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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#235406
Hallo an die Motorspezialisten,

nach einem Steuerkettenriss ist der Motor OM 615 nun fast wieder heil im 421er eingebaut.
Ich bin vorgegangen wie im Werkstatthandbuch S 4.1/2, 4.1/3 beschrieben. Die Schrauben nach Schema mit 90Nm angezogen, dann am nächsten Tag nochmals mit 90Nm nachgezogen, da ist fast nochmals eine viertel Umdrehung gegangen. dann das Ventilspiel eingestellt Jetzt den Motor eingebaut.
Jetzt soll ich lt. WHB Punkt 34 die Zylinderkopfhaube (ist doch der Ventildeckel) einbauen, den Kühlmittelkreislauf verfollständigen und warmlaufen lassen.

Punkt 38 sagt: Ventildeckel wieder runter, Zylinderkopfschrauben nochmals prüfen und Ventile nochmals prüfen und einstellen...........
An manche Zylinderkopfschrauben komme ich aber nicht mehr ran, da die von den Haltern der Nockenwelle verdeckt werden.............

Jetzt die Frage: Kann ich auf Punkt 38 verzichten und welche Gefahren bestehen????

Wenn der Motor von einem Indstandsetzter kommen würde, täte es mir nicht einfallen, nach dem Einbau was zu kontrollieren....

Grüße von der schwäbischen Alb
Dieter
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#235466
hallo Dieter

Du solltest unbedingt den Schritt 38 im Werkstatthandbuch befolgen da bei nicht beachten erneut ein motorschaden auftreten kann.Die Zylinderkopfschrauben sind sogenannte Dehnschrauben die sich wie der name schon sagt ausdehnen und sich dann der Zylinderkopf lockern kann wenn sie nicht mit dem richtigen Drehmoment und gradwinkel nachgezogen werden.Ebenso sollten die Ventile kontrolliert und gegebenfalls nachgestellt werden. hast du den Motor bei einem Instandsetzer gehabt und du holst ihn ab dann bekommst du auch dort den hinweis nach dem Einbau und Warmlaufen danach alles zu kontrollieren. :D

gruß holger



Geht nicht gibts nicht es gibt immer einen Weg!!!
#235672
Hallo
Weiß nur, daß bei den heutigen Dichtungsmaterialien ein nachziehen nicht mehr erforderlich ist.
Habe es bei meinem OM 636 auch nicht gemacht und er ist noch dicht.
Evtl. kann man beim letzten Anzug etwas mehr Drehmoment nehmen.

Heutige Dehnschrauben sind darauf ausgelegt, die Sache immer flexibel unter Spannung zu halten, deshalb sollen sie auch mit ersetzt werden.
Wenn sie einmal überdehnt waren, sind sie nicht mehr elastisch und können abreißen.

Gruß
Lothar
#236784
Hallo Ralph

Hier ein kleiner auszug aus einem WHB, nicht vom Unimog sondern vom Transporter mit OM 616, so in etwa steht es auch im WHB vom Unimog.
Wieso das so ist, weiß ich nicht ,muß wohl mit dem Gewinde im Block zu tun haben.
Das mit dem nachziehen der Kopfschrauben, hat wohl auch was mit der Kopfdichtung selbst zu tun.
Es gab oder gibt ja verschiedene ausführungen.
Laut EPC gibt es auch jetzt noch verschiedene Schrauben.


MfG Frank
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