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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#109139
Hallo,

habe eine Frage zur hydraulischen Lenkhilfe an meinem U 411 aus Baujahr 1970.

Nach langer Standzeit (ca. 6 bis 15 Jahre) haben wir erstmalig die Hydraulikanlage wieder in Betrieb gesetzt. Leider verliert nun im Ruhebetrieb (Motor aus, über Nacht) der Hydraulikzylinder der Lenkhilfe an der Schubstange Hydrauliköl.
Hat jemand bereits Erfahrungen, wie man den Zylinder wieder dicht bekommt und wo es entsprechende Dichtungen gibt?

Vielen Dank.

Euer

Friedrich Becker :?:
#109143
Hallo Friedrich,

die Lenkhilfe der 411er und ersten 421er sollte die gleiche sein. Da die 421er in der EPC sind, habe ich mal nachgeschaut. Die Lenkhilfe sieht gleich aus, wie die an meinem 411er. Für den Zylinder gibt es einen Repsatz.

Repsatz A 000 586 35 46 ersetzt durch A 000 460 39 61
(für Lenkhilfe mit ZF Nummer 8302 900 151 bis Fabr.-Nr. 4883)

Mit der neuen Teilenummer würde ich mal in der Sternapotheke vorbeischauen.....

Grüße
Ralf
#112132
Hallo Friedrich,
habe soeben deinen Beitrag wegen der undichten Lenkhilfe gefunden.
Bist du weitergekommen, hast du ein Ersatzteil (Dichtung) gefunden?
Konntest du reparieren? Wenn ja, kannst du mir sagen auf was ich achten muß? Bis jetz weiss ich nur, dass da bei mir Öl raustropft. :cry:
Schon mal Danke für deine Antwort.
Gruß aus dem Schwabenland
Dieter
#112137
Hallo Friedrich,

als ehemaliger Hydrauliker kann ich nur sagen: Alle Dichtungen ausbauen und im technischen Handel nach Ersatz fragen. Bei den kompletten Dichtungssätzen wird meist viel Geld verlangt, während die einzelnen Dichtungen, wenn handelsüblich, oft spottbillig sind.
Bitte halte uns auf dem Laufenden, mein Lenkhilfe-Zylinder sabbert auch schon ein wenig :roll:
#112196
...ich hätte zu diesem thema mal eine frage zur nachrüstung einer lenkhilfe am 411, ohne dass gleich ein aufschrei der entrüstung von wegen TÜV, original...usw. folgt. Es geht hier rein um die einschätzung der technischen lösung und deren zuverlässigkeit durch hydraulikexperten.
Bei den oberbayerischen-unimogfreunde.de wird unter "umbau eines 404 auf lenkhilfe " in den techniktipps eine lösung von Ernie Ebinghoff vorgestellt, die auf den ersten blick doch gar nicht so schlecht aussieht und platzmäßig selbst in einem 411 fahrerhaus bequehm unterzubringen wäre. Was da in einem 404 funktionieren soll müsste doch von den parametern her in einem 411 mit 10,5-18 reifen doch auch gehen.?
Wie ist die meinung der experten zu dieser lösung bzw. gibt es jemand der eine lenkhilfe im 411 hat, die nicht auf der Daimler -lösung mit dem zylinder über der lenkstange beruht?.
Ich habe schon gehört, dass auch 421 lenkgetriebe im 411 eingebaut worden sein sollen, doch fehlen mir dazu jegliche angaben. Wer kann oder wer will hier aushunft geben?

mfg heinz401
#112220
Hallo,

habe Eure Meldungen erst heute gelesen.

Bei mir hat die Reparatur leider noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Der Ölverlust ist größer als vorher, insbesondere wenn der Ausschub beim Linkseinschlag am größten ist, kommt ein ganzer Strahl heraus. Das war voher nicht so. Ansonsten bilden sich im abgestellten Zustand Öltropfen am Zylinder.

