Interesse an Unimog...aber welches Modell?

Das UCG-Forum für die Regionalgruppen Rhein-Main und Rheingau-Taunus-Westerwald

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Interesse an Unimog...aber welches Modell?

Beitragvon vanfan01 » 26.01.2009, 23:19

Hallo an das Forum.

Mich hat irgendwie der Virus Mog erwischt.
Möchte das Fahrzeug für die die Hobbyarbeit im Wald einsetzen und auch mal einen Ausflug machen.
Welches Modell eignet sich am besten?
Und noch viel wichtiger, was kostest ein Fahrzeug in Anschaffung und Unterhalt?

Danke im voraus


Frank
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Beitragvon dulle » 27.01.2009, 00:14

Hallo Frank,

freut mich und willkommen - bin selbst noch ganz frisch hier und suche, wie du, auch einen Hobbywaldmog.

Hier vorort dürfen, wenn überhaupt, dann nur leichte Fahrzeuge in die Rückeschneisen reinfahren. Von daher kommt für mich nur ein Kleiner, also ein 411 oder U421 oder etwas in der Art, in Frage. Der 406 wäre da zu schwer, auch wenn sich mit dem sicher besser fahren läßt...

Ausstattungsminimum ist für mich daher ein HKH (Heckkraftheber) mit Ackerschiene, um auch einmal Kronen- oder Schwachholz mittel Ketten rauszuziehen. Daher sollte er ziemlich kurz gebaut und wegen der Übersicht nach hinten ein Cabrio sein.

Eine Winde nebst Dreipunkt-Rückeschild ist geplannt, je nach Angebot kommt uns zuerst der Unimog oder die Winde-Schild-Kombi ins Haus, da wir auch 2 Trecker haben.

Naja, durch das Lesen hier kommt man auf lauter so irre Ideen: Bagger, Frontlader, Kehrwalze, ...
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Beitragvon Moggälä » 27.01.2009, 05:38

Moing,

@Frank: armer Hund - herzliches Beileid! Dann versorg dich baldmöglichst mit so ner rostenden, Dieselvernichtenden Klapperkiste damit die Entzugserscheinungen nicht zu grausam werden :lol:
Benütz einfach intensiv die Suche, das dürfte eine der meistgestellten Fragen sein, z.b.
http://www.unimog-community.de/index.ph ... highlight=
Du wirst dann auch sehen, daß sogar mit den 40km/h-Rennschnecken 401/411 etc. weite Touren drin sind - siehe Jürgen "kinzigsegler"!
Dabei aber auch gleich der leidige Hinweis mit der Zulassungsart - "normal" oder "grünes" Nummernschild (jaja, weiß schon - Versteuerung hängt nicht an der Farbe - aber damit weiß eigentlich jeder was gemeint ist).

@Hans:
Wie schaut die Vorschrift eigentlich aus? Warum sollte der 406 mit den richtigen Reifen mehr Bodendruck haben als ein 421 oder Traktor mit Asphaltschneidern?
Rein zum Bäume ziehen brauchste keine Ackerschiene.
http://www.unimog-community.de/index.ph ... light=fahr
Hätt zwar gern nen HKH, aber der wär dabei sogar mehr im Weg gewesen. Ok, ne 3punkt oder Rahmenwinde wären schön - geht aber auch ohne!
Nur den Frontlader zum Stämme aufladen, den könnt ich dabei schlecht entbehren.
http://www.unimog-community.de/index.ph ... frontlader

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Beitragvon dulle » 27.01.2009, 12:23

Moggälä hat geschrieben:@Hans:
Wie schaut die Vorschrift eigentlich aus?

Davon habe ich keine Ahnung. Ob Vorschriften da greifen kann ich auch nicht sagen, da hier 80% des Waldes privat sind.

Warum sollte der 406 mit den richtigen Reifen mehr Bodendruck haben als ein 421 oder Traktor mit Asphaltschneidern?

Nach meinen Erfahrungen haben Regeln und/oder Vorschriften nur selten etwas mit der Physik oder gar der Vernunft zu tun ;-) - Jedenfalls dürften die kleineren auch wendiger sein.

Rein zum Bäume ziehen brauchste keine Ackerschiene.
...

Ja das könnte auch ohne gehen. Eine Kette in die Anhängerkupplung gehängt und dann die Stämme mit der Ackerschiene angehoben läßt sich wesentlich besser fahren.
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Beitragvon Moggälä » 27.01.2009, 19:42

Hallo Hans,

Ob Vorschriften da greifen kann ich auch nicht sagen, da hier 80% des Waldes privat sind.

wie kommst Du dann da drauf?
Hier vorort dürfen, wenn überhaupt, dann nur leichte Fahrzeuge in die Rückeschneisen reinfahren.


Mit unserem deutlich leichteren Fahr (3 3/4to vs. 1,2to) komm ich nicht mal an die Stellen hin, wo der Mog dank Reifen und Allrad hin kann - der Kleine gräbt sich vorher ein und macht damit noch mehr kaputt.

Jedenfalls dürften die kleineren auch wendiger sein.

ganz einfach - breitere Schlappen, weniger Spuren im Boden und Du kommst überall durch, dafür aber auch weniger Wendigkeit.

Eine Kette in die Anhängerkupplung

Schäkel in die Anbauböcke und Du schonst die AHK.

