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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#440468
Ein freundliches "Hallo" an alle Unimog`ler !

Ich bin 46 Jahre alt, bin gelernter Schweißer (aber schon lange nicht mehr als solcher tätig), wohne mit meiner Familie auf dem Lande und arbeite im weitesten Sinne im Tiefbau.
Von 1992 - 1998 fuhr ich mit meiner Frau noch aktiv beim Geländewagen-Trial im DMV und widmete mich danach erstmal der Familiengründung, Haus und Hof. All mein 4x4 Equipment habe ich damals gegen ein Yamaha ATV eingetauscht (mit dem ich auch meine 8 Hektar Wald bearbeite) und bin nun seit ca. 3 Jahren auf der Suche nach einer neuen Herausforderung --- ohne jedoch etwas gefunden zu haben, an das ich mein Herz verlieren könnte.
... bis ich vor 3 Wochen, in der Firma in der ich arbeite, über den 424 U100 gestolpert bin, der nun schon 4 Jahre abgemeldet in einer Halle steht - und steht - und steht - und steht.

Wenn sich jemand vorstellen kann welch Vison sich (explosionsartig) in meinem Kopf manifestierte, dann IHR !!!
Es gibt keine Stunde mehr, in der ich nicht an dieser Vorstellung gedanklich (und manchmal auch schon heimlich praktisch) arbeite.

Es ist ein 424`er von 1982,
hat knapp 16.000 km auf dem Tacho,
6500 Motorstunden ...
...und diente uns eigentlich nur zum gelegentlichen Verlegen von Wasser- und Abwasser-Rohren (was ich weitestgehend auch selber erledigt habe).

Völlig infiziert von meiner Idee und von diesem (fix gefundenen) Forum :respekt , habe ich vor ein paar Tagen mal den Zündschlüssel in meine Hosentasche verschwinden lassen und gestern das uuuuralte und rabenschwarze Motorenöl abgelassen und gleich noch 5 Liter 10W40 zum Spühlen hinterherlaufen lassen.
Heute nun, habe ich sogar schon einen neuen Öl- und Dieselfilter bei Mercedes bestellt und 20 Liter 15W40 bei einer freien Werkstatt.

Nun meine erste Frage an Euch:

Woran muss ich noch denken, bevor ich ihn reanimiere und seit Ewigkeiten den Zündschlüssel drehe?


freundliche Grüße aus Sachsen
#440512
Hallo Christoph,

vielen Dank für deine schnelle Antwort!
Ich habe ja alle Zeit der Welt - und werde gleich morgen das Wasser ablassen.

Frage:

An welchen Stellen lass ich es ab? (außer natürlich am Kühler selbst)

... aber hey --- den Motor mit der H A N D durchdrehen ???????
Machst du dir einen Spaß mit mir ???
#440521
Hallo,

das Lüfterrad wird über Keilriemen angetrieben und der rutscht durch.
Entweder mit einer 46 (?) Nuß die Schraube vorne in der Riemenscheibe drehen, oder mit schwerem Klemptnerwerkzeug an die Gelenke der Welle zwischen Motor und Getriebe gehen, ohne die Schmiernippel abzubrechen.
Von Tank bis Einspritzpumpe sollte alles mit frischem Sprit gefüllt und entlüftet sein.
Ist das Öl in der Hydraulik noch OK? - Danach geht't an die Pneumatik und die Bremsen................

bis dann.............Ralf
#440531
Hallo Ralf --- guten Morgen - und danke!

...meinst du wirklich, dass ich das gesamte Hydauliköl auch noch vor dem ersten Starten wechseln sollte?
Ich wollte nämlich eigentlich erstmal den Frontlader mit der blöden Klapp-Mulde abbauen, weil mir der ganze Kram an der Front im Wege ist. ...und dann wollte ich (je nach Zeit) alle weiteren Getriebe mit neuem Öl befüllen.
Motorenöl, Diesel und Kühlwasser --- das sehe ich ein und mach ich vorm ersten Start auch alles neu.
Apropos Kühlwasser:
Kann ich den gesamten Kühlkreislauf mit fließendem Leitungswasser spühlen?
Man nimmt ja sonst eigentlich nur destiliertes Wasser.

Gestern hab ich mal die Batterie ausgebaut und mit nach Hause genommen. Sie gab keinen Mucks mehr von sich - nichtmal mehr ein Kontrolllämpchen hat geglimmt.
Es ist eine: "12V - 135 - 680A (EN-420A DIN)" von Nov. 2011
Diese hab ich gestern abend gereinigt und dann mal an mein Ladegerät angeschlossen.
Kann ich diese Batterie auch wieder a bissl zum Leben erwecken?
...vielleicht mit mehreren Ladezyklen?
Ich hab ja Zeit ...............
#440537
Hallo,

Das Teil stand 3, keine 30 Jahre. Beim Hydrauliköl einfach mal auf genügend Ölstand achten, gleiches bei Getriebeöl. Beim Kühlwasser ebenfalls. Motorölwechsel kann kein Fehler sein. Vor Startversuch mal noch schauen, dass die Luftansaugung frei ist, den Luftfilter mal ausbauen und den Filtereinsatz prüfen, evtl. wechseln. Schauen, dass Gasgestänge und Abstellmechanismus an der ESP gängig sind. Evtl. mal mit der Handpumpe die ESP nochmal durchentlüften, würde es aber erstmal so probieren, dann merkst du gleich, ob noch alles dicht ist.
Unbedingt Leerlauf einlegen beim Starten, es kann sein, dass die Kupplung klebt und nicht trennt.
Vor den ersten Fahrversuchen die Bremsanlage prüfen und die Bremsflüssigkeit wechseln. Kann aber auch sein, dass da mehr erforderlich ist, kann gut sein, dass nach 3 Jahren die Kolben eines oder mehrerer Bremssättel hängen.

Dann Zug um Zug alle Öle und Flüssigkeiten wechseln.

Gruß,
Michael
#440539
Hallo Wobbel,

Du solltest zuerst mit dem Chef einen Preis aushandeln, bevor der Mog läuft, ein Mog der nicht anspringt und nicht fährt iss ja schließlich billiger, also nix überstürzen.

Ansonsten wünsche ich Dir einen schönen spannenden Moment des Zündschlüsselrumdrehens!

Außderdem schließe ich mich dem Michael an, was die Arbeiten betrifft, erstmal laufen lassen nachdem die Füllstände überprüft wurden. Den ersten Ölwechsel hätte ich auch erst nach dem Warmfahren gemacht, dann läuft es besser.

Gruß Denis
#440549
Hallo Wobbel,

ich schließe mich den Vorrednern an. Hydrauliköl, Getriebeöl etc. würde ich vorerst nicht wechseln. Erst mal sollte der Motor laufen und dann kommt der Rest...

:technik

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