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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#684
An alle, die jetzt ihr im Laufe des Jahres geschlagenes Holz verheizen!

Nachdem ich \"Snegurotschka\", der blonden Begleiterin des russischen Nikolauses \"Ded Moroz\" (= Väterchen Frost) zugesagt habe, ihr einen Heiratskandidaten unter den Unimog-Freunden aufzuspüren, hat mir Väterchen Frost einen neuen Holzspalter versprochen. Jetzt habe ich mich mal in den einschlägigen Prospekten umgetan.

Unabhängig vom Fabrikat kommt mir da eine prinzipielle Frage:

Spaltdruck 15 bis 18 to

Antrieb über Unimog-Zapfwelle
Frage: Brauchen wir beim U421 bei gängigen Spaltern ein Verlagerungsgetriebe?

Zusätzliche Ausrüstung mit Elektroantrieb:
Der Preisunterschied ist ca. 800 bis 1.000 Euronen. Da ich den Spalter auch mal meinen Nachbarn zur Verfügung stellen möchte, aber den Mog nicht, und sicherlich auch ab und zu mal spontan etwas spalten will, dachte ich daran, einen Elektroantrieb selbst nachzurüsten. Die notwendigen Teile finde ich in den Lägern meines Bruders allzumal, bzw. russische Industriemotoren.

In der Gebrauchsanleitung des U421 lese ich:
Drehzahl: 540 U/min (nicht umschaltbar)
Bei wieviel % der Motorendrehzahl wird diese Zapfwellendrehzahl erreicht? Ich meinte mal von 75% gehört zu haben?! Dann wird sicherlich auch die max. Abnahmeleistung von ca. 30 kW erreicht.

Die fabrikseitig eingebauten E-Motoren haben laut Prospekten eine Leistung von 3 bis 5 KW für 15 bis 18 to.

Was für Motoren sind es? Synchronmotoren mit 3.000 U/min oder 1.500 U/min? In Abhängigkeit davon müßte dann die Übersetzung der Keilriemenscheibe bestimmt werden.

Am elegantesten wäre, wenn man die Keilreimenscheibe vom Mähwerk (Durchmesser ca. 120 mm), welche ja gewöhnlich auf dem Unimog-Zapfwellenantrieb sitzt, mitzuverwenden, und sie diesmal aber auf den Holzspalter zu stecken. Dann müßte allerdings auf den E-Motor eine Keilriemenscheibe mit einem Sechstel des Durchmessers (120 : 6 = 20 mm), was sich sicherlich nicht darstellen läßt. Ich werde dann mal schauen, ob ich nicht von einer Kleine-Zuckerrüben-Vollernte oder einem Deutz-Fahr-Kreiselheuer eine größere Scheibe zum Aufstecken bekomme. Das Lager der Zapfwelle im Holzspalter müßte wohl den Druck aushalten, der beim Spannen des Keilriemens aufgebracht werden muß?

Vielleicht hat jemand schon so einen Antrieb nachträglich drangesetzt und kann mir einen Ratschlag geben, welchen E-Motor und was für Riemenscheiben ich da verwenden sollte.

Danke und denkt daran, daß ich Sneguroschka etwas versprochen habe....


Ein wenig adventlichen Schnee wünscht Euch
Karl
#2515
An alle, die jetzt ihr im Laufe des Jahres geschlagenes Holz verheizen!

Nachdem ich \"Snegurotschka\", der blonden Begleiterin des russischen Nikolauses \"Ded Moroz\" (= Väterchen Frost) zugesagt habe, ihr einen Heiratskandidaten unter den Unimog-Freunden aufzuspüren, hat mir Väterchen Frost einen neuen Holzspalter versprochen. Jetzt habe ich mich mal in den einschlägigen Prospekten umgetan.

Unabhängig vom Fabrikat kommt mir da eine prinzipielle Frage:

Spaltdruck 15 bis 18 to

Antrieb über Unimog-Zapfwelle
Frage: Brauchen wir beim U421 bei gängigen Spaltern ein Verlagerungsgetriebe?

Zusätzliche Ausrüstung mit Elektroantrieb:
Der Preisunterschied ist ca. 800 bis 1.000 Euronen. Da ich den Spalter auch mal meinen Nachbarn zur Verfügung stellen möchte, aber den Mog nicht, und sicherlich auch ab und zu mal spontan etwas spalten will, dachte ich daran, einen Elektroantrieb selbst nachzurüsten. Die notwendigen Teile finde ich in den Lägern meines Bruders allzumal, bzw. russische Industriemotoren.

In der Gebrauchsanleitung des U421 lese ich:
Drehzahl: 540 U/min (nicht umschaltbar)
Bei wieviel % der Motorendrehzahl wird diese Zapfwellendrehzahl erreicht? Ich meinte mal von 75% gehört zu haben?! Dann wird sicherlich auch die max. Abnahmeleistung von ca. 30 kW erreicht.

Die fabrikseitig eingebauten E-Motoren haben laut Prospekten eine Leistung von 3 bis 5 KW für 15 bis 18 to.

Was für Motoren sind es? Synchronmotoren mit 3.000 U/min oder 1.500 U/min? In Abhängigkeit davon müßte dann die Übersetzung der Keilriemenscheibe bestimmt werden.

