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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#231720
Hallo zusammen,
nachdem ich bereits eine Weile still mitgelesen habe, habe ich mich mal angemeldet und melde mich mit meinem ersten Beitrag zu Wort:-))
Ich spiele mit dem Gedanken, mir nach und nach einen Unimog 404 als Fernreisemobil aufzubauen. Als Fahrzeug schwebt mir ein Funkkoffer mit festem Fahrerhaus und Dieselmotor vor. Grundsaetzlich gibt es da ja 2 Varianten:
1. Kauf eines Feuerwehr-Unimogs mit festem Fahrerhaus und nachtraeglicher Umbau auf Funkkoffer und Dieselmotor.
2. Kauf eines Funkkoffer-Unimogs und nachtraeglicher Umbau auf festes Fahrerhaus und Dieselmotor.
Vom Preisgefuege her denke ich, dass Variante 2 geschickter ist, da (so denke ich jedenfalls) von den Kofferaufbauten weit mehr kursieren als von den Feuerwehren. Dafuer sind die Feuerwehr-Unimogs wahrscheinlich in einem wesentlich besseren Zustand...
Als ich mich vor ein paar Jahren (leider mit zu wenig Geld) fuer einen 404er interressiert hatte, da gabs die noch Haufenweise bei allen moeglichen Haendlern- das scheint irgendwie vorbei zu sein.
Wichtig waere mir noch, dass man das Fahrzeug erstmal ohne groessere Restaurationen fahren und damit ein wenig durch die Zivilisation touren kann. (Zivilisation ungefaehr so lange, bis ich genug Vertrauen in das Auto habe, um damit auch weiter in die Wildniss zu fahren:-))
Soweit mal in groben Zuegen mein Vorhaben. Natuerlich habe ich da auch einige konkrete Fragen dazu:

Ist der 404er in puncto Zuverlaessigkeit und Reisetauglichkeit die passende Basis oder sollte ich mich eher nach einem 416er umschauen (waere halt wieder teurer...)?
Gibt es in der Gegend rund um Karlsruhe die Moeglichkeit, mal einen 404er zu fahren? (Bin mal beruflich eine Zeit lang einen 416er gefahren, aber das ist schon ein bischen her)
Welche Variante haltet ihr fuer sinnvoller: Feuerwehr oder Militaer als Basis zum Umbau?
Habt ihr Adressen (Am besten in Sueddeutschland), wo man noch vernuenftige 404er Funkkoffer zu vernuenftigen Preisen (Max. 3000 Euro) bekommt??
Kommt jemand aus der Gegend rund um KA, der bereit waere, mich bei der Suche nach einem Fahrzeug ein wenig mit Rat und Tat zu unterstuetzen??

Dankeschoen fuer eure Unterstuetzung,

Daniel
#231742
Hallo Daniel,

freut mich das es einen weiteren Infizierten hier im Kreis Karlsruhe gibt ;-)

Wenn du fragen hast, kannst du ja Kontakt mit mir aufnehmen, jedoch hab ich vom 404`er nicht so viel Erfahrung.

Darf ich auch fragen woher du kommst? Evtl wohnst du bei mir (Graben-Neudorf) ums Eck ;-)
Hier im Forum sind auch einige ausm Karlsruher Kreis vertreten.
#231808
Hallo Daniel,

wenn Du wirklich in die Ferne fahren willst dann hol Dir gleich nen Dieselmog oder einen schon verdieselten 404er.

Eine Verdieselung ist heutzutage nicht mehr tragbar, das predige ich hier öfters. Eine Umrüstung auf Autogas ist eventuell für Vielfahrer sinnvoll und der - für meine Ohren - absolut geile M180er Sound bleibt erhalten.

Gute Fahrzeuge gibts immer weniger, günstige und gute Mogs sind umso seltener geworden. Das gilt für alle Baureihen.

Für 3k¤ bekommst Du nen einsatzbereiten FuKo, keine Frage.
Wenn der aber reisetauglich sein soll, dann fließen die Tausender nur so rein, frag mal Ulli oder Torsten hier im Forum.

Wenn Du Fragen hast, nur zu !

