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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#161034
Oder zumindest so ähnlich!

Ich brauch mal hilfe bei einem Eigenbau.

Ziel ist eine Hydraulikpresse mit möglichst viel Kraft aber geringem Hub.
Ideal wäre ein Arbeitstakt (dann mit etwa 1cm pro Weg hub) von etwa 30hüben die Minute.

15cm max. würden mir was den Hub angeht reichen, sie sollte mehr als 20t drücken ideal wäre ab 25t oder mehr.

Die Zapfwelle des Unimog dient nur zum antrieb der neu zu beschaffenden Pumpe (dachte da an Finterwalde mit Zwischengetriebe) die dann die Stationäre Presse versorgt. Das ganze wird vielleich 3-5mal am Tag für ein paar Minuten eingesetzt mehr nicht.

Wie berechnet man eine solche Hydraulik wie groß muß die Pumpe (Dreiwege oder mehr ?) ausgelegt sein? Langt ein einfach wirkender Zylinder (Rückstellung per Federkraft) oder ist ein Zweifach wirkender einfach umungänglich??

Ich weiß keine alltägliche Frage sind aber einige Hydraulikspezialisten hier daher hab ich Hoffnung :wink:

Tschau Torsten

achja soll in etwa so arbeiten wie in diesem Video:

#161064
Hallo Torsten!
Ein Zylinder mit einen Durchmesser von 150 mm bringt bei 180 bar ca. 31 t Druck. Dieser Zylinder hat eine Kolbenfläche von 176cm².
Das heisst, pro Sekunde ein Hub von 1 cm nach unten und und in der 2. Sekunde nach oben, das sind dann 60 Hübe in der Minute.
Die rechnerisch erforderliche Ölmenge pro Minute wäre dann ca. 10,5 Liter.
Diese Ölmenge kannst Du von der Unimoghydraulik bei leicht erhöhtem Stangas abzapfen.
Wie willst Du die Bewegungen steuern?
Mein Vorschlag wäre, ein doppeltwirkendes Steuergerät mit stufenlos drehzahlverstellbaren Motor über einen Kurbeltrieb betätigen.
#161077
@Thorsten
Damast, nein aber wer weiß??? 8) aber schon richtig erkannt es geht um das prägen, strecken, und feuerverschweißen von glühendem Stahl.
Weder mein Feder- noch mein Eigenbau Lufthammer schaffen alle features problemlos bzw. so wie ich will, also muß noch ne Prese für spezielle Aufgaben her.


@Herbert
kannst du das mal genauer erklären, also doppelt wirkendes Steuergerät, wie groß muß das sein wie realisiere ich den Endabschaltpunkt (beide richtungen relevant oder?) damit es mir nicht den Rahmen sprengt???

Da ich ja aus dem 404 Lager bin hab ich keine Bordhydraulik also muß ne Pumpe auf die Zapfwelle, wie groß kauf ich da am besten, soweit ich weiß kann ich max. mit 30PS belasten?
Öltank und Leitungen lassen sich dann entsprechend dimensionieren denke ich, aber auch da hab ich eigentlich keine Idee wie dick die sein sollten.
Mit dem Zylinder ist schon mal ein super Anhaltspunkt, damit kann ich mal bei Lukas und Co recherchieren.
Noch ne andere Frage, ich habe zwei einfach wirkende Zylinder mit etwa 50-60mm Durchmesser (Stempel), kann man das so über den Daumen rechnen das beide zusammen an der gleichen Leitung hängend etwa 10t aufbringen können???
Wenn ja wäre es vielleicht einen Versuch wert (wäre halt interessant weil schon da!), Rückstellung über starke Federn sollte doch gehen oder??
Dachte so an 50L Tank müßte reichen oder.
#161111
Hallo Torsten!
Der Vorteil des doppeltwirkenden Steuergerätes (und auch der Zylinder) ist. dass die Rückstelleng genauso schnell geht, egal ob das Öl kalt oder heiss ist.
Mit einfachwirkenden Zylindern ist es auch machbar, wenn die Rückstellung schnell gehen soll braucht man starke Federn und das muss man bei der Kraftberechnung berücksichtigen.
Ein eine Abschaltung ist nicht unbedingt notwendig, eventuell beim Rückhub, beim Arbeitshub genügt ein mechanischer Anschlag, denn das im Steuergerät eingebaute und verstellbare Überdruckventil begrenzt die Kraft.
Die ganze Anlage würde in etwa eine Maximalleistung von 40 - 50 Litern/Minute brauchen, dafür genügen die handelsüblichen kleinen Steuergräte und für Deinen gedachten KIurzzeitbetrieb reichen 12er oder 15er Leitungen und ein Ölvorat von 20 Litern und den Druck könnte man auf 220 bar einstellen.
#161119
Hi Kleiner,
wenn du einfachwirkende Zyl hast, brauchst du nur ein 4/2-Ventil ferderrückstellend.
Da der Rückhub federbetätigt sein soll muß der Rücklauf groß gewählt werden.
Ich würde den Impulshub über Magventile machen, schaltet schneller und ist easy mit einem Taster zu betätigen.
Mit einem Handtaster kannst du die Zustellung sowie den Impuls einfach kontrollieren.
#161144
Hy

Danke erst mal für eure Tips das bringt mich wirklich weiter!!!

Dank dem Link von Hessenmog, müßten die beiden Zylinder je 5,7t bei 220bar bringen, gesamt also etwa 11,5t kann man das so einfach adieren??
Als Federn für die Rückstellung dachte ich an welche (die ich auch habe) mit je 300kg Federdruck. Das sollte schnell genug werden. Wie kann ich ausrechnen was mich das an kraft kostet??
Ich würde das gerne so ausprobieren da vorhandenens halt den Geldbeutel schont! Ein Umbau auf einen doppelten zweifach wirkenden großen wäre zwar doof aber gegebenenfalls machbar.
Liegt die Leistung über 10t würde ich es so probieren. Ausser jemand hätte rein zufällig einen kurzen aber im Durchmesser starken Zylinder der mehr drückt. was drücken eingentlich die Pritschenzylinder??

Tschau Torsten
#165703
Ich wollte euch nur mal zeigen warum ich diese Fragen stelle, hat zwar nicht unbedingt was mit Unimog sondern eher mit meinem Hobby zu tun, aber da hier Leute mit Wissen sitzen :wink:


Tschau Torsten

PS.Wenn ihr wollt kann ich eunch demnächst das Endresultat zeigen so sieht das Ding im Moment aus.


Bild

Noch nicht verbaute Einzelteil, teilweise fehlen auch noch Sachen die bestelt aber noch nicht geliefert sind.

Bild

Achja ich brauch das dafür!




bald werde ich n der lage sein ein uraltes hier gegebenes Versprechen zu erfüllen wartet es ab.

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gesuche, Lima vom 401 2010 900 Eus

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