- 01.02.2018, 22:02
#515729
Hallo
Bei meinem Unimog 417 berühren sich anscheinend in Extremsituationen der Flansch vom Oelfiltertäger und der obere Längsträger vom Rahmen. Am Rahmen ist dort die Farbe weg und am Oelfilterflansch fand ich einen Metallspan, welcher abgedrückt wurde. Auch schlägt die hintere Nase unter dem Ventildeckel an der inneren Motorverkleidung an. Beide Berührungen sind auf der rechten Seite vom Fahrzeug. Wenn ich die vordere Motorlagerung anschaue, stehen die beiden Laschen schon etwas schräg und nicht genau senkrecht. Verändert habe ich in letzter Zeit eigentlich nichts an dem Fahrzeug.
Der Unimog ist mit dem Schneepflug im Einsatz, was ja nicht so extreme Verschränkungen darstellt. Klar ist das Gewicht vom Schneepflug relativ weit vorne und verwindet den Rahmen beim Ueberfahren eines Schneewalls etwas- aber das sollte alles doch kein Problem sein?
Was ich vielleicht noch zum Motor anmerken muss: Es ist ein OM 366 mit dem schräg nach oben zeigenden Oelfiltertopf und der Freiraum zum Rahmenlängsträger ist schon sehr knapp.
Kann man die Motor-Getriebeeinheit irgendwie ausrichten oder einstellen? Im WHB steht dazu wörtlich:
Bei richtig eingebautem Motor muss das Kontroll-Mass von angeschweisster Mutter am Stossdämpferhalter zur vorderen Befestigungsschraube des Einspritzpumpendeckels 30 bis 35mm betragen.
Leider finde ich keine angeschweisste Mutter
Und wie man das Mass korrigiert - darüber schweigt sich das WHB auch aus. Bei den kleinen Unimogs mit UG1 gibt es ja hinten für die Getriebelagerung verschieden dicke Unterlagsplatten, um eben diese Einbaulage zu verändern. Beim 406 /417 ist soetwas anscheinend nicht vorgesehen...
Meine Frage an euch: Hatte auch schon jemand das gleiche Problem? Wie wurde es korrigiert? Ich überlege mir, einmal eine Unterlagsscheibe zwischen die hintere Getriebelagerung und das Getriebe dazwischezubauen und dann die Ausrichtung des Motors vorne zu beobachten. Klar verändert sich dadurch in minimalem Ausmass die Ausrichtung des Fahrwerks, aber das sollte vernachlässigbar sein. Die leichte Schrägstellung der Getriebehalterung müsste dann der Gummi im Lager drin ausgleichen.
Wäre dankbar um eure Erfahrungen oder Ansichten zu dem Problem
Gruss Norbert
Bei meinem Unimog 417 berühren sich anscheinend in Extremsituationen der Flansch vom Oelfiltertäger und der obere Längsträger vom Rahmen. Am Rahmen ist dort die Farbe weg und am Oelfilterflansch fand ich einen Metallspan, welcher abgedrückt wurde. Auch schlägt die hintere Nase unter dem Ventildeckel an der inneren Motorverkleidung an. Beide Berührungen sind auf der rechten Seite vom Fahrzeug. Wenn ich die vordere Motorlagerung anschaue, stehen die beiden Laschen schon etwas schräg und nicht genau senkrecht. Verändert habe ich in letzter Zeit eigentlich nichts an dem Fahrzeug.
Der Unimog ist mit dem Schneepflug im Einsatz, was ja nicht so extreme Verschränkungen darstellt. Klar ist das Gewicht vom Schneepflug relativ weit vorne und verwindet den Rahmen beim Ueberfahren eines Schneewalls etwas- aber das sollte alles doch kein Problem sein?
Was ich vielleicht noch zum Motor anmerken muss: Es ist ein OM 366 mit dem schräg nach oben zeigenden Oelfiltertopf und der Freiraum zum Rahmenlängsträger ist schon sehr knapp.
Kann man die Motor-Getriebeeinheit irgendwie ausrichten oder einstellen? Im WHB steht dazu wörtlich:
Bei richtig eingebautem Motor muss das Kontroll-Mass von angeschweisster Mutter am Stossdämpferhalter zur vorderen Befestigungsschraube des Einspritzpumpendeckels 30 bis 35mm betragen.
Leider finde ich keine angeschweisste Mutter
Und wie man das Mass korrigiert - darüber schweigt sich das WHB auch aus. Bei den kleinen Unimogs mit UG1 gibt es ja hinten für die Getriebelagerung verschieden dicke Unterlagsplatten, um eben diese Einbaulage zu verändern. Beim 406 /417 ist soetwas anscheinend nicht vorgesehen...
Meine Frage an euch: Hatte auch schon jemand das gleiche Problem? Wie wurde es korrigiert? Ich überlege mir, einmal eine Unterlagsscheibe zwischen die hintere Getriebelagerung und das Getriebe dazwischezubauen und dann die Ausrichtung des Motors vorne zu beobachten. Klar verändert sich dadurch in minimalem Ausmass die Ausrichtung des Fahrwerks, aber das sollte vernachlässigbar sein. Die leichte Schrägstellung der Getriebehalterung müsste dann der Gummi im Lager drin ausgleichen.
Wäre dankbar um eure Erfahrungen oder Ansichten zu dem Problem
Gruss Norbert