Ciao,
Hardy
#231860
Moin Daniel,

wenn du Fernreisen im klassischen Sinn machen willst (Afrika, Asien ...), lass die Finger vom 404.
Die Ersatzteilversorgung im Ausland ist noch katastrophaler als in D und hier in D bekommst du viele Teile nur noch über Militaria-Händler, die BW-Bestände aufgekauft haben. Bei Mercedes ist vieles nur noch schwer oder gar nicht mehr zu bekommen (die Produktion ist vor 30 Jahren! eingestellt worden).

Selbst mit einem 416 würde ich aufgrund des Alters und der Ersatzteilversorgung im Ausland heutzutage keinen Trip mehr nach Indien machen - es sei denn, ich wäre Kfz-Mechaniker und würde die Technik in- und auswendig kennen...

Bei diesen alten Fahrzeugen ist vor einem solchen Trip eine Grundinstandsetzung erforderlich, dazu gehört u.a. der Wechsel aller Simmeringe (Achsen, Vorgelege, Getriebe, Motor ...), die Simmeringe fürs 404-Getriebe z.B. sind nicht mehr lieferbar.

Für Stippvisiten in D und angrenzendes Ausland mag der 404 noch gehen, wenn`s etwas weiter auf dem Kontinent gehen soll, reicht der 416, hast du andere Kontinente im Blick, freunde dich mit U1300 und jünger an.

Gruß Ulli
#231928
Hallo Daniel,

ich schreibe hier nun weil dein erster Beitrag glatt von mir hätte sein können.
Einziger Unterschied: Ich wünsch mir ein Cabrio.
Ich denke es wird sicher eine ganze Weile dauern bis unsere Wunschunimogs fertig dastehn. Ein schlechter Zustand schreckt mich wenig, schrauben werd ich eh. Um bei der Suche etwas flexibler zu sein werd ich wohl mit dem Koffer beginnen. Der kann dann in aller Ruhe schonmal ausgebaut werden und es hat den Vorteil dass auch Pritschen in Frage kommen.
Allen Warnungen zum Trotz favorisiere ich auch einen Dieselmotor.
Dann allerdings mit Möglichkeit einer Probefahrt da ich hier viel von Vibrationen und diversen Problemen gelesen habe und sicher manch einer ziemlich verbastelt ist.

Nun, Fernreisen mit 404 werden problematisch? Sicher ist das so, ich glaub das gern. Welche Alternativen gibt es? Nun, ich dachte auch schon an einen IFA W50 oder L60 mit LAK Koffer. Schau mal bei
www.IFA-Tours.de Nur, mit offenem Dach gibt es sie nicht, und etwas zu groß sind sie mir auch. Dafür sind sie recht günstig und es gibt alle Ersatzteile für kleines Geld. Ich habe so ein Teil als Kranwagen, die robuste Technik gefällt mir gut, in der Nähe wohnt jemand mit LAK Koffer, auch der ist prima. Nun, ich habe mich entschieden, ein 404 soll es werden. Bin halt Unimog Fan, und das schon recht lange.

Sollten wir etwa zeitgleich fündig werden, so könnten wir später die Fahrerhäuser tauschen was etwas unsere Suche vereinfachen könnte.
Einen Koffer habe ich schon gefunden, am WE fahr ich hin zum Anschauen.
So ist der erste Schritt bald getan und ein Zürück gibts dann nicht mehr.

