauf gegangen sind bis ma nan eine Überführung auf eigener Achse überhaupt denken konnte.
Bei der Überführungsfahrt hat es dann trotz der vielen Arbeit, ein nicht zu verachtendes Problem gegeben. Radbremszylinder rechts vorne, trotz überprüfung nach 35 Km Fahrt, undicht. Keinerlei Bremswirkung mehr ...und das mitten Im Bayr. Wald.--Notreperatur und weiter gings-- Nach weiteren 250Km ausfall der Elektrik. Ohne Scheibenwischer, ohne instrumentenbeleuchtung, ein kaputtes Verdeck und Regen wie aus Eimern.
....das nenne ic hein Odysse vom feinsten.
Einmal und nicht wieder.

Ich würds nicht wagen, und schon gar nicht nach sooo langer Standzeit ....



Michael
#287947
Ja kupplungs wechsel ist ein großer auf wand das habe ich schon gelesen aber bei mir auf arbeit ist das kein problem da haben wir stappler und laufkatze , und bremsen kenne ich vom Auto auch und schrauben und warten der technik kenne ich bin früher Motocross gefahren und jetzt Fahre ich ein quad wo auch ständig was gemacht weden muss :D .

Gruß Roger
#287952
Ganz so düster wie meine Vorredner das gesehen haben, muß es nicht immer sein. Mein 404 ist nach schätzungsweise 10 Jahren Standzeit im Freien wenigstens auf Anhieb angesprungen und ca. 80 km auf eigener Achse - unter gewissen Schwierigkeiten - heimgefahren. Die Schäden aufgrund der langen Standzeit waren zunächst festgerostete Bremsmechanik und Ablagerungen im Kraftstoffsystem. Weitere Schäden sind dann erst später nach und nach aufgetreten bzw. wurden erkennbar. Z. B. undichter Schwimmer im Vergaser, gebrochene Feder im Zündverteiler, Undichtigkeiten an verschiedenen Dichtungen. Aber so richtig kaputt war eigentlich nichts.

Wie gesagt, man kann auch Glück haben. Und immerhin ist der UNIMOG schon ein robustes Fahrzeug.
#287957
Hallo,

also, mein unimog TLF8, stand drei jahre, in einer Halle, und der Motor war fest.
Allerdings, war die wartung (aufgrund unsachgemässer behandlung), zuvor nie die beste. Der Vorbesitzer, hatte den unimog dann mit nem Stappler angezogen, bis der Motor wieder drehte.
Natürlich, musste ich dann den motor neu aufbauen, da an zwei zylindern die Kolbenringe gebrochen waren, da der verkäufer ein Kumpel von mir ist, einigten Wir uns.

Andere fälle, allerdings, bestätigen, dass Unimogs (Benziner 404) Jahre lang in Scheunen standen, und sind danach ohne probleme nach ner grossen Inspecktion angesprungen.

Ich selbst hatte noch ne Pritsche in franckreich gekauft, die 10 jahre auf nem Acker gestanden hatte. Im Auspuff, war ein Öl getränckter Schwamm.
Der Besitzer, hat mir dann geholfen, den unimog fit zu machen, und selbst nach der langen Standzeit, hab Ich Ihn 130km heimgefahren, der Motor, war top in schuss.

Hab Ihn dann vier Monate später auf drängen, meiner Ehefrau wieder verkauft. Der neue Besitzer, iss dann noch ca. 300km gekommen, dann iss die Kupplung kaputt gegangen, naja 10 Ajhre auf ner Kuhweide, iss für jedes Auto Gift.

Ich persönlich, würde einen Unimog, nach so langer standzeit nur kaufen, wenn der Motor dreht, und ich ne Kompressionsprüfung machen könne.
Eine Kupplung zu wechseln, iss die eine sache, aber noch nen neuen Motor kaufen müssen, ne andere.

mfg Sven aus dem Saarland
#288008
Ich möchte mich vielmals bei allen für die Antworten bedanken.

Zum Hintergrund, ich bin in der UNIMOG Schrauberei noch unbedarft
denke aber das ich keine 2 linken Hände habe. Das Fahrzeug welches
ich mir langsam aufbauen möchte soll ein geländegängiges Wohnmobil
werden. Ich habe Zeit und vor allem Cloppenburg ist um die Ecke.

Allerdings weiss ich nicht ob ich es schon gleich zu Anfang eine VOLL-
RESTAURATION sein mussl. Ich währe froh wenn ich so ein Fahrzeug
erstmal fahrtüchtig bekommen könnte um es dann Stück für Stück
an meinen Bedürfnissen anzupassen.

Dem entsprechend würde ich auch meine bisher bescheide Werkzeug-
sammlung entsprechend so pö a pö aufstocken. Frei nach dem Sprichwort: Lerning by doing.

Zu den Aussagen muss ich sagen machen sie mir Hoffnung. So wie ich es bisher mitbekommen habe sind die ältern 404 robuster als die neueren Modelle allerdings auch nicht so komfortabel, aber alles geht nicht. Sicherlich kann ich Pech haben und die letzte Krücke bekommen.
Aber ich lasse mich da von meinem Gefühl und Augen leiten in der Hoffnung einen vernünftigen Griff zu machen.

