- 14.12.2003, 19:07
#684
An alle, die jetzt ihr im Laufe des Jahres geschlagenes Holz verheizen!
Nachdem ich \"Snegurotschka\", der blonden Begleiterin des russischen Nikolauses \"Ded Moroz\" (= Väterchen Frost) zugesagt habe, ihr einen Heiratskandidaten unter den Unimog-Freunden aufzuspüren, hat mir Väterchen Frost einen neuen Holzspalter versprochen. Jetzt habe ich mich mal in den einschlägigen Prospekten umgetan.
Unabhängig vom Fabrikat kommt mir da eine prinzipielle Frage:
Spaltdruck 15 bis 18 to
Antrieb über Unimog-Zapfwelle
Frage: Brauchen wir beim U421 bei gängigen Spaltern ein Verlagerungsgetriebe?
Zusätzliche Ausrüstung mit Elektroantrieb:
Der Preisunterschied ist ca. 800 bis 1.000 Euronen. Da ich den Spalter auch mal meinen Nachbarn zur Verfügung stellen möchte, aber den Mog nicht, und sicherlich auch ab und zu mal spontan etwas spalten will, dachte ich daran, einen Elektroantrieb selbst nachzurüsten. Die notwendigen Teile finde ich in den Lägern meines Bruders allzumal, bzw. russische Industriemotoren.
In der Gebrauchsanleitung des U421 lese ich:
Drehzahl: 540 U/min (nicht umschaltbar)
Bei wieviel % der Motorendrehzahl wird diese Zapfwellendrehzahl erreicht? Ich meinte mal von 75% gehört zu haben?! Dann wird sicherlich auch die max. Abnahmeleistung von ca. 30 kW erreicht.
Die fabrikseitig eingebauten E-Motoren haben laut Prospekten eine Leistung von 3 bis 5 KW für 15 bis 18 to.
Was für Motoren sind es? Synchronmotoren mit 3.000 U/min oder 1.500 U/min? In Abhängigkeit davon müßte dann die Übersetzung der Keilriemenscheibe bestimmt werden.
Am elegantesten wäre, wenn man die Keilreimenscheibe vom Mähwerk (Durchmesser ca. 120 mm), welche ja gewöhnlich auf dem Unimog-Zapfwellenantrieb sitzt, mitzuverwenden, und sie diesmal aber auf den Holzspalter zu stecken. Dann müßte allerdings auf den E-Motor eine Keilriemenscheibe mit einem Sechstel des Durchmessers (120 : 6 = 20 mm), was sich sicherlich nicht darstellen läßt. Ich werde dann mal schauen, ob ich nicht von einer Kleine-Zuckerrüben-Vollernte oder einem Deutz-Fahr-Kreiselheuer eine größere Scheibe zum Aufstecken bekomme. Das Lager der Zapfwelle im Holzspalter müßte wohl den Druck aushalten, der beim Spannen des Keilriemens aufgebracht werden muß?
Vielleicht hat jemand schon so einen Antrieb nachträglich drangesetzt und kann mir einen Ratschlag geben, welchen E-Motor und was für Riemenscheiben ich da verwenden sollte.
Danke und denkt daran, daß ich Sneguroschka etwas versprochen habe....
Ein wenig adventlichen Schnee wünscht Euch
Karl
Nachdem ich \"Snegurotschka\", der blonden Begleiterin des russischen Nikolauses \"Ded Moroz\" (= Väterchen Frost) zugesagt habe, ihr einen Heiratskandidaten unter den Unimog-Freunden aufzuspüren, hat mir Väterchen Frost einen neuen Holzspalter versprochen. Jetzt habe ich mich mal in den einschlägigen Prospekten umgetan.
Unabhängig vom Fabrikat kommt mir da eine prinzipielle Frage:
Spaltdruck 15 bis 18 to
Antrieb über Unimog-Zapfwelle
Frage: Brauchen wir beim U421 bei gängigen Spaltern ein Verlagerungsgetriebe?
Zusätzliche Ausrüstung mit Elektroantrieb:
Der Preisunterschied ist ca. 800 bis 1.000 Euronen. Da ich den Spalter auch mal meinen Nachbarn zur Verfügung stellen möchte, aber den Mog nicht, und sicherlich auch ab und zu mal spontan etwas spalten will, dachte ich daran, einen Elektroantrieb selbst nachzurüsten. Die notwendigen Teile finde ich in den Lägern meines Bruders allzumal, bzw. russische Industriemotoren.
In der Gebrauchsanleitung des U421 lese ich:
Drehzahl: 540 U/min (nicht umschaltbar)
Bei wieviel % der Motorendrehzahl wird diese Zapfwellendrehzahl erreicht? Ich meinte mal von 75% gehört zu haben?! Dann wird sicherlich auch die max. Abnahmeleistung von ca. 30 kW erreicht.
Die fabrikseitig eingebauten E-Motoren haben laut Prospekten eine Leistung von 3 bis 5 KW für 15 bis 18 to.
Was für Motoren sind es? Synchronmotoren mit 3.000 U/min oder 1.500 U/min? In Abhängigkeit davon müßte dann die Übersetzung der Keilriemenscheibe bestimmt werden.
Am elegantesten wäre, wenn man die Keilreimenscheibe vom Mähwerk (Durchmesser ca. 120 mm), welche ja gewöhnlich auf dem Unimog-Zapfwellenantrieb sitzt, mitzuverwenden, und sie diesmal aber auf den Holzspalter zu stecken. Dann müßte allerdings auf den E-Motor eine Keilriemenscheibe mit einem Sechstel des Durchmessers (120 : 6 = 20 mm), was sich sicherlich nicht darstellen läßt. Ich werde dann mal schauen, ob ich nicht von einer Kleine-Zuckerrüben-Vollernte oder einem Deutz-Fahr-Kreiselheuer eine größere Scheibe zum Aufstecken bekomme. Das Lager der Zapfwelle im Holzspalter müßte wohl den Druck aushalten, der beim Spannen des Keilriemens aufgebracht werden muß?
Vielleicht hat jemand schon so einen Antrieb nachträglich drangesetzt und kann mir einen Ratschlag geben, welchen E-Motor und was für Riemenscheiben ich da verwenden sollte.
Danke und denkt daran, daß ich Sneguroschka etwas versprochen habe....
Ein wenig adventlichen Schnee wünscht Euch
Karl
Karl Bauer Moskau - Унимог U421 в северном исполнении