LG
Tom
#231962
Wunderschoenen guten Morgen zusammen,
erstmal vielen Dank fuer eure bisherigen Antworten:-)
@JAS:
Ich wohne ziemlich zentral in Karlsruhe, also nicht direkt bei Dir ums Eck, aber durchaus in erreichbarer Naehe:-) Fragen werde ich wahrscheinlich noch einige haben, denke da werde ich mal auf Dich zukommen. Vielen Dank schonmal fuer Deine Hilfsbereitschaft.
@Hardy:
Mir bereits einen Verdieselten mog zu holen habe ich auch schon ueberlegt, allerdings habe ich da ein wenig Bedenken, da ich nicht wirklich einschaetzen kann, von welcher Qualitaet der Umbau ist und wie verbastelt das gute Stueck bereits ist- denke da ist die Qualitaet halt so unterschiedlich wie die Vorbesitzer:-). Die Variante mit dem Gasumbau hatte ich auch schon ueberlegt, allerdings denke ich, dass es da je nach Reisegebiet Schwierigkeiten bei der Verfuegbarkeit gibt- Diesel oder Benzin bekommt man halt fast ueberall auf diesem Planeten...
@Ulli:
Dankeschoen fuer Deine Antwort, auch wenn sie nicht ganz meinen Wunschvorstellungen entspricht:-)
In der Technik des 404 stecke ich bisher noch nicht tief genug drinnen, ich war aber davon ausgegangen, dass die Technik zu 90% aus Normteilen besteht, die man bei fast jedem Maschinenbauer bekommt- gerade die nicht mehr verfuegbaren Simmerringe ueberaschen mich da doch sehr... Kurz zum Thema Reisen: Es gibt zwei Gruende, warum ich hierbei auf den 404er gekommen bin:
1. Er ist im Vergleich zu anderen Unimogtypen (zumindest auf den ersten Blick) preiswerter verfuegbar
2. Es ist der einzige Unimog, bei dem ich die Chance haette, ihn fuer meine bessere Haelfte(mit Fuehrerscheinklasse B) abzulasten. Das ist denke ich selbst bei einem 416er-Chassis nicht mehr moeglich- falls ich falsch liege, bitte korrigiere mich:-))
Als Alternative zum 404er kommt eigentlich bloss ein 416er in Frage- alles andere ist zumindest Momentan eher unerschwinglich (jetzt weniger von der Anschaffung her, aber der Grosse Geldhaufen verschwindet ja meistens erst nach dem Kauf im Auto...)
Das Reisen an sich hatte ich mir eigentlich wie folgt vorgestellt: Jedes Jahr so zw. 4-6Wochen durch Nord- oder Suedeuropa (je nach Laune) und dann irgendwann mit entsprechender Erfahrung und dem entsprechenden Vertrauen in das Fahrzeug mal 3 Monate nach Dakar und wieder zurueck... Das haette naemlich den Vorteil, dass man die Macken des Fahrzeugs und die erforderlichen Ausruestungs-und Ersatzteile per Erfahrung nach und nach herausfindet. Zudem koennte ich das Fahrzeug Jahr fuer Jahr weiter optimieren. Ansonsten moechte ich noch hinzufuegen, dass ich das Fahrzeug nicht in schwerem Gelaende einsetzen moechte (also keine Trail-artigen Eskapaden:-))). Es sollte einfach Pistentauglich sein und die ein oder andere Furt nicht uebel nehmen. Alles, was es dahingehend an Gelaendewagen gibt ist entweder zu klein, zu unterdimensioniert oder zu teuer... Ich hatte eigentlich gedacht, dass es gerade mit der langfristigen Vorbereitung durchaus machbar sein muesste, einen 404er als Reiseauto zu nutzen-Anregungen, Erfahrungen und Tips dazu nehme ich gerne an.
Soviel zu meinen Reiseplaenen, vielleicht faellt Dir oder den anderen hier im Forum dazu noch was ein:-)
@Tom:
Mir geht es da ganz aehnlich- irgendwie hab ich mich natuerlich auch ein wenig in den 404er verguckt:-)) Aber dennoch will es wohlueberlegt sein, was man sich als Reisemobil aufbaut- Ein W50 oder L60 ist mir ehrlich gesagt zu gross und zu schwer- ich moechte da lieber ein wenig den Minimalismus pflegen:-)) Wobei diese AUtos auch eine Faszination haben, das ist unbestreitbar:-)) Kennst Du eigentlich den kleinen LAK Koffer- der muesste doch sogar auf einen Unimog passen und relativ leicht sind die Dinger dank GFK-Bauweise ja eh:-) Zu Deinem Vorschlag wegen Fahrerhaeuser Tauschen: Falls es von den Randbedingungen her passt bin ich dazu sehr gerne bereit:-)
Ach ja, zum ersten Schritt: Das ist der wichtigste Schritt ueberhaupt: Es gibt viel zu viele Leute, die viel zu viel im Konjuktiv sprechen und denken und sich irgendwann fragen, etwas verpasst zu haben...


