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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#17403
DU Scheribst:\"Ich wollte mit dem U421 mit einem Hecklader am Heckkraftheber montiert eine Kipperpritsche von einem Einachsanhänger aufstellen. Der hat aber absolut nichts gehoben. Es ist nur ein Zylinder am Heckkraftheber von meinem U421 eingebaut. Nun meine Frage kann es sein, daß dieser Kraftheber so schwach ist, daß er nicht einmal diese Kipperpritsche hochheben kann, welche ich von Hand schon leicht angehoben habe und unser kleiner 30 PS Traktor hebt diese Pritsche mit dem Hecklader. Oder stimmt sonst irgend etwas nicht?\"

Da frage ich mich wie jetzt(Nun meine Frage kann es sein, daß dieser Kraftheber so schwach ist, daß er nicht einmal diese Kipperpritsche hochheben kann, welche ich von Hand schon leicht angehoben habe) wiso soll der Kraftheber die heben du hat doch den lader drann!!!!!!

Was Passiert denn wenn wenn den den lader(verstehe ich richtig ein lader ist für mich eine art kran der in die dreipunkt kommt wie man ihn zum Mistladen benutzt) in der dreipunkt oben hast und dann mit der Lader hydraulik hebst???

Oder binn ich vollig daneben??

Gruß Maurice

[Editiert am 7/5/2003 von Maurice(SG)]
#17409
????
Kran? Mistgreifer???
Ein Hecklader ist praktisch eine lange stabile 4 - Kant - Stange die am Ende auseinander geht und eine Aufnahme für eine Forke oder Schaufel besitzt. Praktisch wie ein Frontlader mit einem Arm.
Diese \"Stange\" besitzt am anderen Ende eine Aufnahme für den am Unimog verbauten landwirtschaftlichen Kraftheber - dem 3-Punkt-Gestänge. Und dieser Kraftheber soll nun die \"Stange\", die natürlich etwas länger ist, anheben. Und dazu hat der Kraftheber wohl zu wenig Kraft.
So, nun zu der Hubkraft mit Einzylindrigem Kraftheber beim 411er:
gekürztes Zitat aus Werkstatthandbuch
Das Arbeitsvermögen der Kraftheberanlage liegt im Bereich von 470 -525 mkp je nach Anlenkung. Hubkräfte an den Geräte-Anlenkpunkten des 3-Punkt Gestänges bei 550 mm Koppelhöhe und einer mittleren Hubspindellänge von 100 mm feines Gewinde:
Die gleichen Werte liegen ebenfalls beim 421er vor!!!

Schwerpunkt hintr den Schwenklagern als Beispiel jetzt zb 0,0m, 1,0m und 1,4m
Hubkraft UL vorn (kp) : 1190, 690, 580
Hubkraft UL hinten (kp) : 1350 790, 680
Hubhöhe i.Schwerpkt mm UL - vorn: 410, 775, 850

Mehr Informationen sind natürlich im Werkstatthandbuch erhältlich.

Gruß
Bernd Thomes
Hubhöhe i.Schwerpkt mm UL - hinten 390, 640, 690
#17426
Rainer, weißt du, was ich glaube.
Deine Gelenke sind bolzenfest.
Ich habe bei meinem 2010er (Zwei Luftzylinder D150mm macht bei 8 bar ca.1.4t pro Zylinder, Übersetzung geschätzt 1 zu 3, Hubkraft also ca. eine knappe Tonne)
Eine 14 tägige Carambaorgie veranstaltet und bin dann noch mit dem Brenner ran, bevor sich die Welle wieder bewegen lies .

Kolbendurchmesser ist Kolbendurchmesser. Egal ob Original oder nicht originaler Zylinder.
Reibungs und Leckageverluste liegen bei Hydraulikzylindern im unteren einstelligen Prozentbereich. Und wenn er die Last hält, sind Zylinder und Ventile OK.

Thorsten
#17448
Hallo

---> Maurice: Dies ist kein Hecklader das ist ein Heckanbaubagger, der Hecklader ist im eigentlich ein verlängerter Arm des Heckkrafthebers an dem eine Mistgabel oder eine Schaufel befestigt werden kann, ohne eigene Hydraulikzylinder.

--->HartwigHeil: Bei einem Lehrgewicht des Fahrzeuges von ca. 2850 Kg benötigt es sicher nicht viel mehr als eine Tonne an der Heckhydraulik um die Vorderachse über das Drehgelenk (Hinterachse) anzuheben. Bei 3 Tonnen würde das Fahrzeug ohne Gegengewicht (vorne) sicherlich schon mehr als Senkrecht stehen.???!

--->thorsten,schlote: Ich habe meinen Unimog eigentlich sehr gewissenhaft restauriert und alles was sich irgendwie bewegt oder dreht geschmiert. (Unimog-Besitzer-Datenbank)
Ich denke nicht das es daran liegen kann.

Bin jetzt am überlegen mit was ich am besten die Hydraulik testen kann (abgewogene Sand oder Weizensäcke) um die genaue Hubkraft zu ermitteln.

