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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#666
Liebe Mogler,

Festfahren ist für andere PKW\'s und auch LKW\'s kein großes Problem. Aber gestern hat\'s mich mit dem U1000 erwischt. (Zum Glück oder Unglück, wegen der Spur im Rasen, auf dem eigenen Grundstück. Sieht jetzt aus wie \'ne Panzerbahn) Der hat die Reifen mit mittlerem also dem Universalprofil von Conti und auf jeder Seite einen entgegen der Laufrichtung. Ich hatte 3t 16-32er Kies drauf (Gesamtmasse lt. Waage 8t)und unter mir nasse aufgeweichte Wiese. Ich war im 4. Kriechgang unterwegs, Diff. gesperrt. Zum Glück hatte ich Bauschutt dort und konnte die Spur hinter den Rädern auffüllen und dann ein Stück zurücksetzten und davor auffüllen usw. Hat aber über eine Stunde gedauert.

Nun die eigentlichen Fragen:
Wäre das Festfahren ohne Kriechgang und ohne Sperre, also nur mit Allrad wahrscheinlich nicht passiert?
Was tun, wenn die Räder keine Last mehr haben weil der Unimog bereits auf dem Rahmen aufsitzt? (Es haben diesmal nur noch 3cm gefehlt, mein Vertrauen ist erschüttert)
Hilft auf solchem Boden Schwung (in Sachsen auch \"Wupptizität\" genannt) also schnell fahren?
Gibt es Tipps, wie man das Festfahren verhinder kann, wenn man merkt es geht nichts mehr?

Bin sehr dankbar für Tipps, denn ich muß am Dienstag dreimal 3t Beton und am nächsten Montag ein Fertighaus und 2t Dachziegel und einen landwirtschaftlichen Anhänger dorthin ziehen. (Sozusagen die selbe Spur) Deshalb hab\' ich Schiß :(
#2497
Liebe Mogler,

Festfahren ist für andere PKW\'s und auch LKW\'s kein großes Problem. Aber gestern hat\'s mich mit dem U1000 erwischt. (Zum Glück oder Unglück, wegen der Spur im Rasen, auf dem eigenen Grundstück. Sieht jetzt aus wie \'ne Panzerbahn) Der hat die Reifen mit mittlerem also dem Universalprofil von Conti und auf jeder Seite einen entgegen der Laufrichtung. Ich hatte 3t 16-32er Kies drauf (Gesamtmasse lt. Waage 8t)und unter mir nasse aufgeweichte Wiese. Ich war im 4. Kriechgang unterwegs, Diff. gesperrt. Zum Glück hatte ich Bauschutt dort und konnte die Spur hinter den Rädern auffüllen und dann ein Stück zurücksetzten und davor auffüllen usw. Hat aber über eine Stunde gedauert.

Nun die eigentlichen Fragen:
Wäre das Festfahren ohne Kriechgang und ohne Sperre, also nur mit Allrad wahrscheinlich nicht passiert?
Was tun, wenn die Räder keine Last mehr haben weil der Unimog bereits auf dem Rahmen aufsitzt? (Es haben diesmal nur noch 3cm gefehlt, mein Vertrauen ist erschüttert)
Hilft auf solchem Boden Schwung (in Sachsen auch \"Wupptizität\" genannt) also schnell fahren?
Gibt es Tipps, wie man das Festfahren verhinder kann, wenn man merkt es geht nichts mehr?

Bin sehr dankbar für Tipps, denn ich muß am Dienstag dreimal 3t Beton und am nächsten Montag ein Fertighaus und 2t Dachziegel und einen landwirtschaftlichen Anhänger dorthin ziehen. (Sozusagen die selbe Spur) Deshalb hab\' ich Schiß :(
#27007
hallo,

also vor einer wiese habe ich inzwichen den allergrößten respekt - es gibt nichts übleres zum festfahren :-)

ist mir letztens auch mal passiert, allerdings leer und abschüssig nach vorne. problem war: vor mir stand ein baum, und ich kam nicht mehr rückwärts ... na ja, mit ein bischen wühlen lassen ging\'s dann irgendwann wieder - dumm war nur, daß es nicht meine wiese war :-)

