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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#504998
Hallo

Edelstahl ist ein dehnbarer Begriff. Vermute mal es sind nicht edle Baustähle sonder Cr-Ni Stähle gemeint. Da reicht das Feld von Ferritten über Austrenite bis Triplexstahl. Und auch Cr-Ni Stähle können korrodieren, wenn sie z.B. falsch geschweißt oder wärmebehandelt werden (Interkristalline Korrosion, Lochfraßkorrosion).

Mit den Formteilen wird es sicher ein größere Auwand werden.
So ein Projekt ist nicht günstig und erfordert eine gute Planung.

Probleme sehe ich, wenn dann doch auf schwarzes Blech zurückgegriffen werden muss und dann Schwarz-Weiß-Vernindungen hergestellt werden müssen.

Gruß
Markus
#505001
Hallo,

rein theoretisch funktioniert das bestimmt, es gibt ja auch Porsche 911 oder, gleich ab Werk aus VA, den Delorean.
Allerdings wurden hier die Pressen der normalen Produktion verwendet.
Wenn jetzt aber die Pressen der Blechteile des 424 nicht zufällig vorhanden sind...dann bleibt nur noch die Handarbeit.
Und das wird bei Edelstahl bestimmt einiges an Erfahrung eines Karosseriebauers benötigen.
Wenn du das mit deinem angesprochenen Knowhow abdecken kannst, dann brauchst du ja nur noch einiges an Zeit.
Zumindest scheint mir die eckige Form eines 424 deutlich einfacher machbar als ein 421 Westfalia mit den Rundungen.
Aber auch der 424 hat, gerade in den Türen oder der Heckwand, einige Sicken.
Das 1zu1 zu bauen wäre schon eine Herausforderung.

Für schwarz-weiß-Verbindungen gibt es auch speziellen Schweißzusatz.
Allerdings sind Werkstätten für Edelstahl-Apparate eigentlich Schwarzstahl-frei. Du dürftest dann in der Halle auf keinen Fall C-Stahl flexen, schleifen oder mit den gleichen Maschinen beides bearbeiten, sonst könnte es trotzdem rosten.
Anschließend solltest du es beizen um Anlauffarben und evtl. Rostpartikel wegzubekommen.

Gruß Carsten
#505020
Hallo Carsten,
der De Lorean hat eine Kunststoffstruktur welche mit Edelstahl beplankt würde.

Hallo Biertrinker,
die Tiefzieh Werkzeuge sind immer auf das eingesetzte Material abgestimmt. Zum Beispiel bedingt die Rückfederung unter anderem die Werkzeugkontur. Diese ist von Material zu Material unterschiedlich.
Mal zu schweigen von den benötigten Umformpressen.
Edelstahl verfestigt sich zum Beispiel auch beim bearbeiten.
#505141
Hallo Hartmut,
da hast du vollkommen recht.
Edelstahl tiefziehen ist nicht einfach.
Ich habe selbst einen 411 :mog3 links und rechts komplett von Kotflügel bis zu hinteren Seitenteil mit Tür komplett aus Edelstahl nachgefertigt.
Ich habe zum Glück die Zeichnungen von Mercedes in Gagenau bekommen.
Bei der Anfertigung hatte ich zum Beispiel bei den Kiemen am Kotflügel
schon erhebliche Schwiedrigkeiten mit Werkzeugen, die die Belastung standhalten. Oder an den Rundungen hast zu beim treiben so schnell eine Kaltverfestigung und damit Spannungen im Kotflügel.
Und hast du das gute Stück dann fertig must du dann noch dafür sorgen ,
das die Farbe auch hält.
Das heist sandstrahlen,Haftgrundvermittler, Füller und dann die richtige
Farbe.
Der einzige Vorteil ist , wenn irgendwo einen Kratzer hast, bekommst
du keine Probleme mit Korrosion.
Beim U 424 hast ja überall Ziehteile und es werdenZiehwerkzeuge
benötigt, Ich glaube nicht, daß hier eine komplette Fertigung
zu bezahlen ist.
Gruß Uli
#505231
Hallo von hopfenjunge! Oder wie auch immer Du heißen magst,
wenn Geld keine Rolle spielt ist fast alles möglich :flex .Aber warum das Rad Neu erfinden? Bei den heutigen Rostschutzmöglichkeiten ist es doch ohne weiters möglich die Karosserie zu versiegeln und das alles zu einem Minimalen Einsatz an Geld und Arbeit.
VG ULI
#505233
Hallo Hopfenjunge

zunächst ein dezenter Hinweis, wir unterschreiben hier jeden Beitrag mit unserem Namen, gilt auch für dich.
hopfenjunge hat geschrieben:Maschinen und Werkzeug und Knowhow vorhanden.
Möchte eine Unimog Kabine im Detail aus Edelstahl nachbauen.
dem Nickname nach zu urteilen bist du aus der Getränkebranche. Dort wird zwar VA verabeitet, allerdings wohl nur in Form von Halbzeugen, vermutlich ist das mit Know-how gemeint. Zum Umformen sind jedoch ganz andere Maschinen notwendig. Bei einem Kollege hier werden Umformteile u.a. Umformteile für die Küchen- und Haushaltdgeräte und teilweise auch für die Automobilindustrie hergestell. Für die hochwertigen Werkstoffen sind für "Kleinteil" Pressen zwischen 500 und 1000 daN (t) im Einsatz.
Karosserien sind heutzutage wegen den Anforderung zum Leichtbauaus aus Mehrphasenstählen hergestellt, die sich beim Umformen verfestigen. Diese haben schon als Halbzeug Festigkeiten ähnlich den VA-Stählen. MB hat dafür gerade in Kuppenheim eine neue Presse mit 9100 daN (Tonnen) dafür in Betrieb genommen. :shock:
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