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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#385392
Hallo Leute,

ich habe da eine Einspritzpumpe (Unterdruckgeregelt, vom 411), mit der wollte ich den Reserve-Motor für den 411 testen.

Jetzt habe ich festgestellt, dass die Regelstange extrem schwergänig ist.
Also um in die Abstellposition zu kommen, braucht es erheblich Kraft an dem Zughebel. Danach braucht die Regelstange mehrere Stunden, um wieder in die Ausgangsposition zu kommen. (oder man hilft mit einem Schraubendreher nach)
Drücken des Abstellhebels (um beim Start die Einspritzmenge zu erhöhen) hat keine Auswirkung auf die Regelstange.
Öl ist genug drin.

Wo/wie mit der Fehlersuche anfangen? Kann ich da von hinten einfach anfangen, den Regler wegzuschrauben oder fliegt mir dabei irgendwas um die Ohren?

Die Pumpe lief zuletzt vor ca. einem Jahr in einem 411 ohne Probleme.
#385406
Hallo Stephan,

das selbe Phänomen beobachte ich seit geraumer Zeit an einer CAV EP an einem Schiffsdiesel :oops: . Bei der teiweisen Öffnung der EP :MBtrac19 konnte - musste ich feststellen, daß sich die Pumpkolben (teilweise) schwer drehten, und die Regelstange desshalb nicht frei laufen konnte. Mit ein paar Tropfen Spiritus löste sich die Sache wieder. Ich beobachte dabei eine Temperaturabhängigkeit, kälter = träger, wärmer = problemloser.
In diesem Zusammenhang ist die Unterdruckregelung nach einem Startversuch folgendermassen: Zum Starten haben wir eine große Einspritzmenge und hohe Drehzahl. Beim anschließenden Abregeln geht die Drehzahl (Einspritzmenge) so stark zurück, daß der Motor ausgeht, bevor die zu träge Regelung nachregelt.
Bei längerer Standzeit (>2 - 3 Wochen) ist das Verhalten schlimmer als bei kurzen Standzeiten.

Da der RME Anteil im Diesel eine Verbesserung der Schmiereigenschaften bewirken soll (als Schwefelersatz) vermute ich eine "Verharzung " durch andere Additive, bzw durch Verflüchtigung von Bestandteilen unserer neuen Dieselmischungen.

Gruß Peter
#385410
Hallo Stephan

Ich würde zuerst mal die Membrane entfernen.
Erst danach kannst du beurteilen, ob die Ursach an der Regelstange liegt,
Die Membrane ist mit einer leichten Feder belastet.
#385425
Hi Stephan,
ich hatte ein ähnliches Phänomen und bei mir lag es daran, daß ich beim Vorpumpen mit dem Schraubenzieher am Pumpenelement, dieses verrutscht ist (Federteller vom Stößel der von unten kommt) und gegegen die Regelhülse gedrückt hat und somit die Regelstange klemmte !
Also kurzform: Deckel vom Stößelgehäuse ab und die lage der Federteller kontrollieren (Taschenlampe ist zu empfehlen).
Ansonsten vorne an der EP den Deckel (Rundes Ding mit Zweiflach) abschrauben und mal mit WD 40 ölen. Da ist ein M6 Gewinde drin, wo man ne Schraube reindrehen kann und dann die Stange mit der Hand hin und her bewegen.

Viele Spaß
Grüße Tobias

P.S. Meistens sind es die kleinen Dinge, hatte auch erste alles andere untersucht :P
#385493
Hallo Stephan,

schön, daß die EP wieder ordnungsgemäss regelt.
Kannst du noch nachvollziehen, was für Diesel in dienem Tank ist - war? Winter - Sommer und wie alt dieser uU war???
Eine Vermutung meinerseits läuft auf eine Verdunstung - Abbau im RMEbereich. Ähnlich wie bei frühen Biohydraulikölen, dort ist im Steckkupplungsbereich eine richtig klebrige - harzige Masse auszumachen, dort wo sich beim Kuppeln immer ein Tropfen selbständig macht.
Kann ein Chemiker oder Ölspezialist dies mal erörtern???
Stimmt es, daß im Winterdiesel kein oder weniger RME beigemischt wird??
Falls die Problematik auf den RME Anteil zurückzuführen ist, sollte man das Thema uU im alternativen Kraftstoffforum weiterführen?!?
Gruß Peter

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