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Beitragvon dulle » 28.01.2009, 09:53

Moggälä hat geschrieben:Hallo Hans,

Ob Vorschriften da greifen kann ich auch nicht sagen, da hier 80% des Waldes privat sind.

wie kommst Du dann da drauf?

Ganz einfach: Wir dürfen, so der Förster, mit den 2 leichten Treckern reinfahren, wo die Anderen mit ihren dicken, weil schweren, Fahrzeugen (Allrad, breite Schlappen) drausenbleiben müssen (das ist bei dem Privaten nicht anders). Begründung habe ich dafür nur die eine: Ich gehorche unserm Förster ;-).

Abgesehen davon ist mir beim Druck natürlich ein gewisser Zusammenhang zwischen Gewicht und Auflagefläche (Reifen) unter Berücksichtugung von Scherkräften bewusst. Demnach ist ein breiter Reifen nicht alles, es kommt auch darauf an, wieviel PS auf ihn wirken, damit er zum Erdhobel werden kann ... und wer unter uns Hobbyholzern hat im Wald noch keine durch Harvester verursachten Wassergräben gefunden, die den Waldboden für mindestens 15-20 Jahre schädigen?

Natürlich kommt man mit "dicken Schlappen" und viel PS irgendwann überall durch und ein Kleiner kann immer irgendwo steckenbleiben, koste es, was es wolle.

Wenn es nicht anders geht, weil der Boden viel zu weich, der Schlamm viel zu tief oder was auch immer ist, schneiden und spalten wir das Holz an Ort und Stelle in handliche Päckchen und ziehen die Brocken mit einer Handkralle raus (also dorthin, wo ein (Rücke- oder) Weg oder fester Boden ist). Das kann schneller sein als allzuviel Technik leistet und Spass macht es außerdem - um Letzteren geht es uns und wenn dabei etwas Holz für "vor die Hütte" abfällt ist es um so besser ;-)

Eine Kette in die Anhängerkupplung

Schäkel in die Anbauböcke und Du schonst die AHK.

AHK? Ich meine die Kupplung (ala Rockinger, nur ist unsere nicht ganz so komfortabel), die normalerweise ein paar Tonnen aushält. Mit Schäkel ist es etwas umständlich, wenn man bspw. die Ketten koppeln will. Liegt an unseren Ketten(?). ;-)

Ich denke, die Wahl des Fahrzeugs kann hier im "Irrenforum" nicht wirklich mit Vernunft begründet werden, sonst gäbe es ja kein Mog-Fieber mehr. :twisted:

Uns, wir sind zu viert, reichen die 2 Trecker ja völlig. Einer schleppt das Holz, der andere uns und das bisschen Werkzeug. :lol:

...und ich will einen kleinen Mog! :oops:
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Beitragvon Moggälä » 28.01.2009, 10:15

Moing Du "Mit-Irrer" :thumbup:
was der Förster sagt, gilt für seinen Wald. Was ich in meinem mach ist meine Angelegenheit - wenn ich da nicht Wege aus den Resten eines alten ölverseuchten Betonboden anleg, ...
Allerdings werd ich mich generell hüten, bei komplett durchweichtem Boden in den Wald zu fahren - gibt wirklich keinen Sinn, so dringend kann ich's gar nie nicht haben. Wenn mir mal ein Nachbar seinen Harvester bei mir durchschickt und die von dir genannten Gräben schlägt :flex:
AHK - AnHängerKupplung, eben die von dir genannte Rockinger. Bauholz letzten Winter ging mit den Schäkeln und zu Zweit recht gut.
...und ich will einen kleinen Mog!

ja - sind doch auch wirklich ned schlecht!

also noch viel Erfolg bei der weiteren Suche nach DER Droge!

mfg
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Beitragvon dulle » 28.01.2009, 10:39

Moinsen Axel,

sach mal, wieso kannst du Zitate so knapp halten und bei mir sind immer so viele Leerzeilen drinnen?

In "deinem" Wald darfst du natürlich machen was du willst :-P :trink1:
- der private, von dem ich schrieb, hat eine eigene Forstverwaltung und ist etwas größer. Da gelten auch andere Regeln, die des Eigentümers ...

Schonen wollen wir ja alle und wenn es unsere Wirtschaft ist. (Ich glaube ja kaum, dass durch die Verschrottung etwas Sinnvolleres entstehen kann als durch die Erhaltung der alten Fahrzeuge - die Prämie :crazy1: wird mich auch nicht dazu bringen, meine EuroTaler in Plastik zu investieren!)
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Beitragvon Moggälä » 28.01.2009, 20:19

Hallo Hans,
sach mal, wieso kannst du Zitate so knapp halten und bei mir sind immer so viele Leerzeilen drinnen?

Ich lösch erst mal die Leerzeile, die automatisch vor dem "[ quote ]" eingefügt wird. Sollte vor dem abschließenden "[ /quote ]" noch ein unerwünschter Leerraum sein - weg damit.
Dahinter wird sowieso ein Zeilenumbruch eingefügt. Wenn noch in dem Zitat unerwünschte Leerzeilen sind, einfach mit der Vorschau prüfen.
der private, von dem ich schrieb, hat eine eigene Forstverwaltung und ist etwas größer. Da gelten auch andere Regeln, die des Eigentümers ...

Ach so - ich dacht das wäre dein eigener privater Wald. Ok, Eigentümerrecht geht vor. Vor allem, wenn man mal wieder hin will :oops: .
Zu dem Volksbetrug sag ich jetzt besser mal nix :evil: :rums: :rums: :rums: :flex:

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