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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#419083
Hallo zusammen,

seit kurzem lässt sich der 6. Gang an meinem G-Getriebe im 403 nicht mehr einlegen.

Kann man durch Gewalt am Schalthebel irgend etwas verbogen haben? Ich frage nur deshalb weil vor kurzem die Sperre nach 3/4 etwas schwergängig war und seit dem sich der 6. Gang nicht mehr einlegen lässt. Alle anderen Gänge lassen sich im Stand einwandfrei einlegen.

Hat jemand eine Idee dazu wo ich den Fehler suchen sollte?
Der Schaltdeckel war noch nicht demontiert.
#419115
Hallo Reiner

die Durchschaltsperre zum 5/6. Gang wird durch das Einlegen des 3. Ganges freigegeben. Insofern dürfte das nicht die Ursache sein. Wenn der 5. frei ist ist auch der 6. frei.
Hast du dich mit dem Themaschon befasst?
#419117
Hallo Reiner und Helmut,

Reiner, ja das hatte ich schon gelesen.

Helmut das von dir verlinkte Thema kannte ich auch.
Ich kann die Durchschaltsperre leicht schalten und den 5. Gang einlegen deshalb denke ich dass die Buchse Nr. 83 nicht die Ursache sein kann, da die Gänge in denen der Hebel nach vorn gedrückt wird und die Schaltwelle sich nach hinten schiebt leicht schaltbar sind. Sehe ich das richtig so?
#419122
Moin Reiner,

wenn der 4. sauber zu schalten ist, würde ich nicht davon ausgehen, dass etwas verbogen ist.

Lässt sich der Schalthebel überhaupt nach hinten ziehen? (so weit wie der 4. ?)

Du wirst so oder so den Getriebe-Deckel runter nehmen müssen damit Du die Schaltplatte begutachten kannst.

Sowas kann auch der Fehler sein.
#419130
Hallo Reiner,

der Schalthebel lässt sich aus der Querbewegung nur nach vorn in den 5. Gang bewegen in Richtung 6. Gang geht überhaupt nicht mehr.

Auch diesen Link kannte ich. Ich lese fast alle Beiträge zum Getriebe weil in meinem WHB von privat gekauft fehlen da einige Seiten wie ich im nach hinein erst festgestellt habe.
#419138
Hallo Reiner,

das hebe ich mir für den Winter auf denn die paar km im Wald wird es auch ohne 6. Gang gehen.

Evtl. kaufe ich mir im Vorfeld schon eine andere Schaltplatte und überhole sie oder lasse sie gleich auf 2x4 umbauen. Passen noch andere Schaltplatten (von anderen Baureihen) auf das G-Getriebe?

Da ich kein Schweißgerät zu Hause habe kann ich den Umbau auch nicht selbst machen.

Wenn die Schaltplatte ab ist und ich den Fehler gefunden habe, melde ich mich dazu mit Bild.

EDIT: Hab eben grade mal im EPC nach der Teilenummer der richtigen Schaltplatte geschaut und A 406 260 05 28, A 406 260 00 28 und A 406 260 07 28 gefunden. Aber zu meinem Getriebe mit der Seriennummer 406 04 20 26 80K3 konnte ich keine zuordnen.
#419141
Hallo Reiner (Benz),

wenn das mein Mog wäre, würde ich so nicht weiter fahren. Denn wer weiß, was da für Trümmer im Getriebe drinliegen, die bei weiterem Betrieb noch mehr Schaden anrichten könnten? Deckel und Schaltplatte sind doch schnell abgenommen. :wink:
#419167
Hallo Christoph,

momentan kann ich nicht fahren weil der Mog noch beim Stahlbauer steht w. g. der Kipperpritsche.

Ob und was auf den nächsten 50 - 100 km im Getriebe noch kaputt geht oder nicht ist nicht kriegsentscheidend.
Denn weil der Synchronkörper vom 3. Gang ja auch hin (ein Esslöffel Messingspäne letzten Herbst gefunden) ist, werde ich versuchen ein anderes Getriebe zu kaufen und zwischendurch zu überholen, wenn das mit der Schaltplatte alleine nicht klappt.
Dann habe ich das Getriebe fertig und brauche es im Winter nur einzubauen.

