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Die meistgestellten Fragen rund um Unimog/MBtrac werden von Experten beantwortet.

Moderator: Helmut-Schmitz

#557768
Ha, jetzt ist es klar. Die Gänge 3 und 4 der kleinen Gruppe und die Gänge 1 und 2 der großen Gruppe seht ihr als "überlappend" an, weil sie sich nur geringfügig unterscheiden. Für mich waren das aber bisher völlig getrennte Übersetzungen auch wenn die Geschwindigkeiten "ähnlich" sind.

So dann wäre das für mich geklärt und ich kann friedlich einschlafen.

@Franz
Aber wenn ich mal in München bin oder du im Harz können wir das ja nochmal ausführlich besprechen. Am besten am lebenden Objekt. :D :D

Gruß

Fabian
#557772
Hallo e.a, ich weiß leider Deinen Namen nicht.

Das ist leider die einzige Möglichkeit, die vier Rückwärtsgänge zu bekommen. Die Umschaltkulisse auf der 6 Gang- Schaltplatte lässt nur zwei Gänge in der Untersetzung zu.

Die immer noch offene Frage ist, ob 2x4 Schaltplatte mit der Vorschaltbaugruppe geht. Als Fernreisender habe ich bisher nur mit Grundgetrieben zu tun gehabt und umgebaut.
Nach meinen Studien der Kraftflußverläufe mit der Vorschaltbaugruppe sollte es gehen. Gewissheit habe ich aber erst, wenn sich ein Deliquent bereit erklärt, es mit mir auszuprobieren. Wie wäre es?

Gruß

Franz
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#557773
Das ist einer sehr nette Diskusion hier, aber wer mal das Unimog-ABCgelesen hätte, wäre schon viel schlauer, wer lesen kann ist klar im Vorteil
Maach et jot äwer net ze offt
Helmut

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Wat soll dä Quatsch
#557774
Hallo Helmut,

wohl wahr, aber das ist hier grundsätzlich ein Problem, dass viele Forumsmitglieder erst fragen und sich nicht vorher versuchen, schlau zu machen. Das Unimog ABC, das Werkstatthandbuch, die Bedienungsanleitung und das Tabellenbuch beantworten bestimmt 90% aller Fragen, die hier im Forum so gestellt werden. Aber das Thema hatten wir schon öfters.
Für die Wissensträger würde es sicher auch mehr Spass machen, die kniffligen Fragen zu beanworten und nicht zum tausendsten Male die Basics.
Zu bedenken ist auch, dass die Wissensträger deshalb Wissensträger sind, weil sie sich in der Zeit, bevor es Foren gab mit der schon früher vorhandenen Literatur schlau gemacht haben. Einfach so zu fragen ohne selbst zu versuchen, Antwort zu finden, ist hart formuliert, eine Art von Schmarotzertum.

Gruß

Franz
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#557775
Franz,
werde eventuell demnächst auf Dein Versuchsangebot zurückkommen, muss aber zuerst noch den Mog optisch in den von mir gewünschten Gebrauchszustand versetzen ( und er muss das Frühjahr auf dem Acker problemlos durchstehen, bevor ich weitere Arbeit und Geld in Optimierungen investiere). Beim Einsatz auf Wildäckern ist wegen der Platzverhältnisse häufiges Zurücksetzen mit Anbaugeräten angesagt und da nervt die kurze Übersetzung der Rückwärtsgänge schon gewaltig.
Gruss
edgar arens
( Namensproblem schon mal hiermit gelöst )
#557776
Hallo ,
ich muss mich hier für meinen Beitrag entschuldigen, hab da was mit 3,4 Gang der Strasen und 3,4 Gang der Geländeversion durcheinander Gebracht. Wenn mann die Übersetzung so sieht wie Franz das ähnlich glech ist , dann stimmt seine Aussage, also sorry.