ansonsten würde ich sagen (meine erfahrungen und einschätzungen) :
- wenn du nur geradeaus fährst, ist es am besten, alles zu sperren. wenn ein rad mal durchdreht, dann schmiert das profil zu und es rutscht noch eher. in kurven sieht\'s anders aus, da besser nur mit allrad, wegen differenz zwischen innen und außen.
- wenn du ausschließlich gelände fährst, ist es besser, alle 4 räder in fahrtrichtung zu profilieren. das umdrehen macht man ja nur wegen der laufruhe (oder?), das profil setzt sich zu, wenn es falsch rum betrieben wird (bei AS und so)
- zu langsam fahren bewährt sich nicht ! je nach gelände, bodenbeschaffenheit und neigung, fahrzeug und beladung ist es sinnvoll, eine gewisse mindestgeschwindigkeit nicht zu unterschreiten ! also forsch ran an die sache, aber trotzdem mit gefühl (wie schnell oder langsam läßt sich pauschal nicht sagen - erfahrungssache). auf jeden fall - wenn du schnell genug fährst, sackt dein fahrzeug nicht so ein. wenn es sich nur um eine gerade strecke handelt - sperre rein und gas geben !
- wenn du merkst, daß du nicht mehr vorankommst - anhalten, wenn irgend möglich (ist aber auch situationsabhängig...)! nicht wühlen, je tiefer die räder versacken, desto schlechter kommst du wieder raus ! wenn du merkst, daß nichts mehr geht - anhalten. aussteigen (ganz wichtig), lage sondieren. dann evtl. die fahrtrichtung ändern zwecks festigkeit des bodens, abschüssigkeit, etc.
- wenn man sich in einer feuchten wiese festfährt, hilft am besten etwas, was die feuchtigkeit bindet - kalk, gips, notfalls zement (je nach dem, wie sehr du die strecke versauen willst). in deinem fall könntest du dir eine fuhre kalk besorgen und die fahrspuren einkalken - alledings hilft das nur, wenn der kalk die feuchte binden kann. sobald der auch schlammig wird, hilft das auch nicht mehr.

- wenn du wirklich bis an die achsen drinsteckst - endstation ! dann hilft nur freigraben und unterbauen ! soweit abgraben, daß die räder in zwei leicht ansteigenden rinnen wieder auf bodenniveau kommen, einschottern oder befestigen und dann das beste hoffen.

den anhänger würde ich in dem falle maximal leer da durchziehen, ansonsten bleibst du am ehesten stecken wegen dem höheren rollwiderstand.

wenn alles zu sumpfig ist, dann hilft nur einschottern, oder warten, bis es entweder friert oder abgetrockent ist :-) spätestens nach der 3.-4. fahrt ist die wiese nämlich eine endlos tiefe schlammgrube, dann kommst du maximal mit\'m panzer durch ...

du könntest das natürlich auch mal bei den touren- und offroadfahrern zur diskussion stellen - die haben sicher gute tipps dazu :-)

mfg,
Andreas
#27013
So eine Sch...

auf dem Hänger liegt ein Blockbohlenfertighaus und der Beton ist für die Bodenplatte. Alles muß am Dienstag nächster Woche fertig sein. (der Rasen ist es allerdings heute schon)

Deshalb schreibt mir bitte Eure Tipps und Erfahrungen.

PS: Meine Frau flippt aus, wenn der Rasen im Eimer ist und das Haus doch nicht steht. Sie liebt meine Stunden auf dem Unimog nicht gerade, weil ich mich deswegen immer zu Guten Taten für Andere hinreißen lasse. Und bei uns sieht jetzt der Rasen Sch... aus.
#27014
Noch einen Tipp von mir, wenn ich mit meinem 1250 in unbekanntes Gebiet(Wiese vordringe) fahre ich nur mit Allrad und schaue dabei aus den Fenster um das Verhalten der Räder zu sehen in bezug auf einsinken. Geht es dann nicht mehr weiter, halte ich an um den Boden zu begutachen,. So hab ich ja noch die vollen Sperrung zu verfühgung, um da wieder weg zu kommen. ich würde im deinem Fall eine Ladung Brecherschutt mir besorgen und dann rückwärts fahren, und die Spur damit auffüllen.Denke sonst hast du schlechte Karten bei dem Wetter .
#27020
Hallo Leut`s

Also nasse Wiesen sind einfach nicht gut . Sie machen eigendlich immer Ärger . Ich hab auf meinem 424 14.4 AS drauf . da ist das Risiko natürlich kleiner , aber auch nicht ausgeschlossen . Wenn alles nicht hilft mach ich halt meine Ketten drauf , wie im Wald .
Macht dann aber Spuren wie sau. Aber ansonsten würd ich auch sagen : Alrad rein , Sperren raus , und nicht zu langsam fahren , und vor allen die hintere Bereifung im Auge behalten .
Gruß aus der selten trockenen Nord - Eifel .
Oliver
#27027
Kannst du das Sumpfgebiet nicht mit Baudielen/Steinen/Sand o.ä. vorübergehend pflastern? Schick deine Frau halt so lang weg ;) . Dein(Ihr) Rasen ist ja eh schon versaut.
Ich hab gute Erfahrungen mit Luftrauslassen (aus dem Reifen-nicht aus der Frau)gemacht. Reifen haben mehr Grip und setzen sich ned so schnell zu. Ansonsten zügig in kleinem/mittlerem Gang bei mittlerer Drehzahl reinfahren. Wenn er anfängt zu schlupfen ja kein Gas wegnehmen. Sperren am besten vorher reinmachen-wenn die Räder beim Betätigen der Sperre nicht synchron laufen (sprich die Spezialisten die die Sperre erst reinmachen wenn die Fuhre kurz vor dem Absaufen ist) gibt das immer so häßliche Geräusche aus den Achsen :D ;)
Wir machen unser ganzes Heu im Sumpfgebiet. Wenn du da anhälst haste verloren.
Also immer schön Gas halten-wird schon klappen-hast ja schließlich nen Mog.
#27044
Danke für die Tipps (also das Tippen der Tipps ;) )