Was ich noch nicht erwähnt habe: Die Pritsche stammt von einem Müller Mitteltal Einachskipper mit einem Eigengewicht von 1400 KG. Da ist es sicherlich möglich, daß die Pritsche ca. 400 bis 500 KG hat. Aber ich wollte sie nur über die Kante aufstellen.
In meiner Betriebsanleitung steht unter Dreipunkt max. Hubkraft 15000N das sind soviel ich weiss 1,5To, allerdings sind in dort auch zwei Zylinder abgebildet. Also wenn er dann nur die hälfte hebt 750 KG, denke ich müste er am ende des Heckladers immer noch genügent Kraft haben um die Pritsche anzuheben.

Gruss Rainer
#17452
Tschuldigung Rainer. Wollte dir keine Schludrigkeit unterstellen. Aber manchmal kommen die Teile irgendwo her, und man wundert sich, was an einem Schlepper über Jahre nicht benutzt wurde und kein Fett gesehen hat.
Das von dir genannte Gewicht 400-500 kg hört sich schon anders an. Ich dachte an so’n Pritschchen wie bei meinem F220GT, dass sich mit 2 Mann bequem handeln lässt.
Bei den Gewichten kommen die Hebel dann doch schnell ins Spiel.
Miss doch mal Spaßeshalber mit nem Zollstock Antriebs- und Abtriebshebellänge bzw. den Weg bis zum Angriffspunkt des Heckhebers. Da viertelt oder fünftelt sich die Kraft an der Ackerschiene recht schnell.

Thorsten
#17498
Hallo Rainer,
nach durchlesen einiger Beiträge, denke ich solltest Du einfach mal einen Meßschieber nehmen, den Durchmesser des Hydraulikstempels messen, Druck = Kraft pro Fläche.
Die Hydraulikpumpe sollte so in der Größenordnung 150Kp/cm2 ( 150 bar ), aus der effektiven Stempelfläche z.b. ein Hydraulikzylinder mit 30mm Durchmesser und einem Druck von 150 bar kommt eine Kraft von ca 600kp zustande. Nimmt man jetzt noch die
Hebelgesetze in Anspruch kommt man relativ schnell zum Ziel und kann dann beurteilen
ob es von der Physik her paßt , wenn ja Ölstand kontrollieren, Ölleitungen kontrollieren
nach Quetsch oder gar Knickstellen und richtiger Rücklauf , erst dann würde ich anfangen mit Manometer Kontrollmessungen zu machen, um Fehler in Pumpe, Steuerventil oder Zylinder zu finden.
Gruß aus Ulm Reinhard
#17509
Hi,

also nach meinen letzten Erfahrungen mit meinem Heckbagger kann schlappe Leistung entweder auf

1. fehlenden Druck der Öpumpe
2. verschlissenes Steuergerät
3. verschlissene Kolbendichtung der Zylinder sein.

Sehr einfach zu prüfen mit einem Manometer in der Druckleitung:

Ist der Zylinder oder das Steuergerät verschlissen. dann baut sich nur ein geringer Druck auf wenn der Zylinder bis zum Anschlag ein- oder ausfährt, vorausgesetzt die Ölpumpe schafft noch vollen Druck. (Da müsste ja auch bei dem Mog ein Druckbegrenzer sein, den kann man meistens einstellen, vielleicht hat ja da jemand rumgeschraubt)

Ich weiss nicht ob du die Leitung zum HKH Zylinder trennen oder umschalten kannst, ich würde dann erst mal mit einem Manometer und intakten Zylinder den Druck prüfen,.

Baut sich immer noch kein ausreichender Druck auf muss es wohl am Steuergerät liegen.

Wenn dies aber auch reichlich Last auf dem HKH hält wird es wohl dicht sein und dann muss es an der Pumpe liegen.

Äusserliche Undichtikeiten würden wohl schnell auffallen.

Versuch einfach auch mal 100er Hydruliköl, das hat bei mir wahre Wunder gewirkt, das kann Verschleiss in den Dichtungen grösstenteils kompensieren, wenn sie nicht zu gross sind. Früher waren die Toleranzen eh gröser als heute.

Gruss

Monte
#17530
Also ich muss jetzt doch noch mal meines Senf dazu geben!

Also das mit dem Schlepper und 3.5 to ist ja wohl aus den Sternen gegriffen. Unser 312er fendt mit 125 PS hebt knapp 4 Tonnen! da wird ja wohl der kleine nicht auch soviel heben (Oder was baut Fendt da für moderne Schrotthäufen???)

Und dann darf man einfach nicht vergessen dass es sich imernoch um einen 421 handelt!!!!!!!!!!!!!!!!
Das ist einfach ein kleiner Karch und ich bin froh ihn zu haben weil er viele Sachen kann die ich einfach ncihtmit nem grossen rationell erledigen kann....

Ausserdem noch dumme Frage:
Welches Gerät das mehr als die gute Tonne hebt die der kleine 421 schafft bringt er mit seinen 52 PS im Einsatz auch bewegt bzw kann damit arbeiten? Mir fällt spontan einfach keines ein...

Grüssle Michael
#17694
Hallo,

--> an maurice (SG) oder wenn\'s sonst noch jemand weiß:

mal noch was anderes - der weiter oben abgebildete heckbagger, ist das deiner ?
hast du da infos drüber ?? Hersteller, techn. Daten und so ...

kannst du evtl. noch weitere fotos machen ? (obwohl das foto nach ebay aussieht ...)

hat sonst jemand infos zu dem gerät ?! ich suche da dringend was drüber, mir hat einer einen ähnlich aussehenden bagger angeboten, aber ohne jegliche angaben.

danke,
Andreas

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