Ich werde wenn das Eis wieder weg ist mich dort nochmal umschauen
ob ich was passendes für mich finde und denke dann werde ich noch
eine Menge Fragen haben.

Apropos Fragen, hat hier schon mal jemand das Cabriohäuschen mit
einem Blechdach versehen ? Das sieht man öfters in verschiedenen
youtube movies. Oder gibt das Ärger mit dem TÜV ?

Viele Grüße
Uwe aka Klettermaxe
#288056
Hallo Uwe

...es gibt zumindest mit einem H- Kennzeichen Probleme.
Versicherung und die KFZ Steuer sind durch das "H" auf alle Fälle niedriger.
Da müßte das Fahrzeug relativ orginal gehalten werden.

Ich vermute, das du bisher noch keinen 404 gefahren hast. Im Sommer möchte ich auf das Cabrio - feeling nicht verzichten müssen.
Im Winter hab ich damit bis minus 5°C kein Problem. Wenns mal wirklich kälter wird , dann eben mit Jacke und notfalls Hanschuhe und Mütze. Aber das hatte ich nur ein einziges mal.
Die Wärmeentwicklung im Sommer ist nicht zu verachten. Der Motor heizt die "Hütte " ganz schön auf....entweder Hütte von unten isolieren oder Steckefenster raus .....
Mit der Enscheidung würde ich bis nach der ersten Fahrt warten. ....dann wirst selber merken was du willst.

Michael
#288112
@Uwe

Was meinst Du mit alten und neuen 404 ???
Die sind (404.1) ale gleich, von A-z !!!!
Es wurden nur wenige BAuteile verändert in der gesamten bauzeit.

Beim 404 trifft das gleich wie bei allen Unimogs zu, das Blechiss völlig egal,
lieber ne andere Hütte draufbauen, wie ein Getriebe wechseln.

Sprich, die Technick, (Achsen Motor, Getribe), sollte in ordnung sein. Dann wirst Du auf jedenfall mehr spass haben, wie mit nem gut aussehenden "Blender"!

Iss grad zwei neulingen in sachen 404 passiert, haben sich in Franckreich ne Pritsche beim "Niederberger" gekauft, "Aussuchen, rausschleppen, Kohle auf den Tisch und weg"!!!
War ziemlich dämlich, diese entscheidnug, Motor fest, bremsen fertig, Kupplung auch kaputt, sprich ne vollrestauration, aber dafür hat Er wenig rost !

Die beiden, sind jetzt auch schlauer.

mfg SVen aus dem Saarland
#288142
Moin, Moin zusammen :) !

@ Lauser

Du hast recht, so würde ich auch erstmal starten. FUKO erst einmal so lassen wie er ist. Versuchen ein H Kennzeichen zu bekommen und mich mit dem Fahrzeug vertraut machen. Dann kommt die weiteren Planung. Und leider hast du auch recht, gefahren habe ich den 404 noch nicht. Daran werde ich mich auch erst einmal gewöhnen müssen.

Bezüglich des Häuschens, auch hier erstmal mit Cabrio starten, dann
prüfen ob ich ein "Ganzstahl" Häuschen brauche und ob ich mir eins vom
404.0 sucher oder ein Cabriohäuschen umbaue.

@ eisbär, hardy404

Ich meinte das was Hardy richtig rausgelesen hat. Habe mich aber nicht
klar ausgedrückt. Mein Fehler. In meinem Vergleich meinte ich die alte robuste Technik des 404 im Vergleich zu "modernen" 4x4 Fahrzeugen wie zB. den UGN. Ich vermute mal das die 404 Technik robust genug ist um auch im Ausland mit einfachem Mitteln repariert werden zu können.
Ist schliesslich ein Militärfahrzeug das auch während Kampfhandlungen
repariert werden können muss. Klar Ersatzteile vorrausgesetzt und das nicht gerade Spezialteile kaputt gehen die ein entsprechendes Equipment benötigen. Es gefällt mir vor allem das der 404 nicht so vollgestopft ist mit Elektronik wie zb. mein BJ 2000er Benz.
Bin zwar Elektroniker, möchte aber ungern im Urlaub wieder in den Tiefen der Elektronik nach Fehlern suchen müssen. Dann lieber abschmieren :wink: !

Bezüglich des Motors. Vor allem das mit dem Motor habe ich mir gut gemerkt, meine Anfrage diesbezüglich dort war, das die Motoren vor dem Verkauf einmal "durchgedreht" werden um zu prüfen ob sie fest sitzen, wenn ja anderen aussuchen. Desweiteren sagte man mir das die Motoren mit Öl geflutet worden sind bevor sie abgestellt wurden. Allerding kann ich hier nur wieder geben was man mir mitgeteilt hat, geprüft oder gesehen habe ich es noch nicht.

Viele Grüße

Uwe
#288153
klettermaxe hat geschrieben:ob ich mir eins vom 404.0 suche
Moin Uwe,

das kannst du vergessen.
Das Fahrerhaus vom 404.0 passt nicht auf den 404.1-Rahmen (andere Aufnahmen am Rahmen) und der 404.0 hat hängende Pedale, d.h. die Anlenkung Kupplung, Bremse ist komplett anders.

Gruß Ulli

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