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Herzlich willkommen auf der Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Mercedes-Benz Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln.

Hier werden Fragen zur Technik und zur Restauration des Unimog gestellt.

Moderator: stephan

#555982
Hallo zusammen,

für "meinen" 411.117, den ich zu kaufen beabsichtige, habe ich heute das Datenblatt vorgelegt bekommen und bin direkt hier im Forum auf Nummernjagd gegangen. Bei 2- und 3-stelligen Nummern streikt leider die Suchfunktion, es fehlen mir folgende Codes:

Motor: 31/1
Rahmen: 91/1
Aufbau: 43, 82/1

Ggf. könnt Ihr mir hier weiterhelfen?

Darüber hinaus würde mich interessieren, welche Farbe Fahrgestell und Felgen "mein" Mog ursprünglich hatte... auf der Karte finde ich keine Hinweise, also Ochsenblutrot?


Viele Grüße,
Torsten
#555993
Hallo,

ziemlich gut ausgestattetes Fahrzeug ab Werk.
Ich sehe eine Bandbremse SA35000 und eine hintere Seilwinde 3500H mit Doppelgewinde (SA35047). Dazu Standketten und den Hebel zur Bandbremse, sowie ein Einlaugbogen.

Ein paar Unstimmigkeiten:
Code 140 Zapfwelle hinten mit Zwischenabtrieb (SA 35183)
SA 35133 hintere Zapfwelle ohne Zwischenabtrieb

Gruß
Markus
#555996
BroSe hat geschrieben: 23.08.2021, 16:26 das sieht nach einem Unimog zum Mastenstellen aus, passt auch zur "Starkstromanlagen Bauabteilung".
... an der Fahrertür ist auch noch die passende Plakette der SAG mit eingestanzter (Inventar-?)Nummer vorhanden.

Abgesehen vom Zustand und Preis ist für mich alleine die Historie des Fahrzeugs fast schon den Kauf wert... mein Großvater war beim örtlichen Energieversorgungsunternehmen im Leitungsbau tätig und dürfte dort mit Sicherheit mit sehr ähnlichen Fahrzeugen zu tun gehabt haben (aus Kinderzeiten kann ich mich noch an den MB-Kurzhauber als Kolonnenfahrzeug erinnern).

Viele Grüße,
Torsten
#556001
mhame hat geschrieben: 23.08.2021, 16:42 Hast du SA 35117 , SA 35118, SA 35122 und SA 35123 schon entschlüsselt?
Ja, die habe ich hier im Forum schon gefunden...

35117 = Heizung DvF
35122 = Gummiverbreiterung (beim DvF vermute ich mal nur an den hinteren Kotflügeln?)
35123 = Federn Vorderachse verstärkt

Die 35118 sehe ich nicht auf meiner Karte.


Viele Grüße,
Torsten
#556021
Hessmann hat geschrieben: 23.08.2021, 13:44 Ggf. könnt Ihr mir hier weiterhelfen?

Darüber hinaus würde mich interessieren, welche Farbe Fahrgestell und Felgen "mein" Mog ursprünglich hatte... auf der Karte finde ich keine Hinweise, also Ochsenblutrot?


Viele Grüße,
Torsten
Hallo Torsten,

da das Baujahr in 1960 liegt, ist die Fahrgestell-Lackierung in Ochsenblutrot DB3575 durchaus möglich.
Lässt sich nichts mehr erkennen am Fahrzeug? Die Aufbaulackierung in RAL 7032 ist ja in der Datenkarte benannt.
Bei diesem Farbton war dann alles rot (zumindest beim Cabrio), sprich Rahmen, Batteriekasten, Tank, Achsen, Felgen, Aufstiegsringe (wohl nicht verbaut beim DvF, da ein Auftritt vorhanden ist), lt. KDM-Info aus dem UVC-Journal auch das Getriebe, wobei es auch schwarz lackierte gab. Ebenso die Stoßstange, ggf. auch die Winden.

Wobei abweichend bei diesem Prospektbild die Achsen wohl schwarz und die Felgen Karminrot sind.
Ob es sich hier um ein echtes Farbfoto oder ein (fehlerhaft?) nachkolloriertes Bild handelt, kann ich nicht sagen. Bei einem SW-Fot lässt sich das gut erkennen, ob die Radnabe/Felge ich gleichem Ton sind.
Möglich war wohl auf Kundenwunsch eh alles.
Meiner Meinung nach beißen sich die beiden Rottöne, passen nicht zusammen, gerade bei ochsenblutroten Achsen und karminroten Felgen.
Bild
#556031
Bobber hat geschrieben: 24.08.2021, 10:56 Hallo Torsten,

da das Baujahr in 1960 liegt, ist die Fahrgestell-Lackierung in Ochsenblutrot DB3575 durchaus möglich.
Lässt sich nichts mehr erkennen am Fahrzeug? Die Aufbaulackierung in RAL 7032 ist ja in der Datenkarte benannt.
Bei diesem Farbton war dann alles rot (zumindest beim Cabrio), sprich Rahmen, Batteriekasten, Tank, Achsen, Felgen, Aufstiegsringe (wohl nicht verbaut beim DvF, da ein Auftritt vorhanden ist), lt. KDM-Info aus dem UVC-Journal auch das Getriebe, wobei es auch schwarz lackierte gab. Ebenso die Stoßstange, ggf. auch die Winden.

Hi Florian,

da muss ich nochmal archäologisch tätig werden, hab grade schonmal auf den Handyfotos geschaut:

Der Batteriekasten ist von innen augenscheinlich ochsenblutfarben und auch am Fahrwerk und den Felgen sieht es so aus, als würde unter dem teils abgeplatzten schwarzen bzw. karminroten Lack der entsprechende Farbton durchschimmern. Die Achsen mitsamt Radnaben scheinen original schwarz gewesen zu sein.

Bei dem Exemplar im Anhang ist alles durchgehend ochsenblutfarben. Wenn man sich weitere alte Werksfotos anschaut ist es aber tatsächlich so, wie Du sagst: möglich war auf Bestellung wohl alles.


Viele Grüße,
Torsten
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