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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#109351
Hi Leute,

da mir mein 404 etwas zu durstig vorkommt (bekomme keine Verbräuche unter 35 Ltr / 100Km hin) habe ich beim abschmieren und Betriebsmittelkontrolle eine Grundeinstellung des Vergasers (laut BA von B&B) eingestellt.
Nachdem ich die unteren Einstellschrauben 3 halbe Umdrehungen rausgedreht hatte lief der Mog schlecht und Standgas gar nicht.
Momentan habe ich die Schrauben gut 2 ganze Umdrehungen rausgedreht - Folge; Fahrleistungen gut, Sehr schlechter lauf im Standgas (geht fast aus - vor der Einstellerei lief er gut Standgas). Bei kurzen Gasstößen schwarze Auspuffgase!
Welche Vorgehensweise würdet Ihr empfehlen?
Kann man von außen sehen, wann die Drosselklappen zu öffnen beginnen (Standgaseinstellung)?

Danke für Eure Hilfe, Gruß Frank
#109367
Moin,
wenn keine weiteren Meßgeräte vorhanden sind mußt du nach Gehör einstellen. 3/2 Umdrehungen sind nur die Grundeinstellung, dann noch etwas weiter raus oder wieder rein drehen, bis der Motor die höchste Drehzahl hat. Und danach erst die Leerlaufdrehzahl einstellen. Die Drosselklappe kannst du sehen, wenn du von oben in den Vergaser kuckst .
Gruß Stefan
#109437
Hallo Frank,
wenn Dein Vergaser auf die beiden Gemischregulierschrauben reagiert, ist dass schonmal kein schlechtes Zeichen.
Jetzt mußt Du noch den Drosselklappenanschlag (eine Anschlagschraube an der Drosselklappenwelle) richtig einstellen: Beide Geschmischschrauben 1,5 Umdr. öffnen. Mit der Drosselklappenschraube das Standgas auf ca. 800 U/min einstellen ..nach Ohr!!).
Nochmals zum Verständnis: Die Höhe der Leerlaufdrehzahl wird mit der Anschlagschraube Drosselklappe eingestellt (Vergasergestänge dabei ausgehängt!). Mit den Gemischschrauben seitlich wird anschließend der Rundlauf des Motors nachjustiert.

Gruß

Fred
#109462
Hi,

vielen Dank schon mal für Eure Bemühungen!

Wenn ich das richtig verstanden habe, muß doch die Stellschraube an der Welle (Standgas) gerade soweit herausgedreht werden, das sich dieDrosselklappen beginnen zu öffnen.
Oder soll ich die Schraube erst mal so einstellen, dass der Motor gut mit ca. 800 Umdrehungen läuft, dann die unteren 2 Schrauben so einstellen das er gut (rund) läuft und dann die Standgasschraube bei Bedarf wieder auf ca 800 Umdr. einstellen? :?:

Ist ein kurzes "Verschlucken" vor der Gasannahme (kurzer Gasstoß) ein Zeichen für zu weit herausgedrehte Schrauben?

Kann man am Rauch (schwarze Färbung) eine Fehleinstellung sehen?

WICHTIG: Kann, wenn die Eisnstellschrauben (für guten Rundlauf) ca 2,5 Umdr. herausgedreht werden, ein wesentlich erhöhten Kraftstoffverbrauch die Folge sein?

Fragen über Fragen.

Danke, Gruß Frank
#109508
Moin,
WICHTIG: Kann, wenn die Eisnstellschrauben (für guten Rundlauf) ca 2,5 Umdr. herausgedreht werden, ein wesentlich erhöhten Kraftstoffverbrauch die Folge sein?
ich meine schon, vorallem hatte es bei mir zur Folge, dass der Unimog beim gasgeben sich immer verschluckte und absaufen wollte.
Aber zur Einstellung des Leerlauf habe ich auch mal eine Frage. Ich habe das mit der Schraube am Gasgestänge gemacht, wieso muß man dafür dieses aushängen. Habe ich da was verkehrt gemacht?
Gruß Stefan
#109526
Hallole,
das wurde alles richtigverstanden !!
@Stefan: Die Länge des Gasgestänges ist viel zu ungenau, um ein vernüftige, dauerhafte Standgasposition zu bekommen. Man hängt daher am Kugelkopf das Gasgestänge aus, stellt den Vergaser richtig ein und korrigiert dann ggf. die Länge des Gasgestänges so, dass am Anschlag nix mehr verstellt wird. Bei dieser Gelegenheit füllt man den Kugelkopf gleich mit frischem Fett auf.

Gruß

Fred

P.S. bei dem ganzen "Prozedere" nicht vergessen: Die Zündung muß natürlich exakt eingestellt sein... :D !!
#109604
Hi,

na das klappt noch nicht so richtig!
Ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen!

@Fred:
Das mit Zündung einstellen ist auch so'n Problem. Ich hoffe, dass mir da evtl. Jemand in Aufenau einen Crash Kurs geben kann. Kommst Du dort auch hin?

@alle:
So langsam glaube ich, dass ich da ein paar Euros investieren Muß: neue Kontakte, Zündkabel (alte sin an Isolierung etwas brüchig) und Vergaserrep.satz.
Wobei sich dann wieder die alte Frage stellt:
gleich auf ziv. Zündkerzen umrüsten? Die Nato Kerzen sind ja sauteuer und besondere Wasserdurchfahrten habe ich eigentlich nicht vor.

Gruß, Frank
#109606
Hallo Frank,
die Anwesenheit in Aufenau ist mal eingeplant, aber bei meinem unsicheren Terminwesen (beruflich bedingt), nicht sicher.
Zündungsumbau:
Es gibt eigentlich nur 2 saubere Lösungen:
1. Wenn der originale Verteiler in Ordnung ist, pflege ich neue Kabel so umzubauen, dass normale, wassergeschützte Kerzenstecker angebracht werden. Das Ganze ist dann optisch wie original und verträgt auch noch normale Wasserdurchfahrten.
2. Der Verteiler fliegt komplett ´raus und wird durch einen PKW-Typen vom 230/8 ersetzt (rar!). Allerdings muß dann an der Isolierplatte am Vergaser ein Bohrung angebracht werden, in die ein Röhrchen eingeklebt wird, um den Anschluß für die Unterdruckverstellung zu schaffen. Positiver Nebeneffekt: Das Auspuffknallen im Schiebebetrieb ist wird weniger.
Nachteil: Wasserdurchfahrten + Hochdruckreinigen vermeiden.

Gruß

Fred
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