Meint Ihr ich könnte die Fahrspur auch mit Rindenmulch oder Stroh und Sand auffüllen? Das läßt sich nachher viel leichter wieder Bergen als Bauschutt oder gar Schotter (und verbraucht auch weniger Schotter oder Kies)
Gibt\'s damit irgendwelche Erfahrungen?
#27094
Hi,
unser Stall liegt in der Mitte unserer Wiesen. Wir müssen halt öfters mit Stroh, Heulage, usw runter, haben einen VW-Allradbus mit Hänger usw.
Landschaftsschutzgebiet und Verbot vom Verpächter hindern mich daran, einen Weg da runter zu schottern. Die Gebiet hält enorm Wasser, bei ganz trockenem Wetter konnte man fahren. ein bischen Regen, und es war aus, wiese kaputt. Ich hatte schon große MT-Reifen aufgezogen.

Irgendwann habe ich mir mal das Holzhäckselzeug von der Straße besorgt. Super. Selbst wenn alles völlig durchweicht ist, bekommt man noch genügend Traktion. Und der Mog fuhr vorletzte Woche auch hervorragend darauf rum. Mitterlerweile liegen auf dem Weg ca. 30cm. Hält im Prinzip seit 4 Jahren. Immer wieder mal ein bischen drauf. Und wenn wir mal da weggehen, lass ich einen Bauern alles unterpflügen.
Das Zeug nehme ich auch, wenn ich mal über eine Wiese will, und habe mich ein bischen festgefahren. Einfach die Fahrspur ausstreuen und langsam mit Bedacht fahren.

Gruß Karl
#27111
Habe gestern 3 Pressballen altes Stroh bekommen und mit dem Unimog zu mir gefahren. Das Stroh war umsonst, also äh... kostenlos. War halt alt und etwas modrig. Der Bauer wollte 5 Euro für\'s aufladen. Fand ich sehr fair.

Aber das Beste, während des Aufladens finde ich doch tatsächlich einen 5-Euro-Schein der neben einem Stohballen lag. (Wahrscheinlich wollte da einer aus Stroh Gold spinnen und weil das Stroh so alt war sind es halt nur Euronen geworden)

Jedenfalls hab ich das nun völlig kostenlose Stroh im meine Fahrspur geschüttet, gelegt gezerrt, geworfen ... und den Rangierbereich großzügig ausgelegt. Der leere Unimog fährt darauf wie auf Kissen. Es müllert schon etwas, aber er gräbt sich nicht ein, weil das Stroh Stroh nachzieht. Hoffentlich klappt das auch noch wenn die ganze Kiste samt Beton das Doppelte wiegt.

PS: Ich war ganz schön erstaunt wie schwer Pressssstroh ist und wieviel das wird.
#27214
Das kostelose Stroh und der Tipp zügig zu fahren haben geholfen. :D

Ich habe dreimal jeweils einen Kubikmeter Beton gefahren, nicht in den Arbeitsgängen, sondern im ersten, bei Allrad ohne Sperre. Es ging wirklich recht gut. Fenster auf, Blick auf\'s Vorderrad und Schwung. Das Stroh hatte wohl auch schon etwas Nässe weggenommen. Ich bin zuversichtlich für den Haustransport, da es jetzt ja auch friert.

Wie tief muß der Boden gefroren sein, daß ein 10t-Unimog mit Zweiachser hintendran auf einer Feldbrache nicht einbricht?
#27221
Wie tief muß der Boden gefroren sein, daß ein 10t-Unimog mit Zweiachser hintendran auf einer Feldbrache nicht einbricht?

Wenn das so einfach wäre, müßte ich mir hier nicht den Kopf zerbrechen:) ( sitz gerade an einer Grundbausache )
Würde mal so auf 5-10cm tippen- grob geschätzt!
Hängt aber vom Boden ab: Porenzahl, Wassergehalt, Sieblinie, bindig oder nicht,..
Grüße und viel Glück
Markus
#27226
Hallo Markus, Danke für Deine Schätzung,

ich meine nur einfache Feldbrache. Also ein Feld, daß im letzten Jahr nur gemäht wurde. Ich will\'s auch nicht exakt berechnen ;) Ich will nur drüberfahren und ein Haus auf einem Hänger drüberziehen, während die Dachsteine auf dem Unimog liegen. Deshalb hätte ich gerne Praktikertipps oder eine Daumenformel wie: Frostdicke mal X = Achslast oder so.

Wer schon mal in der Eisdecke über nasser Wiese eingebrochen ist, weis warum ich auf Nummer sicher gehen will. Und vorsichtig und Schnellfahren ist nicht gut kombinieren. Wenn Du einmal durch\'s Eis gesackt bist ist alles zu spät. Da geht dann auch rückwerts nichts mehr.
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