Wie bereits gesagt, vielen Dank fuer Eure Antworten,

Daniel
#231968
Moin Daniel,

korrekt, den 416 inkl. Kofferaufbau auf unter 3,5to zu bringen ist aussichtslos.
Allerdings wird es beim 404 mit FuKo auch eng, der bringt schon ca. 3,3to auf die Waage, davon allein der leere Koffer gut 800kg.
Wenn er tatsächlich auf 3,5to abgelastet werden soll, würde ich einen Koffer aus Resten eines alten Kühlkoffers selber bauen. Damit wäre ein Leergewicht von knapp 3to möglich, dann kann man den Koffer noch mit dem Notwendigsten möbilieren und ein paar Lebensmittel einpacken, ohne die nächste Waage fürchten zu müssen. Hat auch den Vorteil, dass man gleich auf Stehhöhe bauen kann, der FuKo ist nur 1,45m hoch - da fällt das morgentliche Anziehen der Hose auf Knien schon schwer :wink:

Bezügl. der Simmeringe kann man natürlich auf Standardware zurückgreifen, die haben allerdings eine andere Breite.

Gruß Ulli
#231974
Hallo Ulli,
vielen Dank fuer Deine schnelle Antwort.
Weisst Du zufaellig, was das nackte Chassis mit festem Fahrerhaus wiegt? Deinen Ausfuehrungen zufolge schaetze ich mal ca. 2,2 bis 2,5 to. Die Variante mit dem umgebauten Kuehlkoffer hoert sich sehr interessant an. Schliesslich gehts ja nicht nur um die Zulassung, sondern auch um die tatsaechlichen Gewichte. Stehhoehe ist momentan nicht so wichtig, da wir den Grossteil unserer Reise gerne im Freien leben. Als Zwischenloesung kommtnatuerlich auch eine Pritsche mit Plane in Frage- da koennte ich auch die Campingsachen drauf verstauen und fuer eine 4-Woechige Skandinavientour haetten wir ein halbwegs Wettergeschuetztes Wohnzimmer dabei- bisher waren wir uebrigens mit VW Polo und Zelt unterwegs, von daher sind wir weder in Sachen Platz noch in Sachen Stehhoehe verwoehnt.
Es gibt eine Frage, die sich nach Deiner ersten Antwort viel staerker aufdraengt: Macht der 404 als Basis fuer ein Reisemobil ueberhaupt Sinn?(Hatte ja vorhin kurz beschrieben, fuer welche Art von Reisen das Ganze gedacht ist.)
Gibt es wirklich lebensnotwendige Ersatzteile (also Dinge, die man nicht durch Normteile ersetzen kann), die nicht mehr verfuegbar sind? Das waere dann ein erheblicher Risikofaktor bei einer laengeren Reise.
Vielen Dank fuer Deine Infos und gruesse aus dem leicht verschneiten KA,
Daniel
#231986
guude,

leergewicht mit hütte 2.300 kg, mit hütte und pritsche 2.850 kg, geschlossene hütte ~ + 60 kg.

die e-teilversorgung sehe ich nicht zu problematisch. innerhalb europas und amerika ist noch ettliches von den depotaufkäufern zu bekommen und die paketdienste funzen auch gut. einige in der community hier sind auch super hilfsbereit. im rest der 3. welt hilft bei vielen teilen noch die mercedesversorgung, die bei MB ausverkauften teile sind natürlich dort ein problem der paketdienstqualität.
für wichtig halte ich es, vor einem längeren trip mindestens 2.000 km erfahrung und vertrauen im wohnumfeld mit dem mog zu sammeln. außerdem einigen sachverstand und sich das werkstatthandbuch und die betriebsanleitung zu besorgen.
die neueren mogs 1300 etc sind natürlich sicherer, aber die kosten liegen auch um einiges über denen des 404. der 416 liegt irgendwo dazwischen.

gut mog. justus.
#232086
Hi Daniel,

ohh Zentral-KArlsruhe...hmm, da darfste den Mog aber nur H-Zulassen! Wegen der Feinstaubzone! Oder du holst dir die Sondergenehmigung. Da darfste dann aber auch nur eine Woche vorher und eine Woche nach dem Urlaubstermin zum Be- und Entladen in die "ZONE" fahren. Aber das müsstest du besser wissen wie ich als "Ländler" ;-)

