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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#482504
Hallo !!
Danke schön an alle die mir zum Thema Motorüberholung ihre Meinungen/Erfahrungen mitgeteilt haben. Das war mir sicher hilfreich. Beim Diagnosestellen über den Verschleißzustand des Motors kommt unweigerlich das alte Thema Kompressionstest auf den Tisch. Meine Frage ist was sind speziell für den OM 636 realistische Werte und unter welchen Umständen werden sie gemessen. Warm oder kalt beides ist sicherlich möglich,aber welche Werte bringen die beiden Methoden . Habe diesbezüglich mit einer Fachwerkstatt telefoniert und folgend Antwort bekommen. Der Mog kommt über Nacht in die Halle 18 Grad Celsius. Am darauf folgen Tag wird am kalten Motor gemessen. Alle Glühkerzen raus, Drosselklappe auf Vollgas, und den Anlasser drehen lassen.Werte um die 26 bis 28 Bar wären dann sehr gut, ab Werten unterhalb 22 Bar sollte über eine Revision des Motors nachgedacht werden. Ich selbst " Bin aber Neuling am Mog" halte Werte am kalten Motor über 22 Bar für einen gebrauchten Motor für nicht realistisch. Habe selbst schon Güldner G- Reihen Motoren gemacht die werkseitig Angaben um 26 Bar Neuwertig hatten. Muß aber sagen trotz aller Bemühungen und sauberster Arbeit und es wurde nicht gespart ,Fachwerkstätten übernahmen die Arbeiten die man selbst in der Hobbywerkstatt nicht machen kann ,waren diese Werte in der Regel nicht zu erreichen. Ich bin da bei der Beurteilung meiner eigenen Arbeit auch ganz ehrlich.Aber jetzt zurück zum OM 636
Danke Frank !!!
#482505
Moin Frank


gemessen wird am kalten Motor.


Das Motoren-WHB sagt:

normal = 22 -23 kg/cm²

mindestens = 17 kg/cm²

Die Erfahrung zeigt, dass auch Motore mit 13 -14 kg/cm² noch laufen.

Wenn Du Bestwerte erzielen willst :wink: solltest Du vor dem Messen ein paar Spritzer Öl in den
Brennraum geben.

Darauf, dass die Ventile in einem "vernünftigen" Zustand sein sollten, brauch ich Dich wohl nicht hinweisen.
#482510
Hallo Frank, hallo Reiner,

ich habe auch eben wegen der Kompressionsdaten im Werkstatthandbuch nachgeschaut - in meinem Buch steht beim OM 636/VI-U .... Verdichtungsdruck bei 150-200 U/min mindesten 18-21 kg/cm² (normal) und als untere Grenze ca. 16 kg/cm². Ich denke wenn die Kompression beim gebrauchten Motor über 20 kg/cm² liegt ist alles im grünen Bereich. Ich würde das so lassen und einbauen. Mach ich beim meinem OM 616 auch so.
Moglergruß
Joachim
#482516
Mogfranky hat geschrieben:...... Drosselklappe auf Vollgas,......

Hallo Frank,

das ist wichtig!!



:spitze
#482551
Hallo !
Danke für Euere Antworten. Den Fehler mit der Drosselklappe ganz auf und den Glühkerzen raus habe ich bei meiner Messung leider gemacht gemacht . Ich habe nur eine Glühkerze entfernt und den Druckmesser eingeschraubt fertig . Batterie ist voll geladen gewesen Anlasser drehen lassen. Habe schlappe 10 bis 11 Bar druck messen können.
Bin gespannt wenn ich es jetzt " richtig" mache ob da wirklich ein großer Unterschied besteht und die Werte sich vielleicht in Richtung Normal bewegen. Bin aber ehrlich gesagt noch skeptisch das da soviel Unterschied besteht.
Danke Frank !
#482556
Hallo Frank,

Ventile eingestellt, vor der Messung?

Ist auch wichtig.
#482566
Hallo Frank,

Du kannst durchaus guter Hoffnung sein. Der Anlasser dreht erheblich besser wenn die Glühkerzen nicht miontiert sind und eben nicht komprimiert werden müssen und der zu prüfende Zylinder bekommt bei voll geöffneter Drosselklappe eine bessere Füllung die dann komprimiert wird. Du wirst eine deutliche Verbesserung sehen.
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