Falls mir trotzdem noch jemand was glaubt, hier meine Antwort zu 2x4 mit Großem Getriebe.

Der Umbau von 6 Gang auf 2x4 Gang findet ausschließlich im Hauptgetriebe statt.

An welche Getriebevariante das Vorschaltgetriebe angeschraubt ist (2x4 oder normales 6 Gang) ist für das Vorschaltgetriebe nicht von Bedeutung, es funktionieren beide Varianten.

Durch die "halben Gänge" des großen Getriebes erhält man beim 2x4 mit Vorschaltgetriebe sogar 8 Rückwärtsgänge (4 normale und die 4 mit geschalteter Untersetzung "halbe Gänge", hier sind die der Griech- und Schneckenganggruppe noch nicht eimal berücksichtigt.

Ich habe auch schon darüber nachgedacht, mein großes Getriebe umzubauen auf 2x4, hatte bisher leider noch nicht die lust, die Kabine zu kippen und das Getriebe wieder zu öffnen.


Ich glaube, dass ich diesmal keine Denkfehler eingebaut und mich verständlich ausgedrückt habe.
:? :?



Viel Spaß beim Getriebeschrauben
Holger
#557777
Hallo Holger,

kennst Du ein G- Getriebe mit Vorschaltgruppe, das mit 2x4 Schaltplatte läuft? Wenn ja, dann ist das eine prima Information.
Wenn Du nur glaubst, dass es geht, dann gilt auch hier mein oben Geschriebenes.
An welche Getriebevariante das Vorschaltgetriebe angeschraubt ist (2x4 oder normales 6 Gang) ist für das Vorschaltgetriebe nicht von Bedeutung, es funktionieren beide Varianten.
So klar ist das nicht wie Du schreibst, da die Nebenwelle und die Vorgelegewelle verlängert in die vorschaltgruppe eingreifen. Hauptgetriebe und Vorschaltgruppe sind eben nicht getrennt. Ich glaube auch, dass es geht, würde mich aber hüten, es zu posten, wenn ich es nicht vorher ausprobiert habe.

Also Leute, es melde sich ein Deliquent, der sich freiwillig seine Schaltplatte vom großen Getriebe umbauen lässt.

Gruß

Franz
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#557778
@ Franz
Ich habe ein großes Getriebe hier rumstehen, welches noch auf Implantation wartet, das wäre ein schönes Übungsobjekt fürs Camp
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Helmut

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#557779
Hallo zusammen,
ich habe zwar meine Schaltplatte noch nicht umgebaut weder kenne ich einen 406 mit großem 2x4 Getriebe, habe jedoch vor ca. 1 ½ Jahren mein Getriebe (406 Bj 1969 mit großem G-Getriebe) instand gesetzt, da die Gänge 3-6 herausgesprungen sind. Ich denke, dass ich mich seither einwenig an dem Getriebe auskenne.
Für die Reparatur musste das Vorschaltgetriebe komplett geleert und abmontiert werden.

Um nun mit den Fachausdrücken meine bisherigen Kommentare zu belegen, habe ich auch mal wieder mein Werkstatthandbuch (Gruppe 1/00-30) rausgekramt.

Hier wird für die Übersetzungen angegeben:
2x4 Getriebe
Gelände
1 Gang i=14,53 2. Gang i=8,03 3.Gang i=5,31 4.Gang i=3,23
Strasse
1.Gang i=4,50 2.Gang i=2,49 3.Gang i=1,65 4.Gang i=1,00
Rückwärts
1.Gang i=11,63 2.Gang i=6,42 3.Gang i=4,25 4.Gang i=2,58

6 Ganggetriebe
1.Gang i=14,53 2.Gang i=8,03 3.Gang i=4,50 5.Gang i=1,65 6.Gang i=1,00
Rückwärts
1.Gang i=11,63 2.Gang i=6,42

Tabelle Seite 1.2/1 in Kapitel 26.
Hier kann nun jeder sehen dass sich die Gänge 3-4 der Gelände und 1-2 der Straßengruppe (2x4 Getriebe) überlappen, die Übersetzung jedoch nicht die selbe ist (auch nicht ungefähr).
Im Vergleich zu dem 6-Ganggetriebe ist ersichtlich welche Übersetzungsvarianten hinzukommen.