Ich bin übrigends ab Februar fast Täglich abends auf der Carl-Benz-Schule beim ADAC aufm KFZ-Meister Kurs ;-)
#232272
Hallo,
ich wohne zwar zentral in KA, aber gerade noch ausserhalb der Feinstaubzone- und ein passendes Industriegebiet zum Abstellen ist auch ganz in der Naehe:-)) Die H-Zulassung wuerde bei mir ohnehin nicht hinhauen, wegen meiner Reiseambitionen- da wird wohl nicht allzu viel original bleiben, so dass es dem TUEV gefaellt:-))
Gruesse,
Daniel
#232300
Hallo,

Also ich und auch viele andere haben einen 404 als Fernreise WoMo.
Und allen Unkrufen zum Trotz sind auch damit wirkliche Fernreisen möglich!Das Ging schon auch vor 20-25Jahren! Als Benziner !
Was die Zuverlässigkeit und die Ersatzteil Versorgung angeht auch .....wenn dann mal am Arsch der Welt etwas d. Geist Aufgibt kann man auch Improvisieren ! Da geht immer was ! Das ist wie ich Finde auch gerade das was von Vorteil ist beim 404 mit seiner doch recht Einfachen und auf Mechanic beruhenden Technic.
Also ich bin dafür nach wie vor einen 404 als Basis für ein WoMo in Betracht zu ziehen. Und würde es auch wieder tun. Klar ists auch der Unvergleichbare Charme der Karre.......!
Mache auch Reisen mit meinem Mog in Nord und Süd Deutschland,und wenn die Zeit und die Kohle mal da ist und über dann auch rüber in den Schwarzen Kontinent ....Jawohl.
Meiner ist sogar noch ein Orginal Benziner, da ist die Diesel Variante dann schon Besser ....Klar !
Wenn Du noch Fragen hast ......Gerne nur Zu !


Gruß Ralf
#232360
Moin Ralf,

dass vor 25 Jahren Fernreisen mit dem 404 möglich waren, wird von keiner Seite betritten. Es ist aber zu berücksichtigen, dass diese Fahrzeuge mittlerweile doppelt so alt sind (ca. 40 - 50 Jahre) und somit die Gefahr des Versagens der Komponenten exponentiell gestiegen ist.

Es bleibt jedem selbst überlassen, ob sein primäres Interesse an einer Fernreisetour das Kennenlernen anderer Länder, Menschen, Tiere ... ist oder das Schrauben am Fahrzeug unter feldmäßigen Bedingungen (ohne Werkstatt mit Grube, Hebezeug, ordentlichem Werkzeug, Teilehändler um die Ecke..).

Für das Geld, das ich aufwenden müsste, um einen 50 Jahre alten 404 fernreisetauglich zu machen, kann ich mir auch ein "etwas" moderneres Auto kaufen. :wink:

Gruß Ulli
#232408
ich denk grad an eine Fernreise mit dem Ursus,

der ist noch älter.
Als das Ding vor ein paar Jahren vom LKW rollte, oh weh, schlimm sah er aus. Trotzdem Öl und Diesel rein, Wasser ständig per Gartenschlauch, Heizlampe an... und er lief tatsächlich noch. Bei der Zerlegung stellte sich heraus dass fast 1 cm Pleuellagerspiel vorhanden war.

Nun, per Bulldog in die weite Welt, billig würde es werden, denn der läuft prima mit Altöl. Bei uns heisst das dann sicher: illegale Schadstoffentsorgung.
Absolut zuverlässig wäre er auch, bis er wieder so hinüber ist dauert`s ewig.
Das einzige Problen ist nur: nach 8 Stunden Fahrt fällt man halbtot aus dem Sitz und ist keine hundert km weiter.

Also, wenn mal jemand mit 404 liegenbleibt, komm ich mit Bulldog zum Schleppen :-)

gerade entdeckt:

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/showD ... geNumber=1

LG
Tom
#232420
Hallo Daniel,
KA_Daniel hat geschrieben:... Die Variante mit dem Gasumbau hatte ich auch schon ueberlegt, allerdings denke ich, dass es da je nach Reisegebiet Schwierigkeiten bei der Verfuegbarkeit gibt- Diesel oder Benzin bekommt man halt fast ueberall auf diesem Planeten...
da hast du Recht, aber das ist doch EIN Vorteil des Gasumbaus: du kannst Gas ODER Benzin fahren - wo Gas verfügbar ist, ist eh alles klar, wo Gas nicht verfügbar ist, ist meistens das Benzin auch nicht zu teuer für einen 404 :-)
MfG Maatsch

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