Wir werden in den nächsten Tagen den Zylinder wieder demontieren und uns die einzelnen teile noch mal anschauen. wir werden auch versuchen, im Technischen Handel die entsprechenden Dichtungen zu bekommen.

Werde mich wieder melden.

Gruß an alle.


Friedrich
#369941
hallo,
habe auch das Problem mit dem undichten Lenkzylinder.
Scheint ein generelles Problem zu sein. :(
Wäre echt dankbar für ein paar Tips z.B.
Welche Dichtung (im freien Handel) und wie geht man am
besten vor zum Ausbau des Zylinders. Vieleicht hat jemand ein paar
Fotos gemacht ?

Und bei der Gelegenheit wie kontroliert man den Ölstand im Lenkgetriebe?
Ich hab mehrfach geschaut und nichts gefunden. (ZF Lenkgetriebe)

Danke und Gruß Roland :roll:
#372638
Hallo Roland,

ich habe bei mir auch einen Lenkhilfezylinder verbaut. Die Lenkhilfe bekommt ihr Hydrauliköl aus dem gleichen Behälter, wie die normale Hydraulik. Der Behälter sitzt rechts direkt hinter dem rechten Scheinwerfer.

Bild

Der Hydrauliktank ist auf dem Bild ganz links im Kotflügel zu sehen. Die große 22mm 6-Kant-Schraube ist der Füllstandsstab.

Rechts unten, direkt oberhalb vom Kühler kann man gerade noch die Hydraulikpumpe für den Lenkhilfezylinder sehen.

Zu den verwendeten Dichtungen im Lenkhilfezylinder kann ich nichts sagen, dass war bisher einer der wenigen Teile, die bei mir noch nicht undicht waren. Halt uns mal auf dem laufenden, was bei dir raus gekommen ist.
#372640
Hallo Roland,

bei mir sind die Fulmina-Lenkung und die ZF-Lenkhilfe eingebaut. Bei Bedarf kann ich Dir bestimmte Fotos machen.

Der Lenkhilfezylinder ist ganz leicht undicht, aber das unverändert seit 7 Jahren und fast 20.000 km.

Zerlegen wollte ich ihn deshalb noch nicht, würde das aber ggf. für's Forum dokumentieren.
#372862
Hallo,

wer gibt denn endlich das Geheimnis preis, wo wir hunderte von Unimogfreunden mit undichten Lenkhydraulikzylindern die Zylinder hinschicken können und bekommen sie für einen realistischen Preis nach 2 Wochen generalüberholt, dicht und perfekt funktionierend zurück?

Mit freundlichen Grüßen

Rolf

(der die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben hat)
#372870
Rolf_Lieber hat geschrieben: wer gibt denn endlich das Geheimnis preis, wo wir hunderte von Unimogfreunden mit undichten Lenkhydraulikzylindern die Zylinder hinschicken können und bekommen sie für einen realistischen Preis nach 2 Wochen generalüberholt, dicht und perfekt funktionierend zurück?
Schon mal einer hier gefragt: http://www.rauh-hydraulik.net/

Bis jetzt konnten mir die IMMER weiter helfen, selbst für unseren Oltimer -einen Bautz AS 120 BJ:56- konnten die uns eine Manschette für den Hydraulikzylinder besorgen!

Fragen kostet nix, also los!
#372894
Hallo Rolf und alle Servolenker,

... dann habe ich (als Hydrauliker mit 29 Jahren Erfahrung) 2 alternative Vorschläge für Euch:

1. Jemand sendet mir einen Zylinder und ich versuche ihn neu abzudichten. Wenn's klappt, sende ich den Zylinder dicht zurück. Dann möchte ich nur die nachgewiesenen Materialkosten erstattet bekommen. Wenn nicht, geht der Zylinder zusammen mit einem "Bonbon" an den Absender zurück.

2. Jemand verkauft mir einen undichten Zylinder und ich versuche ein Reparaturverfahren zu entwickeln, zu dem dann Stückliste, Bezugsquellen und Anleitung der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden können.

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