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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#515729
Hallo

Bei meinem Unimog 417 berühren sich anscheinend in Extremsituationen der Flansch vom Oelfiltertäger und der obere Längsträger vom Rahmen. Am Rahmen ist dort die Farbe weg und am Oelfilterflansch fand ich einen Metallspan, welcher abgedrückt wurde. Auch schlägt die hintere Nase unter dem Ventildeckel an der inneren Motorverkleidung an. Beide Berührungen sind auf der rechten Seite vom Fahrzeug. Wenn ich die vordere Motorlagerung anschaue, stehen die beiden Laschen schon etwas schräg und nicht genau senkrecht. Verändert habe ich in letzter Zeit eigentlich nichts an dem Fahrzeug.
Der Unimog ist mit dem Schneepflug im Einsatz, was ja nicht so extreme Verschränkungen darstellt. Klar ist das Gewicht vom Schneepflug relativ weit vorne und verwindet den Rahmen beim Ueberfahren eines Schneewalls etwas- aber das sollte alles doch kein Problem sein?
Was ich vielleicht noch zum Motor anmerken muss: Es ist ein OM 366 mit dem schräg nach oben zeigenden Oelfiltertopf und der Freiraum zum Rahmenlängsträger ist schon sehr knapp.

Kann man die Motor-Getriebeeinheit irgendwie ausrichten oder einstellen? Im WHB steht dazu wörtlich:
Bei richtig eingebautem Motor muss das Kontroll-Mass von angeschweisster Mutter am Stossdämpferhalter zur vorderen Befestigungsschraube des Einspritzpumpendeckels 30 bis 35mm betragen.
Leider finde ich keine angeschweisste Mutter :(
Und wie man das Mass korrigiert - darüber schweigt sich das WHB auch aus. Bei den kleinen Unimogs mit UG1 gibt es ja hinten für die Getriebelagerung verschieden dicke Unterlagsplatten, um eben diese Einbaulage zu verändern. Beim 406 /417 ist soetwas anscheinend nicht vorgesehen...

Meine Frage an euch: Hatte auch schon jemand das gleiche Problem? Wie wurde es korrigiert? Ich überlege mir, einmal eine Unterlagsscheibe zwischen die hintere Getriebelagerung und das Getriebe dazwischezubauen und dann die Ausrichtung des Motors vorne zu beobachten. Klar verändert sich dadurch in minimalem Ausmass die Ausrichtung des Fahrwerks, aber das sollte vernachlässigbar sein. Die leichte Schrägstellung der Getriebehalterung müsste dann der Gummi im Lager drin ausgleichen.

Wäre dankbar um eure Erfahrungen oder Ansichten zu dem Problem

Gruss Norbert
#515736
Hallo Norbert,

diesen Hinweis habe ich im WHB von meinem 403 auch gefunden. Konte ihn leider nicht deuten.

Hinten links am Getriebe befindet sich ein verstellbarer Halter, der war bei mir abgerissen und es waren Scheuerspuren am Rahmen vorn rechts in Höhe der Feder sichtbar.

Bild

Den abgerissenen Halter habe ich nachgebaut und genauso eingestellt wie den alten. Das ist scheinbar nicht richtig, da der Ölkanal welcher nach vorn zum Ölfilter führt bei starker Verschränkung auf den Rahmen aufschlägt.

Mein Motor ist jetzt ausgebaut und ich schaue mir mal die vorderen Gummis unten im Träger an.
#515739
Halli Norbert

der Abstand ergibt sich automatisch, seitlich einstellbar ist die gesamte Motor-Getriebe-Einheit eigentlich nicht wirklich. Der Abstand ist durch die Abstandshülse der Seitenführung am hinteren seitlichen Getriebelagerbock fix gegebeben. Allerdings ist da öfters die Schraube gebrochen und das Rohr verloren gegangen oder sitzt daneben.
Das Getriebe ist in den Gummilagern beweglich, die seitliche Befestigungsschraube zwischen Haltebock und Rahmen aber starr. Der Bruch ist dann im Laufe der Jahre vorprogrammiert.
Getriebehalterung.jpg
Getriebehalterung.jpg (72.84 KiB) 1516 mal betrachtet
#515757
Guten Abend miteinander

Danke für eure Antworten.

@ Reiner
Ich habe die neuere Getriebehalterung hinten, wie sie von Helmut gezeigt wird. Da sind nicht mehr die Blechhälften verbaut, sondern einzelne Halterungen.

@Helmut
Die hintere Getriebelagerung inkl der seitlichen Abstützung mit dem Distanzrohr ist nach meiner Ansicht in einwandfreiem Zustand.

Hier zuerst das Bild der hinteren Getriebehalterung rechts mit der seitlichen Abstützung und nachher auf dem zweiten Bild die Motorlagerung vorne. Diese ist von hinten her fotografiert und man sieht gut die leichte Schrägstellung.

Bild

Bild

Wenn ich den Abstand der hinteren beiden Lagerungen mit der Länge der gesamten Motor-Getriebeeinheit vergleiche, dann ist das ca 4x mehr. Wenn ich also zwischen der rechten Getriebehalterung und dem Getriebe 1mm dazwischenlege, macht das ganz vorne am Motor schon 4mm aus. Aber anscheinend ist das normalerweise so nicht nötig und auch nicht vorgesehen...

Hier noch die Bilder vom Oelfilter.

Bild

Bild

Bild



Auf dem letzten Bild habe ich die Stelle rot markiert, wo es am Oelfilterflansch einen Metallspan abgedrückt hat. Auch sieht man gut, wo am Rahmen die rote Grundierung hervorschaut, weil die schwarze Farbe abgeschabt wurde. An der Stelle kann ich gerade so den Zeigfinger hineindrücken - und ich habe keine grossen Hände!

Die vorderen Gummilager sind sicher noch die ersten und also auch über 25 Jahre alt. Wenn diese etwas weich sind, dann hängt der Motor etwas tiefer und hat demzufolge weniger Luft bis zum Rahmenlängsträger hinunter. Das könnte etwas ausmachen .

Aber gundsätzlich ist der Unimog ein hochgeländegängiges Fahrzeug und müsste also bei meinem Einsatz mit dem Schneepflug schon noch etwas Reserven mitbringen. :ironie

Gruss und schönen Abend
Norbert
#515760
Hallo Norbert

Der Schub wird in die beiden Gummis in den hinteren Lagerböcken eingeleitet. Sind beide Seiten gleich oder links etwas mehr gedrückt. Wenn die Vorderachse mitarbeitet, könnte ich mir vorstellen, das wegen der etwas stärkeren Belastung links etwas mehr gedrückt wird oder verschlissen ist? Wegen der hochliegendem Einleitung über das obere Schubrohr wird der Motor im Lager nach unten gedrückt.
Dass es sich bei dem Fahrwerk mit verstärkten Stabis um ein hochgeländegängiges Fahrzeug handelt halt ich für ein Gerücht.

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