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Spezial-Forum zur Unimog-Baureihe U 404 S.

Moderatoren: stephan, krahola

#582267
Hallo zusammen
Min 404s Jg.69 soll reisetauglich werden. Dazu möchte ich eine Kabine hinten raufsetzen. Die Kabine soll auf einen Zwischenrahmen um auch Verschränkungen im Gelände zu verkraften und trotzdem relativ leicht sein. Hat jemand schon Erfahrungen mit eigenem Zwischenrahmen gemacht? Ich würde mich dabei auf die bestehenden Halte-Punkte der Originalpritsche konzetrieren und diese dann auch nutzen. Aber ich frage mich, wie massiv muss der Zwischenrahmen sein?
Vielen Dank für eure Hinweise ...
Gruss aus der Zentralschweiz
#582269
Hallo Walter,

es gab beim 404 zwei verschiedene Pritschen mit unterschiedlicher Lagerung?
Die einfachere Pritsche ist Erkennbar an zwei längsträgern an der Unterseite der Pritsche.
Die bessere Pritsche hat unterhalb ein zentralles Rohr wie auch die Kofferaufbauten.
Am Besten wäres es wenn Du Dich an Letzterer orientierst.
#582290
Hallo
die Pritsche SA 35586[ Zentralrohr Bauweise mit der Rautenlagerung wurde auch an allen späteren Baureihen über 416, 417, 435 bis zur BR 437 so verbaut.
d0b liked this
#584053
Ich danke euch für die bisherigen Hinweise zu den unterschiedlichen Bauformen. Interessant!
Wir haben unsere Pläne inzwischen etwas geändert. Nicht zuletzt aus Kostengründen haben wir uns für einen kleinen Wohnwagen entschieden. Der ist prima ausgebaut, superleicht und passt von der Breite, Länge und Höhe prima auf den 404. Dazwischen bauen wir einen Zwischenrahmen. Dieser soll eine bestmögliche Verschränkung zulassen.
Ich dachte mir, dass ein Festlager vorne (hinter der Kabine) vermutlich besser ist als hinten, weil sich diese Rahmenposition relativ gesehen am wenigsten verschränkt, und weil eine Federlagerung hinten vermutlich auch einfacher zu realisieren wäre. Oft hört man aber genau das Gegenteil. Aufgrund der Aufbaulänge von 3,1m, könnte es ev. reichen, wenn ich 4 der 6 bestehenden Auflagepunkte nutze.
Der originale Zwischenrahmen liegt ja an 6 Punkten auf. Davon sind die rechten 3 fest. Auf der linken Seite sind sie komischerweise halbwegs flexibel. Nach meinem Verständnis kann eine Verwindung also nur links und längs aufgefangen werden, nicht aber eine Verwindung nach oben. Das heißt für mich auch: Der originale Zwischenrahmen der Pritsche hilft um den Hauptrahmen zu versteifen und nicht um hier mehr Verwindung zuzulassen resp. diese aufzufangen. Etwas kompliziert erklärt, aber wie seht ihr das?
#584054
Hallo Walter,
der "Zwischenrahmen" ist ein doppelte Dreipunktlagerung. Sie ermöglicht Fahrgestellverwindung um die Längsachse, aber nicht nach oben, denn das wäre Durchbiegung. Das macht aber das Fahrgestell auch ohne Zwischenrahmen nicht, ausser im Gewaltfall.
Jetzt erklär doch mal, warum Du den auf Deinem 404 vorhandenen Zwischenrahmen nicht weiterverwenden willst (plug & play) sondern lieber etwas selber bauen und ausprobieren willst (trial & error)?
Dass Dein Unimog schon alles hat für einen neuen Aufbau ist ja nun schon erklärt worden.
Christoph
#584056
Hallo Christoph
Ich würde halt gerne die Pritsche so lassen, wie sie ist um diese bei Bedarf wieder zu verwenden. Ein Plan wäre es, den Zwischenrahmen auch nachzubauen und die Querträger so setzen, dass sie mit der Kabinenhalterung übereinstimmen.
Frage: Du meinst wirklich, dass sich das Fahrgestell nicht verwindet? Der 404 im Unimog-Museum sieht mir aber doch recht "verbogen" aus.https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Uni ... Museum.jpg.

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