Am elegantesten wäre, wenn man die Keilreimenscheibe vom Mähwerk (Durchmesser ca. 120 mm), welche ja gewöhnlich auf dem Unimog-Zapfwellenantrieb sitzt, mitzuverwenden, und sie diesmal aber auf den Holzspalter zu stecken. Dann müßte allerdings auf den E-Motor eine Keilriemenscheibe mit einem Sechstel des Durchmessers (120 : 6 = 20 mm), was sich sicherlich nicht darstellen läßt. Ich werde dann mal schauen, ob ich nicht von einer Kleine-Zuckerrüben-Vollernte oder einem Deutz-Fahr-Kreiselheuer eine größere Scheibe zum Aufstecken bekomme. Das Lager der Zapfwelle im Holzspalter müßte wohl den Druck aushalten, der beim Spannen des Keilriemens aufgebracht werden muß?

Vielleicht hat jemand schon so einen Antrieb nachträglich drangesetzt und kann mir einen Ratschlag geben, welchen E-Motor und was für Riemenscheiben ich da verwenden sollte.

Danke und denkt daran, daß ich Sneguroschka etwas versprochen habe....


Ein wenig adventlichen Schnee wünscht Euch
Karl
#22844
Hallo Karl,

wie hoch liegt der schnee so in moskau ? hier (stuttgart) ist natürlich ebbe, was die weiße pracht angeht, heul !

also, mit dem spalter würde ich sagen: nein, kein verlagerungsgetriebe notwendig.
das wird eigentlich nur benötigt, wenn der kraftabnahmepunkt am anbaugerät genau unter der deichsel liegen muß, so daß man bei laufender welle auch kurven fahren kann - also bei angehängten geräten. bei anbaugeräten, die nur im stationären zustand betrieben werden, dürfte das keine rolle spielen. kommt aber drauf an, wie weit rechts die zapfwelle am spalter rauskommt - sollte aber prinzipiell kein problem sein, bei den geräten, die ich bisher so gesehen habe.

zum e-antrieb: bei den meisten kombi-spaltern sitzt der e-motor irgendwo hinter dem zapfwellenanschluß, oder ? d.h. die seitenkräfte auf das lager werden anders abgefangen.

was du auch machen könntest: bau dir eine separate maschine, bestehend aus e-motor, keilriemen und abtriebswelle mit zapfwellenanschluß, welche dann mit 540/min dreht. da kannst du dann einfach zwei lagerböcke einbauen, welche die spannkräfte des riemens aufnehmen.
stelle dieses gerät vor den spalter und verbinde beide über eine normale zapfwelle. wenn du da noch eine aufhängung dranschweißt, dann kannst du die E-antriebseinheit im dreipunkt transportieren. der antrieb wäre dann auch unabhängig und ohne umbau am jeweiligen gerät mit verschiedenen geräten (z.b. säge/spalter/pumpe, etc) zu verwenden.

der benötigte motor richtet sich nach dem angegebenen kraftbedarf der maschine, aber mit einem 5kW (6.8PS) motor machst du sicher nichts falsch - sofern dein stromnetz das hergibt :-)

mit der drehzahl würde ich mir keine soo großen gedanken machen (außer für die e-maschine), für winde und kreissäge betreibe ich den mog. z.b. im etwas erhöhten standgas (so daß er eben nicht abgewürgt wird). bei den benötigten 5-10 PS reicht das allemal ! bei hydraulikgeräten ergibt sich aus der drehzahl vorwiegend die fördermenge (nicht der druck !) und damit die max. arbeitsgeschwindigkeit der kolben.

mfg,
Andreas
#22866
Hallo Karl,
du solltest den Blondienen nicht so viele Versprechungen machen, dann hast du auch kleinere Sorgen :D
Du must unterscheiden, ob der Spaltdruck der axiale Druck auf den Keil ist oder die Spaltkraft durch die Keilwirkung, also der seitliche Druck angibt. Bei schlankem Keil kanst du ja problemlos mit geringem Druck eine hohe Spaltkraft erreichen. Achte also bei den Prospekt-Angaben, was gemeint ist.
Die Zapfwellendrehzahl wird bei ca 90% der Motorenddrehzahl angegeben, bei Höchstdrehzahl beträgt die Drehzahl ca 600U7min.
Wenn du einen E-Motor mit 1500 U/min nimmst, so mußt du die Drehzahl mittels Riemenantrieb o.ä. untersetzen, sonst geht das Ding ab wie Schmid´s Katze.
Was ist mit dem Frontlader?
Gruß Helmut
#23028
Andreas, Helmut,

vielen Dank für Eure Ratschläge.

Die Idee von Andreas werde ich weiterverfolgen und den Antrieb getrennt halten. Dazu kann man auch die Transmissionen der Zuckerrücbenvollernte einsetzen ( Riemen auf Zapfwelle und umgekehrt).

Jetzt müßte ich nur noch wissen, welche Motoren im 3 bis 5 Kw-Bereich es für 1.500 oder 3.000 U/min gibt. Es kommen hier vermutlich nurAsynchronmotoren zum Einsatz. So einer kostet hier neu ca. EUR 90,--. Ich sollte allerdings eher einen schwächeren Motor haben, wegen der Stromversorgung.


Kann mir jemand noch eine gängige Typenbezeichnung für einen geeigneten Motor nennen, so daß ich ihn hier mal suchen lassen kann.


Bei uns liegt jetz ca. 30 cm Schnee. Ab morgen ist es wieder um die Null Grad, ein Sauwetter für den russischen Winter.


Gruß Karl

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