Nun zu meiner Aussage, dass das große Getriebe auf 2x4 umgebaut werden kann:
Es ist korrekt, dass die Vorstufenwelle vom Hauptgetriebe in das Vorschaltgetriebe geht.
Werkstatthandbuch Seite 1.4/2 Kapitel 26.2 ersichtlich.
Die Funktion dieser Welle ist es, die Kraft vom Motor durch das Vorgelege auf den Abtrieb des Nebenabtriebs, sprich Zapfwelle zu übertragen und die Getriebeölpumpe im Vorschaltgetriebe anzutreiben.
Des weiteren dient diese Welle als Lagerung für die Vorstufe (Vorstufenantriebsrad, Schaltschiebehülse, Vorwärtsgangrad, Rückwärtsgangrad) des Hauptgetriebes.
Von der Vorstufe des Hauptgetriebes kann keinerlei Drehmoment auf die Welle übertragen werden, ersichtlich auf Seite 1.4/4 Kapitel 26.2 anhand der Lagerung der Positionen 3,4,5,6,7.
Somit ist das Hauptgetriebe abgesehen vom Nebenabtrieb von der Drehmomentübertragung völlig unabhängig von dieser Welle und somit vom Vorschaltgetriebe. (1.Beweis)

Wenn als Nebenwelle die Vorgelegewelle bezeichnet wurde, so ist die Aussage nicht richtig, dass diese Welle ins Vorschaltgetriebe geht. Ersichtlich auf Seite1.4/2 Kapitel 26.2 Pos.10 und Pos.4. und auf Seite 3.1/ Kapitel 26.4 2.Bild von oben. Dieses Bild zeigt ein 6-Gamggetriebe an dem das Vorschaltgetriebe abmontiert ist. Hier ragen 2 Wellen aus dem Hauptgetriebe 1.Welle ist die Hauptwelle, 2. Welle ist die Vorstufenwelle.
Des weiteren ist die Lagerung der Zwischengangwelle ersichtlich, welche getrennt von der Vorgelegewelle in Verlängerung zu dieser im Vorschaltgetriebe platziert ist. Hier ist die Drehmomentübertragung von Vorschaltgetriebe zu Hauptgetriebe nicht möglich.
(2.Beweis).

Aus dem 1. und 2. Beweis folgt meine Aussage, dass das Vorschaltgetriebe mit 2x4 oder 6-Gang funktioniert.

Ich bin mir sicher, dass das große 6-Gang auf 2x4 umgebaut werden kann, da der Drehmomentverlauf von der Fahrkupplung nur über die Hauptwelle ins Hauptgetriebe möglich ist.
Ich habe dies mittels des Werkstatthandbuches nun hier, zumindest für die die technische Zeichnungen dieses Buches lesen können, bewiesen.

Ich würde niemals ein Getriebe zerlegen, oder versuchen es umzubauen, wenn ich mir nicht sicher bin, wie das Getriebe funktioniert, und dass ein Umbau erfolgreich ist.. Daher mein Rat, wer sein Getriebe umbaut oder zu einem Umbau zur Verfügung stellt, sollte dies immer von einer Person ausführen lassen, die Ihre Arbeit auch versteht und nicht nur probiert es hinzubekommen.

Falls Jemand Anmerkungen zu meinen Ausführungen hat, der kann sich gerne bei mir melden, ich werde keinen als Dumm oder unwissend hinstellen.
-Jeder kann mal was verwechseln-

Für mich ist das Thema hiermit auch erledigt.

Gruß
Holger

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