Für den Synchronkörperwechsel müsste das jetzige Getriebe ja eh zerlegt werden. Auf dem Tacho standen beim Kauf 258000 km aus diesem Grund wird es mit dem Getriebe wahrscheinlich so wie o. g. werden.
#419182
Hallo diesmal speziell an die Getriebespezialisten,

mein Bekannter hat schon ein anderes gebrauchtes Getriebe aufgetan, leider funktioniert an dem Teil der Rückwärtsgang nicht. Alle Vorwärtsgänge lassen sich leicht schalten und springen nicht raus. Er denkt dass nur die Schaltplatte defekt ist, da ja alle Gänge vorwärts laufen und wir sind uns nicht sicher was man dafür max. ausgeben sollte. Da schwanken ja die Vorstellungen der Verkäufer bis zum Kleinkredit. Mal abgesehen vom Weg der ja noch hinzu kommt.

Ich weiß eine genaue Diagnose ist nicht möglich ohne Zerlegung, aber das Teil ist noch eingebaut und wird erst ausgebaut wenn es verkauft ist.
#419358
Hallo Reiner
und wir sind uns nicht sicher was man dafür max. ausgeben sollte. Da schwanken ja die Vorstellungen der Verkäufer bis zum Kleinkredit.
du wirst Geld dafür geben müssen.
Wieviel,da antworte ich mit Gegenfrage. Wieviel Km und Betrstd. gelaufen, mit /ohne VOG, mit/ohne DK, mit/ohne Zapfwellenantr, umschaltbar/feste Drehzahl.
Hast du dich überzeugt, ob es das gleiche Baumuster ist?
Rüchwärtsgang defekt kann bedeuten Schaltgabel defekt bis Zahnräder defekt.
#419368
Hallo Helmut,

sorry dass ich nicht die genauen Daten vom Getriebe gegeben habe.

Es ist nach dem Foto ein baugleiches G-Getriebe wie meins, ohne VG, ohne DK und ohne Zapfwellengetriebe.

Dass bei defektem Rückwärtsgang auch das Wenderad hin sein kann ist mir bewusst.

Die Kilometer und die Betriebsstunden sind unbekannt.

Das das Teil Geld kostet ist ebenfalls klar und da ich zum Getriebe preislich absolut keinen Bezug habe, würde mir jetzt z. B. Eure Meinung eine Hilfestellung sein.
#419422
Hallo zusammen,

ich war gestern mal beim Patienten und habe nachgeschaut ob der Schaltfinger vorn im Schalthebel noch fest ist. Der Finger war fest und die Kugelform auch gleichmäßig. Den hinteren Deckel konnte ich nicht abbauen da ich davor die Magnetventile platziert habe.

Das einzige Spiel was mir momentan aufgefallen ist, das ist das Radialspiel zwischen waagerechten Schaltgehäusen. Soll dass so sein, wenn ja wieviel ° sind zulässig.
Die Stelle habe ich auf einem alten Bild mal markiert.

Sehe ich dass jetzt so richtig. Wenn der Schalthebel nach rechts bewegt wird, dreht sich die Schaltwelle gegen die Uhrzeigerrichtung und wenn der Hebel nach hinten bewegt wird, bewegt sich die Schaltwelle nach vorn, also fährt der Schaltfinger im Getriebe beim Versuch den 6. Gang einzulegen nach rechts und nach vorn?

Unterhalb des Schaltgehäuses befindet sich im Gehäusedeckel ein Stehbolzen. An ihm ist doch die Schaltgabel 5. / 6. Gang befestigt? Dieser Stehbolzen war vor kurzem lose und ich habe ihn neu angezogen. Evtl. ist dass schon die Ursache weil er sich vielleicht eine Umdrehung hinein gedreht hat.
Dateianhänge:
Schalthebelgehäuse 1.JPG
Schalthebelgehäuse 1.JPG (29.19 KiB) 1111 mal betrachtet
#419427
Hallo Reiner,

an der von Dir rot eingekreisten Stelle sollte weder ein radiales noch ein axiales Spiel feststellbar sein. Das Drehspiel ist abhängig von der Breite der jeweiligen Schaltgasse aber jedenfalls vorhanden, normal und unkritisch.

Das Gewinde M10, das unter dem Schalthals senkrecht nach oben guckt, gehört zur Passschraube für die Lagerung des Gabelhebels für vorwärts/neutral/rückwärts.
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